Einträge "Januar 2007":

Donnerstag, 1. Februar 2007

Neue U-Reihe

Wir werden kurze Erzählungen analysieren. Die Theorie dazu findet ihr unter dem Suchwort
"Erzählende Texte +Übungsdiktat" (selbst über google: im kulando-blog norberto42)
sowie in der Kategorie "Methodisches", Stichwort: "Erzähltexte analysieren", ebenfalls im kulando-blog, sowie in dem, was wir im vergangenen Schujahr gemacht haben (Kurzgeschichten analysieren und fortsetzen); es müsste also auch noch bekannt sein, was Kurzgeschichten sind, d.h. welche „Merkmale“ sie aufweisen. Ferner:

http://www.li-go.de/definitionsansicht/prosa/erzaehltextanalyse.html

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 22. Februar 2007 um 01:51

HA zum 2. 2.

Bitte die beiden Szenengruppen (7)/(8) und (13)-(15) kurz als dialektisch aufeinander bezogen vergleichen, dabei nur einige Stichworte notieren, die zu einem kurzen freien Vortrag genutzt werden sollen (Training A4). Bei einem solchen Vortrag verfährt man so: 1. die Aufgabenstellung nennen, 2. das eigene Vorgehen kurz erläutern, 3. mit dem eigentlichen Vortrag anfangen.

Zur Idee der Aufgabenstellung: Wir haben gesehen, wie die beiden Szenen (13) und (14) dialektisch aufeinander bezogen sind; das gilt für mehrere Szenen, z.B. auch (2) und (10). Auch Figuren sind ähnlich aufeinander bezogen; man kann also den kleinen Mönch oder Andrea als Komplementärfigur zu Galilei begreifen - im Grunde steht die Aufgabenstellung der HA also unter der Idee, den kleinen Mönch als Pendant oder Komplementärfigur zu Galilei zu sehen.

Die Schüler mit D-Abitur sollten meine Lösung zur HA von heute noch einmal mit Verstand durcharbeiten!

Ebendiese sollten prüfen: http://www.li-go.de/definitionsansicht/ligostart.html

von: studioD in: Studio D13
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Geändert am 21. Februar 2007 um 03:59

Montag, 29. Januar 2007

HA zum 2. Februar

Im kulando-blog in der Kategorie "Wichtige Hilfsmittel" die beiden Aufsätze   

"Links: Germanistik, Literaturwissenschaft" und
"Wörterbücher, Lexika"
einmal durchklicken und schauen, wo ihr etwas Fachwissenschaftliches (Literaturwissenschaftliches) zu den Stichwörtern "Märchen" und "Novelle" findet (Ergebnisse so notieren, dass ihr damit arbeiten könnt!).

 

Freitag, 26. Januar 2007

HA zum 31. 1.

Bitte an die Fehlenden: das Arbeitsblatt (Aufsatz Schwarz) bei mir abholen;

die Fragestellungen des Autors und seine Antworten in Satzform festhalten (mit Belegstellen),

auf der Vorderseite die Argumente des Autors formulieren. 

Freitag, 26. Januar 2007

Idee

Ich hatte euch versprochen, Goethes "Faust" bei unserer Lektüre Brechts einmal zu streifen. Nun sehe ich eine schöne Möglichkeit: Wir werden die Kontroverse aus Bild (4) im "Leben des Galilei" mit der Nacht-Szene aus dem "Faust I" vergleichen (V. 354 - 605); diese Szene gehört auch beinahe wörtlich zum "Urfaust" und zeigt uns die Problematik des Wissenschaftlers Faust. Am "Faust" lassen sich ähnliche dialektische Beobachtungen wie am "Leben des Galilei" machen, nur fallen sie dort normalerweise nicht unter den Begriff "Dialektik". Ein Link zum Verständnis des Dramas "Faust": http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=1687. - Wir kommen nach dem von mir geplanten Vergleich von Bild (7) und (8) mit (13/14) auf diese Idee zurück.

