Samstag, 19. Juli 2008
Zählung aller Roma in Rom läuft

Die Zählung hat begonnen.
Unter der Aufsicht des Roten Kreuzes hat in Rom die Zählung aller Bewohner illegaler Roma-Behelfsiedlungen begonnen. Dabei wurden keine Fingerabdrücke aufgenommen, wie dies der römische Bürgermeister Gianni Alemanno gefordert hatte.
Die umstrittene Massnahme soll ausschliesslich nur dann erfolgen, wenn die Feststellung der Identität anders nicht möglich ist, etwa wenn sämtliche Papiere fehlen.
"Wir zwingen niemanden, sich zählen zu lassen. Die Registrierung erfolgt auf freiwilliger Basis", berichtete der Präsident des Roten Kreuzes in Rom, Fernando Capuano. Zirka 10 000 Roma leben Schätzungen zufolge in der italienischen Hauptstadt.
Parallel dazu hat die römische Gemeinde mit einer Zählung der Roma-Kinder in den Schulen begonnen. Das Rote Kreuz sammelt auch Informationen über den Gesundheitszustand der Roma. Diese Fakten sollen in einer Datei gesammelt werden.
"Wir führen eine humanitäre Initiative, wir wollen niemanden bestrafen", versicherte der Präsident des Roten Kreuzes in Italien, Massimo Barra.
In Italien gibt es mehr als 700 Behelfssiedlungen, die sich vorwiegend um Rom, Mailand und Neapel konzentrieren. Die meisten Bewohner sind Roma. Oft fehlt es in den Lagern an ausreichenden sanitären Einrichtungen.
Quelle: zisch.ch
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von: romehome
Geändert am 19. Juli 2008 um 13:58 Der deutsche Friedhof in Rom
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Der "deutsche Friedhof" neben St. Peter an der Südseite des Vatikanischen Hügels gelegen. Seit dem 14. Jh. als „Campo Santo" bekannt. Die älteste deutsche Nationalstiftung in Rom. Gebäudekomplex, heute Sitz von drei Institutionen: Erzbruderschaft zur schmerzhaften Mut-tergottes der Deutschen und Flamen (Eigentümerin des Geländes), Priesterkolleg „Collegio Teutonico" (seit 1876) und Römisches Institut der Görres-Gesellschaft (seit 1888) Schwerpunkt: Christliche Archäologie und Kirchengeschichte, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der Mainzer Akademie der Wissenschaften Bearbeitung der römischen Katakombenmalerei.
Bei Errichtung des souveränen Vatikanstaates auf Grund der Lateranverträge von 1929 blieb der Campo Santo Teutonico italienisches Staatsgebiet, erhielt aber den Status der Exterritori-alität. In der letzten Phase des 2. Weltkrieges fanden zahlreiche politische Flüchtlinge im Campo Santo Zuflucht. Zugang nur über die Vatikanstadt (seitlicher Eingang zwischen Palazzo Sant´Ufficio und Kolonnaden).
Neben Friedhof und Kirche (Rechtsträger: die 1579 gegründete Erzbruderschaft St. Michael) seit 1876 ein deutsches Priesterkolleg und seit 1888 Sitz des römischen Instituts der Görres-gesellschaft mit umfassender Bibliothek. Auf dem Friedhof u.a. die Gräber von Königinmut-ter Charlotte Friederike von Dänemark (gest. 1840) und dem Dichter Stefan Andres (gest. 1970).
Die Anfänge des Friedhofs und der Friedhofskirche gehen aber weiter zurück in die Zeit nach dem Bau der ersten Peterskirche. Auf dem Gelände hatte sich vermutlich der Circus der Kaiser Caligula und Nero befunden, auf dem nach Tacitus die Christus starben und auch Petrus den Märtyrertod erlitten haben soll, im Herbst 64 n. Chr.; der Campo Santo Teutonico ist mithin der heiligste christliche Bezirk im antiken Rom.
Karl I. der Grosse (742-814) hatte auf dem Gelände im Jahr 781 einen Palast für seine Rom-Aufenthalte („palatium caruli") und eine „schola francorum" für Priester-Studenten aus seinem Reich errichten lassen. Leo III (795-816), der König Karl am Weihnachtstag 800 im Petersdom in einer umstrittenen aber letztlich von Karl akzeptierten Zeremonie krönt (Karl nennt sich fortan Kaiser), hatte dem Frankenherrscher dieses herausgehobene Grundstück geschenkt.
Um das Heilige Jahr 1450 (Papst Nikolaus V.) hatten sich Deutsch-Römer zu einer „Arme-Seelen-Bruderschaft", der „Erzbruderschaft zur schmerzhaften Muttergottes der Deutschen und Flamen ( „dei Teutonici e Fiamminghi") zusammengeschlossen, um in Rom gestorbenen Deutschen ein würdiges Begräbnis zu sichern und Pilger in einem eigenen zu betreuen. Die Bruderschaft übernahm zu diesem Zweck vom Domkapitel von St. Peter die Betreuung des Campo Santo. Die Pilgerkirche „S. Maria della Pietá" stammt aus dem Jahr 1501, wahrscheinlich vom Erbauer der Sixtinischen Kapelle Giovanni de´Dolci geschaffen. Ebenso das Hospiz. Die Erzbruderschaft nimmt ihre Arbeit unter der Leitung von Augustinerpater Johannes Goldener aus Nürnberg auf und wird 1461 von Pius II. rechtlich anerkannt. Sie ist noch heute Eigentümerin des Campo Santo Teutonico.
Der Friedhof war von Anfang an für jeden Pilger aus dem Reich gedacht, der von der Pilgerfahrt nicht mehr heimkehren konnte. Deutsche und deutschstämmige Geistliche machen einen weiteren großen Anteil aus. Im Laufe der Zeit wurden aber auch einige Prominente, die in Rom lebten und starben, auf dem Campo Santo begraben. Heute haben das Beerdigungsrecht alle Mitglieder der Erzbruderschaft sowie einige religiöse Gemeinschaften deutschen Ursprungs. Auf dem Friedhof sind ca. 1400 Namensnennungen seit dem 15. Jahrhundert erhalten.[1]
Inmitten des Gräberfelds liegen Künstler wie Joseph Anton Koch, Wilhelm Achtermann, Paul von Rhoden, Friedrich Overbeck, Theologen wie Anton de Waal, der saarländische Völkerkundler P. Michael Schulien SVD und der Archäologe Ludwig Curtius. Aus dem deutschen Adel stammen Charlotte Friederike von Mecklenburg († 1840), die erste Frau des dänischen Königs Christian VIII., und Prinzessin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die Lebensgefährtin des Komponisten Franz Liszt und Prinz Georg von Bayern. In zwei jüngeren Gräbern liegen die 1970 gestorbenen Schriftsteller Stefan Andres und Johannes Urzidil.
Der Friedhof ist heute eine grüne Oase und bei deutschen Mitarbeitern der Kurie für Ruhepausen beliebt. Papst Benedikt XVI. ist in seiner Zeit als Leiter der Glaubenskongregation häufig vorbei gekommen.
Quelle: kath.net![]()
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von: romehome
Geändert am 17. Juli 2008 um 10:28 Dienstag, 15. Juli 2008
Hochsaison für Diebstahl und Nepp

