Sind wir wirklich frei?

Es gibt in dem Menschen keine andere Macht als den Willen.

und nur , was den Willen aufhebt, der Tod und jeder Raub des Bewusstseins, kann die innere Freiheit aufheben.

Zitat: Friedrich Schiller (über die ästhetische Erzieung des Menschen) 

Ist es wirklich so, wie Schiller es darstellt? Besitzen wir immer diese innere Freiheit des Willens? Irgendwie unterliegen wir vielen Einschränkungen in unserem Wollen von aussen. In manchen Dingen schränken wir uns auch selbst ein. Wie frei ist dabei unser Wille?

Die Gedanken können wohl in jeder Situation und Lage frei sein, auch und selbst wenn sie wie Echo doch auf das äussere reagieren, durchdenken und somit ebenfalls nicht immer unserem eigenen ich folgen können. Und selbst wenn der Wille immer frei ist, die einzige Macht in uns, so können wir doch unserem Willen nicht immer folgen.

Was ist nun mit dem Willen, der einzigen Macht in dem Menschen?

 

Mal einen lieben Gruss an die @Nachtkatze schick. ;-) Freu mich, dass du dein Studium angefangen hast und wünsche dir einen erfolgreichen Abschluss, selbst wenn es in der Vergangenheit an Dozenten fehlte.

 

 
Current mood: Alles klar

Das steinerne Herz

Ich denke, also bin ich.
Sagt man so lapidar.
Nein, es sollte wohl besser heissen:
Ich fühle, also bin ich.

Auch ein Stein, der im Wege liegt, könte dieses von sich behaupten. Wohl denkt er nicht, wohl fuhlt er nicht, aber wer weiss das schon wirklich? Wir unterstellen es ihm einfach. Ein gefühlloser Klotz von einem Stein.
Kalt, einfach kalt und so hart,wirklich steinhart.. Nur wenn er in der Sonne liegt, sich hat von ihr wohlig wärmen lassen, ja, dann ist er warm, fast heiss, strahlt angenehme Wärme aus.Schmückt sich mit fremden Federn, mit Wärme die er vorher aufsog.

Aber immerhin kann dieser Stein sich von der Sonne erwärmen lassen. Wir bleiben, obwohl uns die Sonne anstrahlt, manchmal mürriisch, kühl, und taub dem angenehmen gegenüber. Nehmen es vielleicht nicht einmal wahr.
Er ja. Denn er ist ein Stein, nichts besonderes, einer wie viele es sind.

Fühlt er? Ich glaube nicht..
Wir ja, meistens jedenfalls, selbst wenn wir so tun als ob. Als ob wir gefühllos wären, tief innen fühlen wir wohl doch. Erstrebenswert ist es nicht so zu tun. Wirklich nicht, auch wenn es sich einige wünschten, nicht zu fühlen. Da es sie schmerzt. So sehr schmerzt, dass sie nie wieder fühlen wollen.
Und doch, gerade sie fühlen. So tragen sie das fühlen wie eine schwere Last. Nichtwissend, dass Fühlen auch Flügel verleihen kann. Uns hin und wieder schweben lässt. Ganz leicht, ganz zart, ganz einfach. Auf einem Hauch von Gefühl nur.

Der Stein, er ist so kalt, er ist so hart, er sitzt bei manchen Menschen in der Brust. Das steinerne Herz.
Nichts rührt ihn. Nichts bewegt ihn, er ist kalt.

Und doch, wir fühlen, also sind wir. Dieses Fühlen, diser zarte Hauch einer Berührung, kann stärker sein als der härteste Stein, durchdringender, tiefgehend.. Da wird selbst ein Herz aus Stein, selten zwar, aber doch manchmal, wieder weich. Beginnt zu schlagen, und zu fühlen. Zu fühlen was es vorher noch nie verspürte.
Leben und Liebe, nur durch den Hauch einer zarten Berührung, weil ein anderer etwas fühlte, was dieses Herz schon längst vergaß.
Wieder zum Leben erweckt, strahlt es jetzt die Wärme aus, die es vorher aufsog. Wie ein Stein im Sonnenlicht.

