Let's Waste Time...
...and find a way out. Straßenschilder auf dem Weg des Lebens sind ja bekanntlich gern gesehen.
Mein Wochenende war eins der Spitzenklasse, um das mal rückblickend zu erwähnen. Freitag ein schöner Abend mit Freunden, Samstag ein schöner Tag mit ebenso schönen Männern. Natürlich lagen die Nerven blank, aber das hüpfende Herz hat alles wieder gut gemacht. Seelenstreicheln pur!
Der Zauber der vergangenen Momente hält noch an, während ich längst wieder in Niebüll verweile. Netterweise mit meiner Mutter an meiner Seite. So kann ich plötzlich jeden Morgen ausgiebig frühstücken und muss mir um mangelnde Abwaschzeit keine Sorgen machen. Dazu erleben wir ausgiebig Kultur und auch Shopping, gestern hat uns nämlich die Geld-ausgeben-Wut gepackt. Nun sind wir quasi von oben bis unten einmal neu eingekleidet und ich durfte endlich feststellen, dass der Second Hand-Laden in Niebüll gar nicht so übel ist, mal abgesehen von den Öffnungszeiten.
Heute fahren wir zu Nolde und begutachten die neue Ausstellung. Das Wetter ist sogar so schön, dass wir vielleicht auch einen Spaziergang durch seinen Garten wagen können. Da ich noch nie bei Nolde war, wird das also ein besonderes Erlebnis. Schade, dass Rabea nicht dabei ist! Dafür wurde sie heute wieder einmal aufgeregt von mir angerufen und mit weiteren Informationen zum Thema Paris und Strokes bombadiert. Tom aus England hat mir nämlich eine sehr nette E-Mail geschrieben und mich nach meinen Wünschen befragt. Und dazu weiß ich jetzt, dass wir zwei Nächte in der Stadt der Liebe verbringen werden und das in einem 4* Hotel. Klingt gut, oder?
In diesem Sinne: Genießt die Sonne, solange sie scheint :)
Sweet Troubled Soul
Schwere Gedanken in leichte Worte zu verpacken, ist gar nicht so einfach. Zumal diese dann auch noch der Öffentlichkeit zugängig sind. Wie also dieses Problem lösen?
Ich fange mal mit einem Foto an, das mit dem Ursprung meines Blogs in Verbindung gebracht werden kann:

Erkannt?
Jawohl, es ist Ana Matronic von den "Scissor Sisters". Fantastische Band, fantastische Frau! Ihr ist mein Name "she feels funky" gewidmet. Das mal so am Rande :)
Momentan passiert in meinem normalen Leben irgendwie ziemlich viel, das nicht normal ist.
Vielleicht will ich es auch einfach nicht als normal ansehen, weil es mir eben sonst nicht passiert.
Dienstag kam erst die Sache mit Paris und den Strokes. Und abends habe ich dann fast zwei Stunden mit einem "nicht mehr wirklich aktuellen" Liebhaber telefoniert - mit dem Ende, dass ich ihn Samstag wiedersehe. Einfach so.
Dann habe ich mir schon wieder die Haare getönt, das dritte Mal innerhalb von zwei Monaten. Klingt nicht häufig, aber für mich ist das auch nicht normal. Wenigstens ist das Ergebnis jetzt so, dass es mich wohl längerfristig zufrieden stellen wird ;)
Und heute habe ich erst eine Freundin nach Monaten mal wieder getroffen, was auch sehr hübsch war, und anschließend noch ein Treffen mit jemandem vereinbart, den ich noch ein paar Monate länger nicht gesehen habe und wo der Kontakt eigentlich auch schon so gut wie tot war. Das ist wirklich erstaunlich!
Mal sehen, was ich daraus backen kann. Die Zutaten sind ja äußerst interessant. Folglich werden die nächsten Tage ziemlich aufregend (besonders Samstag!) und ich bin schon sehr gespannt, ob ich das ohne Nervenkoller überstehen werde. Ansonsten muss mir halt jemand ein paar Nerven schenken - wer hat denn zu viele?!?
#it's like learning a new language#
Current mood:
SkeptischWie schön, dass das Glück gleich neben mir liegt..
"Hallo, hier ist xxx von MTV. Kannst Du dir denken, warum ich anrufe?" - "Ich habe beim Strokes-Gewinnspiel mitgemacht..." - "Ja und Du hast gewonnen!"