von: studioD in: Studio D13

Mit anderen Augen sehen


Wenn ich erzähle, wie jemand mit anderen Augen die Ereignisse sieht, dann muss ich mich zuerst fragen: Was weiß er überhaupt und was nicht? Der Bauer weiß also nicht, dass der Student zuerst gesagt hat, er komme aus Paris; er weiß also insgesamt nicht, wieso seine Frau auf die Idee gekommen ist, da sei jemand aus dem Paradies gekommen. Vom Gespräch der beiden weiß er nur, was seine Frau ihm erzählt hat.
   Die zweite Frage lautet: Wie hat er das, was er mitgemacht hat, erlebt? Wann hat er sich gefreut, worüber hat er sich geärgert, worüber hat er sich gewundert? Geärgert hat sich der Bauer, dass seine Frau Kleidung und Geld an einen Betrüger verschenkt hat - wo er sich doch den ganzen Tag müde macht, um Geld zu verdienen. Geärgert hat er sich, dass sie so blöde sein kann anzunehmen, es könnte jemand aus dem Paradies kommen. Noch mehr (?) geärgert hat er sich, dass er selber in seiner Wut auf den gleichen Betrüger hereingefallen ist.
   Wenn ich nun überlegt habe, was ich erzählen will, lautet die dritte Frage:
Wie kann ich es am besten schreiben? Dazu muss ich einmal beachten, wem der Bauer sein Missgeschick erzählt: in der Männerrunde (und wie das Thema heißt: „wie dumm man sich anstellen kann“). Er kann also hier seine eigene Dummheit zugeben, weil so etwas ja offensichtlich jedem passieren kann; und seine Erzählung muss auch so (lustig, komisch, witzig) sein, dass die anderen Männer gut unterhalten werden.
   Das heißt dann: Der Bauer kann nicht sagen: „Ich erschrak...“, auch wenn der Erzähler in der Vorlage sagt: „Der Bauer erschrak.“ Überlege: Wie erlebt das jemand, wenn er erschrickt? „Mir stockte der Atem!“ Was denkt er, was empfindet er in solchen Momenten? Wenn jemand sich ärgert? „Ich hätte platzen können, ich hätte sie würgen können...“
   Die letzte, rein technische Frage heißt dann: Wie kommt der Bauer dazu, von seinem Missgeschick zu erzählen? Wie binde ich die Erzählung in die Situation der Männerrunde ein? Vielleicht haben die anderen ihn gefragt, warum er zu Fuß (oder mit seinem alten lahmen Pferd) gekommen ist... Diese Idee könnte man aber auch für den Abschluss gebrauchen: „Und deshalb muss ich heute auf meinem alten Pferd nach Hause reiten, welches ich eigentlich schon vor einem Monat zum Metzger bringen wollte.“
von: studioD in: Studio D6

Mittwoch, 24. Januar 2007

Klassenarbeit

Was man können sollte:
- den Aufbau vom Thema und Sprecher her beschreiben (sprachliches Handeln),
- den Rhythmus bestimmen,
- bildhafte Sprechweise bestimmen und entschlüsseln (inklusive wichtige rhetorische Figuren),
- Satzbau analysieren.
Bei einem Stadtgedicht sollte man sehen, welcher Beitrag zum Verständnis der Stadt geleistet wird (Fazit).
von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 25. Januar 2007 um 04:27

Dienstag, 23. Januar 2007

zur Analyse von Heym: Die Stadt (1911)

 

Für euch ist das Verb „wirken“ schwer verständlich. Das DWDS gibt es als Verb eigener Bedeutung an: 

wirken2 /Vb./
1. Wirkwaren herstellen: Pullover, Strickkleider, Strümpfe, Unterwäsche w.; das Gewebe glänzte, als sei es aus Goldfäden gewirkt; gewirkte Handschuhe, Teppiche   

