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Mittwoch, 28. Juni 2006


"Nichts"

Da ist "Nichts". Keine Idee, die es wert wäre weiter verfolgt zu werden. Kein Gedanke, der ungewöhnlich ist. Kein Bild, das es wert wäre angesehen zu werden. Da ist nur Banales, Alltag, Einerlei. Nun kann selbst Banales manchmal interessant sein oder spannend erzählt werden, aber dazu benötigt man einen kreativen Einfall. Dieser ist aber nicht vorhanden, es ist einfach nur Leere da, "Nichts". Woraus soll man schöpfen, wenn der Teich der Einfälle vom "Nichts" ausgesaugt wurde? Woran sich festhalten, wenn das "Nichts" wie ein Orkan alles davon fegt? Wo die Idee finden, wenn sie sich vor dem "Nichts" versteckt? Das "Nichts" kann riesig, gewaltig und bedrohlich sein. Man steht ihm von Angesicht zu Angesicht gegenüber und dabei scheint es größer zu werden und größer. Es reckt sich gen Himmel und schaut von dort oben süffisant lächelnd hinab.

Der außen stehende Betrachter wird es nicht sehen, dieses "Nichts". Er ahnt weder dessen Gegenwart noch spürt er die beklemmende Enge, mit der das "Nichts" sich um einen Menschen legt. Es ist einfach nur da, unauffällig ist es von hinten angekommen, hat sich erst sanft über den Schultern ausgebreitet und ist dann auf einem geheimen Weg in das Innerste gekrochen. Nun hat es sich festgesetzt im Kopf, im Bauch, im Herz.  Wenn dieser Zustand erst einmal erreicht ist, dann gibt es kein leichtes Entrinnen. Dann kann man nur da sitzen, es versuchen auszuhalten. Man starrt auf das leere Papier, die leere Leinwand, sucht krampfhaft nach dem erlösenden Gedanken oder hofft auf die befreiende Idee. Sie huschen auch vorbei, die Gestalten und Bilder, die bemüht sind um die Rettung aus diesem erbarmungswürdigen Zustand. Aber ihnen fehlt die Kraft, die Intensität, die Stärke - denn es sind nur blasse und fade Figuren. Wie sanfte Nebelschwaden ziehen sie daher im "Nichts", ziehen sich zusammen um neue Formen zu bilden, türmen sich auf, ziehen sich weit auseinander. Aber sie spüren selbst, dass ihnen dieses Spiel nicht gelingt und sie lösen sich auf unter dem brennenden Einfluß des "Nichts" und machen wieder den Raum frei, für seine allumfassende Gegenwart.

So spielt es dann seine volle Stärke aus, das "Nichts". Es ist wie ein wolkenloser Himmel über der Wüste, der unendlich zu sein scheint und dessen Wüstensonne erbarmungslos den Kreaturen zusetzt, die sich in dieser Wüste bewegen. Sie leiden, sie verdorren, ihnen dürstet es nach der Idee. Sie schleppen sich durch den Sand, Meter um Meter - ein Ende der Durststrecke ist nicht in Sicht. Es ist ein sich immer wiederholender Prozeß. Man weiß nie, wann und ob das "Nichts" den Rückzug antritt. Schafft es eine Regenwolke am Wüstenhimmel aufzuziehen? Verliert das "Nichts" die Lust an seiner Großartigkeit und läßt sich zusammenfallen? Schlüpft es einfach hinaus aus dem Inneren und schlängelt sich hastig davon?

Man wird es wohl niemals endgültig bezwingen können, das "Nichts".



»Mittwoch, 28. Juni 2006     »2 Kommentare (0 )     »Eintrag versenden    

Autor: wasabi


Dienstag, 27. Juni 2006


Afrika

Vor mir steht Afrika, zumindest die Tiere Afrikas. Ein Elefant, ein Löwe, ein Nashorn, eine Giraffe. Ein Zebra und ein Krokodil. Dazu noch ein Tiger, aber der ist ja nicht afrikanisch. Gemeinsam stehen sie da, in der Steppe. Ich bin fasziniert und schaue mir die Tiere mit großen Augen an. Ich schiebe den Elefanten links neben das Zebra und platziere die Giraffe ganz hinten, da sie ja das größte Tier von allen ist.