So begann der Anruf, den ich gestern Mittag aus Berlin erhalten habe (Ich habe gewonnen! Ich fliege nach Paris! Ich sehe die Strokes live! Und ich darf sie anfassen!). In diesem Moment war ich komischerweise erschreckend ruhig und habe mit der Dame von MTV noch die ganzen Formalitäten geklärt. Aber sobald ich aufgelegt habe, war ich hibbelig, zappelig, aufgeregt, habe gezittert, geweint, gelacht und musste erst einmal alle lieben Menschen telefonisch darüber informieren - eine hat sich besonders gefreut, Rabea, denn sie wird mich begleiten :)
Das musste natürlich gefeiert werden! Zunächst mit einem paar neuen Schuhen, denn ich hatte ja ein Shopping-Date mit meinem Papa, und abends haben wir dann angestoßen. Während sich meine Mitmenschen dabei vornehm zurückgehalten haben, habe ich gleich eine ganze Flasche Sekt getrunken. Wenn schon, denn schon!
Nächsten Monat geht's dann los, am 29. Juni. Wie das alles genau ablaufen wird, wusste die Dame leider auch nicht, aber sie meinte, ich würde in den nächsten Tagen informiert werden. Ich bin so gespannt! Aber hey, immerhin ist eins sicher: Den Strokes werde ich eine nepØmuk-CD in die Hand drücken! ;)

Current mood:
GlücklichYou Fucking Love It!
Heute macht der Alltag wieder Spaß. Eigentlich schon seit gestern. Das sind doch mal positive Neuigkeiten, oder?
Gestern sind Daniela, Rabea und ich nach Kiel aufgebrochen, um uns auf Wohnungssuche zu begeben. Wir hatten einen Termin für eine Besichtigung und die war dann auch noch erfolgreich. Da lacht doch das Herz und klopft der Seele auf die Schulter!
3 Zimmer, knapp 80 m² und ein angenehmer Mietpreis. Große Wohnküche, geräumiges Badezimmer und ein ewig langer, also wirklich langer Flur. In unseren Köpfen entstehen schon die wildesten Ideen, wie wir diese Wohnung gestalten werden. Farbkonzepte, Einrichtung, Schnick Schnack und Pipapo. Spaß macht das!
Ansonsten fühle ich mich momentan schon fast wie Museums-Inventar, denn dort verbringe ich zur Zeit gefühlte 23 Stunden am Tag. Putzen, aufräumen, vorbereiten, dies und das und auch jenes. Nebenbei mische ich die älteren Herrschaften dort ein bisschen auf und wir teilen uns gemeinsam die Vorfreude auf Halligalli am Samstag. Wir haben eine funky Salsa-Truppe zu Gast, es gibt leckere Cocktails und die auch noch gemixt von mir. Das verspricht einen feucht-fröhlichen Abend im künstlerischen Rahmen. Olé!
Heute ist übrigens schon Donnerstag! Das heißt, wenn der heutige Tag vorbei ist und ich dann noch die folgenden zwei Tagen arbeite, habe ich frei. So richtig frei, eine Woche lang, mit wegfahren und so! Zwar nur zur Familie, aber das verspricht immerhin ein hohes Maß der Entspannung. Eine willkommene Abwechslung zu den letzten äußerst stressigen Wochen.
NepØmuk + TempEau (Teil II)
13.05.06 - Wir sind zu Gast im "Speicher" in Husum!
Also Husum. Der „Speicher“ ist uns wohlbekannt, sind wir doch auch gerne privat für Konzerte dort. Heute aber geschäftlich. Wir werden herzlich empfangen und können Dank einer Wahnsinnstechnik (Poller runter und wieder rauf) bis vor die Tür fahren und ausladen.
Wir sind wieder die Ersten und machen es uns auch gleich in dem wirklich riesigen Backstageraum bequem. Getränke und Snacks sind reichlich vorhanden und so vergeht die Zeit wirklich schnell, bis wir mit Aufbau und Soundcheck dran sind. Auch da klappt alles hervorragend und während wir vor der großen Stunde noch eine warme Mahlzeit zu uns nehmen, sammeln sich vor dem Eingang bereits die ersten Leute.
