Zwischenhalt.
Ich bin überrumpelt worden, von dem Schicksal.
Erst hat es mir eine Menge Tränen Dank Sorge und Liebeskummer beschert.
Und dann hat es mich auf den OP-Tisch gescheucht.
Die Lage beruhigt sich allerdings stetig.
Ich melde mich bald ausführlicher zurück - Zeit habe ich ja jetzt genug.
Herzensgrüße für Euch.
Kurz vor dem Wochenende.
Alles gut, mit den Ohren. Eine Spülung und das Thema war durch.
Nochmal Dank an alle, die mich so nervös gemacht haben...
Morgen ist ein besonderer Tag. Morgen muss ich nämlich erst ab 13 Uhr arbeiten UND treffe eine Oscar-Preisträgerin.
So oft kommt das nicht vor, in meiner Arbeitswelt. Ich freue mich und bin schon wieder nervös.
Ich hab Angst.
taub, aber nicht stumm.
"Ich glaube, Du möchtst mit IHR sprechen!?"
Sie kommt herein, mit dem Telefon in der Hand und streckt es mir entgegen. Ich nehme es ihr ab und halte es an mein Ohr.
Meine Augen leuchten. Ich weiß schon, wer mich sprechen möchte, noch bevor ich ein einziges Wort höre.
"Ja?" hauche ich ins Telefon. Hoffnungsvoll, neugierig und unendlich erleichtert.
GlücklichSchwebezustand.
Kraftlos, haltlos.
Fassungslos, ratlos, sprachlos.
Eine große Sehnsucht, die mich beklemmt und erdrückt. Die mir die Kehle zuschnürt und mich fast atemlos macht.
Ich möchte schreien und weinen. Aber nichts dergleichen passiert, ich kann nicht.
Gestern haben wir auf meinem Bett gelegen. Er hat sich zusammen gerollt und mir in meinen Armen von seinem Geheimnis erzählt.
Warum er so skeptisch ist, so zweifelt. Warum er sich nicht richtig auf mich einlassen kann. Warum er die Nähe zu mir manchmal nicht erträgt, obwohl ich die beste Frau sei, die er je kennen gelernt hat.
Ich habe ihn noch fester in den Arm genommen und mich an ihn geschmiegt.
Ihm gesagt, dass ich es schön finde, dass er so offen zu mir ist. Mir die Möglichkeit gibt, ihn besser kennen zu lernen, besser zu verstehen. Und dass ich es aushalte, auch in schwachen Momenten an seiner Seite zu sein.
Eng aneinander gekuschelt haben wir dann einen Film gesehen und uns wieder in die Realität gleiten lassen.
Später habe ich ihn nach Hause gefahren. Wir standen noch einige Minuten vor meinem Auto, haben in den Sternenhimmel gesehen und die letzten Minuten genossen.
Vielleicht einer der innigsten Momente, die ich mit ihm bisher erlebt habe.
Und heute lasse ich mein Handy kaum aus den Augen. Hoffe, dass er sich endlich meldet.
Ich würde am liebsten meine Sachen packen und zu ihm fahren. Ihn wieder in die Arme schließen und ihn spüren.
Aber ich muss warten, bis er sich meldet. Bis er wieder einen Schritt auf mich zu machen, damit wir weitergehen können.
Current mood:verzweifelt
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