Freunde

Er. Ein ruhiger in sich gekehrter Junge. Nach außen hin immer gespielt kühl. Reine Abwehr. Innerlich jedoch verletzlich und voller Emotionen, die selten das Tageslicht sahen. Er hatte immer einen kühnen Witz auf den Lippen. Die Leute in der Stadt, hielten ihn für einen herzlosen gefühlskalten Menschen. „Der kann das schon ab!", sagten sie - und übersahen dabei, dass der Junge heimlich weinte. Irgendwann - völlig gepeinigt von den Stadtbewohnern - zog er los in die Welt um die Einsamkeit zu suchen, die er in seinem Herzen schon gefunden hatte. Es gäbe ja doch niemanden, der ihn versteht.

 

Sie. Ein ruhiges in sich gekehrtes Mädchen. Kaum auffällig - man übersah sie leicht. Einer der Gründe, warum sie sich irgendwann selbst sagte, sie wäre Luft. Warum sein Inneres zeigen, wenn es sowieso niemand bemerkt?! Doch bemerkte man sie doch, schimpfte man sie arrogant. Man hielt sie für stark, nur weil sie sich nicht traute schwach zu sein. Den die Stärke bemerkte man und sie war froh nicht nur Luft zu sein. Doch das war sie nicht. Das war nicht ihre wirkliche Persönlichkeit. Und irgendwann zog sie hinaus in die Welt um einen Ort zu suchen, an dem sie einfach sie selbst sein konnte.

 

Der Junge und das Mädchen trafen sich an einer Weggabelung, indem sie mit den zum Boden geneigten Köpfen voreinander liefen. Beidseitiger Aufschrei - dann verwirrtes Mustern. „Was willst du hier?", fragte er sie. „Ich suche." „Was suchst du denn?" „Das weiß ich selbst nicht genau." Stille. Dann - „Wenn du nicht weißt WAS du suchst - woher willst du dann wissen, wann du es gefunden hast?" Sie überlegte kurz. „Gefühl. Wenn es da ist, wird ich es wissen." „Das ist doch hirnrissig. Gefühle bringen einem doch gar nichts. Nicht einen Hauch von etwas." „Du redest wie jemand, der nie welche hatte." „Ich durfte nie welche haben." „Und ich durfte nicht existieren." Und so beschlossen sie zu teilen. Er gab ihr einen Teil seiner Existenz und bekam dafür einen Teil ihrer Gefühle. In diesem Moment bemerkte das Mädchen jenes zuvor ungewisse Gefühl ganz tief in ihrem Herzen - und sie wusste, dass jetzt alles richtig und in Ordnung war.

Seit diesem Tag sitzen beide zusammen an dieser Weggabelung. Denn dort fanden sie etwas, das sie schon immer suchten - einen Freund.

 
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  • von:Sarah

*JA!


>>lieben<<
dass heißt vom ganzem Herzen ja sagen zu einem anderen Menschen.
ein "JA",
so groß,dass auch ein paar kleine Neins darin Platz finden,
so mutig, dass auch die Angst ihm nichts anhaben kann,
so verstädnisvoll, dass selbst das unverständliche darin Platz findet,
so feierlich, dass sogar das Alltägliche ein kleines Fest wird,
so klar,dass selbst der Zweifel ihm nicht schaden kann,
so vertraut, dass auch Fremdes und Neues darin Einlass finden können...
 
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  • von:[unbekannt]

Guten Morgen, liebe Sorgen

Die Sorge war wieder da. Sie stand vor der Tür und klopfte. "Mach auf, ich will zu dir!", jammerte sie, und ihre spitzen Knöchelchen pochten gegen das Holz. "Hau ab!", schrie ich durch die Tür. "Ich bin nicht da." Da kicherte die Sorge und sagte: "Doch, doch, du bist schon da. Mach die Tür auf, damit ich dich umarmen kann!"

Sorgen sind widerlich. Wenn sie dich erst einmal ganz umarmt haben,gehörst du ihnen. Manche Sorgen genügt das nicht, sie wollen einen auch küssen, Zungenküsse, Sorgenzungenküsse. Sie wollen alles, deine Seele, dein Herz. Sie greifen nach deinem Geschlecht und bieten sich dir an. "Fick mich!",rufen sie. "Fick deine Sorgen,gib alles... und denk an nichts anderes mehr!"

Ich glaube nicht, dass die Sorge, die diesmal vor meiner Tür stand und klopfte, jammerte, greinte, quatschte, eine jener Sorgen war, die geknutscht und gefickt und geschwängert werden wollte - auf dass sie neue Sorgen gebären konnte, immer neue Sorgen. Ich riss die Tür auf und schrie hinaus:"Verpiss dich, du scheiß Sorge, ich will dich nicht!" Da sah ich erst, wie klein die Sorge war, wie sie zusammenschrak und für einen Moment ihr Maul hielt. Ich nutzte die Gelegenheit und verpasste ihr eine aufs Maul und ihre kleinen spitzen Zähnchen. Diese Zähnchen, mit denen die Sorgen immer an einem nagen. Sie taumelte, und ich sah ihren fetten Hintern, breit und weich und wabbelig, ein Sorgenhintern, in en man einfach treten muss. Das tat ich. Die Sorge polterte die Treppe hinunter, und ich schlug die Tür zu, hängte die Kette ein und fühlte mich besser.

Aus "Das verdammte Glück" von Andreas Kurz

 
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  • von:Sarah

*an all meine Lieben

Auch wenn unser kleines "Baby Gemeinschaftsblog" grad nicht so in aktion ist, bin ich stolz drauf. und auf euch!

Wir hatten alle ein ganz volles Jahr mit vielen Eindrücken, viel schlechtes, aber auch viel Sonne =)  Ich muss jetzt mal ganz ehrlich sagen ich hab euch alle so ins Herz geschlossen. ihr seit die Freunde zu denen ich kommen kann, mein Herz ausschütten kann und mir alles wirklich alles von der Seele schreiben kann. Und ihr seit da, ihr reagiert, mal mehr mal weniger. aber ein weiß ich, ihr lest mit. Danke!

Wir sind eine ganz tolle Runde =)

 Wünsch euch, meine Lieben, ein ganz tollen Rutsch ins neue Jahr,hoffe ihr habt am nächsten tag keinen Kater und cih hoffe ihr schreibt imnächsten Jahr genauso toll und wundervoll hier eure Gedanken und Gefühle auf wie im diesem Jahr!

Fühlt euch gedrückt und geknutscht von eurem keksle

Und nun hoch die Gläser! *anstoß mit euch*

 
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  • von:[unbekannt]

*niemals

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte.

Aber egal wie lange ich ihn ansehe, er wird es einfach niemals wissen.

 
Current mood: Traurig

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  • von:[unbekannt]

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