studioD
Einträge "Studio D11.3":
Montag, 11. Juni 2007
Zum 15. Juni
Mittwoch, 6. Juni 2007
HA zum 11. Juni
Vergleichende Analyse der Fabel vom Tanzbär (Gellert, Lessing), schriftlich, ausformulieren
P.S. Es gibt diese Analyse natürlich auch im Netz zu finden!

Geändert am 11. Juni 2007 um 18:43
Samstag, 2. Juni 2007
Fabelvergleich
Mittwoch, 23. Mai 2007
Fabeln
Was aus der letzten Stunde klar sein müsste:
- Unser Vorwissen von Fabeln ist zu stark vereinfacht.
- Mit dem Verständnis, dass Tiere eine bestimmte menschliche Eigenschaft repräsentieren, kommen wir nicht weiter; wir können zum Beispiel den Sclangen, Wieseln und Mäusen (Nr. 4) keine Eingenschaften zuordnen.
- Wichtig ist zu sehen, dass die Figuren (Menschen oder Tiere) in einer Situation stehen und handeln.
- An dieser Stelle können wir auf des Aristoteles Fabeltheorie zurückgreifen, um den früheren Gebrauch von Fabeln zu verstehen; die Fabel hat in Europa eine über zweitausendjährige Geschichte, in der sich einiges getan hat.
- In dieser Geschichte gibt es solche Verwerfungen wie die an Nr. 4 zu beobachtende, dass die "Lehre" nicht zur Fabel passt (vermutlich weil sie später angehängt worden ist) oder dass dem berühmten Äsop Fabeln zugeschrieben werden, die gar nicht von ihm sind, aber mit diesem Autornamen als Fabeln legitimiert werden.
- Wir werden sehen: Durch die Erzählung einer Fabel wird eine Situation als eine bestimmte Situation definiert.
Mittwoch, 16. Mai 2007
Zur Klausur
Die Analyse des Gedichts (Heym: Ophelia) könnt ihr bei www.logos.kulando.de (unter "Gedichte vor 2000") nachlesen. Ergebnis: Durchschnitt 3,7
Viele von euch haben einiges gelernt; eine Arbeit ist gedanklich gegliedert aufgebaut. - Als Schwäche bei euren Arbeiten sehe ich, dass ihr zwar manches seht (z.B. dass die Frage nach der Todesursache nicht beantwortet wird), dass ihr dann aber nicht mehr fragt, was damit an dieser Stelle gesagt wird. Bei den Bildern heißt das (wie gehabt), dass ihr zwar die bildhafte Sprechweise bemerkt (nehmen wir die Metapher, dass die Sonn "irrt", V. 5), aber dann nicht über die Bemerkung hinauskommt: "Der Sprecher will damit die Dunkelheit verdeutlichen" (oder so ähnlich); nein, die Sonne geht nicht ihre klare Bahn, sondern irrt (umher)... Das Antonym zeigt einmal mehr, was ein Bild (eine Wendung) bedeutet.
Was ihr euch noch abgewöhnen solltet, ist die Redeweise von der Stimmung oder Atmosphäre als absoluter Größe: Der Sprecher erzeugt eine Stimmung... Erstens erzeugt er keine düstere Stimmung, sondern er nimmt wahr, dass es dunkel ist, dass auch die untergehende Sonne nichts mehr erleuchtet und die Fledermäuse "wie Nachtgewölk" über dem Wasser flattern; in dem Sinn hat nur der Dichter G. Heym etwas "erzeugt". Zweitens gibt es keine "Stimmung" an sich, sondern es kann immer nur etwas gestimmt sein - dieses Subjekt, welches gestimmt ist, ist zu benennen; und nun sage nicht "der Leser", sondern nur "ich als Leser" - von den anderen Lesern weißt du nichts. [Manchmal wird zwar selbst in zentralen Prüfungen so ein dummes Geschwätz erwartet, aber es bleibt gleichwohl dummes Geschwätz! Das solltet ihr demnächst mit eurem D-Lehrer besprechen, wann man zu schwätzen und wann man vernünftig zu argumentieren hat.]

Geändert am 20. Mai 2007 um 17:31
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