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Freitag, 11. Mai 2012

Kaiserliche Gärten: Roms Altertumsbehörde ermöglicht Besichtigung des Palatinhügels


Blick auf den Palatinhügel.

Den Wintergarten der Gattin des römischen Kaisers Augustus können Besucher des Palatinhügels jetzt hautnah erleben. Anhand von Freskenmalereien und mit Hilfe sogenannter Archäo-Biologen hat Roms Altertumsbehörde die Gärten römischer Kaiser in natura rekonstruiert.

Mit ein bisschen Fantasie funktioniert der Trick. Der Besucher muss sich vorher allerdings die großen Fotografien des Wintersalons der Villa di Livia angeschaut haben. Diese Fotos werden ganz in der Nähe im Criptoporticus gezeigt, einem beeindruckenden langen und tunnelähnlichen Durchgang, der für die didaktischen Zwecke der Ausstellung genutzt wird. Fotos jener komplett erhaltenen Wandmalereien, die einst die Villa Livias zierten, der Gattin von Kaiser Augustus. Fresken, die sich heute im römischen Museum des Palazzo Massimo befinden. Sie zeigen, täuschend echt, Pflanzen, Bäume, Vögel und einen Zaun. Malereien, die dem Betrachter den Eindruck vermitteln, sich nicht in einem rechteckigen Raum zu befinden, sondern in einem Garten, auf einer umzäunten Terrasse.

Den gemalten Wintergarten kann der Besucher des Palatinhügels jetzt in natura erleben. In einem, wie auf den Fresken, umzäunten Rechteck, das sich bei der Villa Livias befindet. Direkt außerhalb dieses Rechtecks wurden verschiedene niedrige Bäume und Pflanzen ins Erdreich gesetzt. Bäume, wie auf den Wandmalereien. Dahinter erheben sich hohe Zypressen, Olivenbäume und gewaltige antike Ruinen. Von einer solchen Naturszene ließen sich die Künstler inspirieren, die für die Kaisergattin die Malereien in ihrem Wintersalon schufen.

Die Natur und die kaiserlichen Paläste auf dem Palatin. Ein schwieriges Thema für eine Ausstellung auf jenem Hügeln mitten in Rom und beim Forum Romanum, auf dem sich die grandiosen Ruinen kaiserlicher Paläste, Thermen und Stadien befinden. Ruinen, die auf das unvorbereitete Auge so ungeordnet wirken, dass man sich nur schwer vorstellen kann, was einst ein Innenraum und was ein Garten oder ein Brunnen war. Die Ausstellung "Beete und Gärten" versucht Klarheit in dieses visuelle Chaos zu bringen, erklärt Maria Rosaria Barbera, Sonderbeauftragte des Kulturministeriums für die antiken Güter Roms:

"Im Haus des Augustus entspricht unsere Rekonstruktion exakt der vergangenen Realität, denn hier stützen wir uns bei der Auswahl der Pflanzen auf vorhandene Freskenmalereien. Dank zahlreicher antiker Malereien wissen wir genau, was damals angepflanzt wurde. Uns gingen sogenannte Archäo-Biologen zur Hand, Experten jener Pflanzen, die vor 2000 Jahren in Gärten zu finden waren. Sie haben bereits die Gärten der Villen im Pompeji und anderer Villen im Bereich des Vesuvs rekonstruiert."

Zum ausführlichen Bericht >>>




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Donnerstag, 26. April 2012

"Der böse Onkel": Schweizer Film in Rom ausgezeichnet



Zuerst war das Theater. Zehn Jahre später entstand der Film. Nun feierte «Der böse Onkel» des Nidwaldner Urs Odermatt seinen ersten internationalen Erfolg in Rom.

Der Spielfilm «Der böse Onkel» des Nidwaldners Urs Odermatt hat auf dem 11. Roma Independent Film Festival (Riff) den Preis «New Vision» erhalten. Als «Bester ausländischer Film» wurde «Courage» des ebenfalls in der Schweiz tätigen Regisseurs Greg Zglinski geehrt.

Urs Odermatts Sozialsatire «Der böse Onkel» handelt von einem sexuellen Übergriff auf ein junges Mädchen. Der Film wurde als Undergroundproduktion und mit einem originellen Sponsoringkonzept konzipiert und entspricht dank des Einsatzes einer Red-One-Kamera den Qualitätsstandards traditionell produzierter Spielfilme.

