Ich könnte jetzt schon wieder einen Bahn-Pendler-Eintrag verfassen,
aber solange ich kein positives Gegengewicht zu meine negativen
Erlebnissen mit dem Nahverkehr und/oder der Deutschen Bahn hab,
verkneife ich es mir. Nicht dass jemand glaubt ich würde mich permanent
übers Bahnfahren aufregen. Es gibt ja auch Nettes. Im Auto auf der
Autobahn erlebt man wohl keine goldigen kleinen Mädchen, die am
Bahnsteig mit Begeisterung den Tauben hinterher jagen und dabei so so
wunderbar vor Lachen glucksen. Ok, das hab ich auch nur erlebt, weil
ich wegen Zugverspätung warten musste, aber immerhin ;-)
So oder so, ich glaube, es ist höchste Zeit, dass es Wochenende
wird, denn meine Konzentration im Büro läßt arg nach. Wobei bei der
Arbeit an sich ging es sogar noch. Kritisch wurde es erst, als ich mir
heute Nachmittag in meinem Lieblingsbüro im 11. Stock einen dringend
benötigten Kaffee holen wollte. Im Aufzug hab ich direkt gemerkt, dass
ich was ganz wichtiges vergessen hatte. Meine Code-Karte. Denn ohne
Karte kommt man nicht aus den - verglasten - Aufzug-Foyers in die
Büro-Flure. Und die Hoffnung, dass in dem Moment irgendjemand in diesem
Stockwerk zu den Aufzügen wollte, hat sich natürlich auch nicht
erfüllt. Ok, ich hätte jetzt dort warten können oder irgendwelche
Hampelmänner machen, in der Hoffnung, dass jemand in den Bürofluren
mich dort stehen sieht. Aber DAS war mir dann doch zu peinlich. Also
bin ich mit dem Fahrstuhl runter ins Erdgeschoss und dann über die
Treppe rauf zu meinem Büro im 3. Stock. Über die Treppe kommt man
nämlich auch ohne Karte überall hin. Aber leider nur im Erdgeschoss
ohne Karte von den Aufzügen zur Treppe. Und dann hatte ich schon keine
Zeit mehr für die Kaffeepause. Wo bleibt das Wochenende !?!?
Einträge "Arbeitswelt(en)":
Freitag, 5. August 2005
Mißglückte Kaffeepause
Currently playing: Det är över nu LIVE - Gyllene Tider
Samstag, 16. Juli 2005
Einmalzahlung
Laut Tarifvertrag bekommen alle Angestellte in diesem Jahr eine
Einmalzahlung in Höhe von 100€. Eventuell auch gestaffelt nach
Gehaltsgruppen, keine Ahnung. Auf jeden Fall wird die anscheinend nicht
anteilig nach Arbeitszeit gezahlt sondern generell in voller Höhe an
jeden. Auch an mich, die nur 7,5 Wochen dort beschäftigt ist bzw. dann
sein wird ;-)
Ist doch nett und tröstet ein bisschen drüber hinweg, dass die KV nun doch gar nicht so günstig ist, wie ich gedacht hatte, denn ich hatte nur veraltete Infos. Zahle nun genauso viel wie bei der BEK. Naja, auch ok.
Ist doch nett und tröstet ein bisschen drüber hinweg, dass die KV nun doch gar nicht so günstig ist, wie ich gedacht hatte, denn ich hatte nur veraltete Infos. Zahle nun genauso viel wie bei der BEK. Naja, auch ok.
Freitag, 8. Juli 2005
Zwangsversichert
Eine Bekannte die für die gleichen riesige Behörde arbeitet, in der ich zur Zeit
als Aushilfe tätig bin, hatte mir zwar schon mal erzählt, dass alle Arbeitnehmer
dort automatisch in der "Betriebseigenen Krankenkasse" versichert
werden. Also sich dort versichern müssen, ob sie wollen oder nicht. Ich
hatte das aber wieder vergessen und mir ist gar nicht aufgefallen, dass
ich in meinem Personalbogen zwar meine Bankverbindung angeben musste,
aber nicht meine Krankenkasse. Gestern kam ein Schreiben meiner Krankenkasse, der Barmer Ersatzkasse
(BEK), dass mich die Arbeitsagentur abgemeldet hätte und die Frage, ob
ich nun irgendwo arbeite oder was sonst wäre, also wer in Zukunft meine
Beiträge zahlen würde.
