Einträge "Juni 2007":

Donnerstag, 21. Juni 2007

Was hier zu finden ist

Hier ist studioD, das meinen Deutschunterricht betreffende Blog, welches der Kommunikation mit den Schülern des FMG dient, zumindest dienen soll. Zu Beginn der Schuljahrs 2006/7 richte ich eine neue Rubrik ein: "Für alle". Dort steht das, was für alle Schüler gilt, was ich also nicht in jeder Rubrik wiederholen möchte. Für die beiden 11er-Kurse gibt es jeweils eine eigene Rubrik (11.3 und 11.4) sowie eine, die sich an beide wendet. [Ab 20. 12. 2006 wurden alle Beiträge fürs Museum gesammelt.] Am 20. Juni 2007 habe ich nach und wegen meiner Pensionierung das Blog geschlossen und zum elektropädagogischen Kunstwerk erklärt.

Daneben gibt es hier http://bloghof.net/norberto42, das Blog mit den literarischen Einzelanalysen. Die neuen literarischen Analysen habe ich nach http://logos.kulando.de, weil es bei kulando.de leichter ist, ältere Beiträge zu korrigieren; aber die Schwierigkeiten mit kulando.de machen mich unsicher, wie ich es in Zukunft halten werde.
Außerdem gibt es das Blog zur Didaktik und Methodik des Deutschunterrichts bei kulando.de (http://norberto42.kulando.de), Methodenarbeitsblätter stehen dort in "Methodisches"; ferner gibt es Anregungen zum Lese- und Aufsatzunterricht usw. - in der rechten Spalte ist eine Übersicht, da kann man sich orientieren; von Bedeutung wird für euch auch die Kategorie "Wichtige Hilfsmittel" (die 14 Nothelfer!) sein.

Änderung am 14. Januar 2008: Der Status des elektropädagogischen Museums bleibt dem alten Teil erhalten, aus dem ich aber „studio D11“ ganz und „studio D11.3“ weithin getilgt habe (wenn auch Kunstfrevel - die Idee ist auch so klar genug demonstriert); wegen der bei kulando.de wiederholt auftretenden Probleme des Zugangs (zu www.norberto42.kulando.de) verlege ich einige Aufsätze nach hier, indem ich vier neue Rubriken eröffne: „schreiben: Aufsatz“, „Arbeitstechniken“ (die Techniken der literarischen Analyse liegen im Blog bloghof.net/norberto42), „Hilfsmittel“ und „Medien“ - über die Zuordnung kann man gerade bei den beiden letzten Rubriken trefflich streiten. Im anderen Blog gibt es zwei neue Kategorien.

Für das, was es irgendwo zu finden gibt, gibt es Suchmaschinen; deutlich schneller als von anderen werden neue Seiten google registriert.
Doch Suchmaschinen sind beschränkt. Daher suchen der kluge Mann und die kluge Jungfrau (biblisch gemeint: Mt 25,1 ff.) in Meta-Suchmaschinen, die prinzipiell weniger beschränkt sind: Du solltest neben onlinks noch www.search.com kennen; vor allem http://www.etools.ch/ ist gut, wenn man die Anzahl der zu beachtenden Treffer auf mindestens 30 stellt. Neu sind http://www.mister-wong.de/ und andere tag-Sucher. - Hier wie auch sonst kommt es aber nicht nur auf die Maschine an, sondern auf die Qualität der Suchfrage (vgl. "Im Internet suchen" und "Semantische Hilfe beim Suchen" unter "Medien"; "Literatursuche" unter " Hilfsmittel) und auf die Geduld des Suchers; man sollte schon mindestens 30, 40 Ergebnisse prüfen und nicht nach dem ersten Fund die Suche einstellen.


Haftungsausschluss

Wenn ich Links angebe, muss ich für deren Nutzung oder Nichtnutzung jede Haftung ablehnen; das gilt auch für die in den verlinkten Seiten angegebenen weiterführenden Links. Ich distanziere mich als juristische Person also ausdrücklich von den Inhalten und Nichtinhalten sowie Unterlinks aller Links, auf die ich verweise.

