Schwebezustand.
Kraftlos, haltlos.
Fassungslos, ratlos, sprachlos.
Eine große Sehnsucht, die mich beklemmt und erdrückt. Die mir die Kehle zuschnürt und mich fast atemlos macht.
Ich möchte schreien und weinen. Aber nichts dergleichen passiert, ich kann nicht.
Gestern haben wir auf meinem Bett gelegen. Er hat sich zusammen gerollt und mir in meinen Armen von seinem Geheimnis erzählt.
Warum er so skeptisch ist, so zweifelt. Warum er sich nicht richtig auf mich einlassen kann. Warum er die Nähe zu mir manchmal nicht erträgt, obwohl ich die beste Frau sei, die er je kennen gelernt hat.
Ich habe ihn noch fester in den Arm genommen und mich an ihn geschmiegt.
Ihm gesagt, dass ich es schön finde, dass er so offen zu mir ist. Mir die Möglichkeit gibt, ihn besser kennen zu lernen, besser zu verstehen. Und dass ich es aushalte, auch in schwachen Momenten an seiner Seite zu sein.
Eng aneinander gekuschelt haben wir dann einen Film gesehen und uns wieder in die Realität gleiten lassen.
Später habe ich ihn nach Hause gefahren. Wir standen noch einige Minuten vor meinem Auto, haben in den Sternenhimmel gesehen und die letzten Minuten genossen.
Vielleicht einer der innigsten Momente, die ich mit ihm bisher erlebt habe.
Und heute lasse ich mein Handy kaum aus den Augen. Hoffe, dass er sich endlich meldet.
Ich würde am liebsten meine Sachen packen und zu ihm fahren. Ihn wieder in die Arme schließen und ihn spüren.
Aber ich muss warten, bis er sich meldet. Bis er wieder einen Schritt auf mich zu machen, damit wir weitergehen können.
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