Donnerstag, 16. November 2006
uninvited.
Es war ein komisches Gefühl heute in der Schule. Genauer gesagt in der Kunststunde. Ich habe das Gefühl mich immer weiter von S. zu entfernen und ich habe wirklich Angst. Angst sie zu verlieren. Wir haben nur noch diesen einen Kurs zusammen und in den Pausen können wir uns ja wegen Kursen an der anderen Schule auch nicht sehen :( Sie wohnt dazu noch enorm weit außerhalb und ins internet geht sie ca nur ein paar mal im Monat.
Und dann standen wir dort vorm Kunstraum. Und sie hat mit einer Freundin geredet, ich hatte nur irgendetwas mit Geburtstagsgeschenk fürs Wochenende bla bla rausgehört und hab einfach mal gefragt für wen denn. Ihren Blicken nach zu urteilen war das wohl etwas unangemessen wohl eher so "hä was geht dich das denn an?".
Und nein es ist ja nicht so schlimm das ich auf dieser Feier - von zwei Mädels aus meiner Stufe - nicht eingeladen bin, aber es ist dies komische Gefühl der Überflüssigkeit wenn du praktisch nicht mitreden kannst und es auch nicht erwünscht scheint dass du es tust.
Und vielleicht liegt es auch daran, weil ich da bemerkt habe dass S. vor hat sich sehr viel Mühe für das Geschenk für C. zu geben. Was basteln, backen, ja sogar Pferdeleckerlis (für ihr Pferd) selbst herstellen.
Und wenn ich den Aufwand und die Bemühungen so mit den Geschenken vergleiche, die ich von ihr bekommen hab .. naja egal. Ich finds nur etwas merkwürdig weil sie ja anscheinend jetzt eine bessere Beziehung zu C. und Sb. hat als jemals zu mir ... (?)
Jeden Monatag die ersten zwei Stunden Kunst muss ich mir ihre tollen Geschichten anhören und ich erzähl schon fast nichts mehr von mir, weil ich das Gefühl hab es ist unwichtig und langweilig.
In einer Email vor ein paar Wochen haben wir uns noch geschworen, dass die unpraktische Kurslage nicht unsere Freundschaft schädigen darf und dass wir unbedingt am Wochenende mal wieder weg müssten. Aber nix da. Ich höre nur ihre Geschichten von den Kurstreffen mit anderen, was sie so tolles mit bestimmten Leuten gemacht hat.
Für mich bleibt da halt keine Zeit mehr.
Aber naja vllt änderts sich ja wieder etwas in Berlin.
'hey du :) ich wollt fragen ob du denn jetzt mit uns auf ein Zimmer willst?"
*verwirrt guck* "achso ... ähm ja klar. dann muss ich nur Sb. sagen dass wir das 4er Zimmer nu doch nicht in ein 5 umbauen müssen :D:D die sind ja schon 4 aber haben mir das trotzdem angeboten ... "
?????? (was will sie mir damit sagen???)
"ähm ja aber ich geh natürlich auch gern mit euch!"
(na schönen dank auch für die aufklärung!)
sry wenn sich das etwas fies grad ließt aber ich hab einfach kein bock mehr manchen hinterherzulaufen und um weiteren Kontakt zu betteln.
aber trotzdem hab ich sie lieb. daran wird sich so schnell auch nix ändern.
»03:42 »Kommentieren »Eintrag versenden
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***
Dis-moi pourquoi tu ne me vois pas
Dis-moi pourquoi tu peux causer ces sentiment blessants même quand tu n'es pas chez moi
Dis-moi pourquoi tu as ces yeux phénoménales bleu
Dis-moi pourquoi je ne suis pas en colère
Dis-moi pourquoi
seulement puorquoi je ne peux pas me libérer de toi ..
J'en ai marre
»23:13 »Kommentieren »Eintrag versenden
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Pictures I've seen
und es stimmt mich traurig, zu sehen, wie viel Spaß sie gestern mal wieder hatten. Es ist nicht, dass ich ihnen das nicht gönne - ganz im Gegenteil! Jedoch ist der Wunsch in mir zu groß, dabei gewesen zu sein. Dabei zu sein. Dabei sein zu werden. Bei ihm. Mit ihm zu lachen, mit ihm einmal zusammen auf ein Foto sehen zu sein.
Anscheinend hab ich echt nicht selber genug in meinem Leben zu tun, dass ich mir dauernd wieder die neuen Fotos angucke.
Ich weiß, ich soll mein Leben nicht nach denen der anderen beurteilen, doch es ist echt schwer. ich weiß noch nicht einmal, ob ich es schaffe, die Frage was er wohl gerade in diesem Augenblick macht, aus meinen Kopf zu verdängen.
