also doch Internersüchtig?
Mein letztes Eintragdatum liegt 12 Monate zurück. Das bedeutet nicht, dass ich mit dem bloggen aufhörte.
Wer seine Gedanken gern niederschreibt und dies nicht in den abgeschiedesten Winkel der Wohnung machen möchte, dem bietet das Internet mit den zahlreichen Blogservern einen weiten Raum für die Eintragungen, die dann auch für alle zugänglich sind.
Doch warum zur Zeit alle Welt blogt, darüber dachte ich schon mehr als einmal nach.
Steht dahinter ein Gruppenzwang? Weil alle bloggen, dann tu ich es auch?
Die Zeit der Foren und Communitys lies ich schon vor langer Zeit hinter mir. Die Nächte, die ich mir mit chatten um die Ohren schlug, sind schon finstere Vergangenheit. Doch eins bliebt - ich blieb im Netz und statt ein Profil in einer Community zu pflegen, pflege ich jetzt einen - nein - mehr als einen Blog.
wieder was neues
Schon lange hab ich hier nicht reingeschaut.
Und wieder hat sich etwas verändert und alles entwickelt sich zu einem ansehlichen BlogServer.
LawWe
eine neue Chef-Generation wächst heran
Gestern abend kam ich erst sehr spät nach Haus und an einen Eintrag ins Blog war nicht mehr zu denken. Ich war müde und fand nur noch auf die Schnelle den Weg ins Bett. Mein neuer Nebenjob ist anstrengend, aber lustig, wenn sich die richtige Einstellung da zu findet.
Im Bett wirkten die Eindrücke noch einwenig nach und dann rauschte ich schon in den 7.Himmel zu meiner Traumwolke ab, sie sich erst vor dem Auffwachen wieder auflöste.
Ich träume, ich sitze vorn auf einen Fahradlenker und habe den Blick auf die Straße für mich ganz allein. Hinter mir sitzt ein Mann, der sich ganz fest an anklammert, als wäre er der Sozius auf einen Motorrad, der sich hinter dem Fahrer vor dem Fahrwind schützen will. Sein Körper ist ganz eng an mich gepreßt und seine Hände liegen fest um meinem Oberbauch, ja sie berühren dabei sogar meine untere Brust. Ich spüre die zurückhaltenden Fingerspitzen noch. Wir fahren zu zweit eine Straße entlang, die ich selber nicht sehen kann, sondern ich sehe auch nur meinen Rücken.
Wenn ich mit Abstand meinen Traum betrachte, sehe ich darin das Verhältnis zu meinem neuen Chef. Bei den Vorgesprächen zu meinem Nebenjob hatte ich ein gutes Gefühl. Der Mensch hat eine gute Energie, so ging es gleich nach dem Gespräch durch meinen Kopf. Und der Traum sagt mir, dass wir in dieser Wirtschaftslage fest zusammenhalten werden. In meinen Augen ist er mutig, weil es sich getraut hat, eine neue Firma zu gründen und ich seinen Augen bin ich mutig, weil ich mich Elan gleich in den Job gestürzt habe.
Er gehört zur neuen ChefGeneration. In ihm ist schon das Bewußtsein gewachsen, dass ein Chef ohne engagierte Mitarbeiter ein Nichts ist und deshalb hat er Respekt vor jedem seiner Angestellten.
Bingo - ich habe einen - obwohl noch sehr jung an Jahren - exellenten Chef gefunden.
LaWe
Alles klar
)