Ostern
Morgen fahre ich wieder nach Hause. So sehr ich meine Familie auch schätze, drei Tage mit ihnen unter einem Dach zu verbringen ist verdammt lang. Mir reicht es. Dieses Ort ist wie eine schwarze, schwere Decke unter der man das Gefühl hat, langsam zu ersticken. Auch wenn die Sonne so schön scheint, wie die letzten Tage.
Und die vielen Mahlzeiten sind verdammt anstrengend, trotz gutem Kuchen etc. Oder vielleicht sogar auch deshalb. Ich fühle mich beobachtet. Weiß nie genau, wie viel ich nehmen will. Ob ich vielleicht dannach wieder was loswerden will- oder auch nicht. Ob man mir nachspioniert, falls ich nach dem Essen kurz mal verschwinde. Wann es wieder was zu Essen gibt und was ich mache, wenn ich dann keinen Hunger habe und was passiert, wenn ich sage: Nein danke, ich will jetzt nichts. Dann schaut mich meine Mutter immer so "verletzt" an. Grummel.
Dabei habe ich das Gefühl, dass sie die letzten Tage sowieso versucht haben, mich nicht allzusehr in dieser Hinsicht zu nerven. Aber heute abend...Wie gesagt, wird Zeit, dass ich wieder fahre.
Ich würde gerne diese Woche mal nach Köln fahren- aber ich habe gesehen, dass das über 100 Euro kostet! Die von der Bahn spinnen ja völlig! Aber das ist ja nix Neues...
Kommentare: 1
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Ich kenn das, wie schwer es zu Haus sein kann, vor allem an Festen wie Ostern und Weihnachten, wo fast den ganzen Tag hindurch irgendwo irgendwie irgendwas gegessen wird...
Klingt aber, als hättest dus doch recht gut überstanden...
Und zu deiner Frage: Ja, gerne, verlink mich. Es ist mir eine Freude bei dir verlinkt zu sein. :)
Liebe Grüße