Gute Frage, hab ich mir gedacht. Ein Anruf bei der Personalabteilung heute morgen brachte dann die Bestätigung, dass ich natürlich nun in dieser anderen Krankenkasse versichert wäre. Ok, mir erst mal auch recht, bzw. ich konnte es eh nicht ändern. Hätte es aber natürlich nett gefunden bei meiner Einstellung vor zwei Wochen mal drauf hingewiesen worden zu sein. Zweiter Anruf dann bei meiner BEK Geschäftsstelle.
Die Mitarbeiterin dort: "Das geht aber nicht, die können Sie doch nicht einfach woanders versichern."
Ich: "Doch, dass können die, das ist sogar gesetzlich für die so geregelt." (Ist ja ne Bundesbehörde, die dürfen einiges *g*).
Die Mitarbeiterin: (ganz aufgelöst): "Also, dass muss ich aber erst mal nachlesen, ob DAS wirklich so geht. Ich melde mich noch mal bei Ihnen."
Hat sie dann später per Nachrich auf der Mailbox auch gemacht, als sie erfahren hat, dass die das wirklich einfach so können und mir nahgelegt, mich dann direkt zu melden, wenn ich dann wieder arbeitslos bin, damit mich dann die BEK wieder versichern kann. Aber mal abwarten (siehe unten)
Dritter Anruf, wieder bei den zuständigen Leuten in der Personabteilung (oder zu welcher Abteilung auch immer ich dort verbunden wurde). Immerhin wäre es ja interessant zu wissen, wie es mit meinem Versicherungschutz weitergeht, wenn ich dort in 6 Wochen NICHT mehr arbeite, also kann ich dann direkt wieder in meine alte oder eine andere wechslen?
Im Prinzip wohl ja, eigentlich hätte ich das bis vor kurzem sogar gemusst, aber inzwischen darf ich - dank Krankenkassenwahlrecht - sogar bei dieser bleiben, weil ich schon mindestens EIN Mal Beiträge dorthin entrichtet habe. Da die sogar günstiger ist als die BEK, mache ich das vielleicht sogar, oder nutze das mal mir zu überlegen ob ich nicht einfach mal zu einer anderen günstigeren wechsele. Worüber ich mir bisher aus reiner Bequemlichkeit einfach nie Gedanken gemacht habe.
Da ich ja danach vermutlich erst mal arbeitslos bin, bliebe ich aber sowieso erst mal bei dieser neuen versichert, weil das Arbeitsamt immer nur an die Krankenkasse zahlt, bei der man eben VOR der Arbeitslosigkeit versichert war. Kompliziert, kompliziert...
Dass ich nun - obwohl schon gar nicht mehr bei der BEK versichert - in den letzten Tagen (neues Quartal) schon mit meiner BEK Karte beim Arzt war und es nun vielleicht Abrechnungs-Probleme gibt, ist ja nicht meine Sorge. Dafür haben die Krankenkasse ja nun mal tausende von Mitarbeitern, die sollen ruhig mal was tun für ihr Geld *g*. Also das müssen die Kassen dann unter sich klären.
Oder ich muss wenn ich im August mein Rezept abhole vielleicht mal drauf hinweisen, dass ich anderweitig versichert bin. Und meine Überweisung für alle anderen Ärzte gilt so vermutlich nun auch nicht mehr? Kompliziert, kompliziert ;-)
Falls das aber mit der Erstattung der zuviel gezahlten Zuzahlungen bei einem Kassenwechsel aber problematisch werden sollte, werde ich wohl doch möglichst schnell zur BEK zurückwechseln, denn DAS sehe ich auch nicht ein, wo ich in diesem Jahr schon so einige Euro in Arztpraxen und Apotheken gelassen habe.
Gute Frage, hab ich mir gedacht. Ein Anruf bei der Personalabteilung heute morgen brachte dann die Bestätigung, dass ich natürlich nun in dieser anderen Krankenkasse versichert wäre. Ok, mir erst mal auch recht, bzw. ich konnte es eh nicht ändern. Hätte es aber natürlich nett gefunden bei meiner Einstellung vor zwei Wochen mal drauf hingewiesen worden zu sein. Zweiter Anruf dann bei meiner BEK Geschäftsstelle.