Norbert Tholen, Römerstr. 8, D-41363 Jüchen

Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

Sollte irgendwelcher Inhalt oder die designtechnische Gestaltung einzelner Seiten oder Teile meiner Seiten fremde Rechte Dritter oder gesetzliche Bestimmungen verletzen oder anderweitig in irgendeiner Form wettbewerbsrechtliche Probleme hervorbringen, so bitte ich unter Berufung auf § 8 Abs. 4 UWG um eine angemessene, ausreichend erläuternde und schnelle Nachricht ohne Kostennote. Ich garantiere, dass die zu Recht beanstandeten Passagen oder Teile dieser Webseiten in angemessener Frist entfernt bzw. den rechtlichen Vorgaben umfänglich angepasst werden, ohne dass von Ihrer Seite die Einschaltung eines Rechtsbeistandes erforderlich ist.

Die Einschaltung eines Anwaltes zur für den Diensteanbieter kostenpflichtigen Abmahnung entspricht nicht dessen wirklichem oder mutmaßlichem Willen und würde damit einen Verstoß gegen § 13 Abs. 5 UWG wegen der Verfolgung sachfremder Ziele als beherrschendem Motiv der Verfahrenseinleitung, insbesondere einer Kostenerzielungsabsicht als eigentlicher Triebfeder, sowie einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht darstellen.

6. Dezember 2008, Norbert Tholen

 

von: studioD in: Startseite
Entry modified
Geändert am 6. Dezember 2008 um 16:46

Mittwoch, 20. Juni 2007

Immer, wenn's am schönsten ist,

muss man Abschied nehmen...

und manchmal zeigt sich das Schönste erst dadurch ganz, dass man Abschied nimmt; ich habe das Buch, das ihr mir gemacht habt, gestern Abend in Ruhe gelesen - sehr viel Persönliches habe ich darin gefunden, vieles, das mich berührt, viele gute Beobachtungen von euch. Katharina und Christian haben einen meiner Sprüche zitiert: "Ich kann es nicht ändern." Daran merke ich, dass ich älter geworden bin; vor 30 Jahren hat dieser Spruch noch nicht zu meinem Repertoire gehört - damals hieß es vor allem: "Präziser, bitte!"

Auch ich muss fair gegenüber meiner Nachfolgerin sein, das heißt, ich muss mich aus eurem Deutschunterricht raushalten; es heißt aber nicht, dass ihr nicht im kulando-blog nachschauen dürftet, was master Tholen zu einer Frage zu sagen wusste. Ihr wisst, dass das Internet viele Möglichkeiten bietet, Fragen zu beantworten, wenn man sie richtig stellt; in dem Sinn solltet ihr im kulando-blog in der Kategorie "Methodisches" gelegentlich den Artikel "Im Internet suchen" durcharbeiten, dort könnt ihr eine Menge lernen. In der Kategorie "Methodisches" könnt ihr, wenn ihr (schulisch) älter werdet, ohnehin viele Anregungen finden; doch auch hier gilt, dass eine gute Schule sich dadurch auszeichnet, dass sie die Schüler letztlich vom Lehrer unabhängig macht.

Vielen Dank also für das liebe Buch und alles Gute für euch auf dem Weg, der durchs FMG hindurch in die weite Welt führt!

Euer master Tholen 

von: studioD in: Studio D6
Entry modified
Geändert am 20. Juni 2007 um 17:41

Dienstag, 19. Juni 2007

Ich wünsche euch

viel (nicht alles, das erträgt niemand) Gutes für die nächsten drei Jahre, und wenn ihr bis Sommer 2010 einmal etwas nachgesehen haben müsst (Bewerbung usw.) und ihr dafür niemanden findet, könnt ihr euch an mich wenden: service. 
   Na, und danach solltet ihr euch frische Luft um die Nase wehen lassen und aus dem Dorf Giesenkirchen einmal ausbrechen - die Welt ist groß!
von: studioD in: Studio D10

Montag, 18. Juni 2007

Abschied

Meine Lieben, der Abschied von euch fällt mir schwer, weil wir uns gemocht haben; das ist nicht selbstverständlich, weil ich als Lehrer ja auch (oft strenge) Noten erteilen musste bzw. erteilt habe. Was mir an euch gefallen hat, war unter anderem die Offenheit, mit der ihr eure Lösungen, Fragen und Einwände vorgebracht habt; dafür, aber auch für eure Liebenswürdigkeit und euren Charme möchte ich mich bei euch bedanken. Meine guten Wünsche für eure weitere Schullaufbahn und für die Schritte zum Erwachsenwerden begleiten euch! Auch wenn ihr euch natürlich in den nächsten Monaten und Jahren verändert, bleibt ihr in meiner Erinnerung die nicht nur vergangene, sondern vollendete 6a: Ihr seid die 6a gewesen (Perfekt - was hieß das noch?).

