Mittwoch, 4. Januar 2012
Romehome.de baut Bettenkapazität in Rom weiter aus

Die deutsche Vermittlungsagentur romehome.de mit Sitz in Schifferstadt (Rheinland-Pfalz) baut im Jahr 2012 ihr Angebot an Ferienwohnungen, Privatzimmern (Bed & Breakfast) und Pensionen für Privatpersonen und Reisegruppen weiter aus. Grund ist die im vergangenen Jahr stark gestiegene Nachfrage. Derzeit stehen der Agentur in Rom und Umgebung rund 350 Betten zur Verfügung. Grund ist die im vergangenen Jahr stark gestiegene Nachfrage. Gerade für Spitzenmonate April und Mai sowie September oder Oktober waren die Unterkünfte im vergangenen Jahr frühzeitig ausgebucht.
Die Deutschen haben einen guten Ruf. "Sie machen sogar die Betten bei der Abreise", berichtet Christine Martin. Über die Internetseite www.romehome.de vermittelt die studierte Romanistin und Rom-Kennerin Unterkünfte in der Ewigen Stadt. Das Angebot reicht von Bed & Breakfast-Zimmern über Ein-Zimmer-Apartments bis hin zu großen Ferienwohnungen mit Terrasse. Gruppen können in mehreren nahe bei einander gelegenen Wohnungen oder in Pensionen untergebracht werden.
Alle Unterkünfte werden von Christine Martin auf Herz und Nieren geprüft. Rund alle vier Wochen jettet sie in die italienische Hauptstadt und wohnt in den von ihr angebotenen Objekten. "So weiß ich, dass jetzt eine Straßenbahn an der Wohnung vorbeifährt, wo es früher ruhig war." Dieses Wissen fließt in ihre individuelle Beratung ein, die immer wichtiger wird. Sie erfährt am Telefon oder per E-Mail von den Wünschen ihrer Kunden und kann sehr genau einzelne Objekte empfehlen.
In Rom angekommen, sind die Gäste nicht auf sich alleine gestellt. Bricht einmal ein Schlüssel ab oder ist ein deutschsprachiger Arzt vonnöten, kann Christine Martin von Schifferstadt aus per Handy und dank ihrer guten Kontakte nach Rom schnell Hilfe organisieren. Zu ihren Kunden zählen immer häufiger auch Geschäftsreisende, die zum Beispiel einen Fachkongress besuchen. Die Wohnungen liegen alle im historischen Zentrum von Rom und sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Große Übersichtlichkeit erhält die Homepage dadurch, dass Rom in einzelne Bezirke aufgegliedert wird. Angebote gibt es auch in der Umgebung von Rom - beispielsweise am idyllisch gelegenen Vulkansee Lago Bracciano oder im 36 Kilometer von Rom entfernten, ländlich gelegenen Passo Corese. Romehome bietet außerdem private Objekte in Neapel und an der Amalfi-Küste an. Täglich aktualisierte Last-Minute-Angebote runden das Angebot ab.
In Kooperation mit dem deutsch sprechenden Kunsthistoriker Alessandro Canestrini bietet Romehome Kulturrundgänge in und außerhalb Roms an. Auf Wunsch gibt es Führungen, die auf Kinder zugeschnitten sind - zum Beispiel "Mit Rollerblades oder Fahrrädern durch den Borghese-Park".
ÜBER ROMEHOME.DE
Romehome.de ist eine Agentur, die sich auf die Vermittlung von Ferienwohnungen in Italien mit Schwerpunkt Rom und Umgebung, Neapel und Amalfiküste spezialisiert hat. Firmeninhaberin Christine Martin hat romanische Sprachen studiert, längere Zeit in Rom gelebt und spricht sehr gut Italienisch. Sie ist eine ausgezeichnete Rom-Kennerin, steht im ständigen Kontakt mit den Wohnungsbesitzern und kennt alle Objekte persönlich. Noch stärker auf Rom fokussierte Angebote bietet die gleiche Agentur auch unter www.romabed.de.
Quelle: Perspektive Mittelstand
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von: romehome
Neues Buch über Mussolinis gigantische Architekturprojekte

