Jahresrückblick 2006

Januar:

Das Jahr 2006 begann mit einer fantastischen Party im Molotow in Hamburg. Zusammen mit vier Freundinnen und vielen anderen Gästen feierte ich bis in die frühen Morgenstunden bei guter Musik und jeder Menge „Pete-Doherty-Bowle".

Für den 06.01. lud ich das erste Mal Rabea ein, mich zu besuchen. Da ich noch Urlaub hatte, kam sie zu meiner Familie und wir beschlossen, den Freitagabend im Kir in Hamburg zu verbringen und beim „King Kong Club" zu tanzen, zu tanzen und zu tanzen!

Wie der Zufall es wollte, kam an diesem Wochenende auch überraschend Besuch aus Berlin, in den ich mich sofort bis über beide Ohren verliebte. So wurde das Wochenende zwar anstrengend, aber auch wunderschön - schließlich hatte ich die ganze Zeit Gesellschaft von zwei wundervollen Menschen.

Am 13.01. fuhr ich nach Berlin, besagte Liebe besuchen. Obwohl die Hauptstadt mich wohlwollend aufnahm und mir viele neue Eindrücke schenkte, währte unser Liebesglück nicht lange und so trat ich unter Tränen den Weg nach Hause an.

Inzwischen hatten Daniela und ich die Bekanntschaft mit der Band „Nepømuk" gemacht, die wir für das Projekt "Junge Perspektive" (s. April) engagieren wollten. Gemeinsam verbrachten wir mit den Jungs einige Abende und so war es auch keine Frage, dass wir sie bei ihren Aufnahmen im Tonstudio besuchen durften. Eine interessante Erfahrung, die ich am 22.01. sehr genoss.

Kurz darauf, vom 23. - 26.01., fand das zweite Seminar in unserem FSJ Kultur statt, diesmal auf dem Scheersberg bei Flensburg. Ich überwand meinen Schweinehund und meldete mich für den Theaterworkshop, der sich als große Bereicherung herausstellte!

Neben Entspannungsübungen, Rauchertreffen bei eisiger Kälte und allabendlichem Bierkonsum, zehrte ich noch immer an meinem Liebeskummer. Rabea bewies mir einmal mehr, wie nahe sie mir steht, und pflegte mein gebrochenes Herz mit viel Geduld.

Wieder zurück bei der Arbeit, durfte ich das erste (und einzige) Mal mit unserem Museumsleiter einen Künstler besuchen, dessen Ausstellung für Ende des Jahres geplant war. Peter Nagel, so der Name des Künstlers, erwies sich als eine sehr freundliche und imposante Erscheinung, dessen Gesellschaft mich sehr inspirierte. Gerne denke ich an das skurrile Mittagessen mit ihm, dem Museumsleiter und den Handwerkern aus dem Wohnzimmer. Super!

Februar:

Am 04.02. verschlug es Rabea, Rabeas Begleitung, Daniela, Danielas Begleitung, die Nepømuks und mich nach Hamburg, um deren Gage einzulösen: Bühnenoutfits für die "Junge Perspektive". Nachdem wir alle H&Ms abgeklappert hatten und bei C&A auch das letzte, wichtige und fehlende Teil gefunden hatten, liefen wir durch die Schanze und genossen die Atmosphäre bei leckerem, vegetarischem (!) Essen. Abends begeisterten uns "Saboteur" bei einem der letzten Abende in der Schilleroper und anschließend machten wir noch RemmiDemmi im Molotow. Was für ein gelungener Tag!

Am Montag, dem 06.02., lösten meine Schwester und ich das Weihnachtsgeschenk für unsere Mutter ein und flogen mit ihr nach Djerba. Eine Woche verbrachten wir dort in einem all-inclusive-Hotel - und mal abgesehen von Merles gesundheitlichen Beschwerden und der Kälte, war es eine traumhafte Woche. Entspannung pur und Befreiung von kummervollen Gedanken.

Traditionell wurde am 21.02. in Nordfriesland „Biikebrennen" gefeiert, das Daniela und ich leider nur sehr halbherzig mitnehmen konnten. Viel zu spät standen wir vor dem Feuer und tranken tapfer einen Punsch mit Schuss, der die Heimfahrt noch sehr amüsant gestaltete.

