Große Stadt

jetz bin ich also fast am ende meiner ferien, nicht mehr lange und das studium beginnt wieder. dann geht es los, auf zur zweiten runde, neues wird kommen, alte freunde sieht man wieder.ich werde von zu hause ausziehen vieles ungewisse kommt auf mich zu, das macht mir irgendwie angst ist aber auch spannend.

gerade genieße ich noch ein paar tage, bei meiner alten freundin in München, auch wenn das wetter heute nich ganz so prickelnd ist, ist es schön auch mal woanders zu sein. Heimweh ist immer dabei aber auch die lust neues zu erleben. eine woche ist nicht viel besonders weil es nicht mal ganz eine woche ist, deshalb versuche ich die zeit so gut wie möglich zu genießen,bis ich wieder abreisen muss.. ich habe schon einige interessante menschen kennengelernt. diskutieren und sich überzeugen lassen gefällt mir hier ganz gut. auch wenn ich mich manchmal nicht gebildet genug fühle, ist es doch sehr interessant.

ich schicke einfach mal ein paar liebe grüße nach hause
eure mirjam

 

wunderbare worte

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Bis zum Abend hatten alle auf Bibernell Bertrams schlechte Nachrichten vergessen. Die Geburtstagsvorbereitungen waren in vollem Gange. Aus dem Turmfenster trieb immer wieder bunter Rauch über den Hof, und Igraine schlich noch einige Male die Turmtreppen hinauf, um an der dicken Eichentür zu lauschen. Schließlich erwischte Albert sie, weil genau vor der Tür ihr Helmvisier zuklappte. Durch die ganze Burg jagte er sie bis in ihr Zimmer. Dann verschloss er die Tür mit einem Zauberspruch und machte sich laut pfeifend wieder auf den Weg zum Zauberzimmer. Sobald er weg war, versuchte Igraine aus dem Fenster zu klettern, aber als sie einen Fuß auf die Brüstung setzte, spannen drei fette, giftgrüne Spinnen ein Netz vor ihrer Nase. Albert wusste genau, wovor seine kleine Schwester Angst hatte. Und Igraine konnte nur noch dasitzen und auf ihren Geburtstag warten.
Irgendwann, als der Mond schon über dem Burgturm stand, zog sie ihr Kettenhemd aus und legte sich aufs Bett. Während Sisifus auf ihrem Bauch schnurrte, lauschte Igraine den seltsamen Gesängen, die der Nachtwind vom Turm herüberwehte. Erst grübelte sie nur über ihr Geschenk nach, aber plötzlich musste sie wieder an Bertrams besorgtes Gesicht denken. Sie versuchte sich diesen Gilgalad vorzustellen und seinen Burgvogt mit den Eisenstacheln auf der Rüstung. Jetzt würde vielleicht doch bald etwas passieren auf der Bibernellburg, aber Igraine war sich nicht sicher, ob sie sich darauf freuen sollte. Unruhig, den Kopf voll schwerer Gedanken, drehte sie sich auf dem Bett von einer Seite auf die andere. Ob die Baronin wirklich auf Wallfahrt gegangen ist, ohne sich von Lancelot zu verabschieden, dachte sie noch. Dann schlief sie ein.
Mitten in der Nacht schrak sie davon auf, dass Albert die Tür aufstieß und mit einer Laterne in ihr dunkles Zimmer trat.
„Was ist?", fragte Igraine verschlafen und schob Sisifus von ihrem Bauch herunter.
Albert räusperte sich verlegen und strich sich rosa Puderzucker aus dem wirren Haar. „Ähm, ja, also", er räusperte sich noch mal, „es ist uns ein kleiner Zauberfehler unterlaufen, ein Versprecher, so was kann passieren, weißt du..."
Wie der Blitz sprang Igraine aus dem Bett, lief zum Fenster und sah hinaus. Aber der Burghof lag ganz friedlich und still im Mondlicht, und der Turm war auch nicht schiefer als sonst. „Was für ein Fehler?", fragte sie und drehte sich misstrauisch zu Albert um. „Ist mein Geburtstagsgeschenk geplatzt?"
„O nein. Nein, nein!" antwortete Albert hastig. „Dein Geburtstagsgeschenk ist fertig. Es ist - ähm - es ist wunderbar geworden, nur, nur...", er fuhr sich schon wieder durchs Haar, „nur als wir ihm den letzten Schliff geben wollten, da hat Mama sich versprochen, und da ist es eben passiert."
„Was?", rief Igraine. „ Was ist passiert, zum Teufel?"
„Das wirst du gleich sehen" , sagte Albert, nahm ihre Hand und zog sie hinter sich her durch die stockdunkle Burg, über den mondhellen Hof und die Turmtreppen hinauf, bis sie vor der Tür des Zauberzimmers standen. Mit zerknirschter Miene stieß Albert sie auf.
Die Zauberbücher liefen in heller Aufregung durcheinander, fuchte
lten mit den Armen und brabbelten vor sich hin. Zwischen Gläsern voller Blätter, Blüten und zermahlenen Steinen standen zwei Schweine, ein schwarzes und ein rosarotes.
„Hallo Honigkind", sagte das schwarze Schwein mit der wunderbar weichen Stimme der schönen Melisande.
„Ziemliches Schlamassel das, was?", sagte das rosa Schwein mit der Stimme von Sir Lamorak. Igraine schnappte nach Luft , riss die Augen so weit auf, dass sie ihr fast aus dem Kopf sprangen - und brachte keinen Ton heraus. „Dein Geschenk ist schon so gut wie fertig", sagte Sir Lamorak. „Es fehlte nur noch eine Kleinigkeit. Seid doch mal bitte still, Bücher!" Die Zauberbücher setzten sich beleidigt auf den Teppich und schmollten.
„Sie mal, Honigkind", sagte das schwarze Schwein und trippelte zu einem riesigen Paket, das in Sir Lamoraks Zaubersessel lag. „Albert hat es noch schnell verpackt, bevor er dich geweckt hat. Willst du es jetzt oder nach dem Frühstück auswickeln?"
Verdaddert guckte Igraine erst das riesige Paket und dann ihre borstige, ringelschwänzige Mutter an. „Ich pack es lieber aus, wen ihr euch wieder zurückverwandelt habt, Mama", sagte sie.
Die Zauberbücher brachen in spöttisches Gelächter aus. „Tja, mein Kind", grunzte Sir Lamorak und kratzte sich mit dem Hinterlauf etwas ungeschickt die Rüsselnase. „Da gibt es ein klitzekleines Problem. Wir mussten leider feststellen, das das Glas für die roten Riesenhaare leider leer ist."
„Vollkommen leer", fügte die schöne Melisande mit einem Seufzer hinzu. „Und was bedeutet das?", fragte Igraine beunruhigt. Sie konnte sich einfach nicht merken, wozu all die Zauberzutaten gebraucht wurden.
„Wir haben Albert bereits seit zwei Monaten darauf aufmerksam gemacht, dass das Glas leer ist", mäkelte ein dickes, goldenes Zauberbuch. „Aber er ist ja so nachlässig. Auf diese Weise wird er nie ein guter Zauberer."
Die anderen Bücher stießen sich an und nickten hämisch. „Ja, schon gut. Ich hätte sie gleich besorgen müssen!" Albert warf den Büchern einen bösen Blick zu. „Aber Riesenhaare wachsen ja nicht gerade an jedem Burggraben, oder?"
„Aber was bedeutet das nun?", rief Igraine ungeduldig.
Albert räusperte sich verlegen. „Ohne die Riesenhaare", sagte er, „bleiben unsere Eltern Schweine."

