After Life

"Sie wissen, warum Sie hier sind."
"Ja."
"Sie sind gestern gestorben."
"Ja."
"Herzliches Beileid."
"Vielen Dank."

Im Fegefeuer, am Tor zum Paradies, muss jede Seele eine Erinnerung wählen, die sie als ewige Identität behalten möchte.

Welche Erinnerung würdest du mitnehmen in die Ewigkeit, wenn du dein gesammtes restliches Leben vergessen darfst / musst? 

 

Von Erwartungen und Ansprüchen an sich selbst

Ich werde nun auch mal dieses Thema aufgreifen :)

Die Fragen, die du an die Masse stellst sind gut. Und vorallem relativ schwerlich zu beantworten. Als ich den Eintrag las, begann ich mich selbst zu fragen "Ja, was will ich eigentlich? Was erwarte ich von mir und von meinem Leben?"

 Ich erwarte, dass ich ein gutes Abitur schreibe und danach Psychologie studieren kann. Erwarte, dass ich irgendwann die große unsterbliche liebe finde, von der alle Welt spricht. Den Menschen mit dem ich mein ganzes Leben verbringen kann und der mich auch nach Jahren noch genauso glücklich macht wie am ersten Tag. Erwarte, dass meine Familie immer da ist, egal ob es Streit gab oder was ich zuvor für Mist gemacht habe. Erwarte, dass meine besten Freunde auf ewig Teil meines Lebens sind. Ich erwarte einfach, dass ich ein glückliches Leben habe in dem ich mich selbst verwirklichen kann.

Aber kann ich diese Erwartungen wirklich erfüllen? Sind meine Ansprüche an mich und meine Umwelt vielleicht doch zu hoch? Kann ich gewisse Dinge von Menschen einfach so erwarten ohne ihnen etwas dafür entgegen zu bringen? Ohne selbst etwas dafür zu tun?!...

Ich denke, DAS ist unmöglich. Am Ende ist doch jeder auf sich allein gestellt  und muss sehen,wie er glücklich wird. Jeder muss sich sein eigenes Glück erkämpfen. Nur manche haben nicht immer die Kraft dazu... Bleibt also die Frage, ob ICH diese Kraft habe!?

 
Current mood:aufgewühlt von Fragen

*stolz

wundervolles Thema was du da angeschnitten hast mein Lieber,  das gehört wieder zu der Kategorie: never ending Story..

Aber ich mag das, :P

Gute Frage, was erwarte ich eigentlich vom Leben? von mir selber? Zu ersteinmal so standart Antworten: ich will dass es mir und meiner familie - meinen liebsten - gut geht. ich will ein glückliches leben, eine erfolgreiche zukunft etc etc etc bla bla bla.

aber das will jeder, was will ich denn ganz persönlich von mir? ich erwarte auf einer weise, dass wenn ich morgens aufstehen (bin die letzte am wochenende die aufsteht) dass meine familie nur darauf wartet mich in den arm nehmen zu können und mir einen guten Morgen zu wünschen. JA klingt doof aber nur so fängt mein tag gut an. Ich bin total geknickt wenn meine Mama. die den ganzen Tag in der Küche steht um was leckeres zu zaubern genervt is dass cih so spät auf stehe und mich dann nicht umarmen will. Doof. sie macht sich so viel mühe und ich helf ihr nicht weil ich schlafe. aber das seh ich erst wenn meine Augen sich normailiert haben udn cih wieder sehen kann ;) 

Ich erwarte von mir selbst dass ich einen Guten abschluss mache (nächstes Jahr) rühre aber keinen Finger, weil ich die 12. jetzt nochmal machen muss, und sich der Gedanke fest gefahren hat - Dieses Jahr gehts für mich ums nichts..

Ich bin so arg ich könnt mich hauen. Ich hasse Menschen die nur Meckern und nichts tun. Und jetzt bin ich selbst so?

 

 

Ich bin stolz auf mich, dass ich mit 15 allein drei wochen in amerika war, ich bin stolz auf mcih dass ich mich von meinem beschissenen Exfreund getrennt hab, ich bin stolz auf mich dass ich eien tollesn realschulabschluss habe, ich bin stolz auf mich. ja. Aber das sind mitlerweile erinnerungen. Vielleicht wäre es schön wenn man auf jeden Tag zurück blicken kann und dann sagt: ich bin stolz aug gestern, auf letzte woche, letzten Monat.?!