März:

Im März passierte das, worauf ich lange, lange gewartet habe: Mari, mein bester Freund und Seelentröster, und ich sahen uns endlich wieder! 1000 km Entfernung und einige unglückliche Zufälle bescherten uns die lange Zeit der gegenseitigen Abwesenheit, aber dann durften wir uns endlich wieder in den Armen halten!

Die wenigen Tage gestalteten wir mit der Vorstellung nordischer bzw. südlicher Trinkbräuche, beinahe Erfrieren im Fußballstadion und anschließendem Wieder-aufwärmen in der „Mutter". Toll!

Am 31.03. besuchte „Bernadette La Hengst" Husum und begeisterte uns mit ihrer Ein-Frau-Show.

April:

Vom 03. - 07.04. traten (fast) alle Freiwilligen im Bereich der Kultur in Norddeutschland zu einem gemeinsamen Seminar in Meppen an. Neue Gesichter, Charaktere und ganz viel Kreativität auf einem Haufen!

Die Kostümwerkstatt war das große Los, trotz der Meinungsunterschiede innerhalb der Gruppe konnte ich wirklich einiges mitnehmen.

Kaum wieder zuhause, fand am 08. und 09.04. der Ostermarkt auf dem Charlottenhof statt. Daniela und ich übernahmen -wie bei allen anderen Märkten- die Kinderbetreuung und hüpften im Hasenkostüm durch die Räume.

Der 22.04. war schließlich der große Tag: Unser Projekt „Junge Perspektive" sollte über die Bühne gehen! Bei schrecklich viel Aufregung und kleinen Planungsänderungen verging der Tag wie im Flug - und dazu erfolgreich!
Dank an dieser Stelle an alle, die sich helfend beteiligt haben: Es war mit Abstand einer schönsten und berührendsten Tage des Jahres 2006!

Mai:

Als frisch gebackene Managerin durfte ich am 05.05. das erste Mal mit den Jungs von Nepømuk ein Konzert besuchen...oder machen? Nun ja. Aufregenderweise spielten sie als Support von "TempEau" in Westerland und auf dem Weg zu Insel durfte ich das erste Mal Autozug fahren. Wow! Der Abend wurde feucht-fröhlich, der Auftritt wurde leider eher mager angenommen, aber der anschließende Spaziergang am Strand machte alles wieder gut...
...ähnlichen Spaß hatten wir dann auch am 13.05. im Husumer Speicher, wo sich sogar die ersten Groupies in die erste Reihe drängten!

Am 23.05. erhielt ich einen Anruf aus Berlin. Nicht von besagter verflossener Liebe...nein, von MTV! Da ich kurz zuvor an einem Gewinnspiel teilgenommen hatte, wurde mir die freudige Nachricht überbracht, dass ich die Gewinnerin wäre! 3 Tage Paris mit Flug, Übernachtung im Luxushotel, Strokes Meet&Greet, -Konzert und Taschengeld standen mir und einer Begleitung bevor! Rabea schrie ähnlich laut wie ich, als ich ihr den freien Platz anbot!

Juni:

Paris, 28. - 30.06. - Bericht bei MTV! (bitte klicken)

Juli:

Die ersten Juliwochen verbrachte ich damit krank zu sein. Meine Ärztin klärte mich auf, dass nun auch das familiär-veranlagte Asthma bei mir ausgebrochen sei und so keuchte ich einige Tage minder fröhlich vor mich hin. Dazu kam, dass die Zukunftsplanung (Das FKJ Kultur ging schließlich nur noch bis Ende August) langsam Hand und Fuß bekommen sollte und ich produzierte viele Gedanken wie lange nicht.

Am 08.07. machte ich dafür das erste Mal (bewusst) Bekanntschaft mit meinem Cousin Kai. Dieser hielt sich lange im Hintergrund, familiäre Konflikte waren die Ursache. So sah ich ihn zum ersten Mal seit vielen Jahren und wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Seine Gesellschaft tat mir gut und brachte mir neue Inspiration.

