Tür auf, Licht an...

und mal kräftig den Staub von den Seiten pusten... Guckt mal was ich gefunden hab, es heißt "Gemeinschaftsblog" ;) Kann sich jemand erinnern, oder müssen wir das Ding begraben?

 

Freunde

Er. Ein ruhiger in sich gekehrter Junge. Nach außen hin immer gespielt kühl. Reine Abwehr. Innerlich jedoch verletzlich und voller Emotionen, die selten das Tageslicht sahen. Er hatte immer einen kühnen Witz auf den Lippen. Die Leute in der Stadt, hielten ihn für einen herzlosen gefühlskalten Menschen. „Der kann das schon ab!", sagten sie - und übersahen dabei, dass der Junge heimlich weinte. Irgendwann - völlig gepeinigt von den Stadtbewohnern - zog er los in die Welt um die Einsamkeit zu suchen, die er in seinem Herzen schon gefunden hatte. Es gäbe ja doch niemanden, der ihn versteht.

 

Sie. Ein ruhiges in sich gekehrtes Mädchen. Kaum auffällig - man übersah sie leicht. Einer der Gründe, warum sie sich irgendwann selbst sagte, sie wäre Luft. Warum sein Inneres zeigen, wenn es sowieso niemand bemerkt?! Doch bemerkte man sie doch, schimpfte man sie arrogant. Man hielt sie für stark, nur weil sie sich nicht traute schwach zu sein. Den die Stärke bemerkte man und sie war froh nicht nur Luft zu sein. Doch das war sie nicht. Das war nicht ihre wirkliche Persönlichkeit. Und irgendwann zog sie hinaus in die Welt um einen Ort zu suchen, an dem sie einfach sie selbst sein konnte.

 

Der Junge und das Mädchen trafen sich an einer Weggabelung, indem sie mit den zum Boden geneigten Köpfen voreinander liefen. Beidseitiger Aufschrei - dann verwirrtes Mustern. „Was willst du hier?", fragte er sie. „Ich suche." „Was suchst du denn?" „Das weiß ich selbst nicht genau." Stille. Dann - „Wenn du nicht weißt WAS du suchst - woher willst du dann wissen, wann du es gefunden hast?" Sie überlegte kurz. „Gefühl. Wenn es da ist, wird ich es wissen." „Das ist doch hirnrissig. Gefühle bringen einem doch gar nichts. Nicht einen Hauch von etwas." „Du redest wie jemand, der nie welche hatte." „Ich durfte nie welche haben." „Und ich durfte nicht existieren." Und so beschlossen sie zu teilen. Er gab ihr einen Teil seiner Existenz und bekam dafür einen Teil ihrer Gefühle. In diesem Moment bemerkte das Mädchen jenes zuvor ungewisse Gefühl ganz tief in ihrem Herzen - und sie wusste, dass jetzt alles richtig und in Ordnung war.

Seit diesem Tag sitzen beide zusammen an dieser Weggabelung. Denn dort fanden sie etwas, das sie schon immer suchten - einen Freund.

 

*JA!


>>lieben<<
dass heißt vom ganzem Herzen ja sagen zu einem anderen Menschen.
ein "JA",
so groß,dass auch ein paar kleine Neins darin Platz finden,
so mutig, dass auch die Angst ihm nichts anhaben kann,
so verstädnisvoll, dass selbst das unverständliche darin Platz findet,
so feierlich, dass sogar das Alltägliche ein kleines Fest wird,
so klar,dass selbst der Zweifel ihm nicht schaden kann,
so vertraut, dass auch Fremdes und Neues darin Einlass finden können...
 

Guten Morgen, liebe Sorgen

Die Sorge war wieder da. Sie stand vor der Tür und klopfte. "Mach auf, ich will zu dir!", jammerte sie, und ihre spitzen Knöchelchen pochten gegen das Holz. "Hau ab!", schrie ich durch die Tür. "Ich bin nicht da." Da kicherte die Sorge und sagte: "Doch, doch, du bist schon da. Mach die Tür auf, damit ich dich umarmen kann!"

