Menschen
[Oder: Miss Psycho spricht Oo]
Es ist erstaunlich.
Denn wie ich feststelle, hat jeder in irgendeiner Form einen Knick im Leben.
Damit meine ich nicht nur uns Blogger hier, die ihre inneren Gedanken und Gefühle gegenseitig mitteilen, sondern alle Menschen draußen in der weiten Welt.
Und oft denke ich, dass ich Unrecht habe mit dieser Ansicht.
Allerdings kommen dann die Gespräche, und man findet Dinge heraus und diese lassen einem sprichwörtlich die Kinnlade bis zum Boden sinken.
Einige schaffen es auf ewig, ihre Probleme/Geheimnisse/Lebensknicke zu verbergen.
Ist das vielleicht besser?
Denn eigentlich sind wir Menschen doch da, um uns gegenseitig zu helfen.
Diese Meinung vertrete ich zumindest.
Sinn des Bloggens
Warum stellen Menschen ihre teils intimsten Gedanken und Gefühle ins Internet, wo sie für alle sichtbar sind? Warum schreibt man in der Öffentlichkeit "Tagebuch"? Warum kotzt man eigentlich völlig fremde Menschen mit seinem Seelenleid zu? Warum bloggen WIR eigentlich?!
Ich weiß selbst nicht mehr genau unter welchem Aspekt ich angefangen habe zu bloggen. Vielleicht war es einfach die Neugier. Später fundierte mein Blog als mein Seelenventil. Ein Ort an dem ich Gedanken notieren und fest halten konnte, die ich auf die Weise sonst mit niemanden hätte teilen können. Im Gegensatz zu meiner alten Community fand ich hier sogar Freunde, Menschen die mir geistig sehr ähnlich sind. Kleine Seelenverwandte ;) für die ich dankbar bin, sie kennengelernt zu haben (die Leute wissen, dass sie gemeint sind ;-*). Das Bloggen gibt mir die Freiheit meine Gedanken und Gefühle zu äußern und sie von Menschen beurteilen zu lassen die nicht "in der Materie stecken". Man bekommt ein Feedback ohne zuvor stundenlang die Situation erklären zu müssen. Natürlich ist es eigentlich komisch sein Seelenleid fremden anzuvertrauen. Aber auf die Weise bekommt man meiner Meinung nach manchmal bessere Ratschläge als von total involvierten Leuten und kann auf die Weise manchmal auch Menschen helfen denen es ähnlich geht wie einem selbst.
Familienbande
Mir geht das Gespräch mit meinem Bruder einfach nicht mehr aus dem Kopf... Er hat mir am letzten Wochenende "gebeichtet", dass er zwar halbwegs unpolitisch sei aber mit einer Tendenz zum Rechten. Und das er wohl mehr oder weniger in einer unser örtlichen leicht rechtsgesinnten Gruppe ist. Ich muss das vorsichtig ausdrücken, da die Gruppe im Gegensatz zu der anderen hier noch total harmlos ist was das poltische angeht. Obwohl es beides Schlägergruppen sind. Ist nunmal so. Das ganze hat irgendwie mein Weltbild über meine Familie zerstört. In meiner Familie sind eigentlich alle linksgesinnt (dacht ich zumindest, aber mein Bruder fällt ja jetzt raus) und ich persönlich trag es ja auch im Kleidungsstil, Freundeskreis, Musik etc nach außen.
Mitlerweile hab ich irgendwie Angst vor meinem Bruder. Oder was heißt vor meinem Bruder.. eher vor den Leuten an denen er quasi hängt. Nur 2 von denen wissen "von dem mit mir" wie er es so nett ausdrückte. Was ist also wenn ich mal in deren Hände gerate? Sagt mein Bruder dann Halt oder nicht? Er hat zwar gemeint, er würde mich immer beschützen... ja selbst seine Leute würden mich beschützen, wenn mir von anderen Rechten was getan werden würde.. doch mal ehrlich: wenn die ihn schon total entsetzt fragen was er bei "so etwas" will wenn er zum Stadtfest einfach nur zu mir und meinen Freunden geht um mich zu begrüßen..denkt er da wirklich SIE würden mich in Schutz nehmen, wenn sie sehen würden wie ich Schläge beziehe?!
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