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Dieser Song war auf einer der Mix-Kassetten (ja,
damals nahm man noch alle Songs aus dem Radio auf Audio-Kassetten auf!),
die auf unserer nachgeholten Klassenfahrt in der 9. Klasse dann für die
musikalische Untermalung sorgten. Die Klassenfahrt war so wie Klassenfahrten
in diesem Alter halt so sind:
Man probt den Aufstand gegen den Klassen-
(und Latein) Lehrer und sein langweiliges Sightseeing-Programm, in dem
man einen "Wir gehen nicht mehr weiter Streik" ausruft. Hat natürlich
nicht funktioniert.
Innerhalb der weiblichen Hälfte der Klasse entsteht
ein Wettstreit darum, wer die netteren Jungs in seinem Jugendherbergs-Zimmer
versammeln kann. Bei der Kontrolle des Lehrers verstecken sich die Jungs
- mehr oder weniger - erfolgreich hinter Türen und unter den Betten.
Der Vorteil war allerdings, dass wir als notwendige weibliche Aufsichtsperson
statt einer Lehrerin zwei volljährige Oberstufen-Schülerinnen dabei hatten,
die aber natürlich gar keine Anstalten machten uns den Spaß zu verderben.
War also alles in allem schon ganz nett.
Und ich bin erfolgreich zur Taschendiebin
geworden. Aber nur, weil Igor mir nicht glauben wollte, dass das Portemonaie
in seiner Gesäßtasche Langfinger geradezu einlädt.. Dann musste ich es
ihm wohl mal beweisen. Sein panischer Blick als es im Eiscafe ans Bezahlen
ging, war aber wirklich nicht schlecht :-)
Einträge "Soundtrack of my life":
Samstag, 6. August 2005
September 1995: Hotel California - The Eagles
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Ich hatte mit 3 Freundinnen zusammen einen 5 Wochen langen USA Camping Trip gebucht. Wir waren mit unserer "international" zusammengewürfelten Truppe (Deutsche, Österreicher, Schweizer, ein Holländer und die US amerikanische Leiterin) im Van auf der Rückfahrt von Page zurück zum Campingplatz am Lake Powell. Es dämmert und im Radio (oder von einer von Johns vielen CDs) lief dieser - mir bis dahin gänzlich unbekannte - Klassiker. Und irgendwie fand ich alleine schon das Gitarren Solo am Anfang in diesem Moment einfach extrem cool.
Die "Hell freezes Over" CD hab ich dann sogar in den USA noch direkt gekauft. Die Idee hinter diesem Titel fand (und finde ich immer noch) ebenfalls extrem cool. Und außerdem sind viele schöne Stücke drauf zu hören.
Ich hatte mit 3 Freundinnen zusammen einen 5 Wochen langen USA Camping Trip gebucht. Wir waren mit unserer "international" zusammengewürfelten Truppe (Deutsche, Österreicher, Schweizer, ein Holländer und die US amerikanische Leiterin) im Van auf der Rückfahrt von Page zurück zum Campingplatz am Lake Powell. Es dämmert und im Radio (oder von einer von Johns vielen CDs) lief dieser - mir bis dahin gänzlich unbekannte - Klassiker. Und irgendwie fand ich alleine schon das Gitarren Solo am Anfang in diesem Moment einfach extrem cool.
Die "Hell freezes Over" CD hab ich dann sogar in den USA noch direkt gekauft. Die Idee hinter diesem Titel fand (und finde ich immer noch) ebenfalls extrem cool. Und außerdem sind viele schöne Stücke drauf zu hören.
Currently playing: Cannot believe it - Sergio (Radio Swisspop)
Freitag, 5. August 2005
03. August 1996: (Dansar inte lika bra som) sjömän - Gyllene Tider (Live)
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Dieser Song ist die Erinnerung an einen ungewöhnlichen und für mich aber auch äußerst lehrreichen Schweden-Urlaub. Unter anderem hat mich dieser erste Besuch in diesem wunderschönen skandinavischen Land nämlich in dem Entschluss bestärkt im Jahr darauf ein Auslandssemster in Stockholm zu absolvieren.