 

Ich fasel hier schon wieder nur komisches Zeug. Naja bin vor ner halben Stunde aufgestanden. Ich werd hier bei ruhe udn Zeit den Eintrag überarbeiten - versporchen ;) 

Wünsch euch, meine Lieben, ein traumhaftes Wochenende mit Viel viel viel Sonnenschein 

 
Current mood: Skeptisch

Sagt mal was erwartet ihr hier eigentlich?

Nach tagelanger Abstinenz sitze ich nun aufgeregt hier und suche im Blutrausch der Gefühle eine Entschuldigung für mein Fehlen. Wo war ich noch gleich? .. Rücklblick..

ENDLICH ist er da der gute Gemeinschaftsblog, und wie ich gefummelt hab bis die Ecke oben rechts so passt in der Hoffnung DIES WÄRE DIE ECKE in der Bloghof zusammenwächst mit all seinen Geistern und Gedanken und was mach ich? Hab seit Tagen nichts mehr geschrieben, hab seit Wochen nirgends mehr kommentiert, lese gern, aber schaffe es dann doch nicht wenigstens ein lächeln da zu lassen um einfach zu sagen "hey, hier war jemand da der das alles gerade gelesen hat und einfach nicht wusste was er sagen sollte und nun einfach mal zuzwinkert um dir einfach mal auf diesem wege zu sagen das er das toll fand oder schonmal erlebt hat oder das einfach gut findet oder oder oder... " -luftholen-

Wenn ich mal den Blutrausch beiseite lasse und eine Minute finde die ich für MICH habe, für mich allein, dann kommt es mir vor als zieht irgendjemand den seidig schimmernden roten Vorhang des Lebens auf und ich stehe auf einer Bühne vor einem leeren Raum ohne Publikum und ich sitze auf der Kante und starre hinab in diesen dumpfen, staubigen Raum, und es treibt mir den heißen Schweiß auf die Stirn weil ich den Text und den Faden vergessen habe und überhaupt - wie komme ich hier her? was mache ich überhaupt? und .. verdammt ... wie komme ich da jetzt überhaupt drauf..

Wenn man zuhause rumsitzt, dann ist das vielleicht nicht dieses große Parkett "Welt" auf dem man sich von seinen besten seiten präsentieren kann/muss, nein, dann ist das Ruhe, und dann sind das Minuten in denen man nachdenken kann.. in denen ich mich frage, was erwartet man wohl von mir? Was erwarte ich?

Erwarte ich, das wenn ich krank bin meine Kumpels jeden Tag vorbei kommen? Erwarte ich von meinen Kommilitonen, das sie mir über ICQ schreiben wie seeeehhr ich ihnen doch fehle? Erwarte ich von Omi und Opi Anrufe und Nachrichten in denen sie mich durchbohren ob ich denn schonwieder stehen kann, und erwarte ich allen Ernstes von meiner Mutti das wenn ich aufstehe das Frühstück auch schon auf dem Tisch steht?

Nein.. Und das meine Kumpels da waren, und das mir ein/zwei Leute geschrieben haben (ob ich mit trinken komme, musste denen erstmal klarmachen das ich nich da bin ^^ "Ach ui hab mich schon gewundert wo du warst heute und gestern und vorgestern...", und das Omi anruft is sowieso nervig normal und das Mutti das Frühstück stehen lässt, nein, das verlange ich nicht, und das erwarte ich nicht, aber sie tut es. Und bin ich ihr dankbar?

Erwartet sie das ich ihr Dankbar bin?

Was sind Erwartungen? Ich mein: Ich kann nicht von euch erwarten das ihr mir bis jetzt folgen konntet, war auch zugegebener Maßen verdammt verwirrend und so schnell wie ich im Moment schreibe kann ich eigentlich garnicht denken aber ich will versuchen diese Knetmasse "Gedanken" in eine Form zu pressen - Form und Farbe weiß ich noch nicht, aber gebt mir noch ein paar Zeilen..