Die Mitarbeiterin dort: "Das geht aber nicht, die können Sie doch nicht einfach woanders versichern."
Ich: "Doch, dass können die, das ist sogar gesetzlich für die so geregelt." (Ist ja ne Bundesbehörde, die dürfen einiges *g*).
Die Mitarbeiterin: (ganz aufgelöst): "Also, dass muss ich aber erst mal nachlesen, ob DAS wirklich so geht. Ich melde mich noch mal bei Ihnen."
Hat sie dann später per Nachrich auf der Mailbox auch gemacht, als sie erfahren hat, dass die das wirklich einfach so können und mir nahgelegt, mich dann direkt zu melden, wenn ich dann wieder arbeitslos bin, damit mich dann die BEK wieder versichern kann. Aber mal abwarten (siehe unten)
Dritter Anruf, wieder bei den zuständigen Leuten in der Personabteilung (oder zu welcher Abteilung auch immer ich dort verbunden wurde). Immerhin wäre es ja interessant zu wissen, wie es mit meinem Versicherungschutz weitergeht, wenn ich dort in 6 Wochen NICHT mehr arbeite, also kann ich dann direkt wieder in meine alte oder eine andere wechslen?
Im Prinzip wohl ja, eigentlich hätte ich das bis vor kurzem sogar gemusst, aber inzwischen darf ich - dank Krankenkassenwahlrecht - sogar bei dieser bleiben, weil ich schon mindestens EIN Mal Beiträge dorthin entrichtet habe. Da die sogar günstiger ist als die BEK, mache ich das vielleicht sogar, oder nutze das mal mir zu überlegen ob ich nicht einfach mal zu einer anderen günstigeren wechsele. Worüber ich mir bisher aus reiner Bequemlichkeit einfach nie Gedanken gemacht habe.
Da ich ja danach vermutlich erst mal arbeitslos bin, bliebe ich aber sowieso erst mal bei dieser neuen versichert, weil das Arbeitsamt immer nur an die Krankenkasse zahlt, bei der man eben VOR der Arbeitslosigkeit versichert war. Kompliziert, kompliziert...
Dass ich nun - obwohl schon gar nicht mehr bei der BEK versichert - in den letzten Tagen (neues Quartal) schon mit meiner BEK Karte beim Arzt war und es nun vielleicht Abrechnungs-Probleme gibt, ist ja nicht meine Sorge. Dafür haben die Krankenkasse ja nun mal tausende von Mitarbeitern, die sollen ruhig mal was tun für ihr Geld *g*. Also das müssen die Kassen dann unter sich klären.
Oder ich muss wenn ich im August mein Rezept abhole vielleicht mal drauf hinweisen, dass ich anderweitig versichert bin. Und meine Überweisung für alle anderen Ärzte gilt so vermutlich nun auch nicht mehr? Kompliziert, kompliziert ;-)
Falls das aber mit der Erstattung der zuviel gezahlten Zuzahlungen bei einem Kassenwechsel aber problematisch werden sollte, werde ich wohl doch möglichst schnell zur BEK zurückwechseln, denn DAS sehe ich auch nicht ein, wo ich in diesem Jahr schon so einige Euro in Arztpraxen und Apotheken gelassen habe.
Samstag, 25. Juni 2005
Arbeitsamt VI
So schnell wie sie dann letztendlich meinen ALG Bescheid erstellt
hatten, hatten sie nun auch den Aufhebungs-Bescheid fertig. Am Dienstag
abgemeldet, Bescheid hat das Datum von Donnerstag. In der Hinsicht dann
doch ganz fix. Aber dass ich Mitte August das ganze Verfahren wieder
durchlaufen muss, obwohl die ja nun eigentlich schon eine Akte und
diverse Unterlagen über Jahreseinkommen etc vorliegen haben, ist
schon ein bisschen nervig. Und dann eben wieder Antrag stellen,
vom Ex-Arbeitgeber ausfüllen lassen etc., womöglich wieder die
obligatorischen Gespräche, dabei hat sich an meiner Situation ja
eigentlich nix geändert, also dieser Aushilfsjob ist nun mal definitiv
NUR zeitliche Aushilfe. Aber egal... ich bin froh, dass sich meine
wirklich Arbeitslosigkeit bis jetzt auf sieben Tage beschränkt. Fürchte
aber, da werden ab Mitte August noch einige hinzukommen.