Der Tag vor dem 3. August - also logischerweise der 2. August *g* - umfasste eine 270 km (von Halmstad nach Malmö und zurück) Tour mit dem Auto sowie ein erstes super geniales rockiges Gyllene Tider - "återtåget" Konzert. Viel zu wenig geschlafen hatte ich die ganze Zeit schon. Weil wir so viel gemacht und geredet haben. Und weil es doch alles irgendwie aufregend war. Aufgeregt hat mich allerdings sehr oft vor allem das in meinen Augen extrem peinliche, aufdringliche und unangebrachte Verhalten der Fans dort "vor Ort".
Bis zu diesem Trip befande ich mich ja in dem naiven Glauben, dass meine Definition von Fan-Sein sich mit der Definition der meisten anderen Fans (von Roxette, denn um die ging es damals schließlich) deckt. Weit gefehlt. Aber vielleicht bin ich auch gar kein "Fan"? Allerdings... wer definiert das letztendlich? Und mangels brauchbarer Alternativen bezeichne ich mich generell schon als solcher...
Wie auch immer. Am 3. August war das Konzert in Göteborg. Weitere 135 km für die Hinfahrt. Wir waren an dem Abend alle schon viel zu groggy um uns einen Platz in der ersten Reihe sichern zu wollen. Außerdem musste vorher noch mein an der Plakatwand geklautes Konzertplakat sicher im Auto verstaut werden. Im Innenraum war es dann vor der Bühne allerdings gar nicht so voll und eh wir uns versahen, standen wir doch wieder ganz vorne. Vielleicht hat die Erschöpfung auch dazu beigetragen, dass ich ab dem Moment als im Intro dieses Songs das Schlagzeug einsetzt in einen wahren Rock-Konzert - Rausch geriet. Wie ich es nie zuvor und auch danach bis jetzt nie mehr erlebt habe. Ich bin einfach echt nur ziemlich ausgeflippt. Viel mehr weiß ich von diesem Konzert nicht mehr. Aber geil war's schon!
Dieser Song ist die Erinnerung an einen ungewöhnlichen und für mich aber auch äußerst lehrreichen Schweden-Urlaub. Unter anderem hat mich dieser erste Besuch in diesem wunderschönen skandinavischen Land nämlich in dem Entschluss bestärkt im Jahr darauf ein Auslandssemster in Stockholm zu absolvieren.
Der Tag vor dem 3. August - also logischerweise der 2. August *g* - umfasste eine 270 km (von Halmstad nach Malmö und zurück) Tour mit dem Auto sowie ein erstes super geniales rockiges Gyllene Tider - "återtåget" Konzert. Viel zu wenig geschlafen hatte ich die ganze Zeit schon. Weil wir so viel gemacht und geredet haben. Und weil es doch alles irgendwie aufregend war. Aufgeregt hat mich allerdings sehr oft vor allem das in meinen Augen extrem peinliche, aufdringliche und unangebrachte Verhalten der Fans dort "vor Ort".
Bis zu diesem Trip befande ich mich ja in dem naiven Glauben, dass meine Definition von Fan-Sein sich mit der Definition der meisten anderen Fans (von Roxette, denn um die ging es damals schließlich) deckt. Weit gefehlt. Aber vielleicht bin ich auch gar kein "Fan"? Allerdings... wer definiert das letztendlich? Und mangels brauchbarer Alternativen bezeichne ich mich generell schon als solcher...
Wie auch immer. Am 3. August war das Konzert in Göteborg. Weitere 135 km für die Hinfahrt. Wir waren an dem Abend alle schon viel zu groggy um uns einen Platz in der ersten Reihe sichern zu wollen. Außerdem musste vorher noch mein an der Plakatwand geklautes Konzertplakat sicher im Auto verstaut werden. Im Innenraum war es dann vor der Bühne allerdings gar nicht so voll und eh wir uns versahen, standen wir doch wieder ganz vorne. Vielleicht hat die Erschöpfung auch dazu beigetragen, dass ich ab dem Moment als im Intro dieses Songs das Schlagzeug einsetzt in einen wahren Rock-Konzert - Rausch geriet. Wie ich es nie zuvor und auch danach bis jetzt nie mehr erlebt habe. Ich bin einfach echt nur ziemlich ausgeflippt. Viel mehr weiß ich von diesem Konzert nicht mehr. Aber geil war's schon!