Besser ist die Erklärung im Duden-Wörterbuch, wo als 6. Bedeutung des Verbs „wirken“ angegeben  wird: a) (Textilien) herstellen durch Verschlingen von Fäden zu Maschen mit speziellen nadeln, wobei im Unterschied zum Stricken eine ganze Maschenreihe auf einmal gebildet wird; b) einen Teppich weben, wobei farbige Figuren und Muster eingearbeitet werden. Die Bedeutung 6.a) scheint mir die im Gedicht vorliegende (metaphorische) Bedeutung zu sein.

Die Wendung „mit gezückter Hand“ in V. 13 scheint mir als Nachklang von Gedichten wie „Der Gott der Stadt“ (1910) verständlich zu sein, wo eine (mythische) Figur die Stadt bedroht oder angreift; vielleicht gehört die Hand aber auch zum Organismus Stadt, von dessen Aderwerk und Lidern bereits (V. 4 f.) die Rede war.

Analysen müsste man nach dem bekannten Muster finden: „Autor: Titel“ +analyse [oder +interpretation]:

http://www.kerber-net.de/literatur/deutsch/lyrik/expression/die_stadt_heym_int.htm
http://www.antikoerperchen.de/material/5/gedichtinterpretation-georg-heym-die-stadt-expressionismus.html
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/romantik/eichend_vgl.htm (Vergleich mit Eichendorff: Danzig)

Es ist zu beachten, dass das Gedicht Heyms ein Sonett ist. Diese streng komponierte Gedichtform weist viele Regelmäßigkeiten auf; im wikipedia-Artikel sind u.a. folgende Möglichkeiten des Aufbaus erwähnt:

Ideale inhaltliche Strukturierungen sind:
* im italienischen Sonett:
o These im 1. Quartett
o Antithese im 2. Quartett
o Synthese in den Terzetten
* alternativ ebenfalls im italienischen Sonett:
o These in den Quartetten
o Antithese in den Terzetten
* im englischen Sonett:
o These in den ersten beiden Quartetten
o Antithese im dritten Quartett
o aphorismatische Synthese im Couplet

Klassische Sonette: Trakl: Verfall; Hofmannsthal: Die Beiden.

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 24. Januar 2007 um 22:49

Montag, 22. Januar 2007

HA zum 29. Januar

Was heißt: nur sich und seinem besseren Selbst leben,
und warum braucht der keinen Rat, der nur sich und seinem besseren Selbst leben will (d. h. woher weiß er, was er tun soll)?
Stütze dich zur Beantwortung der beiden Fragen auf folgende Stellen:
- das Gespräch zwischen Mina und Bendel (69/21 - 70/5),
- die Erklärung, warum Peter nicht auf die schlauen Reden des grauen Mannes (54/12-15) hereinfällt (54/17-36),
- die Bedeutung der Ohnmacht (50/36) im Zusammenhang des Geschehens sowie den Kommentar zu dieser Ohnmacht (49/25 - 50/28),
- den Anfang von Kapitel IX, rund um den hilfreichen Traum (bis 61/7),
- den Anfang von Kap. X (bis 64/14).

Verfasse einen fortlaufenden gegliederten Text! (Nach meiner Übersicht müssten Grubelnig und Kämmerling ihren Text zum Drucken abgeben, bitte bis Montag 9.45 Uhr oder schon am Freitag!) 

Sonntag, 21. Januar 2007

Aus gegebenem Anlass

weise ich darauf hin, dass in meinem kulando-blog unter "Medien" ein Aufsatz steht, dessen beide erste Abschnitte (1. und 2.) einige von euch mit Gewinn durcharbeiten könnten: "Im Internet suchen". Falls ihr den nicht finden solltet: Titel +norberto42 eingeben, das klappt immer.

