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Familie Ardén Teil 2: Auf Wolke Sieben

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Da seid ihr nun angekommen, in "Der Höhle des Löwen", einem eher billigen Club mit Spieltischen, Musik und Bistro. Du schaust dich um und siehst sofort: Das beste in diesem Raum ist gerade erst mit dir angekommen, Yvan. Und du merkst auf einmal, dass du dabei bist, dich Hals über Kopf zu verlieben in diesen jungen Mann, den du vor dem heutigen Tag nur dann und wann auf den obligatorischen Familienfeiern gesehen hast und mit dem du von nun an Haus und Tisch teilst (und wenn es Bett und Tisch hieße?!).

Yvan verhält sich wie ein echter Gentleman und fordert dich mit einer kleinen Verbeugung zum Tanz auf. Es ist schön in seinen Armen, die du jetzt brauchst um aufrecht stehen zu bleiben.

Für die nächsten paar Stunden tanzt du mit ihm und er flüstert dir Komplimente ins Ohr und du fühlst dich wie auf Wolke Sieben, Nora. Ihr redet über Gott und die Welt und lacht und tanzt.

Schließlich gibt er dir sogar einen Handkuss und du bist endgültig verloren. Du wirfst einen Blick auf die anderen Frauen im Raum, die es ja nicht wagen sollen, deinem (!) Yvan zu nahe zu kommen, denn etwas in dir schreit "Meiner allein" und du kannst nur hoffen, dass er dich auch liebt bis ans Ende eurer Tage.

Also nimmst du all deinen Mut zusammen und küsst ihn und erst ist er erstaunt und kalt klammert sich etwas um dein Herz, doch dann küsst er dich zurück und du siehst Sterne über dir und etwas wie glückliche Gesichter über euren Köpfen tanzen.

Ihr tanzt weiter - jetzt eng umschlungen - bis zum Morgengrauen und es war der schönste Tag deines Lebens (den Brand hast du ganz vergessen)... doch die alte Angst kehrt zurück mit ihrer Herrschaft über dein Herz, sie ist eifersüchtig und will sich ihren angestammten Platz niemals streitig machen lassen und du fragst dich einmal mehr, was denn nun werden soll und ob du wirklich jemanden gefunden hast, diesen ewigen Kampf gegen dich selbst zu teilen. Es wird alles zuviel für dich und dein Körper schaltet auf Autopilot, was heißt, dass du endlich merkst dass der letzte Tag sehr anstrengend war und schon vor Stunde hätte zu Ende sein sollen.

Yvan bemerkt deine Müdigkeit und ruft ein Taxi um dich sofort nach Hause zu bringen. Im Wagen döst du bereits ein und er trägt dich beinahe ins Schlafzimmer, wo er dir deine Jacke und Schuhe auszieht und dich dann unter deine Bettdecke steckt und du hast gar keine Zeit mehr daran zu denken, wie peinlich es dir vorhin noch war, ein Zimmer zu teilen. Du fühlst noch eine warme Hand über deine Schläfe streifen und dann driftest du fort und du weißt nicht, ob jene drei Worte, die du hörst, schon zu deinen Träumen gehören.

Silvana (Homepage) am 27. November 2005 um 21:41
Hallo,
der Teil ist genauso schön wie der Erste! Ich freue mich schon auf Teil 3^^.
LG
Silvana

   

traumwandlerin am 29. November 2005 um 03:20
Danke, das ist lieb von dir. Ich arbeite auch dran, versprochen :D.
LG,
Kara

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