Afrika
Vor mir steht Afrika, zumindest die Tiere Afrikas. Ein Elefant, ein Löwe, ein Nashorn, eine Giraffe. Ein Zebra und ein Krokodil. Dazu noch ein Tiger, aber der ist ja nicht afrikanisch. Gemeinsam stehen sie da, in der Steppe. Ich bin fasziniert und schaue mir die Tiere mit großen Augen an. Ich schiebe den Elefanten links neben das Zebra und platziere die Giraffe ganz hinten, da sie ja das größte Tier von allen ist.
Der Löwe brüllt und das Nashorn scharrt mit seinen dicken Hufen auf dem staubigen Boden. Das Krokodil passt nicht in diese Umgebung, aber es ist gerade kein Sumpf in der Nähe, deswegen muss es sich mit der trockenen Landschaft zufrieden geben.
Die Hitze ist unerträglich, die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel herab. Zebra und Tiger stehen in trauter Harmonie nebeneinander. Das ist dann doch zu unrealistisch. Ich lasse den Tiger fauchen und er gesellt sich zum Krokodil.
Ich sehe die flirrende Hitze am Horizont und stelle mir die vereinzelten Bäume in dieser Landschaft vor. Wo bin ich? Brause ich in einem Safari-Jeep umher oder bin mit afrikanischen Buschmännern unterwegs? Ich weiß es nicht. Aber es scheint mir, als ob ich zirpende Grillen höre, vielleicht auch Gesänge oder Trommelklänge.
Dann verlasse ich Afrika. Das war ein schöner Ausflug. Ich räume die Spielfiguren zusammen, sie sind ein Geschenk für unser Patenkind.
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