Sorgen sind widerlich. Wenn sie dich erst einmal ganz umarmt haben,gehörst du ihnen. Manche Sorgen genügt das nicht, sie wollen einen auch küssen, Zungenküsse, Sorgenzungenküsse. Sie wollen alles, deine Seele, dein Herz. Sie greifen nach deinem Geschlecht und bieten sich dir an. "Fick mich!",rufen sie. "Fick deine Sorgen,gib alles... und denk an nichts anderes mehr!"

Ich glaube nicht, dass die Sorge, die diesmal vor meiner Tür stand und klopfte, jammerte, greinte, quatschte, eine jener Sorgen war, die geknutscht und gefickt und geschwängert werden wollte - auf dass sie neue Sorgen gebären konnte, immer neue Sorgen. Ich riss die Tür auf und schrie hinaus:"Verpiss dich, du scheiß Sorge, ich will dich nicht!" Da sah ich erst, wie klein die Sorge war, wie sie zusammenschrak und für einen Moment ihr Maul hielt. Ich nutzte die Gelegenheit und verpasste ihr eine aufs Maul und ihre kleinen spitzen Zähnchen. Diese Zähnchen, mit denen die Sorgen immer an einem nagen. Sie taumelte, und ich sah ihren fetten Hintern, breit und weich und wabbelig, ein Sorgenhintern, in en man einfach treten muss. Das tat ich. Die Sorge polterte die Treppe hinunter, und ich schlug die Tür zu, hängte die Kette ein und fühlte mich besser.

Aus "Das verdammte Glück" von Andreas Kurz

 

*an all meine Lieben

Auch wenn unser kleines "Baby Gemeinschaftsblog" grad nicht so in aktion ist, bin ich stolz drauf. und auf euch!

Wir hatten alle ein ganz volles Jahr mit vielen Eindrücken, viel schlechtes, aber auch viel Sonne =)  Ich muss jetzt mal ganz ehrlich sagen ich hab euch alle so ins Herz geschlossen. ihr seit die Freunde zu denen ich kommen kann, mein Herz ausschütten kann und mir alles wirklich alles von der Seele schreiben kann. Und ihr seit da, ihr reagiert, mal mehr mal weniger. aber ein weiß ich, ihr lest mit. Danke!

Wir sind eine ganz tolle Runde =)

 Wünsch euch, meine Lieben, ein ganz tollen Rutsch ins neue Jahr,hoffe ihr habt am nächsten tag keinen Kater und cih hoffe ihr schreibt imnächsten Jahr genauso toll und wundervoll hier eure Gedanken und Gefühle auf wie im diesem Jahr!

Fühlt euch gedrückt und geknutscht von eurem keksle

Und nun hoch die Gläser! *anstoß mit euch*

 

*niemals

Ein Blick sagt mehr als tausend Worte.

Aber egal wie lange ich ihn ansehe, er wird es einfach niemals wissen.

 
Current mood: Traurig

Frühling II

Hallo ihr Lieben!

So, jetzt mal wieder was von mir. Zu aller erst: Entschuldigung! Meine Abwesenheit in den letzten Wochen/Monaten rührt keines Wegs vom Desinteresse her, nein, ich bin nur gerade total im Stress, und wenn ich mal nachts kurz vorm zu Bett gehen hier reinsehe fehlt mir meist die Zeit oder der Elan um Kommentare dazulassen, werde jetzt versuchen wieder häufiger da zu sein, weil mir das hier alles sehr fehlt.