Auch der Film «Courage» von Greg Zglinski handelt vom Umgang mit Gewalt im Alltag. Der Autor des mit dem Schweizer Filmpreis ausgezeichneten Films «Tout un hiver sans feu» (2004) hat diesen Film in seiner polnischen Heimat gedreht. Er wurde an den Solothurner Filmtagen 2012 für den Prix Soleure nominiert.

Quelle: Tages Anzeiger



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Freitag, 20. April 2012

"Road to Contemporyry Art": Zeitgemäße Kunstmesse für Rom

Fatma Bucak: "Omne Meum", Fotoarbeit, 2011. (Ausschnitt) Quelle: Galerie Alberto Peola Art.

 

Die römische Kunstmesse The Road to Contemporary Art geht vom 25. bis  27. Mai zum fünften Mal an den Start. Angesichts der Skepsis und Unkenrufe, es sei vergebliche Mühe, die Ewige Stadt mit junger Kunst beglücken zu wollen, kommt dies einem kleinen Triumph gleich. Roberto Casiraghi fand, dass die abwehrende Haltung Roms nicht auf sanfte Weise, sondern eher mit Hilfe einer Schocktherapie überwunden werden könnte.

Die Skepsis der Römer besiegt

Von dem Ansinnen, den nostalgischen Römern die junge Kunst im gediegenen Rahmen antiker Bauten zu präsentieren, nahm Casiraghi nach den ersten zwei Ausgaben Abstand. Er suchte nach einer mehr zum Inhalt der Messe passenden Plattform. Mit den ehemaligen Schlachthöfen traf er die richtige Wahl. Die Galeristen waren begeistert und letztlich auch die Römer. Wohl auch, weil sie es für radikal schick hielten, in Hallen, wo einst geschlachtet und gehäutet wurde, eine Kunst zu begutachten, die zumindest in dem ein oder anderen Fall nicht unbedingt versöhnlich, sondern eher kritisch anmutete.

Nun ist auch diese Phase der Therapie abgeschlossen. Die Schlachthöfe sind zur etablierten Bühne geworden, die zudem auch von der Städtischen Kunsthalle MACRO erfolgreich bespielt wird. Casiraghi hat nicht nur die Skepsis der Römer besiegt, sondern auch die Galeristen überzeugt, von denen ihn viele noch aus den Zeiten kannten, als er die Turiner Messe Artissima zum Erfolg führte. Sie ließen sich von ihm eines Bessern belehren und betrachten Rom nun nicht mehr nur als Wiege der Kultur, sondern auch als Umschlagplatz für die Kunst der Gegenwart.

Dabeisein ist alles

Zu den Rom-Pionieren aus Berlin, Mazzoli, Peres Project und Supportico Lopez, gesellen sich in diesem Jahr vier weitere Galerien aus der deutschen Hauptstadt, Podbielski Contemporary, Duve, Chert und Florent Tosin, außerdem Rüdiger Voss aus Düsseldorf. Voss bescheinigt dem Veranstalter,  neben der guten Wahl des Veranstaltungsortes seiner Messe auch ein klares Konzept gegeben zu haben. Die Hauptsektion flankieren der Start-up-Bereich mit Werken von Nachwuchskünstlern, und die Sektion Out of Range, die unter freiem Himmel Skulpturen und Installationen versammelt.

ur diesjährigen Ausgabe der Messe werden 70 Galerien erwartet, von denen ca. ein Drittel aus dem Ausland kommt. Da im Anbetracht der augenblicklichen Wirtschaftskrise nicht mit einem großen Verkaufserfolg zu rechnen ist, setzen viele der Händler auf die gute Beziehungen zu Sammlern, die sich in Rom bei den zahlreichen mondänen Anlässen, die die Messe begleiten, sicherlich vorzüglich pflegen lassen. Dabei sein ist alles.

Quelle: Handelsbatt



»13:22     »Eintrag versenden    

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Geändert am 19. April 2012 um 13:23
Donnerstag, 19. April 2012

Anti-Spar-Protest: Museumsdirektor fackelt Bilder ab

 


Italienischer Museumsdirektor Antonio Manfredi: Zum Auftakt der Protestaktion "Art War" ließ er am 17.04.2012 ein Bild der französischen Künstlerin Séverine Bourguignon in Flammen aufgehen.

Die Aktion trägt den Titel "Art War": Ein italienischer Museumsdirektor verbrennt Kunstwerke, um auf die Finanznot seiner Institution aufmerksam zu machen. Sogar Angela Merkel bat der Leiter der Sammlung zuvor schon um Hilfe.

