Gebt Acht! - Die Winterwacht
Weiß färbt den Wald,
still ruht die Nacht,
Lagerfeuer lodern sacht.
Das Dunkel schleicht kalt,
Laternen halten Wacht,
nochmals wird Feuer entfacht.
Des Winters Gesicht
blickt zehrend umher
macht es deutlich der Wärme schwer.
Die Männer rücken zusammen,
Frauen schlafen unter Fellen,
vereist sind nun des Landes Quellen.
Die Zeit friert ein,
die Reise geht zu Ende,
nur der Frühling bringt die Wende.
Der Tod wartet vor der Tür,
ohne Haus scheint man verloren,
drum lauft, wenn ihr nicht seid auserkoren.
Wärmt euch im Gasthaus,
schlaft in Sicherheit
und seid vor der Dunkelheit stets gefeit.
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