Nicht realisierter Wettbewerbsentwurf für den Palazzo del Littorio in Rom.
Der Duce wollte mit Architekturprojekten die anderen Diktatoren übertrumpfen. Ein Buch dokumentiert nun die gigantomanischen Stadtpläne des Benito Mussolini.
Nirgendwo in Europa wurden vor dem Zweiten Weltkrieg so viele einschneidende städtebauliche Massnahmen und Veränderungen vorgenommen wie im faschistischen Italien. Architektursoziologe und Stadtplaner Harald Bodenschatz beschreibt im Buch «Städtebau für Mussolini» ausführlich die Projekte des Duce. Dieser liess alte Städte modernisieren, unzählige Siedlungen, ganze Dörfer und Städte bauen oder Sümpfe trockenlegen.
Ein Architekt im Dienste des Duce
Bodenschatz legt den Schwerpunkt auf die städtebaulichen Projekte im Grossraum von Rom. Mussolini habe das Potenzial des Städtebaus als Herrschaftsinstrument erkannt und das Thema zur Chefsache gemacht, sagt Bodenschatz. Einer der zentralen und besonders einflussreichen Architekten im faschistischen Italien war Marcello Piacentini. Er habe wie kein anderer den Städtebau des Regimes geprägt. Allerdings hatte er anders als Speer nie ein offizielles Amt inne.
Die markantesten Bauten sind jene für die geplante Weltausstellung, aber auch die Sportstadt (Foro Mussolini, heute Foro Italico) ist sehr markant. «Der bemerkenswerteste neue Stadtteil aus dieser Zeit wird oft übersehen: das mythische Garbatella», sagt Bodenschatz. Im historischen Zentrum Roms seien die massiven Eingriffe heute nicht mehr als solche der Mussolinizeit zu sehen, weil viel abgerissen wurde. «In Italien war die Architektur nicht so streng reglementiert, es gab eine stilistische Vielfalt, die allerdings in den 1930er-Jahren geringer wurde.» Und es gab, so Bodenschatz, offenbar «keine Zwangsarbeit wie in NS-Deutschland und in der Sowjetunion bei grossen Städtebauprojekten.»
Kahlschlag im historischen Zentrum Roms
Viele Projekte wurden nie umgesetzt. So sah man beispielsweise einen Kahlschlag für das historische Zentrum von Rom und eine faschistische Kolossalstatue vor und hatte nicht zuletzt auch Stadtpläne für Addis Abeba nach dem Überfall auf Äthiopien.
Verblüffend sei für diese Zeit gewesen, dass das faschistische Regime seine Mittelschichten «urbanisierte»: Es gab neue Arbeitsplätze in den umgebauten historischen Zentren und kompakte urbane Wohnquartiere. «Ganz anders als bei der damals auf Suburbanisierung gerichteten Entwicklung in Deutschland oder in den USA.»
Regimes exportierten ihre Pläne
Bodenschatz' Buch analysiert auch die Charakteristik des italienischen Städtebaus im Kontext der anderen Diktaturen Europas. «Sie versuchten sich mit Projekten zu übertrumpfen. Die Nationalsozialisten orientierten sich in vielerlei Hinsicht an Einrichtungen Mussolinis, der ja seit 1922 Regierungschef war, also weit vor Hitler», sagt Bodenschatz. Die Pläne des Diktators bzw. seines Architekten Alfred Speer seien ohne diejenigen aus Italien nicht zu verstehen, aber auch Mussolini habe später auf Hitlers Pläne reagiert.
Die Regimes in Rom, Berlin und Moskau wollten ihren Städtebau auch exportieren: Deutschland vor allem nach Osten, das faschistische Italien in die Kolonien bzw. auf den Balkan und die Sowjetunion nach dem Krieg nach Osteuropa.
Quelle: TagesAnzeiger.ch

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von: romehome
Japanischer Modeunternehmer will Cestius-Pyramide in Rom restaurieren

Eine Million Eure steckt Yuzo Yagi in die Sanierung des 36 Meter hohen Grabmals des römischen Volkstribuns Gaius Cestius. Im Gegenzug wünscht er sich ein Schild mit seinem Namen.
Ein japanischer Modeunternehmer will rund eine Million Euro für die Restaurierung der Pyramide des Gaius Cestius in Rom zur Verfügung stellen. Einem Bericht der Zeitung "La Repubblica" vom Donnerstag zufolge wird der Modeunternehmer Yuzo Yagi aus Osaka noch in diesem Monat einen entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Die Arbeiten an der rund 2000 Jahre alten Pyramide sollen im April beginnen. Bei dem Projekt sollen auch Sonden zum Einsatz kommen, um nach verborgenen Kammern zu suchen. Auf deren mögliche Existenz hatten bereits Untersuchungen mit Ultraschallgeräten hingewiesen.
Yagi verlangt im Gegenzug für seine Investition, dass ein Schild mit seinem Namen in der Nähe der Pyramide aufgestellt wird. Sein Traum sei es, eine Spur im Land zu hinterlassen, sagte Rita Paris, die das Bauwerk im Auftrag der Stadt verwaltet. Die rund 36 Meter hohe Pyramide ist das Grabmal des im Jahr 12 vor Christi Geburt verstorbenen römischen Volkstribuns Gaius Cestius. Heute befindet sich in ihrer Nähe eine stark befahrene Verkehrskreuzung. Auch das berühmte Colosseum in der italienischen Hauptstadt soll im kommenden Jahr restauriert werden.
Quelle: Die Presse.com
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von: romehome
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Herabfallende Steine: Kolosseum kommt unter die Lupe