Vom 24. - 28.07. fand das letzte Seminar statt, diesmal in Hamburg. Ein letztes Mal die Regionalgruppe sehen, zusammen Bier trinken und in alten Zeiten schwelgen. Zudem bereiteten wir die Abschlusspräsentation vor, die am 31.07. stattfand. Große Gefühle und doch kämpfte jeder mit seinem eigenen Schicksal.

August:

Der jährliche Höhepunkt in meiner Einsatzstelle Niebüll fand am 19.08. statt: Die Museumsnacht. Die Tage zuvor waren von den Vorbereitungen geprägt und das Wetter zeigte sich schließlich an diesem Tag von seiner besten Seite. Ein wunderbarer Tag mit netten Menschen, neuen Eindrücken und gutem Bier.

Die letzte große Aufgabe in meinem Jahr hatte ich zusammen mit Daniela am 29.08. zu bewältigen: Kinderdisco im Charlottenhof! Wir bereiteten den Kindern eine kleine Party mit Schminke, tanzen und Karaoke. Was war das für ein schönes Gefühl, die Kinder so strahlen zu sehen!

Später traf ich mich noch mit meinen engsten Mitarbeitern und Chefs, um zum Abschied noch einmal gemeinsam ein Eis zu essen. Es gab viele Geschenke, ein bisschen Wehmut und viele Glückwünsche für die Zukunft. Ein komisches Gefühl im Magen inklusive.

Am 31.08. war es schließlich soweit: Mein letzter Tag in Niebüll. Meine Mutter holte meine letzten Sachen und mich ab, half mir beim Wohnungsputz und mit einem immer-noch-komischen Gefühl im Magen verabschiedete ich mich von meiner Heimat auf Zeit und zog nach Kiel.

September:

Umziehen, einräumen, aufräumen, einkaufen, zusammenbauen, einräumen, schlafen, einschreiben, Party, ... ein sich wiederholendes Muster in den ersten Wochen. Viel Stress, viel Lärm und die ersten Eindrücke, wie es sich so als WG lebt.

Ich war froh, meine lieben Mädels um mich zu haben und zur Feier ließen wir am 16.09. unsere Einweihungsparty steigen. Was für ein Fest! Und alle waren da!

Außerdem: Am 12.09. wurde ich 22 Jahre alt.

Oktober:

Vier Wochen Konzerte und, ach ja, Uni! Super!

Besonders lieb gewann ich meinen Schwedisch-Kurs und natürlich die Tatsache, dass ich innerhalb von drei Tagen meine Lieblingsband Crash Tokio und meine liebste schwedische Band The Lost Patrol Band in Kiel bzw. Hamburg empfangen durfte. Große Gefühle in diesen Tagen, das Herz hüpfte ununterbrochen und die Beine gleich mit. Schließlich durfte getanzt werden!

Waren keine Konzerte, so wurden die Wochenenden mit Besuchen im Vinyl gestaltet: Hörsturz, Teenage Kixx, King Kong Club - wir machten alles mit! Yeah Yeah Yeah!

Am 24.10. kamen übrigens nicht nur Crash Tokio nach Kiel, sondern auch noch Sven. Ein junger Freund, lieb gewonnen wie ein kleiner Bruder. Ein Ehrenmitglied in unserer WG seitdem.

November:

Seit dem 04.11. bewegte ich mich am Wochenende zwischen Tresen und Kasse im Vinyl hin und her, meinen Traumnebenjob habe ich dort gefunden.

Vom 17. - 19.11. verschlug es mich nach München, das Geburtstagsgeschenk meines Cousins Kai einlösen. Drei Tage rauchen, saufen und...eh...essen. Eine tolle Zeit! Mando Diao gabs live dazu, konnten aber leider -wieder einmal- nicht so richtig begeistern.

Dezember:

Weihnachten, wie anstrengend! Wir WG-Bewohner versüßten uns die Zeit durch einen gemeinsamen Adventskalender, kauften viele Geschenke und nutzten die Tanzböden, um noch einmal richtig Dampf abzulassen.