Noch eine Bemerkung: Man muss lernen, beim Suchen in Alternativen zu denken; so sagte Jost, er habe unter "Georg Trakl" +Titel nichts gefunden. Dann sucht man eben mal unter "G. Trakl" +Titel oder "Trakl" +Titel. Oder wenn man unter „Analyse“ nichts findet, nimmt man probeweise „Interpretation“; in meiner Analyse zu Trakls Gedicht seht ihr auch, wie ich bei den Bildern Alternativen gesucht habe: Mädchen -> girlie, Stufe -> Domplatz -> Treppe usw.  Oft entscheidet die Intelligenz des Suchenden über die Möglichkeiten, etwas zu finden; das Suchen muss man üben, aus Misserfolgen kann man lernen, statt sich bloß zu ärgern. 

 

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 24. Januar 2007 um 22:45

Freitag, 19. Januar 2007

HA zum 24. Januar plus Links

Aufsatz (auf der Basis von Steenblock, Sautermeister, Tholen, eigenem Nachdenken):

Gibt es einen bestimmten Aufbau des Stücks "Leben des Galilei"?

- wenn "nein", warum nicht?

- wenn "ja", welchen?

- immer mit Begründungen!

Carina und Christian sollten sich die Materialien am Montag (gr. Pause) bei mir im Lehrerzimmer holen!

Dass in der Rubrik "Dramen" etwas zum epischen Theater steht, habt ihr hoffentlich bemerkt! ("Leben des Galilei" ist vorübergehend für die Öffentlichkeit gesperrt.) - Eine kurze Übersicht über den INHALT des Stücks findet man bei http://hanskleine.de/20jh/bregali.htm. Umfangreiche Analysen bietet http://www.kerber-net.de/literatur/deutsch/drama/brecht/lebstart.htm. Ferner:

http://www.wcurrlin.de/bruecken/bruecke_kultur_nationalsozialismus_exil_galilei.htm (Übersicht)
http://de.dir.yahoo.com/Unterhaltung_und_Kunst/Literatur/Autoren/Brecht__Bertolt__1898_1956_/Werke/Dramen/Leben_des_Galilei__Das/?sort=lf (Übersicht)
http://www.zum.de/Faecher/D/BW/gym/Brecht/galilei.htm
http://www.schule-der-rhetorik.de/galilei.htm (Geschichtsparabel) - in den Übersichten findet man natürlich Adressen, die man auch außerhalb der Übersichten finden kann.

 

von: studioD in: Studio D13
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Geändert am 26. Januar 2007 um 21:37

Donnerstag, 18. Januar 2007

Planung

Wer sich auf die HA zum 24. Januar schon vorbereiten will, sollte sich im Netz das Gedicht von Georg Heym: Die Stadt (1911: "Sehr weit ist diese Nacht...") anschauen; das gilt besonders für die beiden, die eine schriftliche Analyse abgeben müssen (Brüser, Damjonat):

1. Beschreibe den Aufbau des Gedichtes; beachte, dass es ein Sonett ist (nachschauen!).

2. Untersuche die Metapher V. 3 f. und den Vergleich "wie Aderwerk" (V. 5); zeige ihre Bedeutung für die Wahrnehmung der Stadt.

3. Untersuche die Sprechweise (wie die Sätze miteinander verbunden werden) und ihre Bedeutung.

4. Vergleiche das, was der Sprecher wahrnimmt, kurz mit den Eindrücken in "Die schöne Stadt".
 

Die Klassenarbeit möchte ich am 30. Januar schreiben (lassen).

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 19. Januar 2007 um 03:09

Donnerstag, 18. Januar 2007

Neue Übungsarbeit

für die Zentrale Abschlussprüfung in Deutsch: Auf der learn-line gibt es eine neue Übungsarbeit (DE anklicken!):

http://www.learn-line.nrw.de/angebote/pruefungen10/gesamt.html

 

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 20. Januar 2007 um 21:57

HA zum 19. 1.