Der Laden ist dann auch schon gut gefüllt, als die Herren die Bühne betreten. Stimmung vom ersten Lied an, anerkennendes Kopfnicken von der männlichen, zauberhafte Lächeln von der weiblichen Seite. Es wird getanzt, gehüpft, tatsächlich auch gekreischt und alle haben Spaß. Auch zwei gerissene Saiten können die Stimmung nicht dämpfen, stattdessen wird sogar eine Zugabe gefordert. Toll!
Auch TempEau meistern ihren Auftritt mit Bravour und anschließend treffen wir uns noch beim Merchandisestand und verkaufen gemeinsam. Der Ansturm ist groß und der Abend weit fortgeschritten, als schließlich die letzten Gäste gehen und wir zusammenpacken können. Wir trinken noch ein Bierchen, machen ein lustiges Gruppenfoto in der Herrentoilette und verabschieden uns schließlich mit dem Plan, uns nächstes Jahr zum gleichen Zeitpunkt wieder im „Speicher“ in Husum zu treffen.

NepØmuk, NepØmuks Kompetenzteam und TempEau :)
music when the lights go out
"Übrigens, was ich noch wissen wollte: Fragt mich jemand, ob ich ihn heiraten möchte, wenn ich verspreche, nein zu sagen? Hallo? Hallo ...?" (aus "Fremd küssen" von Steffi von Wolff)
Die letzte Nacht habe ich schlecht geschlafen. Wobei - eigentlich habe ich gut geschlafen, aber leider nur 4 Stunden. Liegt vielleicht daran, dass ich schon den Nachmittag mit schlafen verbracht habe, anstatt mich in der Sonne zu aalen und tonnenweise Eis in mich hineinzustopfen. Tollerweise lese ich aber gerade das Buch, aus dem das obige Zitat stammt, das hilft dann über die schlaflosen Stunden hinweg.
Nachdem ich aber keine Lust mehr hatte zu lesen, habe ich die dunkle Decke angestarrt und gemerkt, dass sich von draußen Radiotöne leise in mein Schlafzimmer schleichen. Nachts. Um 2 Uhr. Meine Theorie ist, dass mein Vermieter (der wohnt im Erdgeschoss und hat seinen Garten direkt unter meinem Schlafzimmerfenster) das Radio angelassen hat, um damit seine Zierenten bei Laune zu halten. Diese Enten sind nämlich äußerst nachtaktiv und quaken und planschen nachts fröhlich vor sich hin. Neuerdings also auch zu Musik. Ich werde das im Auge behalten!
Ich bin schon wieder ein bisschen aufgeregt. Heute ist schon Donnerstag und ich fiebere dem Wochenende entgegen. Morgen ist also Freitag und morgen geht's dann auch mal wieder in den "Club" in Husum. Tanzen, trinken, Party und auch Werbung machen. Denn am Samstag spielen nepØmuk in Husum, im Speicher, und da müssen noch ein paar Leute kommen. Das wird nämlich unser zweites und letztes Konzert mit TempEau, das MUSS einfach eine Sause werden. Wird es auch, natürlich. Was auch sonst.
Bis dahin muss aber noch organisiert werden. Ich bin ja so ein überorganisierter Mensch und hasse es, wenn es dann plötzlich heißt "Sorry Jungs, Ihr müsst Euch ein Mikro teilen - wir haben nur zwei!" oder "Das Bier ist alle!". Gut, das sind Probleme, die sich auch kurzfristig lösen lassen. Aber besser ist's, wenn man schon vorher ein Auge drauf hat! Die Menschen vom Speicher sind da zum Glück sehr kooperativ, ich weiß schon, warum ich da auch sonst gerne hingehe...
Gestern haben übrigens "Lesbians On Ecstasy" in Hamburg gespielt. War jemand da? Hallo? Hallo ...?
;)
Current mood:
Alles klar...heute mache ich mich schick!