Am 20.12. stieg eine Weihnachtsparty bei uns in der WG und bescherte uns noch ein paar lustige gemeinsame Stunden, bevor alle zu ihren Familien aufbrachen. So wie wir, am 21.11.: Rabea, meine Schwester und mich verschlug es Richtung Hessen bzw. Niedersachsen, Rabea zu ihren Eltern, Merle und mich zu unseren Großeltern.

Am 22.12. feierten wir die Goldene Hochzeit und waren ganz die stolzen Enkelkinder. Gutes Essen, guter Tabak, gute Laune. So ähnlich ging es dann auch die nächsten Tage weiter, bis wir wieder am 25.11. nach Hause fuhren. Ich blieb noch bei meiner Familie, traf alte Freunde und ertrug am 26.12. mit gestärktem Rücken den alljährlichen Familienbrunch. Wow!

Die restlichen Tage dann noch in der Wohnung entspannen und auf den großen Jahresabschluss freuen...

 

Nun...

...eigentlich hatte ich mir vorgenommen, einen umwerfend witzigen Bericht über die Weihnachtstage zu schreiben. Daraus wurde aber nichts, da ich mit der Zeit momentan einen großen Konflikt habe...tja. Und ein Jahresabschlussbericht steht auch noch auf der Liste!

Ihr seht also: ich bin überfordert. Nichtsdestotrotz wird ab morgen (bzw. heute) hier mein Jahresbericht zu lesen sein. Und für die Zeit davor können ja die neuen Links mal angeklickt werden! (flickr, MTV) :)

Falls wir uns nicht mehr lesen: Einen hübschen Rutsch ins neue Jahr und treibt es nicht zu wild! Im Vinyl werde ich ein Auge auf Euch haben ;)

 

peace is over

Eine Stunde noch, dann geht's auf den Weg nach Kassel. Familie besuchen, wiedersehen, Weihnachten feiern. Oh ja!

Da meine Großeltern kein Internet haben, werde ich mich mit der Aktualität hier ein bisschen schwer tun. Aber da wir wahrscheinlich alle ein ähnliches Drama durchmachen, ist das hoffentlich auch nicht weiter schlimm ;)

Die Party gestern war chaotisch, aber ganz witzig. Nicht so witzig war, dass tatsächlich einige Leute den Fernseher bevorzugt zu haben schienen, jedenfalls sind sie trotz Zusage nicht gekommen. Tja. Mehr Glühwein für uns und getanzt wurde auch. Mehr Kings Of Leon für alle!!
Bester Spruch des Abends: "Dann gibt's irgendwann keine coolen Leute mehr....wir sterben aus!!!" (Danke, Lena! :)

Ich wünsche Euch erholsame und freudige Weihnachtstage, viele schöne Geschenke und für die Abende den passenden Alkohol, der Euch die Zeit versüßt!

Bis bald!

 
Current mood: Grinsend

Party, Party!

Morgen steigt sie, unsere vorweihnachtliche WG-Party, und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren!

Tatsächlich ist es uns heute gelungen, den Punkt "Deko" auf unserer Liste zu streichen. Wunderschöne, kreative und kindergartengleiche Fensterdeko haben wir nun und dazu eine Snöre-Lampe. Selbst Pete macht mit und trägt jetzt schon eine lustige Mütze...na, wenn da mal morgen nicht die Herzen aufblühen!

Für die Musik ist nun auch gesorgt, vier CDs habe ich liebevoll zusammengestellt. Entgegen dem Versprechen in unserer Einladung wird es allerdings doch ein paar Weihnachtslieder geben, die "Last Christmas"-Versionen von Crash Tokio und Slut sind auch einfach zu schade, um sie nicht zu spielen!

Nun kann also nichts mehr schief gehen - es sei denn, der Glühwein ist morgen ausverkauft und unsere gut 30 geladenen Gäste entscheiden sich doch für einen ruhigen Abend vor dem Fernseher ;)

Falls es wen interessiert: Gegen die Nachbarn haben wir jetzt die Feudel-Maßnahme ergriffen. Wenn, wie z.B. heute Abend, mal wieder die Musik zu laut ist, klopfen wir mit dem Feudelstiel gegen die Decke - sehr einfallsreich, nicht wahr?! :)
Hochgehen und uns beschweren fällt leider erst einmal aus, da wir ja morgen selbst Remmidemmi machen wollen...nun ja...aber das kommt noch!

