also doch Internersüchtig?
Mein letztes Eintragdatum liegt 12 Monate zurück. Das bedeutet nicht, dass ich mit dem bloggen aufhörte.
Wer seine Gedanken gern niederschreibt und dies nicht in den abgeschiedesten Winkel der Wohnung machen möchte, dem bietet das Internet mit den zahlreichen Blogservern einen weiten Raum für die Eintragungen, die dann auch für alle zugänglich sind.
Doch warum zur Zeit alle Welt blogt, darüber dachte ich schon mehr als einmal nach.
Steht dahinter ein Gruppenzwang? Weil alle bloggen, dann tu ich es auch?
Die Zeit der Foren und Communitys lies ich schon vor langer Zeit hinter mir. Die Nächte, die ich mir mit chatten um die Ohren schlug, sind schon finstere Vergangenheit. Doch eins bliebt - ich blieb im Netz und statt ein Profil in einer Community zu pflegen, pflege ich jetzt einen - nein - mehr als einen Blog.
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Also ich bin vom traditionellen Tagebuchschreiben mittlerweile fast komplett zum Blogschreiben übergegangen- ganz einfach deshalb, weil es schneller geht.
Man hat die Möglicheit, Meinungen anderer Menschen, die am besten nicht zum eigenen Leben dazugehören zu erhalten- oder eben auch nicht, denn man kann persönliche Einträge ja ganz einfach privatisieren.
Ganz aufgegeben habe ich das handschriftliche Tagebuch dennoch nicht und werde es auch nie. Im Internet kann man schließlich keine Dinge dazukleben, die man irgendwo aufgesammelt hat und mit den Ereignissen verbindet.
Soviel zu meiner Meinung bezüglich des Blogwahns! :)
Liebe Grüße