 
Current mood: Alles klar

Ertrinken im Meer des Lebens

Wenn du drohst zu ertrinken, den Boden unter den Füssen nicht mehr spürst, schlage nicht wild um dich, denn das kostet nur Kraft.Wenn sie dich verlassen hat, versinkst du noch schneller.
Fange lieber an zu schwimmen, mit langsamen kräftigen Zügen, um das rettende Ufer zu erreichen.
Kannst du nicht schwimmen oder hast du zuwenig Kraft dafür..lege dich im Wasser auf den Rücken, atme tief ein und lasse dich ruhig eine Zeit lang treiben...solange bist du wieder die Kraft zum Schwimmen gefunden hast.
Vertrau darauf, das Wasser wird dich tragen. So sollten wir es wohl auch halten, wenn wir im Meer des Lebens zu versinken drohen und keinen Boden mehr unter den Füssen spüren.
 
Current mood:gut

Ein Baum als Schlußpunkt des Lebens

Ich fuhr ich endlich einkaufen.
Das Wetter war sehr schön, so konnte ich mit meinem Vespa Roller fahren. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist 7 km entfernt. Dafür gibt es dort aber auch Penny, Aldi, Eurospar und demnächst noch Lidl.
Das fahren auf der Landstrasse war so angenehm, an den Feldern vorbei, die bald bestellt werden. Links und rechts ist die Landstrasse von Birken und Linden eingefasst.
Ja, und jedesmal komme ich kurz vor dem Ort an einem Baum vorbei. Vor diesem Baum steht ein recht kleines Holzkreuz mit einer Tafel drauf, auf der steht *Rosi*. Vor eineinhalb Jahren ist dort eine etwa sechzigjährige Frau mit ihrem Auto gegen den Baum geprallt. Weshalb weiss wohl keiner so recht, die Strasse verläuft dort recht gerade. Vielleicht hat ein entgegenkommender überholt, sie musste ausweichen..ich weiss es nicht.

Aber jedesmal wenn ich dort vorbeikomme, sehe ich Blumen dort stehen, selbst im Winter..seit über eineinhalb Jahren! Ja, und auch heute standen wieder frische Blumen dort...die, die sie liebten, sie haben sie nicht vergessen. Und wahrscheinlich hilft es ihnen mit dem Schmerz fertigzuwerden.

Man sagt, dein Freund der Baum, und das ist auch richtig, doch in vielen Fällen war der Baum der Schlusspunkt eines Lebens. Als der Baum gepflanzt wurde, da wusste der Mensch, der vielleicht oft daran vorbei fuhr, sich über seinen Anblick freute, noch nicht, das gereade dieser Baum sein Schicksal wird. Auf dieser 7 Kilometer langen Strecke kenne ich etliche Bäume, die Schicksal wurden, auch wenn es manchmal noch glimpflich ausging. Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und habe eine grosse Bitte, fahrt aufmerksam und vorsichtig.. macht es für Euch und für die, die Euch lieben.

 
Current mood:nachdenklich

Du dunkle Rose, aus der eine Träne fällt...

Du dunkle wunderschöne Rose aus der eine Träne fällt...
Ich wünschte Dir, eine für Dich gerechtere Welt..
denn Tage und Wochen voller Trauer und Schmerzen..
sie brennen in der Seele so sehr, hinterlassen ihre Spuren im Herzen..
ein Gefùhl wie in unendliche Tiefen fallen..
die stummen Schreie..sie verhallen..
der Wunsch..das du im fallen aufgefangen wirst..
von einem Herz -das vor lauter Liebe zu dir - schon fast zerbirst..
das dir gibt, was du dir erträumst und erfleht..
alle Wege deines Lebens mit dir geht..
den grossen Schmerz dich vergessen lässt..
es hält dich dann in Liebe fest.
 
Current mood:Gedicht


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