.on the edge of despair.

Gewitterwolken ziehen von fern hierher,

das Land ist wie verlassen.

Grünes Gras gibt es schon längst nicht mehr.

Nur noch eine einzelne Blume wird nicht verblassen.

 

Dürstend nach Wasser, 

trägt sie still die Last der Zeit.

 Sie wirkt immer noch gefasster,

als mancher Mensch weit und breit.

 

Dem Zweck immer zu wachsen,

immer zu gedeihen.

Sich weiter zu entwickeln,

alles zu verzeihen.

 

Und die Wolken kommen,

lachen laut,

der Donner grollt.

 

Und der Regen fällt,

ein kurzes Licht

bis der Tropfen zu Boden rollt.

 

Beinah niedergedrückt

von der Kraft des Wassers,

bangt die Blume um ihr Leben.

 

Um sich letzendlich

nach dem Gewitter

mit neu gewonnener Kraft

zu erheben.... 

 

Du fliehst mit den Gedanken,

schenkst dir keine neue Kraft.

Lass uns zusammen rasten,

lass uns teilen die Last.

 

Hörst du das Gewitter kommen,

es ist längst hier,

auch, wenn unser Leben scheint längst zerronnen,

sind wir doch zusammen hier. 

 

~Vertrocknete Seelen irren überall umher,

suchend nach Wasser und Sonne,

um an ihrem jetzigen Leben weiter zu wachsen.~

 

by _anima_  

 

 

 

 

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