In der Musikbranche tut sich was. Schalte ich den Fernseher oder das Radio ein, habe ich das Gefühl erschlagen zu werden. Bands, über die ich bisher nur via Internet Informationen erhalten habe, scheinen jetzt ein höheres Promobudget zur Verfügung zu haben. Sie dringen fast täglich in mein Ohr, lächeln von Werbebannern und Zeitschriftencover und begegnen mir an Orten, die ich bisher für schlichtweg unmusikalisch gehalten habe. Die Intimität unserer Beziehung scheint sich langsam zu verabschieden und zudem bekomme ich Bauchschmerzen, wenn ich die Zahlen der Neuveröffentlichungen und Tourdaten mit denen meines Kontostands vergleiche.
2007 scheint also ein musikalisch spannendes Jahr zu werden. Und ich frage mich, über wieviele Schatten ich springen muss, um mittendrin zu sein...

Das Arbeiten am Freitag war übrigens sehr angenehm. Obwohl "Night Creatures" echt Spaß macht, scheinen sich viele von ihren Vorurteilen hindern zu lassen, daran teilzunehmen. Etwa 100 Gäste waren da, es war trotz Kälte sehr gemütlich und nebenbei habe ich es auch noch geschafft, ein großes Pensum meiner Klausurvorbereitung abzuarbeiten.
Samstag hatte ich Besuch von einer Freundin und zusammen mit meinen Mitbewohnerinnen haben wir es uns vor dem Fernseher bequem gemacht. DSDS, natürlich. Die volle Dröhnung!
Sonntag habe ich mich um meine Haarfarbe gekümmert und die ist jetzt aubergine. Super!

Diese Woche ist voll mit lernen, Kaffee trinken, IKEA-Besuch und Klausur. Donnerstag fahre ich dann zu meiner Familie, um anschließend Samstag wieder pünktlich im Vinyl zu sein. Alles ist auf Hörsturz und ich nehme ab 1 Uhr wieder am oberen Tresen die Bestellungen an!

 
Currently playing:Ben Folds - Bitches Ain't Shit

Haare und andere Katastrophen

Vorgestern kam ich auf die Idee, mal wieder Haare zu schneiden. Gestern habe ich diese Idee mit Daniela in die Tat umgesetzt. Und heute stelle ich fest, dass es nicht einfach ist, sich an eine neue Frisur zu gewöhnen.
Vorhin war ich in einem Drogeriemarkt und habe mir Tönung gekauft, damit ist das Blond jetzt weg. Nun sehen meine Haare aus wie sie im natürlichen Zustand auch aussehen würden - ich bin mir nicht sicher, ob mir das gefällt. Eitelkeit ist von Zeit zu Zeit eben eine schwere Last ;)

Fest steht, dass dieses Jahr alles erlaubt ist. Hauptsache interessant und individuell. Natürlich war das letztes Jahr auch so, aber mal ehrlich: wer traut sich sich schon??
Ich habe mich getraut und nun gehe ich nicht mehr zurück. "Neue Frisur, neues Leben" - gibt's diesen Spruch nicht? Dazu noch ein paar politische Botschaften im Ärmel, die Weisheit umgeschnallt, und so mische ich mich jetzt unter die Leute. Erste Fragen darf man heute Abend ab 23 Uhr im Vinyl abgeben, dort emfange ich sie an der Kasse!
 
Currently playing:Crash Tokio - Monsters & Machines

Berichterstattung vom Samstagabend.