Touristenfallen inklusive: Blick über die Engelsbrücke auf die alten Gemäuer der Engelsburg in Rom.
Mit gefälschten «Special Police»-Ausweisen haben sich zwei Kriminelle am Petersdom in Rom an etliche Touristen und Pilger herangemacht und sie ausgeraubt.
Nach Medienberichten vom Sonntag sprachen die beiden vorbestraften Männer die Touristen an, zeigten ihre «Ausweise» vor, durchsuchten sie und nahmen dabei Videokameras und Geld an sich. Die Carabinieri kamen den 22 und 24 Jahre alten Tätern auf die Spur, nachdem es in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anzeigen bestohlener Urlauber gegeben hatte. Die aus dem Iran stammenden «Sonderpolizisten» wurden festgenommen, als sie gerade dabei waren, am Dom eine japanische Touristengruppe zu durchsuchen.
Am Kolosseum bieten trotz drohender Geldstrafen immer mehr «falsche» Fremdenführer den Touristen aus aller Welt ihre Dienste an. Innerhalb von zwei Monaten hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am meistbesuchten Denkmal Italiens bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im Schnitt 180 Euro Geldstrafe zahlen. Im gesamten Jahr 2007 wurden bei mehr als 1000 Kontrollen am Kolosseum etwa 200 Geldstrafen verhängt, berichtete der «Corriere della Sera» am Sonntag.
Die professionellen Fremdenführer fordern einen noch weit saftigeren Denkzettel für solche «Kollegen»: Mindestens 1000 Euro. Dem Bericht zufolge versuchen sich vor allem Ausländer als Fremdenführer ohne Lizenz.
Quelle: Freenet![]()
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.
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von: romehome
Geändert am 15. Juli 2008 um 10:46 Montag, 14. Juli 2008
«Falsche» Fremdenführer am Kolosseum

Die Polizei jagt nach «Reiseführern».
Am Kolosseum in Rom bieten trotz drohender Geldstrafen immer mehr «falsche» Fremdenführer den Touristen aus aller Welt ihre Dienste an.
Innerhalb von zwei Monaten hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am meistbesuchten Denkmal Italiens bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im Schnitt 180 Euro (290 Franken) Geldstrafe zahlen.
Im gesamten Jahr 2007 wurden bei mehr als 1000 Kontrollen am Kolosseum etwa 200 Geldstrafen verhängt, berichtete der «Corriere della Sera». Die professionellen Fremdenführer fordern einen noch weit saftigeren Denkzettel für solche «Kollegen»: Mindestens 1000 Euro. Dem Bericht zufolge versuchen sich vor allem Ausländer als Fremdenführer ohne Lizenz.
Quelle: Nachrichten.ch![]()
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von: romehome
Sonntag, 13. Juli 2008
Picknick im historischen Zentrum künftig verboten

Künftig verboten: Picknick im hitorischen Zentrum von Rom.
Wer vor dem Petersdom oder anderen Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum von Rom ein Picknick machen möchte, muss künftig mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.
Die Sehenswürdigkeiten der „Ewigen Stadt", deren Plätze nach dem Besuch tausender Touristen jedes Wochenende mit Müll übersät sind, sollen so vor dem Verfall geschützt werden. Um Verstöße gegen den neuen Erlass zu ahnden, hat die Stadt laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa für die Polizei ein Zusatzbudget von 600.000 Euro genehmigt.
Quelle: stol.it
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von: romehome
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