Vergleichen, wie Andrea und wie Galilei den Widerruf Galileis in (13) und wie sie ihn in (14) beurteilen -und wie der Leser ihn nach (15) beurteilt. 

von: studioD in: Studio D13

Mittwoch, 17. Januar 2007

Aus anderer Perspektive etwas neu erzählen

Das ist das Vorhaben, in dem wir gerade arbeiten. Unser erster Versuch, die Erlebnisse der beiden Freunde aus Jenös Sicht zu sehen und zu erzählen, hat uns bereits die wesentlichen Einsichten gebracht, wie man aus anderer Perspektive etwas erzählen kann.  
   J. hat als Kriterium für das, was Jenö seiner Oma wohl erzählen wird, genannt: "Ich habe mich gefragt, was ich meiner Oma erzählen würde." Das ist ein guter Gedanke, weil dabei von einer vergleichbaren Situation ausgegangen wird; aber der Gedanke ist noch nicht sehr gut, weil "ich" nicht gleich dem Zigeunerjungen Jenö und "meine Oma" nicht gleich Jenös Oma ist. Wir haben dann herausgefunden, dass man klären muss,
1. was Jenö überhaupt weiß (also was er selber wahrgenommen hat),
2. was für ihn selber dabei [vermutlich] wichtig war (weil es ihn erfreut oder geärgert hat), 
3. was für ihn [vermutlich] auffällig (neu, unbekannt) war;   
* eventuell könnte man zusätzlich überlegen, was nach Jenös Meinung seine Großmutter interessieren wird - aber mit einer solchen Überlegung ist ein achtjähriger Junge sicher überfordert, das braucht man also nicht zu beachten; außerdem darf man annehmen, dass eine Oma sich für alles interessiert, was ihr Enkel ihr zu erzählen hat. 
Dieser erste große Arbeitsschritt heißt "schauen" oder "suchen"!

Wir haben auch schon wichtige Überlegungen angestellt, wie man dann vorgehen soll:
1. alle Themen Jenös mit einem Stichworte festhalten (sammeln);
2. die Reihenfolge fürs Schreiben festlegen, indem man die Stichwörter einfach nummeriert (sortieren);
3. dann erst schreiben.
Diese Reihenfolge könnt ihr euch für die nächsten Jahre als Arbeitsschritte merken, es sind die vier S: schauen - sammeln - sortieren - schreiben; oder zu Deutsch: nicht einfach darauflos schreiben, ehe man geplant hat, was man schreiben will. 

Ich habe euch gebeten, auch noch kurz die Situation zu berücksichtigen, in der Jenö seiner Oma die Geschichte erzählt; diese Situation gebe ich euch demnächst immer vor, weil man ja nie einfach so etwas etwas erzählt. Nehmen wir also als Situation:
Die Oma fragt Jenö beim Abendessen, was für ein Junge denn sein neuer Freund Peter ist. 

von: studioD in: Studio D6
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Geändert am 17. Januar 2007 um 02:32

"Ich wusste nicht,

was ich schreiben sollte", sagte heute jemand, als ich "eine Seite handschriftlich" als "etwas wenig" bewerte. Was folgt daraus?
Euch liegen drei Analysen (mit Interpretationsansätzen) vor: Schrey, Tholen und die ohne Autor bei "zum" usw. (Link bei norberto 42: vermutlich Dittrich). Ihr könnt also nicht nur sehen, was dabei jeweils herausgekommen ist, sondern noch viel interessanter: wie die drei Autoren bei ihren Analysen vorgehen (und was relativ dazu dann herauskommt): Wir wollen also (resp.: ihr sollt) zu nächsten Dienstag eine Liste der von den drei Autoren verwendeten Verfahren aufstellen, damit ihr seht, wie man (vielleicht) vorgehen kann - dann kommt ihr von selber zu "Ergebnissen". Und wir können dann überlegen, welche Verfahren in diesem Fall sinnvoll sind (und ob die Ergebnisse sich tatsächlich so aus dem Verfahren ergeben) - das sind die interessanten Fragen, die euch in die Sek II und darüber hinaus führen.

