
Erstmals war die italienische Hauptstadt Rom Schauplatz der Preisverleihung des weltweit größten Riesling-Wettbewerbs „best of riesling“ - und vier Pfälzer Weingüter gehörten zu den Preisträgern. In der Deutschen Akademie Villa Massimo übergab der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Weinbauminister Hendrik Hering den Siegern der einzelnen Wettbewerbskategorien gemeinsam mit der Deutschen Weinkönigin Sonja Christ die begehrten Preise.
Bei dieser Veranstaltung fand ein Fachseminar zur Stilistik des Rieslings unter anderem mit Professor Ulrich Fischer (Neustadt-Mußbach) statt, das mehr als 120 Weinexperten, Sommeliers, Weinhändler und Weinjournalisten aus ganz Italien anlockte. „Mit steigender Nachfrage wächst die Zahl der Rieslingliebhaber, die den Riesling als einen der faszinierendsten und facettenreichsten Weine der Welt schätzen“, sagte Minister Hering.
Die Siegerweine des weltweit größten Riesling-Wettbewerbs wurden von Weinexperten aus aller Welt in einer Blindverkostung ermittelt.
Rund 1 900 Weine aus zehn Ländern und vier Kontinenten waren im Hambacher Schloss am Start, wo der Wettbewerb im Juli in historischem Ambiente stattfand. Bei dem alle zwei Jahre ausgeschriebenen Wettbewerb werden die Weine in drei Stufen verkostet. „Wenn „best of riesling“ auf der Medaille steht, müssen wir sicherstellen, dass sich wirklich nur die besten Rieslinge im Finale durchsetzen“, sagte Professor Fischer, der die Verkostung leitete.
Auf 21 000 Hektar wird in Deutschland mehr als 60 Prozent des weltweit angebauten Rieslings erzeugt, wobei der Hauptteil aus den rheinland-pfälzischen Anbaugebieten Mosel, Nahe, Mittelrhein, Rheinhessen und Pfalz stammen. Zu den Gewinnern bei dem Wettbewerb gehörten die pfälzischen Weingüter Schenk-Siebert (Grünstadt-Sausenheim), Philipp Kuhn (Laumersheim), Langenwalter (Weisenheim am Sand) und Wilker (Pleisweiler-Oberhofen).
Quelle: WORMSER ZEITUNG
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