Kurios war der gestrige Abend:
Zusammen mit Rabea, Isa und Felix machte ich mich früher als gewohnt auf den Weg ins Vinyl. Während die Drei aber erst einmal einer Bar einen Besuch abstatteten, um sich dort über Cocktails herzumachen, kam ich schwer bepackt mit Promo-Material in den Club und wurde gleich zum Posterkleben eingeladen. Zusammen mit Frank und Bennet verschönerte ich also sämtliche Wände und erfuhr nebenbei die Klogewohnheiten der männlichen Besucher, für die ich dann aber auch die der weiblichen preisgeben musste: "Setzen sich Mädchen hin oder stehen sie??". Was wir auch elegant überkleben durften, war die schriftliche Aussage einer Besucherin vom letzten Wochenende: "Ich habe meine Tage". Geschrieben an die Klowand mit - na ja, Ihr könnt es Euch denken...
Kurz nach 23 Uhr öffneten wir dann die Türen und ich habe erst einmal Löcher in die Luft gestarrt, denn viel war wirklich nicht los. Das änderte sich dann gut eine Stunde später, als schlagartig ein riesiger Andrang kam. Etwa zwei Stunden verbrachte ich damit, Gästen das Eintrittsgeld abzunehmen, sie abzustempeln und die eine oder andere Freikarte zu verschenken. Im Vorraum bildete sich dabei eine riesige Schlange, denn die Garderobe, die erst kurzfristig besetzt wurde, kam nicht hinterher. Dabei den Überblick zu behalten, war gar nicht so einfach. Glücklicherweise hatte ich aber charmante Unterstützung von einem Vinyl-Freund, der sich freiwillig um die Stempelüberprüfung kümmerte und mir damit eine große Last abnahm. An dieser Stelle noch einmal Dank dafür!
Nebenbei bekam ich mit, wie ein Gast blutend vom Chef hinaus befördert wurde. Gerüchten zufolge gab's wohl eine Schlägerei, die eben mit Blut endete. Da ich diesen Gast sowieso nur widerwillig in den Club lasse, fand ich es nicht schade, dass er nur kurze Zeit bleiben durfte - immerhin hatte er auch die Schlägerei verschuldet!
Nachdem der große Ansturm vorbei war, durfte ich 15 Minuten Pause machen. Bewaffnet mit Pommes und Fotoapparat schaute ich mir also das bunte Treiben an und bekam leicht klaustrophobische Zustände. Nun ja. Die Pommes, die mir ein Bekannter netterweise mitgebracht hat, waren auch schon kalt, also konzentrierte ich mich auf das passende Motiv für die Kamera. Dieses bzw. er kam dann auch glücklicherweise gleich vorbei und stellte sich bereitwillig zur Verfügung. Zwei Fotos, ein kurzer Plausch und schon war die Pause wieder vorbei. Der Plausch gestaltete sich übrigens sehr amüsant, da ich bei der hohen Lautstärke plötzlich das Ohr meines Gegenübers im Mund hatte. Obwohl ich ein Faible für schöne Ohren habe, war ich doch etwas überrumpelt ;)
Ich setzte mich also wieder an die Kasse und durfte mich mit irgendwelchen dänischen Männern herumschlagen, die gerne freien Eintritt haben wollte. Der Chef war gerade zur Stelle und liess sich dann an meiner Stelle auf eine Diskussion ein. Gewonnen haben die Dänen und da sie irgendwie mit der dänischen Handball-Nationalmannschaft (die an dem Tag in Kiel gespielt hat) zusammenhängen, bekamen wir als Dankeschön Schlüsselbänder geschenkt. Wie nett!
Der restliche Teil meiner Schicht verlief anschließend relativ ruhig und so konnte ich entspannt und ohne Aggressionen Feierabend machen.
Zunächst verschlug es mich auf die Tanzfläche, aber irgendwie hatte mich das Tanzfieber nicht so richtig gepackt. Ich hüpfte also von einem auf's andere Bein und verspürte nicht so richtig Lust, mich in die Masse einzufügen. Stattdessen besuchte ich meinen Kollegen an der Garderobe, dem der Stress des Abends noch deutlich ins Gesicht geschrieben war. Wir redeten über Gott und die Welt und ich durfte ihn vor einem Mädchen retten, das offenkundig Interesse an ihm hatte und ihn belagerte. Als Dank dafür schüttete ich ihm mein Herz über meine Motivationslosigkeit aus und wir waren uns einig, dass das Leben momentan eben nicht einfach ist.
Kurz vor Schluss zog es mich dann doch noch auf die Tanzfläche und konnte zu meinen Wunschliedern tanzen. Als die Musik dann schließlich aus war, brachte ich Rabea und Begleitung zum Bahnhof und verabschiedete die beiden für mehrere Tage. Totmüde fiel ich ins Bett und schlief bis zum heutigen Nachmittag.
Ja, ein wirklich kurioser Abend war das.

 
Currently playing:Madness - Nightboat To Cairo
Current mood:müde

And you shouldn't even care about those losers in the air and the crooked stares!

Endlich ist Samstag. Endlich, endlich, endlich!
Samstag ist eindeutig mein liebster Wochentag. Zum Einen kann ich schlafen, so lange wie ich will, zum Anderen kann ich weggehen, so lange wie ich will. Die Freiheit erreicht sozusagen ihren Höhepunkt ;)
Beides ist auch heute wieder der Fall: Gegen 14 Uhr habe ich mich aus meinem Deckenhaufen gewühlt, gemütlich mit Rabea gefrühstückt und ansonsten das Nichtstun genossen. Stille und entspannte Vorbereitung auf den Abend, denn ich werde wieder arbeiten. Bis 3 Uhr, Minimum.
So viel zur aktuellen Situation.

