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Mittwoch, 3. Dezember 2008

Drei Tage Aufenthalt in einer Ferienwohnung in Rom gewinnen

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Wie heißt die Sehenswürdigkeit?
 

Bei einem Gewinnspiel der Vermittlungsagentur www.romabed.de können die Teilnehmer mit etwas Glück einen kostenlosen Aufenthalt für drei Tage und zwei Personen zwischen dem 1. und 15. März 2009 in einer Ferienwohnung mit kleiner Küche mitten in Rom gewinnen. Den genauen Zeitraum werden wir mit dem Gewinner absprechen. Die Kosten für Anreise und Verpflegung trägt der Gewinner selbst. 

Um den kostenlosen Aufenthalt zu gewinnen, muss e nur eine Frage beantworttn und  eine E-Mail mit der richtigen Antwort an RomaBed geschickt werden

Die Frage lautet:

Wie heißt eine berühmte Sehenswürdigkeit in Rom?

a. Maurische Treppe

b. Spanische Treppe

c. Italienische Treppe

Alle Infos unter www.romabed.de



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von: romehome


Dienstag, 2. Dezember 2008

UN-Artenschutzkonferenz in Rom über Gorillas

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Afrikanische Menschenaffen sind bedroht 

2009 ist das Jahr des Gorillas: Zum Auftakt der UN-Artenschutzkonferenz über wandernde Tierarten hat Fürst Albert II. von Monaco in Rom offiziell die weltweite Gorilla-Kampagne eröffnet.

Die stark bedrohten afrikanischen Menschenaffen würden allzu oft Opfer von Wilderern, Umweltzerstörung und Kriegen, sagte Albert bei der Eröffnung der 9. Vertragsstaatenkonferenz der Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten (CMS). "Dabei soll die Tragödie der Menschen nicht der der Tiere entgegengestellt werden."

"Ziel von Kampagnen wie dem Jahr des Gorillas ist es, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensverhältnisse der betroffenen Menschen", betonte der Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP, Achim Steiner. Das Jahr des Gorillas steht auch für die Bekämpfung von Armut und Hunger in den betroffenen Regionen.

Ein Hauptanliegen ist die Umsetzung eines Gorillaabkommens, das etwa die Ausbildung und Bezahlung von Wildhütern zum Schutz der Menschenaffen vorsieht. Sie sollen die Jagd auf Gorillas als Nahrung (so genanntes Bushmeat) verhindern. Weitere Massnahmen sind die Unterstützung der Forschung sowie die Unterstützung von Ökotourismus.

Drei der vier Gorilla-Unterarten stehen nach Daten der Weltnaturschutzunion IUCN unmittelbar vor dem Aussterben. Für sie gilt auf der Roten Liste der IUCN die höchste Gefährdungsstufe. Aber auch die vierte, die sich in der zweithöchsten Gefährdungsstufe findet, ist stark bedroht.

Quelle: SonntagsZeitung
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von: romehome


Montag, 1. Dezember 2008

Vanvitelli: Vater der Vedutenmalerei

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Porträt von Vanvitelli.

Robilant + Voena in London zeigen 30 Bilder von Vanvitelli, auch bekannt als Gaspar van Wittel.

Zu den begehrtesten Souvenirs der frühen Kultur-Touristen gehörten Veduten von "bella Italia", die vor allem in englischen Landschlössern wohl nicht nur an die Kunst-Erlebnisse der jungen "Grand Tour"-Aristokraten erinnerten. Am 2. Dezember werden in London bei Christie's zwei Canaletto-Motive der Serenissima als teuerste Lose dieser Altmeisterwoche angeboten. Auf Rezession-ignorierende 4-6 bzw 3-5 Mio. Pfund taxiert, pochen sie auf die Attraktion der Lagunenstadt, auf aristokratische Provenienz und Marktfrische.

Seinerzeit ebenfalls hochgeschätzt, heute aber eher nur Kennern bekannt, ist der Vater dieser topographischen Malerei. Zum ersten Mal wird jetzt der Niederländer Gaspar van Wittel, in seinem Adoptivland zu Vanvitelli italianisiert, außerhalb von Italien in einer Ausstellung gewürdigt: Rund 30 Gemälde, die von der Galerie "Robilant + Voena" zu einer musealen Schau versammelt wurden, "wie sie so bald in diesen schwierigen Zeiten nicht mehr von einer Privatgalerie geleistet werden kann." So kommentiert es der Galerist Edmondo di Robilant.

Gaspard van Wittel (1652/53 in Amersfoort geboren, 1736 in Rom gestorben) ließ sich jung in Rom nieder und malte in über 60 Schaffensjahren Hunderte von Ansichten in der Tiberstadt und Umgebung, in Florenz, Venedig, Neapel und der Lombardei. Früh erkannten fürstliche Mäzene sein spezielles Talent für die akkurate Wiedergabe von Architektur und Perspektive, die er mit dem niederländischen Sinn für dekoratives Detail verband. Ein Prinz Colonna bestellte etwa weit über 100 seiner Veduten. Natürlich kam auch Vanvitelli der damaligen Passion für die Ruinenromantik nach. Die gerade neu gestaltete Piazza del Popolo oder der Bau von neuen Häfen inmitten der Stadt am Tiber dokumentieren die Ewige Stadt zu Beginn des 18. Jahrhundert. Er beschreibt das lebhafte Treiben der Arbeiter, Schiffers- und Handelsleute am sandigen Ufer des von Flössen, Kähnen und Segelboten bestückten Flusses, in dem sich die Häuser schimmernd spiegeln. Dass der Niederländer neben der genau beobachteten Topographie auch den Charme-Effekt liefert, macht diese Dokumente einer vergangenen Zeit so reizvoll.