P.S. Gerade finde ich eine vierte Interpretationsskizze (über den Metasucher Ixquick):

http://lernarchiv.bildung.hessen.de/archiv/sek_ii/deutsch/kurshalbjahre/13_I/stadt_/expressionistische_Gedichte/show_more?item_id=9038 Aber das ist auch wieder Kollege Schrey - es bleibt also bei "drei"!

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 20. Januar 2007 um 21:55

Zu den HA vom 16. Januar


Ich habe meine erste Analyse unter "Gedichte" bei norberto42 veröffentlicht. Dort wird auch auf eine weitere Analyse hingewiesen.
Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Gedicht bietet der Kollege Schrey:
http://home.bn-ulm.de/~ulschrey/trakl/index.htm

Diese Adresse habe ich über die exzellente Metasuchmaschine aus der Schweiz gefunden: http://www.etools.ch/de
von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 16. Januar 2007 um 15:27

Montag, 15. Januar 2007

Eine neue Suchmaschine

habe ich gefunden, auch wenn sie vielleicht nicht neu ist: http://www.etools.ch/ 
Sie hat gegenüber Ixquick den Vorteil, dass man auch z.B. die Top 20 verschiedener Suchmaschinen abfragen kann, nicht nur die Top 10; dass das wichtig ist, zeigt eine neue Untersuchung (die gar nicht nötig war, weil man das ohnehin weiß): Viele (Be)Sucher verlassen sich einfach auf die Spitzenmeldung(en) von Suchmaschinen und beurteilen nicht selber die Qualität gelinkter Seiten. Dass das ein Fehler ist, sieht man leicht ein, a) wenn man einmal die ersten 100 Nennungen einer großen Maschine überprüft, b) wenn man weiß, wie manche Spitzenpositionen zustande kommen.

von: studioD in: Für alle

Samstag, 13. Januar 2007

Abschlussprüfung

Der Stark-Verlag hat für Mathematik, Deutsch, Englisch jeweis ein kleines Buch "Zentrale Prüfungen" herausgebracht. Für das Fach Deutsch sollen darin auf die Rahmenthemen der Prüfung NRW 2007 abgestimmte Übungsaufgaben (mit Lösungen) stehen. Die Bücher kosten jeweils 6,95; ich kenne die Bücher nicht bzw. nur aus der Reklame des Verlags.
Ehe man ein solches Buch kauft, sollte man in eine große Buchhandlung gehen und mal ins Buch hineinschauen, ob es einem helfen kann.

Wenn ihr sucht, findet ihr zwei Analysen von Trakl: Die schöne Stadt, im Netz; auf den zweiten Blick sieht man dann, dass sie identisch sind. Wenn ihr dann auf der einen Seite gut weiterklickt, seht ihr 
http://www.zum.de/Faecher/Materialien/dittrich/index.html als homepage und
http://www.zum.de/Faecher/Materialien/dittrich/Pruefung/pruefung.htm als eine Seite, auf der Materialien zur Prüfungsvorbereitung Kl. 10 angeboten werden. Damit zu arbeiten wäre eure Sache.

von: studioD in: Studio D10
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Geändert am 14. Januar 2007 um 00:33

Mittwoch, 10. Januar 2007

HA zum 12. 1.

Bitte das Arbeitsblatt durchlesen
und in einer Liste (Stichworte) festhalten: Wo stimmt das Drama mit der Wirklichkeit überein? / Was ist von Brecht frei erfunden?