Der Löwe brüllt und das Nashorn scharrt mit seinen dicken Hufen auf dem staubigen Boden. Das Krokodil passt nicht in diese Umgebung, aber es ist gerade kein Sumpf in der Nähe, deswegen muss es sich mit der trockenen Landschaft zufrieden geben.

Die Hitze ist unerträglich, die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel herab. Zebra und Tiger stehen in trauter Harmonie nebeneinander. Das ist dann doch zu unrealistisch. Ich lasse den Tiger fauchen und er gesellt sich zum Krokodil.

Ich sehe die flirrende Hitze am Horizont und stelle mir die vereinzelten Bäume in dieser Landschaft vor. Wo bin ich? Brause ich in einem Safari-Jeep umher oder bin mit afrikanischen Buschmännern unterwegs? Ich weiß es nicht. Aber es scheint mir, als ob ich zirpende Grillen höre, vielleicht auch Gesänge oder Trommelklänge.

Dann verlasse ich Afrika. Das war ein schöner Ausflug. Ich räume die Spielfiguren zusammen, sie sind ein Geschenk für unser Patenkind.



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Autor: wasabi


Sonntag, 18. Juni 2006


Stille Beobachtung

Da sitzt sie. Sie hat langes dichtes Haar, dunkel geschminkte Augen und trägt modische Kleidung. Sie fährt sich mit den Fingern durchs Haar, richtet mit einigen Handgriffen ihre Kleidung und schaut mit einem Hauch von Arroganz und Unsicherheit in ihrem Blick durch die Gegend. Die großen Ohrringe, die sie trägt schaukeln hin und her und reflektieren das Sonnenlicht, so dass ich geblendet bin. Ihre helle Haut ist makellos, glatt und straff gespannt. Die dunklen Augen wirken in diesem hellen Teint noch dunkler, die Wimpern biegen sich in einem gigantischen Schwung nach oben. Ein wenig zu stark geschminkt, denke ich.

Ich beobachte sie. Sie lacht, zeigt dabei ihre Zähne. Sie redet wie ein Wasserfall. Mal wirkt sie ausgelassen wie ein Kind, dann wieder seltsam beherrscht und kühl. Sie hört ihrem Gegenüber aufmerksam zu, nickt verständnisvoll und wirft dabei ihr langes Haar in den Nacken. Seltsam, denke ich. Ich kenne sie schon seit vielen Jahren. Wir haben einiges miteinander erlebt. Wir waren uns nah und dann wieder ganz fern. Wir haben miteinander gelacht, geweint, gesungen und getanzt. Ich habe ihr meine Sorgen erzählt, aber sie hat mich damals nicht verstanden. Und dann hatte sie selbst jede Menge Sorgen, obwohl sie vielleicht gar nicht wusste, dass sie die hatte. Ihr ganzes Leben stand zeitweise auf dem Kopf, sie hat Verantwortung übernommen, für Dinge, die nicht in ihrer Verantwortung standen. Sie hat versucht Dinge zu verstehen, die sie nicht verstehen konnte.

In den Anfängen unserer gemeinsamen Zeit haben wir viele Ausflüge gemacht. Wir sind spazieren gegangen oder haben ein Eis gegessen. Später hat sie auch mal bei mir übernachtet und wir haben die Nächte durch erzählt. Das war toll und wir waren uns dabei sehr nah. Dann begann eine andere Zeit. Ich musste andere Wege gehen und mein Leben ordnen. Dabei vergaß ich sie nie, aber es war nicht die Zeit für intensive Nähe. Dafür dachte ich jedoch, mein neues Leben müsse auch ihres sein. Ich forderte, meckerte, nörgelte und wusste es eben besser. Bis zu dem Tag, als ich mich auf unser Wiedersehen freute und sie nicht kam. Das war ein Zeichen, das hatte gesessen!