Zum Bloggertreffen möchte ich sagen, das ich mich darauf freue, auch wenn es erst im Sommer stattfinden soll. Und ich bin dafür, das der gute Herr Wahrheit das mal in die Hand nimmt wenn er mal ne Pause von seinem Studium hat (Ja, ich weiß studieren ist stressig, die Erfahrung mache ich auch! ^^)

Auch was die Interviews angeht möchte ich das gern weitergeben. Ich bin nicht zu faul oder so, ich schaffe es nur im Moment nicht. Nicht nur das ich in diesem Semester aller 14 Tage diverse Belege abgeben muss, vierstündige Praktika habe die bis in die Nacht gehen und regelmäßig tolle fakultative Veranstaltungen besuchen muss, weil sonst die Pflichtveranstaltungen nicht verstanden werden - nein - zusätzlich zu alledem habe ich es tatsächlich geschafft mich zu verknallen. Wie ernst das ganze ist, und ob da was draus werden kann sei mal dahin gestellt, aber ich bin begeistert und fasziniert von dieser Frau, und keine Angst - ich werde davon berichten ;)

Bis dahin verbleibe ich mit lieben Grüßen, fühlt euch alle mal von mir gedrückt, ich bin nicht weg. (Nur gerade nicht so richtig da ^^)

 

Mal so ne Zwischenfrage...

Ich war ja jetzt nicht sooo lange weg aber...

 

Was ist denn jetzt eigentlich aus unserem Blogger-Treffen geworden? :)

 

„Ich verstehe einfach nicht, wie man so sein kann!" Anna zog genüsslich ihren Milchshake durch den Strohhalm nach oben. „Ich mein... ich würde sterben, wenn ich die ganze Zeit allein wäre und mit niemanden reden könnte. Und das es ihn noch nicht mal stört, dass ihn alle hassen. Ich versteh es einfach nicht!"

Ich glaube auch nicht, dass du es verstehen könntest.

„Hm ja schon. Aber du weißt doch gar nicht warum er so verschlossen ist! Vielleicht hat er ja Gründe!?"

„Was kann man schon für Gründe für so ein Verhalten haben?! Also ehrlich maria, jetzt nimm ihn doch nicht so in Schutz! Oder findest du ihn etwa toll?" In Annas Augen spiegelte sich Belustigung wider und ein Lächeln formte ihre Lippen zu einem Halbkreis über das ganze Gesicht. Manchmal hasste Maria sie für ihre arrogante Art. Dennoch war sie ihre beste Freundin und das schon seit dem Kindergarten. Sie wusste genau, dass sie jetzt mit Bedacht antworten musste, um Annas Lästereien nicht noch mehr anzufeuern.

„Wie soll ich ihn denn mögen? - Ich kenne ihn doch gar nicht. Nein ich meine nur vielleicht ist er einfach nicht so der Gruppenmensch... vielleicht ist er wirklich lieber allein. Oder er ist einfach nur schüchtern und traut sich nicht jemanden von uns wirklich anzusprechen. Du kannst es nie sicher wissen, wenn du ihn nicht fragst."

„Ihn fragen? Als ob da irgendjemand von uns eine Antwort bekomme würde! Nun stell dich doch nicht so naiv. Er redet ja schon im Unterricht kaum.. Klar, er ist bestimmt nur schüchtern. Manchmal möchte ich deine kindliche Art zu denken auch wieder haben."

Als ob du mit deiner Arroganz erwachsener wärst, als ich.

„Ja vielleicht bin ich naiv - aber ich versuche ihn wenigstens mit Respekt zu behandeln. Nicht so wie der Rest der Klasse."

Anna zog die letzten Reste ihres Getränks vom Glasboden nach oben, sodass ein relativ lautes Schlürfgeräusch entstand.

„Als ob du keinen Spaß daran hättest, ihn ab und zu mal zu ärgern. In meinen Augen ist und bleibt er ein Freak, der irgendwann mit sich selbst und seiner verkorksten Kindheit nicht mehr klar kommt und sich den Gnadenschuss gibt  - da kannst du mir hier erzählen was du willst."

