Heute ist der erste Tag von der letzten Woche zu Hause. Also meinem alten Zuhause. So sehr ich mich auch auf die Zeit in Leipzig freue,steh ich dem ganzen doch irgendwie traurig und ängstlich gegenüber. Auch wenn meine Eltern und ich uns hier auch nie ständig gesehen haben oder sowas in der Art, wusste ich dennoch, dass sie anwesend sind. Halt einfach da, wenn ich sie doch brauchte. Dass das jetzt aufhört, ist irgendwie komisch. Aber der erste Schritt zum komplett eigenem Leben - das worauf ich mich schon seit Jahren hinsehne.

Zudem gab es am Wochenende recht gute Neuigkeiten. Mein Freund und ich sprachen nochmal wegen der ganzen Arbeits-,Umzugs-Sache. Dadurch,dass sein Verlängerungsantrag wohl nicht durchgeht, wussten wir die letzte Zeit nicht mehr ein und aus. Nun haben wir uns dafür entschlossen, dass er bis er eine Arbeit in Leipzig hat und sich eine Wohnung leisten kann, bei mir unterkommt. Das wird dann Ende Oktober der Fall sein. Ich hab es immernoch nicht ganz realisiert, dass wir das wirklich durchziehen. Aber es ist schön zu wissen, dass ich ihn nun doch bald bei mir hab.

 
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  • von:Sarah

Von Möbeln, Umzugskartons und einem neuen Leben.

Herrje, langsam wirds ernst. Die letzten 2 Nachmittage habe ich quasi bei Ikea verbracht um mir meine neue Einrichtung zu kaufen. Mama war erst der Meinung, es soll doch wieder etwas nettes holzfarbenes werden.. damit das alles nicht "so düster ist" - nund sind meine Möbel doch schwarz/weiß. :) Und Mama gefällts. Mir fehlt jetzt nur noch dieser schöne weinrote Teppich und der kleine schwarze Tisch. Der Teppich und meine Bettwäsche werden dann der "fehlende Farbtupfer" bei der ganzen Sache. Ich freu mich schon.
Übermorgen kommt mein Liebling zu mir. 3 Wochen ohne den Anderen können die Hölle sein. Dann Samstag mein Älter-Werden feiern und Sonntag fahren wir dann zusammen nach Leipzig in die Wohung für ein paar Tage. Streichen (endlich bekomm ich die Wand mit dem Muse-Logo :)), Möbel aufbauen, mich ummelden, bei der Uni vorbeigucken,.. Dann genieß ich noch die Tage mit ihm bei mir daheim und die Woche drauf gehts dann wirklich an den Umzug. Dann heißts Bücher, CDs,DVDs und Sachen zusammenpacken, alles verstauen und ab gehts.
An dem Wochenende holen mein Mitbewohner und ich auch unsere neuen Mitbewohner - 2 kleine Kätzchen.  Als wir sie das erste Mal gesehen hatten und ich die eine kleine auf den Arm genommen hab und sie hat sich sofort auf mir zusammengerollt und geschnurrt - Das war Liebe auf den ersten Blick. Seit Jahren wieder eine kleine Katze zu haben und sie dann auch endlich mit in der Wohnung halten sie dürfen, ist jetzt schon das Größte für mich.

Von Tag zu Tag werd ich hibbeliger und auch ein wenig ängstlicher. Aber was solls - irgendwann muss ich ja mein eigenes Ding durchziehen. Und daheim raus will ich ja sowieso schon seit Jahren.
Dennoch betrübt es mich, dass meine Mama so traurig ist.

 
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  • von:Sarah

Der kleine Feigling in mir - Er liebt den Helden in Dir.

Ich hab gestern/heute Nacht noch eine Stunde wachgelegen und dann meinem Freund einen Brief geschrieben. Einen langen Brief.
Länger, als er eigentlich sein sollte. Er hat letztes Wochenende auf dem Summerbreeze sein Handy verloren und ich wollte ihm nun meine 2.Simkarte per Post schicken, damit wir wenigstens irgendwie kommunizieren können,wenn er in der Kaserne ist. Mehr sollte es eigentlich nicht werden: Die Simkarte und ein paar liebe Worte. Das ich ihn liebe und vermisse. Aber irgendwie gerieten mir meine Worte dann doch ein wenig außer Kontrolle. Ich hab ihm quasi meine ganze Emotionswelt ihm gegenüber dargelegt. Wie sehr ich ihn liebe und wie viel Geborgenheit er mir gibt - wie vollkommen er mich macht.
Normalerweise sage ich solche Dinge kaum noch, weil ich einfach vorsichtiger mit solchen Aussagen geworden bin.. nach den ganzen Flauten.
Ich weiß, dass es richtig,gut und schön war ihm das alles aufzuschreiben. Und ich weiß auch, dass ihm beim lesen die Tränen kommen werden, vor Rührung. Dennoch frag ich mich, warum das alles aufeinmal in mir hoch kam und warum ich das niederschreiben musste.

Er hatte vor dem Summerbreeze (mehr aus Spaß) gemeint, dass er mir bei einem bestimmten Lied einer Band (ich mag weder die Band noch das Lied, aber ich hatte versprochen dennoch mit ihm zu dem Auftritt zu gehen) einen Heiratsantrag macht. Weil es so kurios und lustig wäre. Er hat es dann auch mehr oder minder gemacht - also kurz niedergekniet ist er und hat mich mit einem breitem Grinsen angesehen. Und dann war auch schon wieder gut.
Und ich muss zugeben, dass ich danach irgendwie traurig war, dass er nicht gefragt hat. Ich weiß nichtmal warum genau.
Er ist der Mann, mit dem ich mein Leben teilen möchte. Der, der mein Herz mit so viel Glück und Freude erfüllt, nur wenn er neben mir liegt und mich anlächelt. Der Mensch, bei dem ich mir sicher bin, dass er mich ewig lieben wird und mit mir alles schlechte übersteht - weil er schon zuvor alles Schlechte mit mir und für mich durchgestanden hat.
Ich möcht, dass er mich fragt, ob ich mein Leben mit ihm teilen möchte.

 
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  • von:Sarah

:)

"Sie sind zum Wintersemester 2010/11 für das 1. Fachsemester des Studienganges Sozialwissenschaften/Philosophie - Kernfach Philosophie im Hauptverfahren nach Bestimmungen der im Freistaar Sachsen geltenden Vergabeverordnungen zugelassen worden"

 

YES!

 
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  • von:Sarah

Bauchentscheidung

Ich hab ihm gestern gesagt, dass er sich verpflichten lassen kann. Weil es ihn glücklich macht und es unserer Beziehung zu gute kommt. Muss ich meine Prinzipien halt zurück stecken - wird schon irgendwie.

 
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  • von:Sarah

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