Was ich eigentlich sagen wollte (und JA, jetzt gehts in die heiße Phase, die Gedankenblase ist am platzen) - denn worauf ich eigentlich hinauswollte: Was erwartet IHR vom Leben? Können WIR überhaupt etwas erwarten? und wenn wir sagen wir erwarten vom Leben das und das - heißt das dann nicht eigentlich das wir das von uns erwarten - und kann man von sich selbst überhaupt etwas erwarten? Und sage ich wirklich "erwarten" wenn ich warte bis meine Freunde zu Besuch kommen um mich endlich zu entführen und ist es denn tatsächlich "Erwartung" die unser Leben so zusammenschnürt? Dürfen wir das? Darf man von uns etwas erwarten? Ich sag ma so: ich erwarte jetzt mal keine resonanz weil mir der Sinn des ganzen immernoch nicht so ganz glasklar ist.. Denn eigentlich suchte ich doch eine Entschuldigung, wobei - habt ihr eine erwartet? Und für was hab ich mich gleich noch entschuldigen wollen?

Naja ^^ Ihr solltet die Erwartungen an mich im Moment nicht zu hochschrauben, ich bin von mir selbst verwirrt, mehr als ihr vielleicht, und trotzdem hoffe (erwarte?) ich, eine glutlodernde Diskussion ins Rollen zu bringen, und vielleicht schafft ihr es mir mit jeweils einem Satz genau DAS zu beschreiben was ihr erwartet. Nicht von mir, nicht von Freunden, Eltern, Großeltern, Verwandten - sondern von euch. "Erwartung" ist nichts negatives von dem man hofft oder bittet das es eintreten möge, und es ist auch nichts mit so einem negativen Anklang wie "Von dir hätte ich eigentlich besseres erwartet..." Nein, "Erwartung" heißt warten - "Auf etwas hinzuwarten" klingt doof, klingt aber auch wieder nich doof.. (verwirrt? Ja das hatte ich erwartet ^^) Also: Auf was wartet ihr? Was erwartet ihr vom Leben? Was wollt ihr verändern, was ist euer Größter Wunsch oder eure größte Angst? Heißt "etwas erwarten" für euch mit Zittern auf das nächste Blitzerfoto zu warten oder ist "Erwartung" das stupide vor sich hin vegetieren bis endlich etwas passiert? Oder ist es tatsächlich so das IHR die Menschen sind, die jeglicher Erwartung entgegentreten weil ihr nicht warten wollt? Ich will auch nicht mehr warten, ich will etwas tun, und daher drücke ich jetzt auf den "Veröffentlichen Button" in ungefäääähhrrr..... jetzt! (Dankeschön ^^)



 

Käfig

Stell dir vor, du steckst in einem Käfig. Eingesperrt, weg gesperrt. Du fühlst dich eingeengt. Schließlich hast du nur wenig Platz für dich. Wenn du überhaupt Platz hast. Du fühlst dich erdrückt, denkst an manchen Tagen du stirbst an dieser enormen Enge. Du kannst nicht mehr. Willst raus. Doch niemand lässt dich. Irgendwann gewöhnst du dich an die Enge. An deinen Käfig.  Ja du fühlst dich sogar irgendwie wohl. Denn obwohl du dich eigentlich immer noch bedrängt fühlst, gibt dir diese Enge ein Gefühl von Geborgenheit. Auf ihre eigene komische Weise.

Doch dann kommt der Tag. Diese eine Tag, an dem jemand die Käfigtür öffnet und dich hinaus lässt. Du bist frei. Es ist ein schönes Gefühl. Du kannst dich nach so langer Zeit endlich wieder nach allen Seiten ausstrecken. Du fühlst dich wohl dabei...zumindest die erste Zeit. Denn auf komische Weise fehlt dir die Enge. Die Wärme. Aber dein ehemaliger Käfig ist jetzt weit weg. Und er ist verschlossen. Du kannst nicht mehr zurück. Dir ist kalt, du fühlst dich allein. Die Geister in dir spalten sich. Du möchtest nicht mehr in einen Käfig.. aber völlige Freiheit bekommt dir nun auch nicht mehr. Du weißt nicht was du tun sollst, wie du dich entscheiden sollst. Weißt nicht, was du willst.