Dank Danielas flinken Fingern ist das Schickmachen seit gestern nicht mehr nötig: Aus meiner 80er-Jahre-Nena-Trauma-Frisur wurde ein schicker Retro-Schnitt, dazu noch neu gefärbt (GETÖNT!). Immer noch angelehnt an die 80er habe ich nun einen wirklich sehr schönen Stilmix auf dem Kopf. Sehr luftig für die heißen Tage, die jetzt kommen - ich mag es! :)
Ehrlich, es fällt mir schwer, nicht aus dem Büro rauszurennen und den Leuten in der Innenstadt meine neue Frisur zu präsentieren, die Sonne ist schließlich sooo toll! Gestern war ich an der Nordsee, in Dagebüll, Kaffee trinken und spazieren gehen. Es war fantastisch! Zwar noch ohne neue Haare, aber sehr zum Genießen und Entspannen. Sehr schön. Ich mag es, hier zu wohnen :)
NepØmuk + TempEau (Teil I)
05.05.06: Wir spielen im "Cave Club" in Westerland mit TempEau!
Ein bisschen hoch tragen darf man seine Nase ja schon, wenn ausgerechnet Jan Plewka nach einer Support-Show fragt. Also tun wir das auch, jedenfalls insgeheim - denn in Westerland auf Sylt fällt das ja auch gar nicht weiter auf.
Wir transportieren die Instrumente per "Shuttle" nach Sylt und warten dann tapfer mehrere Stunden, bis die gesamte Technik steht, TempEau Soundcheck gemacht haben und "wir" endlich an der Reihe sind. Die Jungs schöpfen die letzten 15 Minuten vor Einlass für einen guten Sound voll aus, während ich fleißig Fotos mache. So sieht das dann aus:

Schnell umziehen und dann geht es auch schon los. Der Auftritt verläuft (fast ohne) Patzer, es werden Promo-CDs verschenkt und sogar ein wenig getanzt.
Von TempEau bekommen wir leider an dem Abend nur wenig mit, weil wir die Instrumente wieder einladen und dann zu Mc Donalds gehen. Schließlich müssen wir gestärkt sein für die Nacht, denn die soll noch lange gehen! Als wir wiederkommen, ist schon die Disco in vollem Gange und manche Sylter rocken irgendwo zwischen Dancehall, HipHop und ein bisschen Indie. Die Veranstalter des "Cave Club" sind sehr nett, wir haben viel Spaß und lassen uns gerne ein Feedback geben. Anschließend laufen wir zum Strand, frieren uns fast zu Tode, sind aber sehr sehr glücklich!
Die letzten Minuten vor dem ersten Zug zurück auf's Festland verbringen wir mit kleinen Spielchen und sind schließlich erleichtert, in der warmen NOB sitzen zu können. Um halb Sieben bin ich zuhause und falle, totmüde, aber selig, in mein Bett. Ich freue mich schon auf Husum!
GrinsendDie Nummer 1
Mein erster Eintrag.
Nachdem ich eine Stunde lang alle Funktionen erforscht, das Design an die 100 Mal verändert und stets an dem Sinn gezweifelt habe, starte ich hiermit meinen Blog.
Ich weiß nicht, wieviel Zeit ich hier investieren werde, aber ich habe mir fest vorgenommen, öfter Mal aus meinem dann und wann doch recht spannenden Leben zu berichten.
Natürlich ist heute kein spannender Tag. Ich sitze seit 10 Uhr im Büro und habe gerade beschlossen, dass das für heute reicht. Dann muss ich zum Briefkasten, den Brief an Matti einschmeißen (der letzte Schlag sozusagen), Geld holen, für Nikotinnachschub sorgen und ansonsten die SONNE genießen!
Morgen wird's spannender: Erst Büro, natürlich, dann holt Sönke mich um 15 Uhr ab und wir fahren per Autozug nach Sylt. Dort will ein Konzert vorbereitet, gespielt und anschließend gefeiert werden. Das wird eine Sause! Das erste Mal Autozug, das erste Mal "Cave Club" in Westerland und das erste Mal Jan Plewka die Hand schütteln. Ich freue mich!
Nachher kommt Daniela noch vorbei und rettet mich - toll! Mein Handyakku ist nämlich seit heute Nacht leer und sie leiht mir ihr Ladegerät, weil ich meins bei meiner Familie vergessen habe. Daniela ist heute meine Weltretterin! Aber ihre bin ich auch, denn sie hat ihr Handy bei mir im Auto liegen lassen und war schon ganz verzweifelt. Da habe ich dann ganz lässig sagen können: "Schön entspannen, ok?" - frei nach Phonoboy. Also gleicht sich das wieder aus und ich würde sagen, dass wir das dann bei einem leckeren Essen feiern.
So, geschafft.
Current mood:
Alles klar
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