Tage wie diese
So nun ist mein erstes Semester schon fast vorbei.
Und was hab ich gelernt?
Eigentlich ziemlich viel, zu viel schon fast, mein Kopf ist scheinbar zu klein für die ganze menge.
Viele leute sagen man soll sich am anfang eines neubeginns immer aufschreiben was man erwartet und am schluss vergleiche ziehen was man bekommen hat. naja das werde ich vielleicht mal tun.
Erwartungen :
endlich mal wieder etwas lernen was mich interessiert
freunde finden
neue seifenblasen machen
erholung im leben
ruhe und stille
keine einsamkeit mehr
unter freunden sein
ich selbst sein dürfen
aufatmen können.
was habe ich bekommen:
Den herrlichen duft einer Sommerwiese wenn es gerade geregnet hat
alte freunde neu entdeckt
herrausgefunden das menschen manchmal nicht immer so sind wie sie scheinen.
neue freunde gefunden jedoch nicht so wie ich es mir erhofft habe ( anders, aber viel besser)
einsamkeit habeich zurückbekommen - die jedoch erstaunlich gut tut.
drei riesenregale voll mit kinder und jugendbücher.
hektik und einen vollen kopf
probleme und kopfschmerzen
übereifrigkeit und faulheit
endlich wieder neuen stoff für mein hirn.
traurigkeit und neues glück
ruhe vor und nach dem sturm
seifenblasen die im sonnenlich schillern.
im großen und ganzen bin ich zufrieden so wie es nun gekommen ist, so wie es mir geht und so wie ich lebe auch wenn ich das gefühl habe manchmal schier vor lauter sachen im kopf platzen zu müssen.
ich lebe und es ist gut so ( meistens jedenfalls) ich habe menschen die für mich da sind ( meistens jedenfalls) und ich kann das leben in vollen zügen genießen ( meistens jedenfalls)
auf gehts in die ferien und in die zweite runde ( aber bevors soweit ist heißt es für mich lesen, schreiben, lesen, schreiben und lesen.. -- hausarbeiten ich komme)
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