Ich weiß nicht, welche Spuren der Orkan bei Euch hinterlassen hat, aber Kiel wurde ziemlich verschont. Nachdem wir nachmittags noch einkaufen waren, haben wir uns in unsere Wohnung zurückgezogen, einen guten Film geschaut und uns von den Sturmgeräuschen nicht weiter beeindrucken lassen. Die Fenster haben ein bisschen geklirrt, aber sonst war nichts. Alles heil geblieben!

Meine Mutter ist an diesem Wochenende in Berlin und hat mir ca. eine Stunde vor der Abfahrt gesagt, dass ich ja eigentlich hätte mitfahren können. Toll! Zum Arbeiten wäre ich rechtzeitig wieder zuhause gewesen und auch sonst wäre es ein -zumindest für mich- entspannter Aufenthalt geworden. Da sie geschäftlich unterwegs ist, hätte ich mich in Ruhe mit Freunden treffen und die Indieszene unruhig machen können. Aber die Idee kam zu spät - leider!
Dafür gab's gestern eine Zusage aus Berlin, dass wir Ende Februar auf jeden Fall dort bleiben können. Danke, liebe Wiebke! Ich freu mich! :)

 
Currently playing:The Chemical Brothers - Galvanize
Current mood:entspannt

SUNDAY MORNING, 4 A.M.

Ein altes Lied, neu (wieder)entdeckt. Hat mich mal ziemlich getröstet. Und ich kann es mir immer wieder anhören:

She is lying in her night train, she thinks and cannot sleep,
Saw the half moon and the full one and her thoughts go deep.
They hunt her, sometimes catch her, coming from behind
There's no chance to be as peaceful as her open mind.

But when she asks, what went wrong, on a board she cannot long
There's the answer, hidden in a case.
But when she asks, what went wrong and a minute went along,
Then she sees his face.

Does he want to help me? Why does he appear?
Are the questions to the answer, the answer full of fear.
She knows it but she hopes that it's not true, that it's not right.
This boy causes her insomnia, not knowing his might.

Ahhhh...hidden in a case, then she sees his face.

But why is he the answer? asks a little girl
Unsuspecting all the big things which are great but also hurt.
In the middle of your heart and nowhere else to find,
There's his name, there is his humour, there's his face and there's his mind.

But when you ask, what went wrong, on a board you cannot long
There's the answer, hidden in a case.
But when you ask, what went wrong and a minute went along,
Then you'll see his face.

Ahhhh...hidden in a case, then she sees his face.

And when you ask, what went wrong, take a ladder,
Take this song as a key for the case.
When you ask, what went wrong and a minute went along
You know, why there's his face.

Ahhhh...hidden in a case, you know, why there's his face

(NepØmuk - Sunday Morning, 4 A.M.)
//NepØmuk
 

Jag glömmer honom aldrig.

Endlich weiß ich, wann ich meine Klausur schreibe: am 01. Februar. Leider weiß ich deshalb nicht, ob ich das gut finden soll, schließlich komme ich mir selbst momentan nicht besonders aufnahmefähig vor. Aber gut, je schneller ich die Klausur hinter mir habe, desto schneller sind Semesterferien. Und desto schneller sitze ich im Auto und bin überall, nur nicht im grauen Kiel :)

Die letzten Tage waren sehr amüsant. Besonders der Samstag im Vinyl war äußerst spaßig: viele bekannte Gesichter, zudem gute Musik. Gerne hätte ich mich zu der Partymeute gesellt, aber so konnte ich nur zwischendurch an einer kurzen Klosession teilnehmen. Bleibt also die Hoffnung auf ein ähnliches Spiel am Samstag, da habe ich dann auch rechtzeitig Feierabend ;)

Übrigens lohnt es sich mal wieder, bei meinem flickr-account vorbeizuschauen. Den habe ich nämlich zwischenzeitlich aktualisiert.

 

Mal so zwischendurch

Heute Abend gibt es ab 21 Uhr ein Konzert in der Kieler Schaubude:

Zu Gast sind Lassard aus Hamburg, die vorweg Tola (SE) und Walheimat (Kiel) das Publikum einstimmen lassen.