Eine rosafarbene Blüte in Flammen - mit diesem symbolhaften Zeichen hat am Dienstag ein Museumsdirektor in Italien seinen "Kunstkrieg" begonnen. Durch die finanzielle Not seiner Einrichtung seien die Werke der Sammlung sowieso dem Verfall ausgesetzt, heißt es zur Begründung. Antonio Manfredi protestiert mit der drastischen Aktion gegen die Vernachlässigung durch die Politik - und gegen den Druck durch die Mafia.

Bourguignon, die zuvor ihr Einverständnis gegeben hatte, verfolgte die Bildverbrennung live über Skype. Sie nannte die Tat des Museums eine "notwendige politische Aktion". Ihre Acrylmalerei mit rosafarbener Blüte trägt den Titel "La Promenade", sie soll bis zu 10.000 Euro wert gewesen sein. Manfredi sprach von einem "Opfer zum Wohle von Kunst und Kultur", berichtet der Mailänder "Corriere della Sera" am Mittwoch.

Manfredi sieht sich als Vorreiter des Kampfes gegen die Kunstkrise. Denn auch andere Museen in Italien stecken in Schwierigkeiten. Einen Notstand der zeitgenössischen Kunst in Zeiten der wirtschaftlichen Rezession beklagt etwa die Vereinigung Amaci. In dem Verband haben sich laut dessen Internetauftritt 26 zeitgenössische Kunsteinrichtungen zu einer Non-Profit-Organisation zusammengeschlossen, darunter das von einer staatlichen Stiftung getragene Maxxi-Museum für die Kunst des 21. Jahrhunderts in Rom.

Das Maxxi (Museo nazionale delle arti del XXI secolo) solle Amaci zufolge wegen finanzieller Probleme stärker staatlich kontrolliert werden. In Trient beschneide die Kommune die Mittel für die Galleria Civica, und ein Museum in der sardischen Hauptstadt Cagliari warte seit Monaten auf einen Leiter. Auch in Palermo und Neapel kämpften Museen mit Problemen. Der Verband dringt darauf, von Regierungschef Mario Monti angehört zu werden.

Kunst-Asyl bei Kanzlerin Merkel

Manfredi hatte bereits im vergangenen Jahr die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, als er in Deutschland Asyl für seine Sammlung beantragte - und sein gesamtes Museum mitbringen wollte. Er wandte sich im Jahr 2011 direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel, um zu verhindern, "dass ein bedeutendes kulturelles Erbe verloren geht". 

Er habe vor der Aktion noch auf ein Zeichen der Unterstützung von staatlicher Seite gehofft, sagt Manfredi. Dem Museum fehle es an allem, an Geld und an Räumen für die Kunstwerke. Doch das Kultusministerium in Rom erklärt sich für nicht zuständig.

 

Woche für Woche sollen nun drei Werke verbrannt werden. Das Museum der 80.000-Einwohner-Stadt Casoria hat dafür ein Dutzend Werke internationaler Künstler ausgesucht, darunter eines der Deutschen Astrid Stöfhas. Alle Künstler seien während der Aktion anwesend oder via Internet dabei. Man mache weiter, bis Hilfe komme, sagte Manfredi. Am Mittwochabend will die Künstlerin Rosaria Matarese aus Neapel eines ihrer Bilder anzünden.

Nach Manfredis Darstellung hat das 2005 gegründete Museum zwei Jahre der Drohungen und des Vandalismus hinter sich. Er führt diese feindseligen Akte auf Ausstellungen zur Mafia, zur Immigration, zur Zensur und Pädophilie zurück. Das nicht subventionierte Museum ist den Angaben zufolge auf einer Fläche von etwa 3000 Quadratmetern in einer ehemaligen Schule entstanden. Rund 1000 Kunstwerke seien dort zu sehen. Sie stammten von Künstlern aus mehr als 60 Nationen.

Quelle: SPIEGEL ONLINE

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome.de und Romabed.de im Programm.



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Geändert am 19. April 2012 um 13:24
Dienstag, 17. April 2012

Der Kult um Kaiser Hadrian und Antinoo


Die Hadrianswall in England.

Der 14. römische Kaiser war Publius Aelius Hadrianus, also Kaiser Hadrian. Über 20 Jahre lang regierte er bis zu seinem Tod 138. Seine Ehe blieb kinderlos. Trotzdem muss er sehr geliebt haben, etwa den Jüngling Antinoos. Eine kulturhistorische Ausstellung in Rom erzählt von dieser Liebe.

Giorgio Albertazzi als Kaiser Hadrian. Keinem anderen italienischen Bühnenschauspieler gelingt es auf so ergreifende Weise, dem von der französischen Schriftstellerin Marguerite Yourcenar in ihrem Buch "Ich zähmte die Wölfin" beschriebenen Herrscher Leben einzuhauchen.