Ich werde mich jetzt meinem Schönheitsschlaf widmen. Gute Nacht, liebe Schwärmer. Wir sehen uns auf der Party!

 
Currently playing:The Shins - So Says I
Current mood: Glücklich

Rachehunger & Blutdurst

Ich mag Lärm nicht. Vor allem viel Lärm um nichts ist mir ein großer, großer Dorn im Auge.

Meine Nachbarn scheinen das nicht zu verstehen. Vielleicht sind sie auch auf Krawall gebürstet. Tagaus, tagein poltern sie fröhlich durch ihre Wohnung, zeigen sich lebenslustig durch grauenhafte Lachen und beweisen mir durch geräuschvolles Stühleschieben, dass sie neue Exemplare mit Metallbeinen erworben haben. Wie toll!

Gestern haben sie einen neuen Höhepunkt in Sachen Lärmbelästigung erreicht, als sie mich gegen 12 Uhr mittags mit laut aufgedrehten Radio geweckt haben, zu dessen Beschallung stampfend getanzt wurde. An einem Sonntag...

...hallo???

Ansonsten danke ich allen Beteiligten für ein wunderbares Wochenende. Die Gefühle fahren Achterbahn und ich habe vom Arbeiten einen wahnsinnigen Muskelkater im Po ;)

 

 
Currently playing:Architecture In Helsinki - Do The Whirlwind

Müde.

Ich bin wirklich unglaublich müde. Und trotzdem sitze ich noch hier und führe Zweikampf mit meinem neuen Laptop aus, der sich mir nicht so recht fügen will...hach!

Heute war ich bei meiner Familie, Auto reparieren, eben den Laptop holen und noch Deko für unsere Party nächste Woche besorgen. In Bezug auf die Deko war's nicht so erfolgreich, ab und zu kann man Familie ja ganz gut haben ;)

Morgen wird's noch schöner. Morgen ist nämlich Lucia-Fest und das wird ein Heidenspaß! (Ab 19.30 Uhr, LS8)
Außerdem kommt morgen endlich mein netter Arbeitskollege zum Kaffeeklatsch und ich hoffe, er weiß uns drei Damen mit schönen Geschichten zu unterhalten :)

So viel von der Träumer-Front. Ich gehe jetzt schlafen.

 
Currently playing:Günther Jauch und Stern TV...

Front Deutscher Äpfel

Ich war letztes Jahr um diese Zeit auf einem Nachwuchs-Filmfest in Hannover und habe dort eine sehr interessante Dokumentation gesehen, die ich jetzt bei YouTube wiedergefunden habe.

Bitte ansehen!

//Teil 1
//Teil 2

 
Current mood: Alles klar

Chaos & Remmi Demmi

Ein turbulentes Wochenende, auf das ich jetzt zurückblicken darf. Überstanden habe ich es aber heil und gesund, deswegen gibt's jetzt auch einen Bericht:


Freitag:

Gemeinsam mit Isa und Daniela fahre ich nach Niebüll. Rabea bleibt zuhause, ihr geht's nicht gut. Gegen 17 Uhr fahren wir los und da ist es bereits stockduster! Somit wird die Fahrt auch ziemlich anstrengend, zumal es auch noch regnet und die B 199 wie ein schwarzes Loch erscheint. Trotzdem kommen wir ohne weitere Schwierigkeiten in Niebüll an und werden freudig von Sönke empfangen, der bereits ungeduldig unsere Ankunft erwartet hat ;)

Kurz vor 20 Uhr wollen wir uns auf den Weg ins Kunstmuseum machen, Peter Nagels Ausstellung miteröffnen. Tun wir auch. Leider macht uns auf indirektem Wege Peter Harry Carstensen (Ministerpräsident von Schleswig-Holstein) einen Strich durch die Rechnung, da er kommen möchte, aber freitags nie Zeit hat - und die Vernissage kurzerhand verschoben wurde. Ohne unser Wissen. Schade!