Und jetzt sitze ich hier und beobachte sie. Schön ist sie, groß ist sie und zugleich so klein. Ich muss lächeln, denn ich weiß, dass wir noch jede Menge erleben werden. Und ich bin mehr als gespannt darauf, wie sich alles entwickeln wird. Ich bin stolz auf meine kleine Schwester.




»Sonntag, 18. Juni 2006     »1 Kommentare (0 )     »Eintrag versenden    

Autor: wasabi


Samstag, 17. Juni 2006


Leidenschaftliches Leiden


Ich leide gerne.
Das weiß ich und das bestätigten mir auch Menschen, die mich gut kennen.
Und wenn ich leide, dann sieht man mir das auch an.
Ich glaube, mein Gesicht ist in leidenden Momenten ziemlich unverwechselbar.
Die Mundwinkel hängen leicht nach unten, die Augen werden groß und traurig, die Nase spitzt sich zu und die Stirn legt sich in sorgenvolle Falten.

Warum ich leide?
Im Grunde gibt es doch nichts, wegen dem man nicht leiden könnte.
Manchmal ist es sehr ernsthaft. Dann leide ich wegen der Ungerechtigkeit in der Welt, weil es Hass und Rassismus gibt, weil Menschen durch die Hand anderer sterben oder gequält werden und weil es keine wirkliche Freiheit gibt...

Aber ich kann auch leiden, weil die Sonne nicht scheint, der Blick in den Spiegel zu ernüchternd war, ich keine Lust habe aufzustehen oder irgendwas nicht so läuft, wie ich es mir gedacht habe.
Und in beiden Fällen ist das von mir empfundene Leid ein zutiefst ehrliches Gefühl. Es reißt mich in Abgründe, ergreift Besitz von meinem ganzen Körper. Ich fühle mich elend, könnte weinen und habe ein erdrückendes Gefühl in der Brust.

Ein solcher Zustand kann anhalten. Minuten, Stunden, manchmal auch Tage.
Wenn ich dem Leid Ausdruck verschaffen kann, d.h. mit anderen darüber reden kann, dann wird es manchmal besser. In den harmlosen Leidensfällen, kann ich dann sogar darüber lachen, dass ich wieder wegen eigentlich harmloser Dinge in das „Tal des Jammers“ abgestürzt bin.
In den schweren Leidensfällen bringt jedoch auch der Austausch mit anderen nur selten Erleichterung. Es tritt dann eher eine Art Hilflosigkeit auf, ein Bewusstsein darüber, dass es viele Dinge gibt, die ich allein nicht verändern kann. Und über diesen Zustand kann ich natürlich auch wieder nur leiden.

Ist Leiden das zentrales Empfinden in einem menschlichen Leben?
Lebt man um zu Leiden? Leidet um zu Leben?
Dingen, denen man sich voller Hingabe zuwendet, die einen Menschen im Innersten berühren, sagt man nach, dass man sie leidenschaftlich liebt. Der altbekannte Zusammenhang von Liebe und Leiden. Aber kann man auch das Leiden lieben?

Mir sagen das böse Zungen hin und wieder nach, weil ich so oft zu leiden scheine.
Ich leide scheinbar auch dann, wenn ich es selbst gar nicht merke, ja, auch gar nicht will.
Mein Gesicht muss dann gezeichnet sein von Weltschmerz, Qual und Pein?
Warum leide ich wohl, wenn ich es selbst nicht einmal spüre?
Die Last des Lebens, das Wissen um die Endlichkeit, die eigene Ohnmacht etwas zu verändern?
Haben sich diese Gedanken so tief in mein Innerstes eingegraben, dass sie immer wieder von mir Besitz zu ergreifen scheinen? Mir macht diese Vermutung Angst.