Ich glaube, es wird sehr melancholisch. Aber ich werde da sein und hoffe auf einige bekannte Gesichter! :)


Links mit Hörproben:
//Lassard
//Tola
//Walheimat

 

Und welche Alternative ist jetzt die Alternative??

"Es wird jetzt Frühling. Er kommt, ganz bestimmt!" - so in etwa lauten die Worte, die ich jeden Morgen als erstes ausspreche, sobald ich in die Küche komme. So viel Optimismus, aber ganz ehrlich: anders kommt man gegen dieses ewige Grau auch nicht an!

Damit das Leben selbst nicht so grau erscheint, habe ich mir jetzt Alternativen gesucht. Alternative Freizeit, alternative Zukunft. Zu viel will ich noch nicht sagen, schließlich ist noch nichts spruchreif. Aber es ist länger her, dass ich so viel Energie für eine neue Idee -mit langfristiger Wirkung- investiert habe!

Obwohl der Montag gerade erst vorbei ist, schiele ich schon wieder auf's Wochenende. Der Samstag wird ganz ganz groß!
Zum einen öffnet das Vinyl das letzte Mal für Teenage Kixx die Türen und zum anderen wird meine liebe Mama als special guest an dieser Party teilnehmen. Wow! Dass die Party dann nicht erst im Vinyl beginnt, muss ich hier wohl niemandem erklären ;)

Bis dahin will allerdings noch die Deutschlandtour in Angriff genommen werden, Mittwoch laden P & P zum Abendessen und Donnerstag wird die Cocktails-Happy Hour im L'Étage genutzt. Super! Und ach ja, Uni hat auch schon wieder begonnen! ;)

Für weitere kreative Vorschläge bin ich selbstverständlich offen :) Und wer noch nicht an den Frühlingsanfang glauben kann, sollte sich von der neuen Anajo-Single berieseln lassen. Mir gefällt's.

 
Currently playing:Anajo - Wenn Du Nur Wüsstest
Current mood: Alles klar

Hurra!

Dank der Media Markt-Aktion "einkaufen ohne Mehrwertsteuer" bin ich um einige Euro ärmer, dafür um 4 CDs und eine DVD reicher:

1. Interpol - Antics
2. Ramones - Hey! Ho! The Anthology
3. The Clash - London Calling
4. The Killers - Hot Fuss


und

Refused - Refused Are Fucking Dead

Besonders über Letzteres freue ich mich sehr, dass es nun endlich in meinem Besitz ist. Und ja: Ich war beim Anschauen den Tränen nahe ;)

 
Current mood: Glücklich

Eine kleine Geschichte...

Es war einmal ein Prinz. Der Prinz war schön und er war anmutig - und er war der verrufenste Jüngling unter Seinesgleichen. Denn alle Prinzessinen in seinem Reich ließen sich von ihm ihre hübschen Köpfe verdrehen. Und das fiel bei ihren Königsvätern nicht in Wohlgefallen.

Der Prinz ging für sein Leben gern in einen kleinen Tanzsaal, wo der Wein am besten schmeckte und die Musikanten seine liebsten Lieder spielten. In diesem Tanzsaal bemühte sich auch eine junge Prinzessin, besagtem Prinzen jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Sie empfing ihn stets mit einem Lächeln und und freute sich über die freundlichen Worte, die er mit ihr sprach.

Eines Abends gesellte sich der Prinz wieder zu der jungen Prinzessin und gestand ihr, dass er schon genug des besten Weines hatte. Seine Zunge fühlte sich pelzig an und es fiel ihm schwer, seine adligen Gliedmaßen zu ordnen. Die junge Prinzessin verstand seine Notlage und versuchte, ihn vor den neugierigen Blicken der anderen Prinzessinen und Prinzen zu schützen. Sie tat ihr Bestes und verlor dabei auch ihr Lächeln nicht.

Der Prinz war sehr dankbar für ihre helfende Geste. Er verriet ihr dafür, wo er sein Haupthaar in Form bringen ließ und gestand, dass er dies bei einem ebenso verrufenen Prinzen aus einem anderen, fern gelegenen Reich abgeschaut hatte. Die junge Prinzessin scheute sich der Ohnmacht, welche jede andere ihres Alters bei Wissen dieser Nachricht überfallen hätte. Stattdessen klopfte sie dem Prinzen ganz unprinzessinenhaft auf seine starke Schulter und versprach ihm, sein Geheimnis unter Stillschweigen mit sich zu tragen.