Ist er wirklich ein Freak nur weil er nicht so ist wie der Rest der Klasse? Er verdient diese Behandlung nicht, das weißt du. Aber warum sagst du nie etwas? Warum sagst du nie, dass sie mit ihren Quälereien aufhören und ihn in Ruhe lassen sollen? Wovor hast du Angst? Sie würden sich nicht gegen dich wenden. - Oder etwa doch?...

„MARIA! Hörst du mich?!" Anna stand mittlerweile neben ihrem Stuhl und sah sie fragend an.

„Was? Ich war grad mit meinen Gedanken woanders."

„Ich habs schon gemerkt, Träumerchen." Anna lächelte sie an. „Wir müssen los, die Freistunde ist gleich vorbei."

„Ach stimmt ja." Maria nahm ihre Sachen und die Zwei schlenderten zurück zum Schulhof.

 

Auch Tim war auf dem Weg zurück in die Schule. Doch dieser Nachmittag heute sollte nicht so werden wie immer. Heute würde er Gnade gegenüber sich selber zeigen. Heute würde er sich wehren. Wehren für alles was bisher geschehen war. Und die Waffe in seiner Tasche rutschte beim Laufen ein Stück nach unten.
 

Verlustängste

Ich erinner mich noch genau an dem Tag, an dem ich bermerkte, wie egal ich dir scheinbar geworden war...

Ich bin das jüngste von 3 Kindern. Meine Geschwister sind beide um viele Jahre älter als ich. Sie waren beide für mich stets Vorbild als ich noch jünger war. Zwei Menschen zu denen ich aufgesehen habe und die mir schrecklich wichtig waren. Meine Schwester ging irgendwann weiter weg zum Studieren. Ich klammerte an dem Tag ihrer Abreise krampfhaft an sie und trat nachdem sie weg war für ein paar Tage in einen "SchweigeStreik". Aber sie schrieb mir jeden Monat und kam oft nach Hause. Sie war immer da. Mit meinem Bruder verhielt sich das anders. Er ging irgendwann eine Beziehung mit einer Frau ein, welche ihn völlig von unserer Familie wegdrängte. Er zog von einem Tag auf den anderen mit ihr aus. Ich konnte mich noch nicht mal wirklich von ihm verabschieden. Ab diesem Tag sah ich ihn immer weniger.. bis ich ihn dann garnicht mehr sah. 3 Jahre Funkstille. Er war völlig aus meinem Leben gerissen. Doch ich gab in meiner kindlichen Naivität nicht auf. Vor einem deiner Geburtstage riefen wir dich an. Fragten, ob du feiern würdest - du hast verneint. Dennoch fuhren wir an deinem Geburtstag zu dir, um dir wenigstens zu gratulieren. Nach unserem Klingeln öfnnetest du die Tür und sahst uns perplex an. Hinter dir im Wohnzimmer saßen deine QuasiSchwiegereltern mit deiner Freundin bei Kaffee und Kuchen. Du hast gefeiert. Ohne uns. Papa sagte dir ein kurzes "Alles Gute" und drückte dir das Geschenk unsanft in die Hand bevor er auf der Treppe kehrt machte. Mama weinte als sie dich kurz umarmte um dann Papa hinterher zu laufen. Nun stand ich vor dir und sah die Tränen in deinen Augen. Ich entrang mir ein "Alles Gute" bevor ich anfing zu weinen. Dann rannte ich die Treppe runter. In diesem einen Moment habe ich gemerkt, wie wenig die Familie und ich dir noch bedeutet haben. Und es tat weh, dich verloren zu haben. Ich hab es bis heute nicht verkraftet und verziehen. Obwohl das alles schon Jahre her ist und du wieder Teil der Familie bist.

Ist es denkbar, dass ich durch diese Erfahrung öfters Angst habe Menschen die mir viel bedeuten einfach so zu verlieren?

 

Social Bookmarking
Auto gebraucht kaufen
autovermietung spanien
Verr??cktes Kunsthotel auf Themenhotels
Aktionscodes & Rabatte
term insurance quotes