Unser Leben.
irgendwann besitzt man mehr zukunft als vergangenheit.
die narben werden blasser, der schmerz lässt nach.
es liegt alles in den händen der zeit.
alles in den händen von jedem von uns.
ergreife die chance, denn viele wird es nicht geben.
die natur lässt sich nicht manipulieren.
genauso wie die gedanken von unserem leben.
aus eigener kraft, aus eigenem mut zur wahrheit.
mut zur veränderung, mut allein weiter zu wachsen.
gefangen in der phase der jugendzeit.
noch halb ein kind, schon fast erwachsen.
diskussionen darüber was dazu gehört.
bin ich angekommen?
wo will ich eigentlich hin?
bindungen, beziehungen, abhängigkeit.
prüfstand, analyse, unabhängigkeit.
qual der wahl. die manchmal deutlich ist.
entscheidungen treffen, zu uns selbst stehen.
stehen und weitergehen, gemeinsam...oder einsam.
genieße die existenz solange es noch geht.
denn irgendwann ist es vielleicht zuspät.
zuspät für einwände und kritik.
zuspät für frieden, es herrscht krieg.
zu früh um aufzugeben.
denn immerhin hatten wir. unser leben.
Current mood:
SkeptischMein Tag beginnt...
Ein Jahr vergangen wie ein Wimpernschlag,
Phasen, die einen erinnern lassen an nur einen Tag.
Höhen, Tiefen, Kämpfe und etliche Siege.
Einen Menschen, in den ich mich immer wieder neu verliebe.
Freunde weiter weg oder auch näher in meinem Herzen.
Feste feiern mit Wein und mit Kerzen.
Viele Lichter versammelt an einem Ort.
So fühl ich mich geborgen, bin frei in meinen Gedanken.
Danke, dass ihr zu mir kommt an diesem Tag.
Denn mein Tag beginnt jedes Mal neu, wenn ich euch lächeln seh....
by _anima_
Current mood:
Grinsend.Lied eines alten Kriegers.
Von Mensch zu Mensch,
von Herz zu Herz,
bleibt am Ende eines Lebens nur Schmerz.
Unzählge Jahre mit sich geführt,
Unzählge Male Feuer geschürt.
Im Gepäck Hoffnung und Mut,
gekämpft für Gloria und Blut.
Immer älter wird die Zeit
und es vergeht kaum ein Leid.
Kommen schon neue Gestalten herauf
durch wabernden Nebel, Nachtmars Lauf
und Falten ziehen sich durch mein Gesicht.
Narben bleiben und Schatten sind auf meinem Weg,
sie bleiben ewig, wie der Krieg, der an mir klebt.
Blut, Dreck und knochige Schädel,
ja aus leeren Augenhöhlen schauen sie dich an.
Von Mann zu Mann schweift das Augenlicht,
bis es sich auf dem Schlachtfelde bricht,
bricht an der Klinge, die in deine Seele rast...
Ich bin alt, was soll ich noch sagen.
Hörte schon so oft die Klagen
über ein Leben in solch einer Zeit.
Doch was man beklagt,
das ist man nicht wert,
und doch erheb ich zum Trotz mein Schwert.
Das Eisen hält Stand,
nur die Klinge die bricht,
wenn der Krieger nicht hält,
was er verspricht.
An was er glaubt,
an seine Pflicht,
alles nur für das Licht!....
by _anima_
Current mood:keativ.nachdenklich
lebens/wert.
tief ein- und ausatmen.
blumenduft, gras das wächst, frischer wind.
vögel fliegen dicht an dir vorbei und singen.
du schaust in den himmel und die sonne,
die sonne ist die einzige die untergeht
und immer wieder aufsteht.
jeden morgen neu.
ein- und ausatmen.
alles eine frage der zeit.
musik, die sich im kopf wiederholt
wispert "I fall apart, but I got back up again".
Immer wieder aufstehen, gehen, irgendwann vergehen.
der mensch möchte das einizige wesen sein, was diesen kreislauf durchbricht.
kein vergehen, bleiben...einfach nur bleiben.
ein- und ausatmen.
blumenduft. flügelschläge. sonnenuntergang.
rot wie blut, was verschluckt wird von schwarz.
ungewissheit ist wohl die größte angst, die uns quält.
was wird sein, wenn ich...
stille.
by myself _anima_
Current mood:wie immer nachdenklich, geschafft, aber auch glücklich über den frühling.
Ode an die Musik.
Auf dem Piano nur ein Ton,
doch für unseren Kopf ist es eine ganze Symphonie.
Musik als gerechter Lohn
in dieser Stadt, aus der ich flieh`.
Hinein in eine Welt,
in der nur Gefühle zuhause sind.
Musik so verschieden und wunderbar.
Egal ob laut, leise, düster oder klar.
Ein Gemisch aus Realität und Fantasie
lässt uns vergessen, ist die Ironie
des Lebens, das wir leben,
denn alle Erinnerungen gesponnen durch Musik
bleiben an uns kleben.
Ob wir wollen oder nicht.
Sie nimmt uns gefangen, berührt und nimmt uns in die Pflicht.
Etwas zu tun, irgendetwas nach zu hängen oder zu verdrängen.
Macher der Musik sind Künstler ihrer Zeit
und wenn sie es darüber hinaus sind, haben sie etwas befreit.
Ein Grundgefühl, eine Sehnsucht oder eine Wahrheit
der keiner zu keinem Zeitpunkt entfliehen kann...
Rhythmus der in unseren Herzen schlägt, Schwingungen in denen man sich bewegt.
Tanz der Gefühle, Gesang in den Gedanken.
Ein Film von uns selbst gedreht.
~ music was my first love and it will be my last ~
by seelchen
Current mood:nachdenklich.
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