sternenschein
| 11. Januar 2007 | 06:04
Meine Katze und Ich
Es ist schon einige Jahre her, doch ich werde sie nicht vergessen.
Ich bekam sie als junges, etwa 8 Wochen altes Kätzchen.
Sie war grau/schwarz getiegert...ein so süsses Knäuel, welches sich sehr schnell an mich und ihre neue Umgebung gewöhnte.
Ein wenig frech und eigensinnig, wie es eben Katzen so an sich haben.
Gerade wegen ihres Eigensinns mag ich Katzen sehr, sie schmusen nur wenn es ihnen passt....ihr passte es scheinbar immer.
Im Sommer, wenn ich die Fenster offen hatte, sprang sie durch das eine ins Haus hinein, durch ein anderes wieder hinaus.
Es war wohl ihre Lieblingsbeschäftigung..sie war ja noch jung.
Ich versuchte es ihr zu verbieten...aber nur mit
mäßigen Erfolg.
Sie wuchs zu einer stattlichen Katze heran.
Ging ich über die Wiesen..so kam sie immer wie ein treuer Hund mauzend mitgelaufen..schmiss sich mir vor die Füsse, so das ich manches Mal kaum gehen konnte.
Stand ich abends im dunkeln draussen, konnte ich sie zwar nicht sehen, aber ich fühlte, wie sie meine Beine umstrich..sich auf meine Schuhe stellte..hörte ihr Schnurren.
Ja, sie war eine treue Begleiterin..ich liebte sie sehr.
Und sie, sie liebte mich auch, das spürte ich.
Gerade war sie zwei geworden..sie verließ den Garten so gut wie nie..war immer sofort da, wenn ich Futter für sie hinstellte..
Da erschien sie, eines morgens nicht wie gewohnt an ihrem Futterplatz.
Ich weiss es heute noch..als wäre es gestern..
Es war der Sonntag nach Ostern..die Temperaturen waren schon etwas gestiegen..die Sonne schien..im Gras war der Morgentau an den Halmen schillernd zu sehen. Ein recht schöner Tag.
Ich rief sie..nichts...ich fing an mir Gedanken zu machen.
.Ging zur Wiese..bis zum Bach hinunter.. schaute. .rief..nichts.
Ich wurde immer unruhiger..den Abend vorher hatte ich einen Jäger zur Wiese runtergehen sehen.
Aber ich fand sie dort nicht..Ich machte mir solche Gedanken..
Dann ging ich zur Strasse hoch..im Sonnenlicht summten die Bienen in den Lindenbäumen..die gerade blühten..die Strasse lag leer vor mir..kein Auto zu sehen..eben Sonntag morgen..
Aber da..hundert Meter weiter..da sah ich sie..
am Strassenrand auf dem weissen Streifen am Rande des Asphalts liegen. Meine Katze.
Sie lag da zusammengerollt als würde sie schlafen..es war nichts aussergewöhnliches an ihr zu sehen..sie sah aus wie immer.
Nur es war kein Leben mehr in ihr.
Eine kleine rote Lache..vom Blut welches ihr aus dem Munde geflossen ist und sich mit der Feuchte des Asphalts vermischte zeugte von ihrem Ende.
Ich war fassungslos, traurig, sehr traurig.
Ich nahm sie hoch, auf meine Arme
Sie sah doch aus als ob sie nur schlief..trug sie auf diese Weise..liebevoll zum Garten zurück..zu ihrer Heimat..
Schaute dabei mit weinenden Augen, aus denen stille Tränen flossen..zum Himmel, fragte mich, wie an einem Tag, wie diesem, die Sonne scheinen kann!
Für mich schien alles nur noch grau..
Ich begrub sie, in ihrem Garten in einem grossen Karton mit einem schönen Kissen als Unterlage..nachdem ich still und voller Wehmut von ihr Abschied genommen habe.
Hergott, war mir das Herz schwer dabei.
Ich habe für sie alles getan, sie hatte es gut bei mir..ich hoffte noch auf viele Jahre..
und doch dachte ich..ich hätte sie noch viel mehr streicheln müssen, noch mehr verwöhnen..
wie es wohl den meisten geht..wenn sie sich von einem Tier trennen müssen.
Ich werde sie nicht vergessen!
Ich bekam sie als junges, etwa 8 Wochen altes Kätzchen.
Sie war grau/schwarz getiegert...ein so süsses Knäuel, welches sich sehr schnell an mich und ihre neue Umgebung gewöhnte.
Ein wenig frech und eigensinnig, wie es eben Katzen so an sich haben.
