Gebt Acht! - Die Winterwacht

Weiß färbt den Wald,

still ruht die Nacht,

Lagerfeuer lodern sacht.

 

Das Dunkel schleicht kalt,

Laternen halten Wacht,

nochmals wird Feuer entfacht.

 

Des Winters Gesicht

blickt zehrend umher

macht es deutlich der Wärme schwer.

 

Die Männer rücken zusammen,

Frauen schlafen unter Fellen,

vereist sind nun des Landes Quellen.

 

Die Zeit friert ein,

die Reise geht zu Ende,

nur der Frühling bringt die Wende.

 

Der Tod wartet vor der Tür,

ohne Haus scheint man verloren,

drum lauft, wenn ihr nicht seid auserkoren.

 

Wärmt euch im Gasthaus,

schlaft in Sicherheit

und seid vor der Dunkelheit stets gefeit.

 
Currently playing:Yoko Kanno - Voices

Traumbild.

Unter einem Apfelbaum

träumt ich nur von einem Traum.

Ich wünscht, ich wär so stark wie Du.

 

Deine Augen blickten nie zurück,

deine Aura bracht uns Glück

Bei dir schloss ich meine Augen zu.

 

Ich legte mein Herz in deine Hand,

vertraute auf das, was uns verband

bis auch deine Stärke gebrochen ward.

 

Einen Augenblick warf ich zu Dir,

sah deine Angst, sah sie in Mir

Angst und Liebe miteinander gepaart.

 

Das Paar wurde entzweit

was blieb war nur Leid

und die Erinnerung an das was war.

 

Ich wünscht ich wär so stark

spürte nicht den Schmerz jeden Tag

nur um dich noch einmal zu sehen....

 
Currently playing:Yoko Kanno

Frohe Kunde

Ich renne Pfade entlang, so weit wie sie mich führen.

Mein Herz pulsiert heftig in meiner Brust.

Mit der Nachricht, die herausgeschrien will,

atme ich schneller und laufe weiter.

Hinfort über Bäche, Täler und vorbei an Wäldern.

Mein Blick kennt nur ein Ziel.

Ich bin der Überbringer, der der alles verändert.

Ich muss Kunde tun, man zählt auf mein Wort.

Eine Flucht ist es nicht, mehr eine Hetzjagd.

Dem Täubchen hinterherjagend, dass seine Federn nach mir streckt.

Ich greife zu und halt sie fest.

Zart und zerbrechlich sind sie, doch schreiben sie es mit Kraft auf das Papier.

Es ist besiegelt, es ist vorbei.

Mein Weg endet vor den Toren.

Die Wachen lassen mich ein, ich warte nicht.

Erst vor meinem Herrn machen meine Beine halt.

"Der Krieg ist vorbei, es ist besiegelt!"

Der erste und letzte Ruf, der meiner Kehle enteilt.

Mit einem Lächeln breche ich zusammen

und die weiße Feder jener Taube wischt mir den Schweiß von der Stirn...

 
Currently playing:Yoko Kanno
Current mood:inspirierend.gedanken fliegend.

Ode an die eine Liebe. (Rollenspiel - Gedanken einer Priesterin)

Wähle ich die Liebe meines Gottes

bin ich frei.

Wähle ich die Liebe eines Menschen

bin ich gefangen.

Gefangen von Gestalt, den Worten, der Gegenwart.

Doch heiliger Geist, egal wo ich bin

Du bist überall.

Allgegenwärtig begleitest du mich.

Eine unsichtbare Kraft, fest verankert in meinem Herzen.

Deine Worte bedingungslos mein, lindern die Schmerzen.

Schmerzen meines gebrochenen Herzens,

das zu oft fiel für die Menschen.

Ich muss mich lösen von ihrem Hass, ihrer Einfalt, ihren Spielen.

Nur durch deine Wahrheit habe ich den rechten Blick, das rechte Geschick.

Du lenkst da, wo der Reiter längst vom Pferd zu Boden fiel.

Du bietest Schutz, wo die Dunkelheit jede Flamme erlischen lässt.

Du lässt gedeihen, wo die Erde kein Leben mehr in sich spürt.

Meine Hoffnung trägt mich weiter mit der einzig wahren Liebe.

Deiner Liebe, oh Herr.

 
Currently playing:Yoko Kanno - Requiem
Current mood:nachdenklich, kreativ

Eines Nachts...

Die Nacht schlägt ihre Augenlider zu.

Dunkelheit umhüllt die Stadt.

Nachtigallenschreie verhallen zwischen Bäumen,

Bäumen, die leise wispern,

sich Geschichten erzählen aus längst vergangener Zeit.

In der Dunkelheit nicht Angst bedeutete.

In der des Nachts Laternen wie Sterne funkelten.

In der schallendes Gelächter die Stadt belebte.

Vorbei die Sorglosigkeit, vorbei der Leichtmut.

Die Nacht streckt nun ihre Krallen aus.

Heimlich, unberechenbar, bereit zum Sprung.

Horch!

Ein Schrei.

Dann Stille.

Todesstille.

Das Lied der verlorenen Seelen.

 

 
Currently playing:Stille
Current mood:kreativ.nostalgisch.modern.

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..because I did it my way...
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