Um ganz ehrlich zu sein: Ich würde am liebsten mein Studium abbrechen und mich für die nächsten drei Jahre in einer Bibliothek verbarrikadieren, um mich mit den Dingen beschäftigen zu können, die mich wirklich interessieren ohne unter Druck gesetzt zu werden. Aber wir müssen ja Bachelor studieren und am laufenden Meter Leistung erbringen, ansonsten taugt man ja nichts als Mensch. Es kommt nicht darauf an, wer man ist, sondern nur, was man hat.
Ich habe es so satt, mich in Zahlen bewerten zu lassen.
Ich habe zur Zeit (auch in diesem Blog) nicht so sehr viel zu sagen, weil ich damit beschäftigt bin, alles in mich aufzusaugen, um es zu verarbeiten, zu vergleichen, zu modifizieren und vielleicht irgendwann eine Antwort gefunden habe, auf die Frage, die mich quält, die sich aber auch nicht eindeutig blicken lässt.
Es gibt so viele Probleme, die mich beschäftigen, angefangen von der grundlegenden Frage nach der Freiheit (gibt es sie?), über die Frauenfrage (was ist das, eine Frau?), hin zu den anderen Menschen (warum verhalten sie sich so komisch?), Gesellschaft, die Welt, das Sein und das Nichts (Antimaterie, ist das das Nichts? oder ist das auch Sein?) und schließlich und endlich, Mensch-Sein. Was bedeutet Mensch sein? Welchen Sinn hat Mensch-sein? Warum Mensch sein? Was ist das Seele oder Bewusstsein? Wie kann unser Körper das erzeugen? Und vor allem: Warum Ich?
Kommentare: 1 (alle Kommentare anzeigen)
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Wenn ich das so lese, dann kommt mir das unheimlich bekannt vor... Das sind Fragen die ich mir auch immer wieder stelle... Und irgendwann kommt man an einen Punkt wo all diese Dinge die du genannt hast zusammenkommen und einen aufzufressen scheinen, wo man am liebsten alles sein lassen will, alle Nebensächlichkeiten beiseite werfen will und DAS sein, wofür man eigentlich hier ist... mensch sein. Nur leider leben wir in einer Gesellschaft in der nicht Menschen regieren, sondern zahlen. Und wir können an dieser Gesellschaft nichts ändern wenn wir uns ausschließen und aufhören teil dieser Gesellschaft zu sein. Klar, auch wenn wir weitermachen können wir nichts großartiges ändern, aber trotzdem isses doch nen Versuch wert.
Hier noch ein paar Antworten zu deinen grundlegenden Fragen: Ja, es giebt Freiheit. Nur gibt es eben auch einen Unterschied zwischen unserer "alltäglichen Freiheit" und der absoluten Freiheit, welche es wiederrum nie gab, und nie geben wird.. Zweitens. Frauen? Ja, gibt es auch ;) Viele sogar. Unterscheiden sich vom Man primär durch ihr Geschlecht, und vor allem ihre Stärke. (Dich kenn ich übrigens als unheimlich starke Frau, als Kämpferin.. ) Antimaterie hin und her, ich bin FÜR Teilchenbeschleunigung, und bin der Meinung, jeder sollte sowas im Keller haben ;) (Nein mal ganz im Ernst. Kernenergie ist (obwohl man es oft nicht wahr haben will) unsere einzige Alternative für die Zukunft. Denn so schön regenerative Energien auch sein mögen, wir können damit nie im Leben effizient genug Energie herstellen um die ganze Welt damit zu versorgen (sonst täten wir es bereits)) Und letztens, Mensch sein, was ich grob zusammenfassen möchte mit den Worten: "Naja. Is halt so, ne?" Wir können es uns leider (noch?) nicht aussuchen als was wir auf die Welt kommen. Und ich bin doch froh ein Mensch zu sein, und keine Nacktschnecke. Ich würde mich schämen... ^^ So. Jetzt hab ich dich zugelabert, herzlichn Glückwunsch und liebe Grüße meine Gute. Lass den Kopf nicht hängen, es geht voran. ;) (und jeder schritt nach vorn ist doch auch einer in die richtige Richtung, oder?) *küsschen