Freitag, 24. Juni 2005
Erster Tag Aushilfe
Was ich heute beim "Dienstantritt" noch alles (mit-)machen musste, war
fast schon besser als jede Beamten-Comedy. Wobei die Leute mit denen
ich zu tun hatte (also direkte und übergeordnete Vorgesetzte) das ganze
Verfahren auch ziemlich albern fanden, aber nun gut, die machen auch
nur ihren Job. Ich musste für meine acht Wochen Aushilfe aber sogar ein
"Dienst-Gelöbnis" ablegen. Sehr lustig irgendwie alles. Der Job an sich
ist ganz ok, einfache Art der Daten-Erfassung halt.
Woran ich mich aber echt erst noch gewöhnen muss sind die "Stech-Uhren" und die genau protokollierten Arbeits- und Anwesenheitszeiten. Auf Dauer wäre das für mich als Arbeitnehmerin glaube ich schwer erträglich, da ich bisher immer auf Vertrauensbasis meine Stundenzahl bzw. meine Arbeit geleistet hat. Aber vermutlich würde sogar ich mich dran gewöhnen, wenn ich denn müsste.
Schwerer wird wohl in der nächsten Zeit die Umstellung darauf, dass ich den ganzen Tag über offline sein werde. Im alten Job saß ich in einem Büro mit Standleitung, wo das "private" Surfen auch keinen gestört hat, denn meine Arbeit musste ich ja so oder so erledigen. Und meine Chefs hat es da nicht interessiert wann und wo ich meine Ergebnisse produziere, solange ich sie (rechtzeitig) produziere. Und zu Hause bin ich ja auch permanent online, so dass ich mich da nun echt umstellen muss. Andererseits merke ich nach dem einen Tag aber schon, wieviel ich sonst oft aus Zeitvertreib oder Langeweile im Netz unterwegs bin. Fast schon erschreckend. Aber anstatt z.B. meine RSS Feeds 5x am Tag zu lesen, lese ich sie nun halt nur 1x abends und kriege dennoch alles mit. Simplify your life ;-)
Und egal für welche Art Arbeitgeber oder welche Art Tätigkeit, acht Stunden in stickigen Büros und über eine Stunde in einem nicht-klimatisierten Zug sind IMMER die Hölle!
Woran ich mich aber echt erst noch gewöhnen muss sind die "Stech-Uhren" und die genau protokollierten Arbeits- und Anwesenheitszeiten. Auf Dauer wäre das für mich als Arbeitnehmerin glaube ich schwer erträglich, da ich bisher immer auf Vertrauensbasis meine Stundenzahl bzw. meine Arbeit geleistet hat. Aber vermutlich würde sogar ich mich dran gewöhnen, wenn ich denn müsste.
Schwerer wird wohl in der nächsten Zeit die Umstellung darauf, dass ich den ganzen Tag über offline sein werde. Im alten Job saß ich in einem Büro mit Standleitung, wo das "private" Surfen auch keinen gestört hat, denn meine Arbeit musste ich ja so oder so erledigen. Und meine Chefs hat es da nicht interessiert wann und wo ich meine Ergebnisse produziere, solange ich sie (rechtzeitig) produziere. Und zu Hause bin ich ja auch permanent online, so dass ich mich da nun echt umstellen muss. Andererseits merke ich nach dem einen Tag aber schon, wieviel ich sonst oft aus Zeitvertreib oder Langeweile im Netz unterwegs bin. Fast schon erschreckend. Aber anstatt z.B. meine RSS Feeds 5x am Tag zu lesen, lese ich sie nun halt nur 1x abends und kriege dennoch alles mit. Simplify your life ;-)
Und egal für welche Art Arbeitgeber oder welche Art Tätigkeit, acht Stunden in stickigen Büros und über eine Stunde in einem nicht-klimatisierten Zug sind IMMER die Hölle!
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