Nächsten Donnerstag ist Sowi-Kurstreffen in Merfeld, ein Art Vorort meiner Stadt . Sozusagen ist die Chance enorm hoch, dass wir uns in diesem kleinen Dorf sehen (er wohnt dort). Aber ich weiß nicht ob ich das will. Ich fahre mit einer hin, die er überhaupt nicht mag. Aber das ist nicht der Grund, warum ich es nicht weiß. Eher ist die Gefahr zu groß, dass er mich wieder total mitreißt. Und ich weiß halt nicht, ob ich das riskieren würde, um noch einmal kurz schmetterlinge zu fühlen. Weil die Zeit, die darauf folgt, mit einem schon zu gebrochenen und provisorisch wieder geflickten Herzen, weil diese Zeit umso schlimmer wieder kommen würde.
»23:02 »Kommentieren »Eintrag versenden
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Freitag, 20. Oktober 2006
question.
Wieso geben mir so viele Leute die Schuld an ihren Problemen? Ich komme doch mit meinen eigenen schon nicht mehr klar, wie kann ich mich da noch um ihre kümmern?
Und was ich auch nicht verstehe: Warum verlieben sich die meisten Mädels immer in solche Arschlöcher, die es gar nicht verdienen? Sie hat mich angeschrieben. mich gefragt ob es stimmt was sie gehört hat. Nein, es stimmt nicht. Zu mindest nicht mehr. Schon lange nicht mehr, über ein gutes halbes Jahr ist es her. Die Wunden, die er damals hinterlassen hat, sind längst verheilt und ich könnte nicht im geringsten von irgendwelchen noch bestehenden Gefühlen reden - wenn man Wut ausschließt. Und sie erzählt, ja sie erzählt mir wie er sich ihr gegenüber verhält. Wenn er sie trifft zeigt er ihr große Zuneigung, kurz nachher sagt er noch einmal wie hübsch er sie denn findet und dann hat er "keine Zeit" mehr, um sich noch einmal zu melden. Man muss wissen, der Herr ist ein sehr Beschäftigter. Und als sie das erzählte, kam es mir vor wie ein Deja-vu. Ich hätte ihr genau das Gleiche von ihm erzählen können. Aber ich wollte sie nicht traurig machen. Genau deswegen nimmt es mich so mit.
Soll ich ihr die Wahrheit sagen? Wird sie überhaupt auf mich hören? Oder wird sie sich auch ihr Herz brechen lassen, wie ich und all die anderen, von denen ich im Nachhinein erfahren hab?
aber was denk ich da eigentlich drüber nach? Ein anderer interessiert mich viel mehr, obwohl der das ja auch nciht mehr sollte ...
und die Italienischvokabeln und grammatik warten, morgen erste Klausur =(
Current mood: naja
»02:55 »Kommentieren »Eintrag versenden
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Donnerstag, 19. Oktober 2006
Einen Platz in der Welt finden
... ist gar nicht mal so leicht.
es verursacht bei mir ein komisches Gefühl im Magen, wenn ich in SozialWissenschaften in der Schule über das Verhalten Jugendlicher aufgeklärt werde. Richtig tiefgehend, soziale und persönliche Identität, die Bedeutung von Cliquen und vor allem die Individualitätsentwicklung (mit natürlich allen sozial-wissenschaftlichen Ausdrücken) ...
Obwohl ich über manche Übertreibungen in unseren Buch einfach nur lachen kann: In manchen Sachen erkenne ich mich wieder, kann mich einordnen. Aber genau das will ich nicht. Ich will nicht in eine Statistik gehören, zu einer gewissen Gruppe interpretiert werden und mein gesellschaftliches Handeln vorhergesagt bekommen. Ich möchte nicht erklärt bekommen, wie mein Inneres sich durch die äußeren Begebenheiten beeinflussen lässt und das das "ganz normal" für Jugendliche ist, sich solche Gedanken zu machen. Solche wie ich sie mir manchmal mache. Die Ängste, die Ungewissheit, die Probleme, Freunde, Famile, die gesamte Welt. Das manche deshalb zu "abweichendem Verhalten" neigen, wessen Beendigung nachher zum Eintritt als Normalo in die Gesellschaft führt.
Hat mich heut irgendwie getroffen, dass es schon von irgendwelchen Männern an Computern analysiert wurde, dass ich später wieder zur Vernunft kommen werde und mich in die Gesellschaft eingliedern werde. Ich werde irgendwann mit einer Freundin am Tisch sitzen, mir die Fotos aus meiner Jugend ansehen und lächelnd sagen "Ja ja damals hatten wir noch Träume ..."
Das macht mir Angst, ja wirklich. Und das lässt mich nicht mehr los. Hab die Befürchtung, gerade dadurch völlig das Gefühl, etwas Besonderes zu sein, verloren zu haben ...
(achja wieder einmal eine ganz "normale" Befürchtung einer verzweifelten Jugendlichen, nicht wahr?)
sind wir nicht alle nur auf der suche nach liebe, die uns zeigt, dass wir unersetzbar sind?
Currently playing: normale lieder
Current mood: normal traurig
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