HA zum 17. 1.:
das Stück zu Ende lesen

P.S. Das Handbuch Jan Knopfs repräsentiert den Stand der Forschung von 1980; zu den Gedichten Brechts haben wir Material aus dem anderen Band des Handbuchs herangezogen. - Ernst Schumacher war ein bedeutender Brecht-Forscher aus der DDR.

von: studioD in: Studio D13
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Geändert am 10. Januar 2007 um 23:08

Mittwoch, 10. Januar 2007

"Man könnte das auch anders sehen."

Das ist die Grundidee unserer neuen U-Reihe: Der eine sieht es so, aber von einem anderen Standpunkt aus könnte man es auch anders sehen. Das fängt schon mit der Frage an, wo links ist; "links" ist nämlich von sich aus nirgendwo - nur wenn klar ist, in welche Richtung ich schaue oder gehe, kann man sagen, wo von mir aus gesehen links ist. Von einem anderen Standpunkt aus (oder in eine andere Richtung geschaut) ist links anderswo.
   Auch die Geschichten von Nasreddin Hodscha zeigen das jeweils auf ihre Weise: Der Bettler meint, Nasreddin könnte seine Arbeit unterbrechen und vom Dach steigen... - Nasreddin hält das für eine blöde Zumutung und meint, wenn der Bettler etwas wolle, könnte der ja hochklettern... Pascal hat nicht Unrecht, wenn er in einigen dieser Geschichten das Sprichwort erblickt: "Wie du mir, so ich dir." Erst wenn man das Zweite mitkriegt, versteht man oft, was man dem anderen angetan hat [und wie das in dessen Sicht ausgesehen hat]. Das schönste Beispiel hierfür ist das Grimm'sche Märchen vom alten Großvater und seinem Enkel. Wer kennt es?

Der Unterricht wird darauf hinauslaufen, dass wir Geschichten aus einer anderen Perspektive neu erzählen.

von: studioD in: Studio D6
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Geändert am 16. Februar 2007 um 15:21

Dienstag, 9. Januar 2007

Neues Buch

zur Vorbereitung aufs Abitur (Zentralabitur ab 2007 - eine Serie für viele Fächer):
Abitur. Prüfungsaufgaben mit Lösungen. Deutsch. Grundkurs (Verlags-Nr. 55410)
Stark Verlag 2006, kostet 6,95
(12 Aufgaben unterschiedlichster Art, neben allgemeinen Ratschlägen)

Mehrere der 12 Aufgaben fallen aus dem Spektrum möglicher Aufgaben heraus, finde ich (Aufgabe 3, 4, 10); problematisch finde ich auch Aufgabe 11, wo ein Gedicht Hilde Domins mit einem Heines von 1844 verglichen wird und dies über das Stichwort "Epochenumbruch um 1800" gerechtfertigt wird.

Die Sachtexte sind ziemlich umfangreich (Brandts Rede 70 Zeilen, J. Adlers Aufsatz 72 Zeilen; anders Steinmetz' Aufsatz: 47 Zeilen).
Die Aufgabe, bestimmte theoretische Positionen auch auf andere Werke zu übertragen [z. B. Steinmetz' These, die Figuren in "Emilia Galotti" steckten in einem "Gefängnis der Kausalität von Fehlhandlungen", soll geprüft werden, ob sie sich auch auf Fontanes "Irrungen, Wirrungen" übertragen lässt], ist für einen Grundkurs mit 3 Zeitstunden der pure Wahnsinn - vorab ist nämlich Steinmetz' Text noch zu analysieren! - Die "Lösungserwartung", mit der man als trainierender Abituraspirant seinen eigenen Aufsatz vergleichen darf, umfasst 7 gedruckte Seiten; bei einem solchen Vergleich kann man nur verzweifeln, weil eine solche Lösungserwartung weit hinter dem schönen Land Utopa liegt.