Gerade wegen ihres Eigensinns mag ich Katzen sehr, sie schmusen nur wenn es ihnen passt....ihr passte es scheinbar immer.
Im Sommer, wenn ich die Fenster offen hatte, sprang sie durch das eine ins Haus hinein, durch ein anderes wieder hinaus.
Es war wohl ihre Lieblingsbeschäftigung..sie war ja noch jung.
Ich versuchte es ihr zu verbieten...aber nur mit
mäßigen Erfolg.
Sie wuchs zu einer stattlichen Katze heran.
Ging ich über die Wiesen..so kam sie immer wie ein treuer Hund mauzend mitgelaufen..schmiss sich mir vor die Füsse, so das ich manches Mal kaum gehen konnte.
Stand ich abends im dunkeln draussen, konnte ich sie zwar nicht sehen, aber ich fühlte, wie sie meine Beine umstrich..sich auf meine Schuhe stellte..hörte ihr Schnurren.
Ja, sie war eine treue Begleiterin..ich liebte sie sehr.
Und sie, sie liebte mich auch, das spürte ich.
Gerade war sie zwei geworden..sie verließ den Garten so gut wie nie..war immer sofort da, wenn ich Futter für sie hinstellte..
Da erschien sie, eines morgens nicht wie gewohnt an ihrem Futterplatz.
Ich weiss es heute noch..als wäre es gestern..
Es war der Sonntag nach Ostern..die Temperaturen waren schon etwas gestiegen..die Sonne schien..im Gras war der Morgentau an den Halmen schillernd zu sehen. Ein recht schöner Tag.
Ich rief sie..nichts...ich fing an mir Gedanken zu machen.
.Ging zur Wiese..bis zum Bach hinunter.. schaute. .rief..nichts.
Ich wurde immer unruhiger..den Abend vorher hatte ich einen Jäger zur Wiese runtergehen sehen.
Aber ich fand sie dort nicht..Ich machte mir solche Gedanken..
Dann ging ich zur Strasse hoch..im Sonnenlicht summten die Bienen in den Lindenbäumen..die gerade blühten..die Strasse lag leer vor mir..kein Auto zu sehen..eben Sonntag morgen..
Aber da..hundert Meter weiter..da sah ich sie..
am Strassenrand auf dem weissen Streifen am Rande des Asphalts liegen. Meine Katze.
Sie lag da zusammengerollt als würde sie schlafen..es war nichts aussergewöhnliches an ihr zu sehen..sie sah aus wie immer.
Nur es war kein Leben mehr in ihr.
Eine kleine rote Lache..vom Blut welches ihr aus dem Munde geflossen ist und sich mit der Feuchte des Asphalts vermischte zeugte von ihrem Ende.
Ich war fassungslos, traurig, sehr traurig.
Ich nahm sie hoch, auf meine Arme
Sie sah doch aus als ob sie nur schlief..trug sie auf diese Weise..liebevoll zum Garten zurück..zu ihrer Heimat..
Schaute dabei mit weinenden Augen, aus denen stille Tränen flossen..zum Himmel, fragte mich, wie an einem Tag, wie diesem, die Sonne scheinen kann!
Für mich schien alles nur noch grau..
Ich begrub sie, in ihrem Garten in einem grossen Karton mit einem schönen Kissen als Unterlage..nachdem ich still und voller Wehmut von ihr Abschied genommen habe.
Hergott, war mir das Herz schwer dabei.
Ich habe für sie alles getan, sie hatte es gut bei mir..ich hoffte noch auf viele Jahre..
und doch dachte ich..ich hätte sie noch viel mehr streicheln müssen, noch mehr verwöhnen..
wie es wohl den meisten geht..wenn sie sich von einem Tier trennen müssen.
Ich werde sie nicht vergessen!
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Kommentare: 4
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am
11. Januar 2007
um
09:43
0Punkt(e) vergeben
Danke, Nachtkatze...
und Du kennst es sicher auch, bei jedem Tier welches von einem geht..dieses Gefühl, man hätte noch mehr geben können.
alles liebe dir..
sternenschein
und Du kennst es sicher auch, bei jedem Tier welches von einem geht..dieses Gefühl, man hätte noch mehr geben können.
alles liebe dir..
sternenschein
am
11. Januar 2007
um
23:10
Ja, natürlich kenne ich das.
Und nicht nur bei Tieren, auch bei meiner Oma und meiner Freundin war der größte Schmerz neben der Tatsache, sie nie wieder zu sehen, dass ich einfach viel mehr hätte da sein müssen in der letzten Zeit. Aber das ist sicherlich in gewissem Maße normal, dass man sowas denkt.