Nach Berichten über heruntergefallene Steine am weltberühmten Kolosseum in Rom hat das italienische Kulturministerium am Mittwoch eine Untersuchung angekündigt. Augenzeugen hatten bereits am Sonntag von herabgefallenen Steinen berichtet.
Laut einem Bericht der italienischen Nachrichtenagentur ANSA bröselte am Dienstag ein weiteres Stück ab. Die Direktorin des Kolosseums, Rossella Rea, wies die Berichte als falsch zurück.Sie sprach von einer «Geistesstörung», die ab und an auftrete, wenn Menschen glaubten, dass das Amphitheater zerfalle. Im März soll eine 25 Millionen Euro teure Restaurierung des Kolosseums beginnen, die von einem italienischen Unternehmer finanziert wird.
Quelle: Südostschweiz.ch
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome.de und Romabed.de im Programm.
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von: romehome
Geändert am 29. Dezember 2011 um 14:38 Mittwoch, 21. Dezember 2011

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Roms Chinatown auf dem Esquilino-Hügel?
Eine Reportage von Christina Heuschen
Ist die Piazza Vittorio Emanuele immer noch kulturelles Paradebeispiel für Integration oder muss sie einer heraufbeschworenen ‘chinesischen Ramschkultur’ weichen? Ein literarisch-musikalischer Gang durch das Herzstück des römischen Multikulti-Viertels Esquilino.
„Ich bin der letzte Italiener in einem Meer aus Chinesen. Und ihr wollt mich aus meinem Laden rauswerfen, weil ich meine Steuern nicht zahlen kann? Wie kann die Stadt Rom das zulassen?“ Im Schaufenster eines Klamottenladens an der Piazza Vittorio hängt ein Beschwerdebrief. Darin beklagt der Ladenbesitzer die Situation in seinem Viertel, das in den letzten Jahren zum römischen Chinatown verkommen sei. Willkommen an der Piazza Vittorio, dem Platz, der in Roms wohl berühmtesten multi-ethnischen Viertel auf dem Esquilino-Hügel, gleich um die Ecke des Hauptbahnhofs Termini liegt. Rund um die Piazza verteilen sich viele kleine Ramschläden - 100% Polyester - und Schnellimbisse. Fast alle tragen chinesische Schriftzeichen und haben sich auf Billigware wie Schmuck, Kleidung beziehungsweise Fastfood spezialisiert.
Auch in dem 2006 erschienenen Bestseller Scontro di civita per un ascensore in Piazza Vittorio [Krach der Kulturen um einen Fahrstuhl an der Piazza Vittorio; dt. 2009] von Amara Lakhous kriegen die Chinesen des Viertels ihr Fett weg: „Mir hat man gesagt, dass die Chinesen Hunde und Katzen essen. Jetzt, wo ich Ihnen all diese Dinge gesagt habe, gibt es doch keinen Zweifel mehr, dass die Chinesen den armen Valentino entführt und aufgegessen haben!“ Der ursprünglich algerische Autor, der selbst jahrelang an der Piazza lebte, beschreibt in seinem Roman einen Mordfall im berühmten Multikulti-Viertel der Stadt Rom und lässt dabei die verschiedenen Kulturen und Klischees, die den Alltag am Piazza Vittorio ausmachen, aufeinanderprallen. „Ich arabisiere das Italienische und italianisiere das Arabische“, beschreibt er seinen spezifischen Schreibstil, dessen Erfolg die Verfilmung der Romanvorlage durch Isotta Toso zur Folge hatte.
Auch wenn sich der ein oder andere Anwohner über eine Invasion chinesischer Einwanderer beschweren mag, hat sich das multiethnische Römer Viertel über erfolgreiche Kulturinitiativen einen integrativen Ruf erarbeitet. Im gleichen Jahr wie Lakhous Roman erscheint das Doku-Musical L’Orchestra Di Piazza Vittorio [Das Orchester von Piazza Vittorio] über das berühmte, im Viertel geborene Orchester, dessen Mitglieder aus allen Ecken der Erde stammen. Die unmögliche Suche nach dem perfekten Klang und dem Zusammenspiel kultureller Differenzen war die kuriose Idee von Agostino Ferrente. Der Italiener gründete 2002, nach der Schließung des Programmkinos ‘Apollo 11’, einen gleichnamigen Verein, um dem kulturellen Verfall an der Piazza Vittorio entgegenzuwirken. Die 16 Mitglieder aus 11 verschiedenen Ländern erhielten bald internationale Anerkennung und trugen die Ideen der Piazza auch in andere Länder. Der Erfolg und die Kommerzialisierung der Idee mag zu Kopf gestiegen sein, denn zukünftig gehen der Verein und das Orchester getrennte Wege.
Ganze Reportage bei cafebabel.com lesen >>>

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von: [unbekannt]
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