Liebe macht verletzlich

Ich weiß auch nicht, was mit mir los ist. Ich werd anhänglich. Klammeräffchen. Aber nicht auf eine vielleicht noch "normale" sondern eine für mich schlechte Weise.

Ich liebe meinen Freund. Abgöttisch. Ich liebe ih so sehr, dass ich ihn nicht mehr los lassen mag. Nicht ohne ihn sein mag. Was zur Folge hat, dass ich jede Aktion von ihm "nicht in meiner Nähe zu sein" als böse,unfair,gemein nennt es wie ihr wollt, ansehe. Und dann bin ich verletzt, bocke rum und es gibt Streit. Und das tut mir dann noch mehr weh, weil ich es nicht mag wenn es zwischen uns beiden so unangenehm ist. Es ist ein Teufelskreis aus dem ich nicht wieder herauskomme. Ich weiß einfach nicht wie. Vielleicht hab ich einfach nur Angst, wieder alles zu verlieren wie bei M. damals. Das wieder alle Stricke reißen und mein Herz wieder zerfetzt wird. Und diesmal bezweifel ich, dass da nochmal so schnell jemand kommt wie mein JD.

Alle die meinen Blog hier von Anfang an verfolgen, könnten sich vielleicht noch an meinen Freund nach M. erinnern. Ich hab ihn hier damals noch beim richtigen Vornamen genannt. Und ihr wisst dann vielleicht auch noch, wie sehr ich unter der zu zeitnahen Trennung gelitten habe und wie oft es nochmals zwischen ihm und mir hin und her ging. Und für alle die möcht ich hier nun mal sagen - dieser Ex ist mein JD. Mein jetzt wieder aktueller Freund. Nach 2 Jahren Freundschaft und nie wirklich weg gewesenen Gefühlen, haben wir wieder zueinander gefunden. Vielleicht auch ein Grund, warum ich ihn nicht los lassen möchte. Ich möchte das was ich mir nochmals erkämpft habe, nicht wieder verlieren. Nochmal schaff ich das einfach nicht - daran geh ich zu Bruch.

Aber ich kann nicht von ihm verlange, dass er sich stets und ständig um mein verkümmertes Seelchen kümmert. Ich kann nicht verlangen, dass er mich genauso weit über Dinge erhebt, wie ich ihn. Das er auch einfach spontan zu mir kommt, wenn er weiß mir geht es schlecht. Auch wenn ich das für ihn tue. Auch wenn ich es mir wünsche. Ich bin manchmal einfach zu aufopfernd und denke dann, dass andere auch so sein sollten, obwohl man das nicht verlangen kann. Und dann bin ich wieder verletzt, wobei wir wieder beim Hauptthema wären.

Ich steh im Moment vor der Tür mit der Aufschrift "zufriedenes Leben" und finde den Schlüssel im Chaos nicht - und sitze im Endeffekt verzweifelt und aus Frust weinend vor der Schwelle.

am  22. Oktober 2009  um  23:22

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Ich drueck dich ganz doll.


Ich bin vermutlich leider die absolut falsche Person, um dir irgendwelche Tipps zu geben, weil ich... weiss nicht. Da eher einen verbitterten Draht zu habe.


Aber ich denke an dich und hoffe, dass du das schaffst, ein bisschen loslaesst und dann merkst, dass es viel besser ist, wenn jeder irgendwie noch seinen Raum hat.


<3

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