Es tut nur so weh, wenn jemand von einem geht, von einer Sekunde auf die andere.. und man konnte sich nichteinmal verabschieden. Und dann denkt man sich bei seiner Katze zum Beispiel "Warum hab ich mir heute Morgen nicht nochmal die Zeit genommen, mit dir zu kuscheln und nochmal Liebe zu schenken?" und so weiter.
Ich kann mich erinnern, dass ich meinen Meerschweinchen vor 6 Jahren sogar noch Briefe geschrieben habe, in denen ich mich entschuldigt habe..
Und ich glaube zwar überhaupt nicht an den Himmel oder so, aber in Gedanken rede ich noch mit denjenigen, die mir so lieb waren und jetzt nicht mehr da sind. Denn so richtig Wegsein.. das dürfen sie nicht, das kann ich mir nicht vorstellen.
Miau, Ich wünsche dir ganz viel Wärme, auch wenn das mit deiner Katze schon etwas her ist.. Katzen sind einfach die wundervollsten (Haus-)Tiere überhaupt! (:
-drück-
Josi
Und nicht nur bei Tieren, auch bei meiner Oma und meiner Freundin war der größte Schmerz neben der Tatsache, sie nie wieder zu sehen, dass ich einfach viel mehr hätte da sein müssen in der letzten Zeit. Aber das ist sicherlich in gewissem Maße normal, dass man sowas denkt.
Es tut nur so weh, wenn jemand von einem geht, von einer Sekunde auf die andere.. und man konnte sich nichteinmal verabschieden. Und dann denkt man sich bei seiner Katze zum Beispiel "Warum hab ich mir heute Morgen nicht nochmal die Zeit genommen, mit dir zu kuscheln und nochmal Liebe zu schenken?" und so weiter.
Ich kann mich erinnern, dass ich meinen Meerschweinchen vor 6 Jahren sogar noch Briefe geschrieben habe, in denen ich mich entschuldigt habe..
Und ich glaube zwar überhaupt nicht an den Himmel oder so, aber in Gedanken rede ich noch mit denjenigen, die mir so lieb waren und jetzt nicht mehr da sind. Denn so richtig Wegsein.. das dürfen sie nicht, das kann ich mir nicht vorstellen.
Miau, Ich wünsche dir ganz viel Wärme, auch wenn das mit deiner Katze schon etwas her ist.. Katzen sind einfach die wundervollsten (Haus-)Tiere überhaupt! (:
-drück-
Josi
am
12. Januar 2007
um
08:59
0Punkt(e) vergeben
Danke für Deine lieben Worte, Nachtkatze!
Es stimmt, Katzen sind wundervolle Tiere, ich mag sie so wegen ihres Eigensinnes. Und doch geben sie so vieles.
Ich drück Dich auch, wegen dem Verlustes Deiner Oma und Freundin.
Das Du Deinem Meerschweinchen Entschuldigungsbriefe schriebst,
es hat mich gerührt, dieses zu lesen. Es zeigt Dein Mitgefühl und Deine Warmherzigkeit mit allem was lebt.
Ich denke auch, mit dem Ende des Lebens ist es nicht alles vorbei, zumindest leben die, die von Dir gegangen sind, in Deinem Herzen weiter.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das unser Dasein nur von dem Körper abhängig ist. Es wird wohl mehr geben, als wir sehen können.
Du bist ein sehr liebenswürdiger Mensch, der nicht nur an der Oberfläche lebt..
So schicke ich Dir auch ganz viel Wärme und einige Sonnenstrahlen..für Dein Herz, für Deine Seele..
-drück-
Sternenschein
Es stimmt, Katzen sind wundervolle Tiere, ich mag sie so wegen ihres Eigensinnes. Und doch geben sie so vieles.
Ich drück Dich auch, wegen dem Verlustes Deiner Oma und Freundin.
Das Du Deinem Meerschweinchen Entschuldigungsbriefe schriebst,
es hat mich gerührt, dieses zu lesen. Es zeigt Dein Mitgefühl und Deine Warmherzigkeit mit allem was lebt.
Ich denke auch, mit dem Ende des Lebens ist es nicht alles vorbei, zumindest leben die, die von Dir gegangen sind, in Deinem Herzen weiter.
Ich kann mir auch nicht vorstellen, das unser Dasein nur von dem Körper abhängig ist. Es wird wohl mehr geben, als wir sehen können.
Du bist ein sehr liebenswürdiger Mensch, der nicht nur an der Oberfläche lebt..
So schicke ich Dir auch ganz viel Wärme und einige Sonnenstrahlen..für Dein Herz, für Deine Seele..
-drück-
Sternenschein