Was auch immer ihr von meinem Nachfolger erwarten könnt, er ist sicher anders als ich, und das ist sein gutes Recht. Gebt ihm die Chance, euer Lehrer zu werden bzw. zu sein! In der Schule stehen wir ja in einem Arbeitsverhältnis auf Zeit - wenn man Glück hat, wird daraus mehr als ein Arbeitsverhältnis, auch wenn es immer ein solches bleiben muss; das heißt, eigentlich sollte es von Seiten des Lehrers auch von Wohlwollen und Sorge um den einzelnen bestimmt sein... Aber lassen wir die pädagogische Theorie auf Seite: Seid einfach fair zu meinem Nachfolger!

 

von: studioD in: Studio D6
Entry modified
Geändert am 20. Juni 2007 um 17:39

Sonntag, 17. Juni 2007

Suchmaschinen

Erkenntnis, die sich immer wieder bestätigt:

Die Qualität von Suchmaschinen kann sich schnell ändern, sie differiert auch von Frage zu Frage. Deshalb muss man immer "am Ball bleiben" und schauen, was ein Vergleich verschiedener Suchmaschinen ergibt. "alltheweb" ist derzeit ziemlich miese, der Webcrawler.de wieder ganz gut... Altavista ist dabei nachzulassen... Und begnügt euch nie mit den Suchergebnissen der ersten Seite - es ist oft reiner Zufall, was auf die erste Seite kommt!

von: studioD in: Für alle
Entry modified
Geändert am 17. Juni 2007 um 19:38

Hinweis: Tipps fürs Internet

Auf der Seite http://www.schoolnetguide.ch findet man viele gute Links und Dateien, die auch für Lehrer und Eltern interessant sind.
von: studioD in: Für alle
Entry modified
Geändert am 17. Juni 2007 um 11:43

Donnerstag, 14. Juni 2007

zu Thurber: Die Schildkröte und der Hase, Moral

Wir hatten in Unkenntnis des englischen Textes über Übersetzungsprobleme gesprochen (Thurber: The Tortoise and the Hare).

Heute habe ich von Herrn Schwarz folgende Darstellung bekommen (und daran seht ihr dann, was Übersetzungsprobleme sind):

"Hab mir die Moral jetzt von Ustinov im AU-Format (?) über Windows Media Player angehört:
A new broom may sweep clean, but never trust an old saw.
Das ist zunächst einmal tatsächlich, was Rowohlt schreibt - nur: "saw" kann auch "Sprichwort, Spruch" heißen!

Oxford Advanced Learner's Dictionary:
(old-fashioned) a short phrase or sentence that states a general truth about life or gives advice

Außerdem ist "never trust" wohl etwas schillernder als das betuliche "verlass dich nicht drauf" - das hat auch sehr deutlich etwas Drohendes, Warnendes: "trau ... bloß nicht über den Weg!"

Also könnte man auch übersetzen:
"Neue Besen mögen ja gut kehren, aber trau bloß alten Sprüchen nicht über den Weg!"
Aber damit ist die Hälfte des Gags weg ... Ist halt nicht übersetzbar."

Entry modified
Geändert am 14. Juni 2007 um 18:28

Mittwoch, 13. Juni 2007

Meine Lieben,

ganz so lustlos wie heute braucht ihr (resp. der betroffene Teil, nicht alle!) am Freitag nicht herumzusitzen und zu schwatzen; diese Demonstration, dass nur für Noten gearbeitet wird, ist unter unserer Würde - ich arbeite zwar (auch) für Geld, aber sicher nicht nur für Geld (für mein Gehalt reichte weniger Arbeit).

Man braucht zwar nicht,

wie manche das gelegentlich tun, seine Leiden zu demonstrieren, 
aber wenn man wirklich krank ist, sollte man das dem Lehrer schon sagen, damit der darauf Rücksicht nehmen kann - andernfalls riskiert man es, dass man unnötig oder unberechtigt angepflaumt wird. Nun bin ich zwar nicht zimperlich, aber unberechtigt möchte ich doch keinen ermahnen.
   Wie man sich denken kann, wird auch diese Bemerkung aus gegebenem Anlass geschrieben, aber ich verrate den Anlass natürlich nicht - ich hoffe, besagtes Menschenkind versteht mich: Vermutlich hätte ich auch die bessere Note gegeben, wenn ich das vorher gewusst hätte, liebes Menschenkind!
von: studioD in: Studio D6

Montag, 11. Juni 2007

Christian und Ilona,

unseren beiden Kranken, wünsche ich gute Besserung und viel Eis, damit sie diese schwülen Tage im Krankenhaus gut überstehen!
von: studioD in: Studio D6

Zum 15. Juni

bitte den Vergleich Phaedrus - Waalkes (Fuchs und Rabe) zu Ende schreiben!