Man kann nur hoffen, dass die Klausurfabrikanten in Düsseldorf Kollegen sind, die selber unterrichten und nicht auf einen solchen künstlich hochgepuschten Erwartungshorizont, ja auf solche überdimensionalen Aufgabenstellungen hereinfallen! Ich wüsste auch nicht, wie ich selber die Steinmetz-Aufgabe bewältigen sollte, wenn ich nicht beide Texte (Lessing, Fontane) zur Hand hätte. Als Hilfsmittel ist hier nur ein Wörterbuch der deutschen Rechtschreibung vorgesehen - klar, alle Schüler kennen Lessing und Fontane auswendig!

Wolf-Dieter Hellberg / Wolfgang Pütz: Abitur-Prüfungsaufgaben Deutsch 2007. GK Nordrhein-Westfalen, Klett 2006
Das Buch bringt viele allgemeine Hinweise und sogenannte "Checklisten" zu einzelnen Arbeitstechniken oder Vorgehensweisen, die man im Lauf der letzten Jahre hätte einüben sollen. Außerdem gibt es vier Beispiele:
zu Büchner: Woyzek (thematisch 2007 irrelevant),
Vergleich Eichendorff: Frische Fahrt - Brecht: Der Radwechsel,
Kafka: Der Nachbar, mit einem theoret. Text vergleichen (thematisch 2007 irrelevant),
Aufgabe zur Sprachreflexion (mit Hofmannsthal: Ein Brief, und einem Sachtext): thematisch2007 irrelevant.
Dann gibt es vier Musterklausuren (sehr lange Textvorgaben!), zu verschiedenartigen Aufgabenstellungen,
und zwar zu "Emilia Galotti", Goethe-Heine (irrelevant), "Der Vorleser" und "Irrungen, Wirrungen".
Da das Buch in der Bibliothek Giesenkirchen steht, kann man mal reinschauen - mehr lohnt, glaube ich, nicht. Das Buch ist so konzipiert, dass man es mit geringen Änderungen auch in den nächsten Jahren verwenden kann; dementsprechend ist es auch.

Eberhard Hermes: Abiturwissen Deutsch. Grundbegriffe der Literatur von A - Z. Klett 2004
Das Buch enthält das, was Hermes in früheren Büchern verbraten hat; wir haben uns bei der Lyrik nach 45 mit einigen seiner Artikel über die Bildlichkeit auseinander gesetzt. Vorteil: Beispiele; Nachteil: nicht so gut wie der Schülerduden Literatur. 

von: studioD in: Studio D13
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Geändert am 11. Januar 2007 um 03:48

Sonntag, 7. Januar 2007

Berichtigung zum 9. 1.

Zunächst: allen einen guten Anfang im neuen Jahr!

Berichtigung
Diktat
: Wer bis zu 3 Fehlern hat (3 F.), berichtigt diese in einem ganzen Satz; wer mehr als 3 F. hat, fertigt eine Abschrift (auf einem gesonderten Blatt) an.
Aufgabe 2: Wer bis zu 2 Fehlern, also mindestens 4 Punkte hat (zwei Wörter nicht richtig erklärt), holt die richtige Erklärung nach; wer mehr als zwei Wörter nicht richtig erklärt (weniger als 4 Punkte) hat, schreibt die ganze Aufgabe 2 neu.
Andere Fehler brauchen nicht berichtigt zu werden; ihr könnt aber R-Fehler berichtigen, indem ihr zugleich weitere (ähnliche) Beispiele für die richtige Schreibweise sucht.
Die Berichtigung ist zu Dienstag aufgegeben.


von: studioD in: Studio D6
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Geändert am 8. Januar 2007 um 14:44

Samstag, 6. Januar 2007

Zwei Hinweise

Ich habe mir erlaubt, Gedanken über die Art, wie man den Aufbau eines Gedichtes untersucht, und darüber, wie man den Rhythmus ermittelt, zusammenzustellen. Ihr findet die Aufsätze bzw. einen Aufsatz und einen Hinweis im Blog norberto42 hier im bloghof, in der Rubrik "Lyrik".
von: studioD in: Studio D10