 Weiß ich, was ich will?!

 

 

* Abschied

Nebelschrei hat uns verlassen...
 
Current mood: Traurig

Buchbesprechung :)

Auf Wunsch von Ouroborus werd ich nun die nächste Zeit ab und zu ein paar Leseeindrücke hier nieder schreiben :) Ich habe gestern Abend "Mein Leben in zwei welten - Innenansichten einer Schizophrenie" von Roman Preist angefangen. Da es schon recht spät und ich müde war, bin ich leider noch nicht über das Vorwort hinaus gekommen ;) Aber selbst das war schon recht interessant. In dem Buch berichtet er ausführlich von seinem Weg in die Krankheit und über sein Leben mit ihr. Er schreibt größtenteils in der 3.Person und seine Figur für seine Schizophrene-Seite nennt er "Ralf". Damit ihr euch (und besonders du lieber Ouroborus ;) ) ein kleines Bild machen könnt, bekommt ihr einige Zitate von mir ;)

"...Einladen zu einer Reise in Gegenden des menschlichen Geistes, die teilweise so verbrannt und eintönig sind wie die Wüste im kalifornischen Death Valley. Doch manchmal blüht diese Landschaft auf. Im Frühjahr etwa gibt es ein paar Tage, in denen es in dieser Wüste kräftig regnet. Dann können sie eine Blütenpracht erleben, die ihresgleichen sucht. So ähnlichen geht es manchen Schizophrenen. Er erlebt kurze, blühende Momente der Psychose, in denen teilweise ein berauschendes Lebensgefühl vorherrscht, aber auch lange Phasen der Depression, die sich anfühlen wie der Kater nach einer durchzechten Nacht."

" Ich kann Sie entführen in die Abgründe und Höhen meines Denkens und Fühlens. Denn ich bin einer von ihnen, ich bin schizophren."

"Ralf, das bin ich. Ich schreibe teilweise in der dritten Person, weil ich über weite Phasen meines Lebens ein mir fremdes Wesen bin."

 

Zwiespalt

Heute ist wieder so ein Tag, gerade so ein Moment. So ein Moment an dem ich hin und her gerissen bin. Ich möchte weinen..lange und schmerzhaft weinen, weil es mir nicht gut geht. Weinen, weil meine Psyche mal wieder den nächsten Knacks davon getragen hat. Weinen, weil ich mir so klein und unbedeutend vorkomme. Weinen, weil ich einfach langsam keinen Ausweg mehr weiß. Doch inmitten dieses Weinbedürfnisses macht sich noch ein anderes Bedürfnis breit. Ein kleines einfaches Bedürfnis danach einfach laut los zu lachen. Schlicht und einfach zu lachen, weil mein Leben so lächerlich ist. Weil ich mir selbst so lächerlich vorkomme.

Leider kann ich mich in solchen Momenten nie entscheide, was ich nun tun soll.... 

 
Currently playing:"Scream aim fire" -Bullet for my Valentine-
Current mood:total am Boden

Das perfekte Wetter zur Mucke!!!

Wer in Mittelhessen zufällig gerade aus'm Fenster schaut, wird glatt der Arsch aus der Hose fallen. HIER ist absolut pornogeiles, oberklassen Wetter. Mit anderen Worten es wird endlich, endlich Frühling und damit verdammtnochmal Zeit die eintönigen Winterklamotten wegzufeuern *abstreif* und endlich wieder die coolen Klamotten aus'm Schrank zu angeln *reinhüpf*. Juchu, man das macht echt happy ;). So jetzt noch die Gartengarnitur rausstellen und rein in die Matte. Natürlich darf das aus der Muckeliste dazu passend gewählte Ensemble Bob Marley & the Wailers keineswegs fehlen *turn-in*. Der Shishakopf gemacht, die Kohle angeheizt das obligatorische kurze Zischen beim Auflegen *blubber* und man kann entspannt zusehen wie die kleine Rauchwölkchen nach oben davonschweben und richtig gepflegt CHILL'N.
Es ist Frühling!!!
 
Current mood: Grinsend

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