Samstag, 9. Juni 2007

Denkt bitte daran,

möglichst bald den Solschenizyn mitzubringen, damit ich die Bücher einsammeln kann.
von: studioD in: Studio D10

Bitte daran denken,

dass ihr die Lesebücher abgeben müsst!

Ihr braucht übrigens das Arbeitsheft am Montag nicht mitzubringen, weil darin nichts zur Märchenanalyse steht! 

von: studioD in: Studio D6

Mittwoch, 6. Juni 2007

HA zum 8. Juni

Inhaltsangabe zu Solschenizyn: Iwan Denissowitsch, nach Maßgabe des AB (schriftlich, ausformulieren)
von: studioD in: Studio D10

HA zum 11. Juni

Vergleichende Analyse der Fabel vom Tanzbär (Gellert, Lessing), schriftlich, ausformulieren

P.S. Es gibt diese Analyse natürlich auch im Netz zu finden! 

Entry modified
Geändert am 11. Juni 2007 um 18:43

HA zum 13. Juni

Vergleichende Analyse der Fabel von Hase und Schildkröte (bei Äsop und Thurber), schriftlich, ausformulieren

Dienstag, 5. Juni 2007

Internet-Abc

Schnell eine Adresse für alle, die sich mit dem Internet noch ein bisschen schwer tun (und für Eltern, die sich Sorgen machen, wenn ihr Kind ins Internet geht): http://www.internet-abc.de/daten/html/index.php
von: studioD in: Studio D6
Entry modified
Geändert am 5. Juni 2007 um 20:39

Samstag, 2. Juni 2007

Fabelvergleich

Ihr solltet unsere jetzige Übung auch als Vorbereitung für Kl. 12/13 sehen: Gedichtvergleich, allgemeiner: Vergleich fiktionaler Texte als Aufgabe.

Fabelvergleich

Ihr solltet unsere jetzige Übung auch als Vorbereitung für Kl. 12/13 sehen: Gedichtvergleich, allgemeiner: Vergleich fiktionaler Texte als Aufgabe.

Freitag, 1. Juni 2007

Über Kindereien

Der Vorfall heute, nach dem ich eine Schülerin gebeten habe, den Raum zu verlassen, veranlasst mich, noch etwas zum Thema Kinderei zu sagen. Es ist so, dass in der 6. Klasse, die ich seit zwei Jahren unterrichte, solche Kindereien nicht vorkommen: Wer etwas nicht gemacht hat, sagt das zu Beginn, und wer erwischt wird, steht dazu; und wer etwas zugibt und sich entschuldigt, wird auch nicht ausgeschimpft.

Die prächtige Formulierung "Sie wollte einmal sehen, ob sie es richtig hat", ist nur eine schwach verhüllte Einkleidung der Wahrheit: "Ich habe beim Pfuschen geholfen." Den Namen der Schülerin zu nennen hätte nicht bedeutet, ihr zu schaden, sondern hätte nur bedeutet, dass sie nicht eine Leistung vortäuschen kann, die nicht ihre eigene war, dass sie also keinen unverdienten Gewinn erzielt. [Entscheidend ist also, dass man über die empfundene Kameradschaft das geltende Recht stellen und diese Geltung denken kann: Es gibt kein Recht auf Täuschung! Ich soll schließlich Noten ja auch nach Rechtsgrundsätzen und nicht nach meinem Empfinden geben.]

Die ganze Argumentation ist diffizil... Vielleicht sage ich deshalb einfach, dass ich sehr enttäuscht war und deshalb vielleicht auch so (zu?) heftig reagiert habe; denn ich habe den Auftritt so empfunden, dass ein Pakt zwischen uns gekündigt worden ist (oder dass mir gezeigt wurde, dass er nicht bestanden hat): der Pakt der offenen, ehrlichen und gleichberechtigten Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Schülern auf der Basis des Rechts. Mir kam es so vor, als würde indirekt gesagt: "Wir Schüler müssen gegen Lehrer zusammenhalten; Kameradschaft geht vor (ehrlicher Leistungsbewertung zum Beispiel)." In dieser so nicht laut ausgesprochenen Vorstellung ist ein Verständnis von Schule und Lehrerrolle impliziert, das ich nicht teilen kann (und wofür ich auch nicht so arbeite, wie ich es täglich tue).