Zurück bei Sönke fröhnen Sebi (der mittlerweile auch eingtroffen ist), Sönke selbst und meine beiden Begleiterinnen dem Alkohol, während ich mich tapfer mit der Wasserflasche anfreunde. Getrunken wird "lecker" Sternmarke, es fällt mir also unglaublich schwer, nüchtern zu bleiben... ;)

Gegen 22 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Husum und mein armes Auto hat unglaublich zu leiden. Wer nachrechnet, weiß warum...jedenfalls kämpfen wir uns die ersten Kilometer Richtung Bredstedt durch und werden plötzlich von zwei netten Herren angehalten, die das Wort "Polizei" auf ihrem Auto stehen haben. Allgemeine Verkehrskontrolle! Meine Mitfahrer und ich sind auf's Äußerste irritiert und sehen uns schon vor unserem geistigen Auge den Weg nach Husum laufen...dem ist dann aber nicht so. Im Gegenteil: Die Polizisten schreiben mir eine nette Karte, auf der vermerkt ist, dass mein einer Scheinwerfer nicht funktioniert und lassen uns dann wieder auf den Highway nach Husum. Sehr nett, diese nordfriesischen Beamten!

In Husum trinken wir erst einmal alle ein Bierchen auf den Schrecken und erfreuen uns an relativ guter Musik. Es wird ein bisschen getanzt, getrunken (na ja), gezaubert - und gegen halb Vier langweilen wir uns schon wieder und hoffen auf ein weiteres, nettes Zusammentreffen mit der Polizei auf dem Rückweg. Nichts aber, wir kommen unversehrt und ohne unfreiwillige Stops in Niebüll an und fallen quasi gleich ins Bett.


Samstag:

Gegen halb Elf werden wir abwechselnd von Sönkes Familie und Sönke bzw. Daniela geweckt, denn Isa, Sebi und ich hatten die "besten" Plätze im familieneigenen Wohnzimmer. Die Nacht war kurz und so sitzen wir etwas zerknittert, aber doch gut gelaunt am Frühstückstisch und überlegen, wie der weitere Tag verlaufen soll. Für Daniela und Sönke steht bereits fest, dass sie nach Sylt fahren werden und Sebi entschließt sich spontan, Isa und mich nach Dagebüll zu begleiten.

In Dagebüll fängt es plötzlich an zu regnen, obwohl vorher die ganze Zeit die Sonne schien - natürlich quasi in dem Moment, als wir aus dem Auto steigen! Dafür gibt es einen riesigen Regenbogen und eine pünktlich ankommende Fähre, die wir bewundern dürfen. Lange halten wir es aber nicht aus und schon sitzen wir wieder im Auto Richtung Niebüll, schmeißen Sebi raus und versuchen dann, im Hellen in Kiel anzukommen. Auch diesmal keine Polizei!

Der verbleibende Samstagnachmittag wird von privaten Problemen überschattet, die Rabea und mich sehr aufwühlen und an die Grenzen unserer nervlichen Kapazität bringen. Einer Freundin geht es nicht gut und wir versuchen, sie aus dieser misslichen Situation zu befreien, was uns auch mehr oder weniger gelingt.

Anschließend freuen wir uns auf eine wilde Nacht, denn ein Freund hat uns zu seiner WG-Party eingeladen. Wieder einigermaßen munter fahren wir dorthin und genießen die nette Atmosphäre. Trotzdem ist uns mehr nach tanzen, deswegen machen wir uns kurz nach Mitternacht auf den Weg ins Vinyl. Das stellt sich als eine wirklich gute Entscheidung heraus, denn die Musik ist super, wir tanzen viel und das Bier schmeckt teuflisch gut.
Erst gegen sechs Uhr hat mein Bett mich wieder.


Sonntag:

Ich wache auf, als es in Kiel schon wieder dunkel ist. Der Tag ist mal wieder sehr entspannt und meine Mitbewohnerinnen und ich beschließen, dass wir eine Vorweihnachtsparty machen wollen. Eine gute Sache, das!