Currently playing: Ljudet av ett annat hjärta LIVE - Gyllene Tider
Donnerstag, 4. August 2005
Sommer 1994: Time To Wonder - Fury in the Slaughterhouse
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Der Song zu meinem Abi. Und den Abi-Aktionen und den Feiern und überhaupt der ganzen Zeit. Ist der Song damals gerade erschienen? Keine Ahnung, ist auch egal, aber bei diesem Song kommt mir einfach immer diese doch irgendwie sehr aufregende und vor allem unbeschwerte Zeit in Erinnerung.
Schule und Lehrer und manche Mitschüler konnte ich endlich hinter mir lassen. Nicht, dass ich so ungern zur Schule gegangen wäre, aber 13 Jahren waren dann doch genug. Ich konnte nach all der Lernerei endlich wieder lange aufbleiben, lange ausschlafen und planlos in den Tag hineinleben. Ich wusste zwar nicht genau, was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde... Komme ich an die Uni, an die ich will? Wie werden meine Kommilitonen so drauf sein? Finde ich mich im Uni-Alltag zurecht? Aber ich kann mich nun komischerweise nicht dran erinnern, dass ich mir große Sorgen gemacht hätte. Und "gewundert" hab ich mich eigentlich auch über nichts *g* Sondern ich hab es mir ein paar Sommerwochen lang ganz entspannt gut gehen lassen. Bis ich dann mit meinem Ferienjob in einer Schrauben-Fabrik anfing. Das wiederum war schon auch eine Erfahrung, die man im Leben vielleicht einfach mal gemacht haben muss... :-)
Der Song zu meinem Abi. Und den Abi-Aktionen und den Feiern und überhaupt der ganzen Zeit. Ist der Song damals gerade erschienen? Keine Ahnung, ist auch egal, aber bei diesem Song kommt mir einfach immer diese doch irgendwie sehr aufregende und vor allem unbeschwerte Zeit in Erinnerung.
Schule und Lehrer und manche Mitschüler konnte ich endlich hinter mir lassen. Nicht, dass ich so ungern zur Schule gegangen wäre, aber 13 Jahren waren dann doch genug. Ich konnte nach all der Lernerei endlich wieder lange aufbleiben, lange ausschlafen und planlos in den Tag hineinleben. Ich wusste zwar nicht genau, was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde... Komme ich an die Uni, an die ich will? Wie werden meine Kommilitonen so drauf sein? Finde ich mich im Uni-Alltag zurecht? Aber ich kann mich nun komischerweise nicht dran erinnern, dass ich mir große Sorgen gemacht hätte. Und "gewundert" hab ich mich eigentlich auch über nichts *g* Sondern ich hab es mir ein paar Sommerwochen lang ganz entspannt gut gehen lassen. Bis ich dann mit meinem Ferienjob in einer Schrauben-Fabrik anfing. Das wiederum war schon auch eine Erfahrung, die man im Leben vielleicht einfach mal gemacht haben muss... :-)
1998: Tie A Yellow Ribbon - Tony Christie
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Hier mach ich es kurz: Der Song gehört in gewisser Weise zu einer Fernseh - Liebesgeschichte, die ich damals wahsinnig toll fand. Die Story. Die Figuren. Die Schauspieler. Und weil ich das alles so toll fand, hab ich mich im WWW auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht. Mit diesem Ergebnis. Und ich möchte alles was damit zusammenhängt wirklich nicht mehr missen. Und dafür - quasi stellvertretend - liebe ich dieses Lied.
Hier mach ich es kurz: Der Song gehört in gewisser Weise zu einer Fernseh - Liebesgeschichte, die ich damals wahsinnig toll fand. Die Story. Die Figuren. Die Schauspieler. Und weil ich das alles so toll fand, hab ich mich im WWW auf die Suche nach Gleichgesinnten gemacht. Mit diesem Ergebnis. Und ich möchte alles was damit zusammenhängt wirklich nicht mehr missen. Und dafür - quasi stellvertretend - liebe ich dieses Lied.