Albertazzis Interpretation, wie hier im antiken Freilufttheater von Tusculum in den Albaner Bergen bei Rom, ist seit Jahren ein italienischer Klassiker. Besonders ergreifend ist die Darstellung, wenn er von des Kaisers Liebe zu Antinoo spricht.

Der Liebesbeziehung des verheirateten Kaisers zu dem Knaben, aber auch der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem antiken Schönheitsideal bis heute ist nun die Ausstellung in Rom gewidmet. Wie gut der Jüngling Antinoo ausgesehen haben muss, vermittelt in der Kunstschau die zwei Meter große Marmorskulptur des Antinoo Farnese aus dem neapolitanischen Nationalmuseum für Archäologie. Zu sehen ist ein harmonisch gebauter, nicht zu muskulöser junger Mann mit einem Gesicht, das an das klassisch-griechische Schönheitsideal erinnert: gerade Nase, volllippiger Mund, ein ansatzweise markantes Kinn und über allem volles lockiges Haar. Dem kann man noch heute kaum widerstehen, sagt Ausstellungskuratorin Marina Sapelli Ragni:

"In diesen Jüngling aus Bithynien in Kleinasien verliebte sich Kaiser Hadrian unsterblich. 125 nach Christus brachte er in mit nach Rom, wo die beiden zusammenlebten. Im Jahr 130 ertrank Antinoo unter rätselhaften Umständen bei einer gemeinsamen Reise im Nil."

Natürlich kommt die Ausstellung auf die homosexuelle Beziehung zwischen Kaiser und Knabe zu sprechen. Aber im Zentrum der Kunstschau mit zahlreichen Skulpturen, Büsten, Münzen und Reliefs stehen der Mythos des Antinoo in der Kunstgeschichte sowie die jüngsten archäologischen Entdeckungen in der Villa Adriana.

Nach dem Tod seines jungen Liebhabers ernannte der trauernde Hadrian Antinoo zu einem Gott und ließ für ihn im ganzen Reich Tempel errichtet, auch auf dem riesigen Gebiet der Kaiservilla in Tivoli. In den letzten Jahren wurden die Reste dieses Tempelkomplexes mit zwei Gebäuden und einem Obelisken ausgegraben und wissenschaftlich erforscht.

Marina Sapelli Ragni: "Das Bild Antinoos, das sich durch dessen Gotteskult in der antiken Welt verbreitete, schuf ein Schönheitsideal, das sich auf die römische Kunst auswirkte. Antinoo war nach seinem Tod ein künstlerisches Sujet geworden: ein junger, attraktiver Jüngling, dessen Abbilder tausendfach reproduziert wurden und in zahllosen Villen von Kunstfreunden Eingang fand. Noch Jahrhunderte später, wie zum Beispiel in der Renaissance, wirkte dieses Schönheitsideal nach."

Die Ausstellung stellt Büsten und Skulpturen des Kaisers und des Knaben gegenüber. Dabei wird deutlich, dass der Römer Hadrian sich als hellenistischer Grieche verstanden wissen wollte. Wie die alten Griechen liebte er, der erwachsene gestandene Mann, muskulös und martialisch dargestellt, einen noch bartlosen Jüngling. Eine späte Form der sogenannten "Knabenliebe", der bei den Hellenen noch gesellschaftlich akzeptiert, später aber im römischen Reich eher verpönt war. Wie nur wenige Kaiser vor und nach ihm lebte Hadrian trotzdem ganz offen seine homoerotischen Vorlieben. Antinoo begleitete den Kaiser bei allen öffentlichen Anlässen. Aber erst nach seinem Tod wurde Antinoo so richtig populär.

Archäologin Sapelli Ragni: "Antinoo wurde zu einer echten Ikone in der Kunstszene der Römer, während sein Kult als Gott Kaiser Hadrian nur kurz überlebte. Über Antinoo weiß man biografisch fast nichts. Als Kunstikone der Schönheit hingegen überlebte er lange."

Die Villa Adriana bei Tivoli war das Herzstück des kaiserlichen Antinoo-Kultes. Nicht ausgeschlossen ist, dass, wie Marguerite Yourcenar in ihrem Roman schrieb, der Kaiser in jedem Raum seiner prachtvollen Residenz Bildnisse seiner großen Liebe aufstellen ließ. Denn viele der in der Ausstellung gezeigten antiken Bildwerke stammen tatsächlich aus der Villa Adriana.

Quelle: dradio.de
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von: romehome


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Goethe in Rom, am 7. November 1786

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