 

Wirbelsturm

Its like tenthousens spoons when all you need is a knife

 

please wake me up when ists over, when its done...

Wake me up when the skies are clearing,
When the water is still,
'cause I will not watch the ships sail away so,
Please say you will.

If it were any other day,
This wouldn't get the best of me.

But today I'm not so strong,
So lay me down with a sad song,
And when it stops then you know I've been,
Gone too long.

But don't shake me awake,
Don't bend me or I will break,
Come find me somewhere between my dreams,
With the sun on my face.

I will still feel it later on,
But for now I'd rather be asleep.

 

Engel sollte man sein

so ein engel zu sein wäre manchmal schon nicht schlecht, im himmel umher fliegen, einen schützling haben auf den man aufpassen muss, nichts im kopf zu haben außer liebe. so stell ich mir engel vor, vielleicht ist ein engel aber auch einfach nur ein licht eine einbildung von menschen ich weiß es nicht. ich würde jetzt gerne über engel schreiben, oder über seifenblasen, das ich stundenlang seifenblasen beobachten kann, das ich mir tagelang gedanken über elfen machen kann, das ich zeit für mich genießen kann, vogelzwischern oder einfach nur den regentropfen lauschen kann die ans fenster prasseln stundenlang. aber was ich momentan nicht kann ist lernen.

irgendwie will mein kopf das gerade nicht so wie ich das will und diese erkenntnis tut weh, macht mich irgendwie fertig vielleicht brauch ich jemand der mich tritt, vielleicht bin ich auch nur eine große memme mal sehen ob die panik sich legt und ich damit umgehen lerne. alle gedanken an anderes wegschieben. einfach nur tun was ich tun muss. ich werds versuchen ganz bestimmt. wünscht mit glück! 

 

Tage wie diese

So nun ist mein erstes Semester schon fast vorbei.

Und was hab ich gelernt?

Eigentlich ziemlich viel, zu viel schon fast, mein Kopf ist scheinbar zu klein für die ganze menge.

Viele leute sagen man soll sich am anfang eines neubeginns immer aufschreiben was man erwartet und am schluss vergleiche ziehen was man bekommen hat. naja das werde ich vielleicht mal tun.

Erwartungen :

endlich mal wieder etwas lernen was mich interessiert

freunde finden

neue seifenblasen machen

erholung im leben

ruhe und stille

keine einsamkeit mehr

unter freunden sein

ich selbst sein dürfen

aufatmen können.

 

was habe ich bekommen:

Den herrlichen duft einer Sommerwiese wenn es gerade geregnet hat

alte freunde neu entdeckt

herrausgefunden das menschen manchmal nicht immer so sind wie sie scheinen.

neue freunde gefunden jedoch nicht so wie ich es mir erhofft habe ( anders, aber viel besser)

einsamkeit habeich zurückbekommen - die jedoch erstaunlich gut tut.

drei riesenregale voll mit kinder und jugendbücher.

hektik und einen vollen kopf

probleme und kopfschmerzen

übereifrigkeit und faulheit

endlich wieder neuen stoff für mein hirn.

traurigkeit und neues glück

ruhe vor und nach dem sturm

seifenblasen die im sonnenlich schillern.

 

im großen und ganzen bin ich zufrieden so wie es nun gekommen ist, so wie es mir geht und so wie ich lebe auch wenn ich das gefühl habe manchmal schier vor lauter sachen im kopf platzen zu müssen.

ich lebe und es ist gut so ( meistens jedenfalls) ich habe menschen die für mich da sind ( meistens jedenfalls) und ich kann das leben in vollen zügen genießen ( meistens jedenfalls)

auf gehts in die ferien und in die zweite runde ( aber bevors soweit ist heißt es für mich lesen, schreiben, lesen, schreiben und lesen.. -- hausarbeiten ich komme)

 

 
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  • von:mirjam

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