Der unerfüllten Liebe Schmerz...
Der unerfüllten Liebe Schmerz
umklammert jetzt dein dunkles Herz,
so hoffe es ist nur für eine gewisse Zeit,
nicht für eine ganze Ewigkeit
Ganz fest das Herz verschlossen
der Tränen sind so viel vergossen,
das gehen wäre jetzt so leicht,
doch was ist damit erreicht?
Die Augen schon vor Tränen fast erblindet,
die Sehnsucht nur noch Schatten findet,
ertönt vom Gemäuer zu dieser Zeit,
ganz leis ein Ruf....bitte, bitte bleib.
Es wispert dort aus den Bäumen..
irgendwann kannst auch Du mal wieder träumen.
und wenn es regnet
und wenn es regnet..
dann denke daran..
das in jedem Regentropfen
eine Träne von dir sein kann..
die vor langer Zeit dir fiel vom Gesicht..
getrocknet schon so lang
schon längst vergessen, sie im Licht,
mit dem Dunst sie sich nach oben schwang.
hinauf zu den Wolken
nach ganz oben.. hinauf
um jetzt mit den vielen anderen,
wieder herabzufallen, um die
Erde mit ihrer Feuchtigkeit zu benetzen.
aber nicht um die Menschen zu verletzen.
Das Salz blieb hier als sie nach oben ging,
doch eine ganz kleine Spur davon,
die schmeckst du noch..
wenn sie dir über die Zunge rinnt.
Der Tag ist grau und endlos leer...
Meine Katze und Ich
Ich bekam sie als junges, etwa 8 Wochen altes Kätzchen.
Sie war grau/schwarz getiegert...ein so süsses Knäuel, welches sich sehr schnell an mich und ihre neue Umgebung gewöhnte.
Ein wenig frech und eigensinnig, wie es eben Katzen so an sich haben.
Gerade wegen ihres Eigensinns mag ich Katzen sehr, sie schmusen nur wenn es ihnen passt....ihr passte es scheinbar immer.
Im Sommer, wenn ich die Fenster offen hatte, sprang sie durch das eine ins Haus hinein, durch ein anderes wieder hinaus.
Es war wohl ihre Lieblingsbeschäftigung..sie war ja noch jung.
Ich versuchte es ihr zu verbieten...aber nur mit
mäßigen Erfolg.
Sie wuchs zu einer stattlichen Katze heran.
Ging ich über die Wiesen..so kam sie immer wie ein treuer Hund mauzend mitgelaufen..schmiss sich mir vor die Füsse, so das ich manches Mal kaum gehen konnte.
Stand ich abends im dunkeln draussen, konnte ich sie zwar nicht sehen, aber ich fühlte, wie sie meine Beine umstrich..sich auf meine Schuhe stellte..hörte ihr Schnurren.
Ja, sie war eine treue Begleiterin..ich liebte sie sehr.
Und sie, sie liebte mich auch, das spürte ich.
Gerade war sie zwei geworden..sie verließ den Garten so gut wie nie..war immer sofort da, wenn ich Futter für sie hinstellte..
Da erschien sie, eines morgens nicht wie gewohnt an ihrem Futterplatz.
Ich weiss es heute noch..als wäre es gestern..
Es war der Sonntag nach Ostern..die Temperaturen waren schon etwas gestiegen..die Sonne schien..im Gras war der Morgentau an den Halmen schillernd zu sehen. Ein recht schöner Tag.
Ich rief sie..nichts...ich fing an mir Gedanken zu machen.
.Ging zur Wiese..bis zum Bach hinunter.. schaute. .rief..nichts.
Ich wurde immer unruhiger..den Abend vorher hatte ich einen Jäger zur Wiese runtergehen sehen.
Aber ich fand sie dort nicht..Ich machte mir solche Gedanken..
Dann ging ich zur Strasse hoch..im Sonnenlicht summten die Bienen in den Lindenbäumen..die gerade blühten..die Strasse lag leer vor mir..kein Auto zu sehen..eben Sonntag morgen..
Aber da..hundert Meter weiter..da sah ich sie..
am Strassenrand auf dem weissen Streifen am Rande des Asphalts liegen. Meine Katze.
Sie lag da zusammengerollt als würde sie schlafen..es war nichts aussergewöhnliches an ihr zu sehen..sie sah aus wie immer.
Nur es war kein Leben mehr in ihr.
Eine kleine rote Lache..vom Blut welches ihr aus dem Munde geflossen ist und sich mit der Feuchte des Asphalts vermischte zeugte von ihrem Ende.
Ich war fassungslos, traurig, sehr traurig.
Ich nahm sie hoch, auf meine Arme
Sie sah doch aus als ob sie nur schlief..trug sie auf diese Weise..liebevoll zum Garten zurück..zu ihrer Heimat..
Schaute dabei mit weinenden Augen, aus denen stille Tränen flossen..zum Himmel, fragte mich, wie an einem Tag, wie diesem, die Sonne scheinen kann!
Für mich schien alles nur noch grau..
Ich begrub sie, in ihrem Garten in einem grossen Karton mit einem schönen Kissen als Unterlage..nachdem ich still und voller Wehmut von ihr Abschied genommen habe.
Hergott, war mir das Herz schwer dabei.
Ich habe für sie alles getan, sie hatte es gut bei mir..ich hoffte noch auf viele Jahre..
und doch dachte ich..ich hätte sie noch viel mehr streicheln müssen, noch mehr verwöhnen..
wie es wohl den meisten geht..wenn sie sich von einem Tier trennen müssen.
Ich werde sie nicht vergessen!
Tränen der Freude
Sie ging zur Polizeischule, musste in der Kaserne wohnen und schlafen..
viele Briefe, Telefonate..Sehnsucht, die dadurch nicht geringer wurde.
Eines Nachmittags fuhr ich hin, parkte auf dem Parkplatz, stieg aus.
Ich sah sie, in etwas über hundert Meter Entfernung...
unsere Blick begegneten sich..ganz spontan fing sie an zu laufen..ja sie lief den ganzen Weg auf mich zu..so schnell sie nur konnte.
Ihre dunklen Haare wehten im Wind, ihre blauen Augen strahlten..
sie fiel mir in die Arme..umarmte und küsste mich..so standen wir eine ganze Zeit da..
Dann nahm sie den Kopf zurück...schaute mich glücklich an..
und aus ihren blauen Augen, die voller Freude waren,
rollten einige Tränen über ihre Wangen.
Ich küsste ihr die Tränen fort, sie schmeckten genauso salzig, wie jede andere Träne auch...
und doch waren es ganz besondere...die sie schmückten mehr als jeder glänzende
Edelstein.
Das sind Momente, die ich mein ganzes Leben nicht vergessen werde..
es sind Momente für die Ewigkeit.
Und ich sage danke für diese Gedanken.
)