Entry modified
Geändert am 6. Juni 2007 um 21:28

HA zum 5. Juni

Ihr sollt entweder die beiden Fabelanfänge (neues AB) zu Ende führen oder selber zwei Fabeln schreiben:
- für jemanden, der auf einen gerissenen Betrüger hereingefallen ist, als Adressaten;
- für jemanden, der versucht, Erwachsene (den Ehegatten etwa) zu erziehen, als Adressaten, oder je eine Fabel fortsetzen und eine neu schreiben.

Dann noch ein Beobachtung zum Unterricht heute (wie ihr euch schwer getan habt, zu erklären, wieso die drei Fabelpaare die Fabeltheorie des Aristoteles in Frage stellen). Das Schema muss so konstruiert sein:
- Nach der Theorie des Aristoteles kommt es bei einer Fabel darauf an...
- In dem vorliegenden Fabelpaar ist die Fabel aber so aufgebaut, dass...
- Daraus ergibt sich, dass solche Fabeln nicht dazu geeignet sind, Menschen zu einer Entscheidung auzurufen, wozu nach Aristoteles die Fabeln ursprünglich verwendet wurden und was sich im Aufbau der klassischen Fabel darin zeigt, dass darin eine richtige vor einer falschen Entscheidung (durch Misserfolg oder ein kluges Wort) ausgezeichnet wird.

Dieser Ansatz einer Erklärung liegt auch dem Schema zugrunde, das ich euch für die Szenenanalyse gezeichnet habe: etwas in einem Rahmen erklären ("Was ihr bei einer Analyse leisten müsst..."). Hier zeigt sich, wer ein guter Schüler ist: einer, der das Schema versteht und es auf verwandte Situationen oder Fälle übertragen kann. Ein schlechter Schüler lernt etwas blind, ist an der Sache nicht interessiert, schreibt am liebsten irgendwo etwas ab, versteht deshalb auch nichts und denkt nur an seine Note. Falsch! Gut kann man nur werden, wenn man sich (auch) für die Sache und nicht nur für die Note interessiert. Gut kann man nur werden, wenn man nicht blind lernt, was im Buch oder an der Tafel steht oder aus dem Mund des Lehrers erklingt - "Sie haben gestern aber gesagt..." - wer will mich hindern, heue klüger als gestern zu sein, heute in und aufgrund der Auseinandersetzung mit euch etwas klarer zu erklären (manchmal auch: zu verstehen) als gestern?

Entry modified
Geändert am 5. Juni 2007 um 20:37

Bilder im Bilderrätsel

Wenn man kurz festhält, was wir zur Frage gefunden haben, warum die Bilder im Bilderrätsel manchmal so schwer zu "erkennen", also mit dem "richtigen" Wort zu benennen sind, ergibt sich Folgendes: 
1. Manchmal war das Bild selber undeutlich gezeichnet (z.B. das Wasserrad für mich). 
2. Manchmal war der Begriff so abstrakt, dass er schwer mit einem Bild zu erfassen ist, wenn man keine Wörter verwendet (z. B. "Ziel").  
3. Manchmal war das Wort euch beinahe oder ganz unbekannt ("Ger"). 
Aber auch bei den klar verständlichen Bildern gibt es prinzipiell zwei Schwierigkeiten:   
4. Dem Bild allein ist oft nicht anzusehen, was davon Motiv (oder Thema) und was Hintergrund ist: So könnte beim Bild mit den dampfenden Töpfen der Herd das Motiv sein (und der Rest Zugabe), es könnte aber auch der Dampf das Motiv sein (und der Herd mit den Töpfen nur Voraussetzung dafür, dass es dampft).  
5. Wenn dieses Problem sich nicht stellt oder ausgeklammert wird, bleibt ein letztes übrig: Was ist bei dem Bild gemeint, das für das Wort "Beter" steht: 
- der Vorgang beten, 
- der Handelnde (Akteur) Beter (allgemein),  
- der besondere Mensch (Akteur) "Mönch", 
- die Eigenschaft fromm.  
Solche Kategorien solltet ihr kennen und benennen können.

In Texten, also in Zusammenhängen (auch in Bildserien) stellen sich einige dieser Probleme nicht; wenn wir kurz durch die Tempora geschaut haben, können wir an dieser Stelle noch einmal anknüpfen und etwas zu Aufbau eines Satzes sagen: wie dort das als 4. gezählte Problem gelöst wird.  

von: studioD in: Studio D6