Impressionen für die kreative AG - .Gefühlszustände.

Freude

Überraschung

Unerwartet, plötzlich nah.

Der Moment, in dem sich alles auf den Kopf stellt.

In dem du nichts weißt und alles.

Tada, Überraschung!

Und du lächelst. hoffentlich. leis.

 

Vorfreude

Ich könnt platzen, explodieren.

Bin aufgeregt und mir wird heiß.

Ich warte und kann es nicht lassen.

Immer nur Gedanken daran, an die eine Sache.

Freude auf das was sein wird. Begierde. Verlangen.

 

Geborgenheit

Hier kann ich mich fallen lassen.

Genau so wie ich bin, muss nichts spielen.

Du hälst mich einfach, einfach geborgen.

Meine Gedanken fliegen dahin.

Nur noch Wärme durchströmt meinen Körper.

 

Verliebtsein

Hast du das schon einmal gefühlt?

Wenn du innerlich fliegst und doch

vollkommen auf dem Boden stehst.

Wenn du jemanden gefunden hast, 

der das ist, was dich ergänzt, dich hält?

Der dir nicht nur gefällt? 

Und du würdest am liebsten Liebesschwüre schreiben,

mit leuchtenden Augen und pochendem Herzen zu ihm eilen,

um immer und immer wieder zu fühlen, dass es wahr ist.

Du bist verliebt.

 

Zusammenhalt

Was auch kommen mag.

Ihr seid da. Ihr haltet fest.

Zusammen vereint halten wir uns

für eine kleine Ewigkeit.

Ein Gefühl von Unzertrennlichkeit,

an einem Strang, mit einem Ruck.

Und wenn wir fallen sollten, haben wir immer noch

Uns. 

 

Wut

Aggression

Es brodelt in dir und du läufst über.

Du lässt es einfach raus, weil es unbedingt sein muss.

Jetzt.

Sekundenschnell ist es herausgeschrien, ohne Kompromisse.

Deine Wut entläd sich, dein Körper bebt vor Anspannung.

An Bereuen ist nicht zu denken.

Angriff als bessere Verteidigung.

 

Ärger

Du denkst, du bist falsch hier.

Alles nicht wahr. Ungerechtigkeit.

Innerlich zerissen und angestrengt.

Rot wird der Kopf, pumpt Blut durch deine Venen.

Der Sauerstoff fehlt beinah zum Atmen.

Immer wieder der gleich Ärger.

Hineinfressen oder Herauslassen.

Du bist dir unschlüssig. Zwiegespräch mit dir selbst.

 

Wahnsinn

Blinde Wut läuft gegen die Wand.

Verfolgt, verachtet, verdient.

Keine Kontrolle, nur eine Richtung.

Nichts dringt mehr durch nur noch der eine Gedanke.

Wie im Wahn wagst du es nicht dich selbst zu stoppen.

Gedankenlos, machtlos und doch unberechenbar in einem Moment.

 

[der zweite Teil folgt sogleich... auf leisem Fuß]

alle gedichte von mir - seelchen 

 

 

 

 

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