Fabeln

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Was aus der letzten Stunde klar sein müsste:   
- Unser Vorwissen von Fabeln ist zu stark vereinfacht.
- Mit dem Verständnis, dass Tiere eine bestimmte menschliche Eigenschaft repräsentieren, kommen wir nicht weiter; wir können zum Beispiel den Sclangen, Wieseln und Mäusen (Nr. 4) keine Eingenschaften zuordnen.   
- Wichtig ist zu sehen, dass die Figuren (Menschen oder Tiere) in einer Situation stehen und handeln.  
- An dieser Stelle können wir auf des Aristoteles Fabeltheorie zurückgreifen, um den früheren Gebrauch von Fabeln zu verstehen; die Fabel hat in Europa eine über zweitausendjährige Geschichte, in der sich einiges getan hat.   
- In dieser Geschichte gibt es solche Verwerfungen wie die an Nr. 4 zu beobachtende, dass die "Lehre" nicht zur Fabel passt (vermutlich weil sie später angehängt worden ist) oder dass dem berühmten Äsop Fabeln zugeschrieben werden, die gar nicht von ihm sind, aber mit diesem Autornamen als Fabeln legitimiert werden.               
- Wir werden sehen: Durch die Erzählung einer Fabel wird eine Situation als eine bestimmte Situation definiert.

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