Fotos vom Wochenende gibt's hier:
//she-feels-funky bei flickr

 
Currently playing:Crash Tokio - Last Christmas (Cover)

Wochenende!

Heute ist Donnerstag und ich habe jetzt Wochenende. Genauer gesagt schon seit 14 Uhr, um Euch das mal nett unter die Nase zu reiben! :)

Pläne? Oh ja. Heute Abend wird die Kreativität noch ausgelebt, in akustischer und technischer Form. Morgen geht es dann -nach dem Haus- bzw. Zimmerputz, der mal wieder dringend nötig ist- nach Niebüll. Dort wird die Ausstellungseröffnung besucht und anschließend in den "Club" nach Husum gefahren, der mich seit einer halben Ewigkeit nicht mehr zu Gast hatte. Wow!

Für Samstag ist dann erst einmal das Meer angesagt, die Nordsee, die ich sehr, sehr vermisse. Wenn ich mich dort meiner Melancholie hingegeben habe, geht es zurück nach Kiel und abends dann zu einer WG-Party: Livemusik, musikbegeisterte Menschen und ganz viel Feuerzangenbowle. Yeah!

Sonntag dann entspannen und erholen, natürlich.


Ansonsten erfreue ich mich gerade an ARAKI.IKARA, dem Soloprojekt von Tiger Lou. Wunderbar melancholische Musik, wie man sie jetzt im Winter gut haben kann! Da macht das Nachdenken über jüngste Erlebnisse und Gefühlsausbüche doch gleich viel mehr Spaß...

 
Currently playing:ARAKI.IKARA - My Ego Could Crush A Full Grown Man

Saufnasen vor!

In Schwedisch haben wir heute über das Lucia-Fest gesprochen, eine alte schwedische Tradition. Geplant ist, dass die Fachschaft Nordistik es auch dieses Jahr wieder mit ihren Studenten feiert und ich glaube, das wird ein großer Spaß!

Um 8 Uhr morgens geht es für uns "Schweden" schon mit Glögg-trinken los und abends ist dann Party, mit allen Sprachkursen. Vermutlich werden an diesem Tag die Seminare besonders interessant ;)

Zwar werde ich nicht schon am Morgen hingehen, aber das Spektakel am Abend lasse ich mir auf keinen Fall entgehen!

 

 
Currently playing:Musik aus Danielas Zimmer...

Aufregung und Kreislaufprobleme

...das scheint das Motto der derzeitigen Tage zu sein. Vom Einen zum Anderen und zurück.

Samstag war besagte Hörsturz-Party und ich hatte an der Kasse unglaublich viel zu tun. Kurz vor Mitternacht ging es los und bis etwa halb Zwei standen die Leute Schlange an der Kasse. Zeit für einen kurzen Plausch gab es nicht, jeder wollte rein, jeder hat gefroren und jeder wollte tanzen.
Irgendwann kam glücklicherweise mein Chef und hat mich für eine kurze Pause abgelöst, die auch dringend nötig war. Mein Kreislauf spielte verrückt und überall sah ich bekannte Gesichter, die mich auffordernd angrinsten, aber ich wollte nur noch an die frische Luft, mir ein paar Minuten Ruhe gönnen. Netterweise war gleich Gerret begleitend an meiner Seite und so konnte ich mich während unseres Gesprächs etwas entspannen und beruhigen.
Danach ging es gleich weiter und mein Kreislauf hat nicht mehr versagt - woran wohl der Espresso nicht unschuldig war, der mir liebevoll an den Tresen gebracht wurde :)

Die CD bin ich übrigens los geworden und habe zum Dank ein breites Lächeln und leuchtende Augen geerntet. Schön! Überhaupt wurde der Abend noch sehr schön: Die bekannten Gesichter verstrickten mich in lustige Unterhaltungen, der nette DJ hat zu meiner Freude "Not Even Jail" von Interpol gespielt und wir haben noch viel gelacht, getanzt und -na ja- getrunken.