Sicher leide ich gerne und wälze mich auch gerne in diesem leidvollen Elend.
Manchmal ist es geradezu ein Fest, sich noch tiefer in die quälenden Gedanken hinein zu bohren, aus den tiefsten Schichten neuen Schlamm herauf zu holen und sich damit wieder und wieder zu überschütten, bis man versunken und erschöpft in dieser Schlammgrube hockt, erdrückt wird von der schweren Last auf den Schultern. Man erkennt mich dann nicht mehr wieder, weil der Leidens-Schlamm mich über und über bedeckt und eine feste Kruste über meiner Haut, dem Haar und dem ganzen Körper bildet.
Irgendwann aber kehrt die Kraft in die Glieder zurück und ich krieche raus aus der Grube.
Der Schlamm trocknet langsam, so dass er mit der Zeit ganz von selbst wieder abfällt.
Der Leidensdreck verschwindet und ermöglicht einen anderen Blick.

Dann sehe ich auch die Schönheit, die Verbundenheit, die Freude...
Ich kann sie genießen, in vollen Zügen, genauso wie das Leiden.
So sehr ich das Leben manchmal nicht ertragen kann, so sehr liebe ich es auch.
Ich spüre jeden einzelnen Sonnenstrahl, rieche den Regen in der Luft oder bin überwältigt von der Schönheit und Perfektion des Augenblickes. Dann fühle ich mich leicht und getragen. Alles ist so einfach und könnte so einfach sein – eins sein mit sich selbst, eins sein mit den anderen.

Als Kind hatte ich ein kugelrundes Gesicht, wippende Locken und schien immer lustig und offen.
Auch heute noch, habe ich ein rundes Gesicht und freundliche Augen.
Aber das Gesicht wird schmaler und zeigt manche Sorgen.
Ich will das nicht, aber es ist einfach zu viel in dieser Welt, dass mich traurig macht.
Und ich will nicht flüchten in die reine Harmonie, in ein Land am anderen Ende der Welt, dass es aber vielleicht gar nicht gibt, sondern nur in meinen Träumen.

 

copyright by wasabi 2006 



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Autor: wasabi


Donnerstag, 15. Juni 2006


Feiertagsstimmungen...

Es ist Feiertag und halb zwei mittags.

Großartig - denn ich sitze im Bademantel herum und fühle mich noch ein wenig verschlafen. Mein Haar ist zerzaust und überhaupt sehe ich noch ein wenig wild aus.

Das Erwachen war schon großartig. Weil die Temperaturen derzeit so herrlich warm sind, schlafen wir nachts immer mit ganz offenem Fenster. Der Wind streicht angenehm über den Körper und die frische Luft ermöglicht einen entspannten Schlaf. In den frühen Morgenstunden muss es dann angefangen haben zu regnen. Aus einem Traum langsam wieder ins Leben zurück gekehrt, habe ich den Regen gehört und fühlte mich im Bett somit noch wohliger aufgehoben. Außerdem lag mein Liebster so warm, weich und wohl duftend neben mir.

Diese Momente sind doch mit die schönsten im Leben, wenn man gerade so eben wach ist, weiß das man nicht aufstehen muss und sich an seine Liebe heran kuscheln kann. Mit tiefem Einatmen sauge ich dann den Geruch auf und fühle die weiche Haut. Vielleicht sehe ich auch ein Stückchen des schönen Gesichts, manchmal aber auch nur einen Haarschopf. Jedenfalls verzücken mich diese Momente ungemein und ich entspanne mich vollkommen.

So entspannt geht der Tag nun aber auch weiter.
Grenzenlose Faulheit werde ich walten lassen. Vielleicht ein duftendes Schaumbad nehmen, mich nochmal auf dem Bett ausstrecken und in der Zeitung Schmökern, etwas Leckeres essen oder mich einfach nur Langweilen.