Canaletto führt auf diesem Gebiet die Preisliste an, bei rund 16 Mio. Pfund ist sein derzeitiger Auktions-Rekord verzeichnet. Und steht Canaletto auf der Wunschliste internationaler Sammler, so werden Vanvitellis Veduten heute meist nach Italien zurückgeführt. Kleine Tempera-Arbeiten sind ab 100-200 000 Pfund bewertet, sein Auktionsrekord liegt bei knapp zwei Mio. Pfund, "im Privathandel aber auch höher", so Edmondo di Robilant. Einige Werke in der jetzigen Ausstellung sind auch verkäuflich: So die Ansicht des Colosseums für 350 000 Pfund, der Blick auf die Villa Aldobrandini in Frascati für 1,6 Mio. Pfund und eine römische Tiber-Vedute für 3,5 Mio. Euro. Eine der sechs bekannten Versionen dieses Motivs wurde im Dezember 2007 bei Sotheby's für 1,9 (1-1,5) Mio. Pfund versteigert.

Quelle: Welt Online
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Sonntag, 30. November 2008

Historischer Krimi: Wilde Intrigen in Rom

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Das italienische Autorenpaar Monaldi & Sorti ist Meister in der Verbindung von historisch verbürgten, wenn auch oft verdrängten Fakten und Fiktion. Im neuen Opus erzählt der Ziehsohn von Leonardo da Vinci aus der Perspektive von "unten" vom Rom-Aufenthalt seines Meisters. Die Tradition des Schelmenromans wird wieder aufgegriffen: Salaì, neugierig, verfressen und schlau, ist immer zu sexuellen Abenteuern bereit. Gern macht er sich über seinen unbeholfenen Meister und Gelehrtenfreund lustig. Der Hintergrund ist ein ernster. Im Grunde geht es darum, wie Geschichtsschreibung für politische Zwecke manipuliert wird. Und, wie im Falle der Germania von Tacitus, Schriften schlicht gefälscht wurden, um ein Gegenbild zu den so bösen rezenten Zeiten zu haben. Monaldi und Sorti haben gründlichst recherchiert und irritierende Fakten zutage gefördert.

Boccaccio-Erzählung

Etwa der schlechte Leumund des Borgia-Papstes Alexander: der beruht zum Großteil auf der Gegenpropaganda in Deutschland; so wurde gezielt für die Reformation und gegen den katholischen Klerus Stimmung gemacht. Salaì begegnet in Rom geheimen Bünden - an ihrer Spitze der ruchlose Schreiber des Papstes, Johannes Burkard, der eine Boccaccio-Erzählung plagiierte, um dem Papst zu schaden. Der Anhang mit den Quellen ist mindestens so spannend wie die Intrigen in Rom: ein intellektueller Genuss im Gewande eines historischen Krimis und eine Aufforderung an Historiker, mehr Quellenforschung zu betreiben. (Ingeborg Sperl/Album, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29./30.11.2008)

Rita Monaldi, Francesco Sorti, "Die Zweifel des Salaì". Deutsche Übersetzung: Annette Kopetzki. € 19,90 / 507 Seiten. Kindler 2008.

Quelle: derStandard
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Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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von: romehome

Geändert am 30. November 2008 um 13:55

Historischer Krimi: Wilde Intrigen in Rom

Das italienische Autorenpaar Monaldi & Sorti ist Meister in der Verbindung von historisch verbürgten, wenn auch oft verdrängten Fakten und Fiktion. Im neuen Opus erzählt der Ziehsohn von Leonardo da Vinci aus der Perspektive von "unten" vom Rom-Aufenthalt seines Meisters. Die Tradition des Schelmenromans wird wieder aufgegriffen: Salaì, neugierig, verfressen und schlau, ist immer zu sexuellen Abenteuern bereit. Gern macht er sich über seinen unbeholfenen Meister und Gelehrtenfreund lustig. Der Hintergrund ist ein ernster. Im Grunde geht es darum, wie Geschichtsschreibung für politische Zwecke manipuliert wird. Und, wie im Falle der Germania von Tacitus, Schriften schlicht gefälscht wurden, um ein Gegenbild zu den so bösen rezenten Zeiten zu haben. Monaldi und Sorti haben gründlichst recherchiert und irritierende Fakten zutage gefördert.

Boccaccio-Erzählung

Etwa der schlechte Leumund des Borgia-Papstes Alexander: der beruht zum Großteil auf der Gegenpropaganda in Deutschland; so wurde gezielt für die Reformation und gegen den katholischen Klerus Stimmung gemacht. Salaì begegnet in Rom geheimen Bünden - an ihrer Spitze der ruchlose Schreiber des Papstes, Johannes Burkard, der eine Boccaccio-Erzählung plagiierte, um dem Papst zu schaden. Der Anhang mit den Quellen ist mindestens so spannend wie die Intrigen in Rom: ein intellektueller Genuss im Gewande eines historischen Krimis und eine Aufforderung an Historiker, mehr Quellenforschung zu betreiben. (Ingeborg Sperl/Album, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29./30.11.2008)

Quelle:



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von: romehome


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