Sonntag war ich allerdings dementsprechend müde und kaputt und bin kaum aus meinem Bett gekommen. Macht ja nichts, schließlich sind Sonntage bestens für so etwas geeignet.

Heute hat der Kreislauf allerdings wieder verrückt gespielt. Und aufgeregt war ich auch - nach langer Zeit habe ich mal wieder mit einem alten Freund telefoniert. Schön war das und ich hoffe, unser Plan, das öfter mal zu wiederholen, verliert sich nicht in leeren Worten.
Nun habe ich mir vorgenommen, wieder regelmäßig meine Vitamintabletten zu schlucken und damit dürfte mein Körper bis Weihnachten dann hoffentlich keine Aussetzer mehr haben. Ach, was freue ich mich schon auf die Erholung!

 

Hörsturz...

...ist heute Abend. D.h. der Laden wird wieder voll sein und ich sitze an der Kasse und muss aufpassen, dass alle brav ihren Stempel abholen und nach Möglichkeit auch nicht im Sinn haben, irgendwelchen Unsinn anzustellen. Schwer wird das nicht, glaube ich. Trotzdem habe ich heute Nacht geträumt, dass ich nichts mehr unter Kontrolle habe und deswegen gefeuert werde. Na, so schlimm wird's wohl nicht werden, hihi ;)

Ich hoffe, mein Lieblings-Emo hält sein Versprechen und kommt heute wieder. Letztes Mal hatten wir einen netten Plausch über die Theke und weil ich musikinteressierte Menschen ja so gerne mag, habe ich ihm versprochen, ihm eine CD zusammenzustellen. Die ist jetzt fertig und liegt neben mir - bereit, den Besitzer zu wechseln!

Nächstes Wochenende werde ich übrigens mal wieder nach Niebüll fahren. Viele Termine stehen an, mal sehen, ob die von beiden Seiten eingehalten werden. Ach, ich freu mich schon so! Ich war seit drei Monaten nicht mehr dort, es wird wirklich Zeit!

Einen amüsanten Abend wünsche ich meinen lieben Lesern. Und an die, die ich heute Abend noch sehe: bis nachher!

 
Currently playing:Comptine d'un autre été (Amélie - Soundtrack)
Current mood: Alles klar

Errungenschaften

Eine alphabetisch geordnete Liste meiner in den letzten zwei Monaten gekauften Tonträger:

Boy Kill Boy - Civilian
Elefants - Years In The Cupboard
Kanmantu - You And The Air
Last Days Of April - Descend To The Stars
Roman Fischer - Personare
Rough Trade Sampler
Willowtree - What A Way To Go!

...und noch ein paar andere, die aber gleich weiterverschenkt wurden. Wenn Ihr in Kiel seid, schaut bei Blitz Records vorbei, der Laden ist sehr gut sortiert!

 
Current mood: Glücklich

the way things are

Kennt eigentlich (noch) jemand den Soundtrack von "18 - allein unter Mädchen"? Der ist sehr gut, also unbedingt mal reinhören oder wieder rausholen!

Mit Köln wurde das jetzt doch nichts. Probleme, Probleme. Zum Glück aber ohne Streit.
Ist vielleicht auch besser so, wer weiß, wie lange ich danach mal wieder krank gewesen wäre. Ich bin ja aus Zucker!

Dafür habe ich mich heute durch die Massen geschoben und noch ein paar Weihnachtseinkäufe erledigt. Furchtbar! Lauter ungemütliche Menschen und von so vielen verschiedenen Gerüchen fühlt man sich auch schnell erschlagen...immerhin habe ich jetzt alle Geschenke für den Adventskalender (wir haben einen WG-internen: jeder beschenkt jeden) und die Liste der lieben Verwandschaft bekommt auch ein Häkchen nach dem anderen. I'm so fucked up! Aber ein Ende ist ja in Sicht...

Heute Abend habe ich frei und das werde ich entspannt genießen! Hurra!

Und noch ein Link-Tipp für die Freunde von liebevoll gestalteten Homepages:
//Chris

 
Currently playing:The Lost Patrol Band - The Way Things Are
Current mood: Alles klar


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