Langweilen ist gut. Als Kind hasst man die Langeweile. Man wird ungehalten, nervt die Eltern und ist einfach nur unausstehlich. Außerdem hat man das Gefühl, dass überhaupt gar nichts passiert und nichts das einem von anderen, wohlwollenden Menschen angeboten wird, erscheint auch nur im Entferntesten dazu beizutragen, dass dieser Zustand jemals wieder aufhören wird. So häufig man sich als Kind gelangweilt hat, so selten gerät man als erwachsener Mensch in diesen Zustand. Aber wenn ich in ihn gerate, dann ist es genauso schlimm wie früher.

Das letzte Mal erwischte es mich im Kurzurlaub in der Eifel. Vollkommen gestresst von der Arbeit war ich voller Vorfreude auf den Urlaub. Wir führen in das kleine Häuschen unserer Freundin, um die Seele baumeln zu lassen und Zeit miteinander zu verbringen. Der Anreisetag verlief gut, alles war behaglich und ich voller Vorfreude. Am zweiten Tag sah alles anders aus. Draußen regnete es und die geplante Wanderung fiel somit ins Wasser. Nach ausgiebigem Frühstück und Erkundungen der Wanderkarten und Ausflugsziele, saß ich am Küchentisch und schaute in der Gegend herum. Es war noch sehr früh am Tag und es gab scheinbar nichts zu tun. Ich löste ein paar Rätsel, hörte Radio und unterhielt mich mit meinem Liebsten. Dabei wurde ich immer ungehaltener und nörgelte auf einmal los. Ich machte etliche Vorschläge, was wir nicht alles tun könnten, aber im Grunde hatte ich selbst keine Lust darauf. Ich rutschte auf der Küchenbank hin und her, regte mich über das schlechte Wetter auf, verfolgte den Zeiger auf der Küchenuhr. Dann schaute ich wieder in der Gegend herum und regte mich darüber auf, dass mein Liebster so entspannt da saß und Zeitung las.

Auf einmal sagte er zu mir, dass mir wohl langweilig sei.
Einen Moment hielt ich wie vom Donner gerührt inne. Langweilig? Mir ist nie langweilig. Ich komme gar nicht dazu, das mir langweilig wird, weil ich immer so viel zu tun habe. Ich bestritt also auf das Heftigste, dass mir langweilig sei. Insgeheim dachte ich natürlich darüber nach und musste feststellen, dass er wohl recht hatte.

Langeweile – du herrliches Gefühl aus Kindertagen! Ich kannte Dich ja schon gar nicht mehr. Da bist Du wieder, genauso wie Du immer warst und ich habe Dich gar nicht mehr erkannt. Jetzt wo ich weiß, dass Du es bist, ist es gar nicht mehr so schlimm. Hm, dieses schreckliche Gefühl, nicht zu wissen was man tun soll, welch eine Wohltat.
Sofort ging es mir besser, ja ich musste sogar herzhaft darüber lachen, dass mir langweilig war und dass mein Liebster das einfach so erkannt hatte.

Langeweile ist eine Quelle der Inspiration. Man muss sie nur aushalten können. Sie ist unangenehm und quält den Menschen für den Moment sehr, aber meist erwächst aus ihr heraus etwas Neues oder besonders Schönes. Kinder kann man freilich mit diesem Wissen nur wenig trösten. Aber um so wichtiger ist es, sie diesen Zustand aushalten zu lassen und nicht mit unendlichen Angeboten zu überschütten.

Wie viele Kreise hat man mit einem Stöckchen in den Sand gezeichnet, wie viele Grashalme ausgerupft, Punkte an Wänden gezählt, Steinchen in der Gegend herum geschmissen oder mit dem Finger in Löchern gebohrt, die so immer größer wurden.

Aber dann, auf einmal kam die Idee! Und dann war sonnenklar was zu tun ist.

An Tagen wie heute, hoffe ich sogar, dass mich die Langeweile erwischt. Leider kommt sie viel zu selten. Denn meistens weiß ich ja nur zu gut was ich tun muss, sollte oder sogar möchte. Dennoch gebe ich die Hoffnung nicht auf. Feiertage bieten sich prima an, um der guten alten Langeweile zu begegnen. Mal sehen, was der Tag noch so bringen wird...



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Autor: wasabi


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