Als Dank für diese unendliche Großzügigkeit, versprach der Prinz, ihr bald ein Festmahl zu bereiten. Ohne den guten Tropfen des Bösen, dafür aber mit den kleinen Liedern ihres großen Herzens.

(Ich widme sie einem meiner fleißigsten Leser...danke!)

Fortsetzung folgt... ;)

 
Current mood: Grinsend

Gedanken nach der Silvesternacht.

Ehrlich, Du und ich: Das hätte funktionieren können. Zwei Persönlichkeiten mit scharfen Kanten, die eifrig bemüht sind, die weichen Rundungen nicht zu zeigen. Und doch hätten wir an diesen Stellen am besten zusammen gepasst.
Sage mir nicht, dass es dir leid tut. Meinetwegen musst Du keine Schuldgefühle haben. Ich mag dich - aber so sehr nun auch wieder nicht.
Mich in dir wiederzuerkennen, war für mich ein Schlag ins Gesicht. Gemeinsamkeiten sind schön, Übereinstimmungen jedoch nur schwer auszuhalten. Ich jage lieber nach Veränderungen als die Schnittmenge zu errechnen.
Gefühle kann man verstecken, aber nicht leugnen. Bitte versuche nicht, sie zu leugnen. Ich weiß, dass wir beide für kurze Zeit im Feuer der Gefühle gefangen waren. Dass Du den Notausgang gefunden hast, bedeutet aber nicht, dass Du mein Todesurteil schreiben darfst. Sieh dir meine Narben an, sie sind noch nicht verheilt!
Und nun sage nicht, dass es dir leid tut. Ich mag dich - aber so sehr nun auch wieder nicht.
Wenn die Dunkelheit mein Augenlicht erdrückt, sehne ich mich wieder nach dem Feuer. Ich fordere den Schmerz heraus und kämpfe tapfer, bis er mich besiegt. Dann stehe ich vor dem Ausgang und warte, dass Du mir öffnest.
Aber Du bist gegangen, mit den Worten: „Es tut mir leid."

Danke an Spillsbury für die Inspiration.

 
Currently playing:Levy - Rotten Love
Current mood: Wütend

Frohes neues Jahr, liebe Leser! Wie war's bei Euch?

Wie angekündigt, habe ich meinen Jahreswechsel arbeitenderweise im Vinyl verbracht. Angenehm war's, denn die ersten Stunden gab's nicht wirklich viel zu tun. Die Musik war gut wie immer, aber das Publikum scheute sich etwas zu tanzen. Also haben DJ Bennet und ich das in die Hand genommen und bewiesen, dass "Girls" definitely dancen können ;)
Kurz vor Mitternacht haben wir uns dann alle im Kassenraum versammelt und schließlich angestoßen und Neujahrs-Küsschen verteilt. Sehr ungewohnt, mal abgesehen von Rabea und den DJs kenne ich die Leute ja erst seit drei Monaten!
Danach gab's dann endlich auch Arbeit für mich und ich fühlte mich wirklich nüchtern zwischen all den Gästen ;)

Die Nacht wurde lang, ich immer frustrierter (Neujahrs-Depression??) und als Krönung bekam ich von meiner Chefin (ungewollt) auch noch eins auf's Auge, so dass ein Brillenglas gesplittert ist...ups! Trotzdem konnte ich noch munter weiterarbeiten und nach Feierabend und dem dritten Bier war mir das dann auch ziemlich egal :)

Der Neujahrstag ist nicht weiter erwähnenswert, außer dass Daniela und Sönke den Weg nach Kiel gefunden haben und mich aus meiner Neujahrs-Lethargie (oder auch -kater?) gerissen haben.
Für den nächsten Tag beschlossen wir dann, uns Filme auszuleihen und so saßen wir gestern mehrere Stunden vor dem Fernseher und schauten "Das Mädchen mit dem Perlohrring", "Almost Famous" und "Brokeback Mountain". Letzterer war besonders schön, vielleicht lag's auch am Glühwein, aber Daniela und mir kullerten die Tränen aus den Augen...während Sönke schlief ;)

Nächsten Samstag ist übrigens Hörsturz. Liebe Leute, ich freue mich auf Eure Gesellschaft am oberen Tresen! :)

 
Currently playing:Sönke spielt irgendwas im Hintergrund :)
Current mood:müde, ratlos, ungekämmt


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