Dr. Phil. Andreas Goppold von der Uni Ulm stellt seine 'Konzepte und Beiträge zu MM- Design' ins Netz, die in 'Eigenregie' erarbeitet werden können. Es geht da "...um eine Multimedia-Design-Methode des Operationalen Welt-Modells. Einerseits geht es um Aspekte von Software-Infrastrukturen zur effizienten Implementation solcher Modelle. Die Hintergründe und Auswirkungen dieses Themas gehen aber wesentlich über die technischen Fragen hinaus, da es schwer zu überschauende Interrelationen von neuronal-ästhetischen mit technologischen und sozio-politischen Faktoren handelt. Es wird ein spezieller Ansatz vorgestellt, das Inter-Aktoren-System, mit dem Ziel, eine bessere Entkoppelung der künstlerischen und Design-Arbeit von der Technik zu erreichen."
Der laufende Diskurs über Usability, Interface design befasst sich
meist nur mit dem Nutzen für den Menschen. Ausgelassen wird meist wie
sich dessen Wahrnehmungssystem ontogenetisch und phylogenetisch ändern
wird durch die Multimedia Navigation in einer Ereignis-Landschaft. "...
Spezifisch geht es um die Interrelation und das Spannungsfeld von
technologischen mit neuronal-ästhetischen und sozio-politischen
Faktoren in der möglichen zukünftigen Multimedia-Entwicklung."
Die Titel geben hier einen kleinen Überblick:
Operationale Weltmodelle und Multimedia-Design
Trends der User Interface Technologien
Open User Interface (OUI) und Inter-Aktor Technologie
Implementation von OUI und Inter-Aktoren in LPL und Kaleida
Kunst und Neuronale Ästhetik
Neuronales, Subsymbolisches "Wissen"

