Mittwoch, 29. Juli 2009
Schwimm-WM 2009: Der Irrsinn von Rom
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von: romehome in: Rom-Blog
Schwimm-WM 2009: Der Irrsinn von Rom

Mit Hightech-Anzügen zerschmettern die Schwimmer bei der WM selbst historische Weltrekorde. Die Sportart wird damit zur Farce.
Nichts ist für die Ewigkeit gemacht. Aber gerade in Rom, der Ewigen Stadt, spürt man den Schmerz, wenn Monumente fallen. Und ein paar Monumente des Schwimmsports sind bereits geschleift worden bei den Weltmeisterschaften. Bob Bowman, der Trainer von Michael Phelps, hatte geglaubt, er werde den Tag nicht erleben, an dem der Weltrekord von Ian Thorpe über 400 Meter Freistil aus dem Jahr 2002 gebrochen wird. Genauso dachte man, nie werde eine Frau auf dieser Strecke unter vier Minuten bleiben. In dieselbe Kategorie fiel der Weltrekord der so verdächtig starken Holländerin Inge de Bruijn über 100 Meter Schmetterling aus dem Jahr 2000: unmöglich. Eigentlich.
Die Schwedin Sjostrom zerschmetterte wie aus dem Nichts die Marke von de Bruijn, die Italienerin Federica Pellegrini knackte die Vier-Minuten-Barriere wie im Flug, und der Deutsche Biedermann warf die Schwimm-Legende Thorpe aus den Rekordlisten. Alles an einem Tag, sechs Weltrekorde insgesamt. So viel Historisches wird zur Farce. Die Anzugproduzenten reden dem Fortschritt das Wort und opponieren nun gegen den Beschluss des Weltverbandes, 2010 zu Badeanzug und Badehose zurückzukehren und Plastikbeschichtungen zu verbieten. Sie fordern eine moderate Reform. Aber die Spirale des Fortschritts ist derart überdreht worden, dass die Radikallösung einen ganz eigenen Charme hat. Zurück zu den Wurzeln.
Zum vollständigen Bericht auf sueddeutsche.de >>>![]()
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Freitag, 24. Juli 2009
Schauspielerin Anita Ekberg in Klinik eingeliefert

Anita Ekberg.
Die schwedische Schauspielerin Anita Ekberg ist in Rom in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, erkrankte die 77-Jährige in ihrem Haus in Genzano nahe Rom. Zwar sei der Zustand der Schwedin nicht beunruhigend, sie müsse jedoch vorerst unter Beobachtung bleiben. Die Klinik bestätigte die Einlieferung Ekbergs, wollte sich aber nicht zu ihrem Gesundheitszustand äußern.
Anita Ekberg ist besonders für eine Szene aus Federico Fellinis Film "La Dolce Vita" (1960) bekannt, in der sie im Trevi-Brunnen in Rom badet. Fellini arrangierte für Ekberg und Marcello Mastroianni eine weitere filmische Begegnung in "Intervista" (1987).
Quelle: AFP
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Donnerstag, 23. Juli 2009
„Café de Paris" als Mafia-Gut beschlagnahmt
Das römische Café de Paris an der Via Veneto, weltbekannt durch den Film "La dolce vita" von Frederico Fellini, ist als Mafia-Gut beschlagnahmt worden.
Die Aktion gegen das Kaffeehaus im historischen Zentrum Roms erfolgte im Rahmen einer Großoperation gegen die kalabrische Mafia 'Ndrangheta. Carabinieri und Finanzpolizei stellten auch weitere Güter sicher, berichteten verschiedene Medien am Mittwoch.
Neben dem „Café de Paris" beschlagnahmten die Ermittler unter anderem Geschäfte, Immobilien und Luxuswagen im Wert von insgesamt 200 Millionen Euro.Die Operation sei vor allem gegen die kalabrische Mafia-Familie Alvaro gerichtet, die viel schmutziges Kapital in den Restaurant-Sektor der Hauptstadt investiert habe, hieß es in den Medien.
Quelle: Südtirol Online ![]()
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Ärger bei Schwimm-WM: Antiker Marmor durchlöchert
Den Schwimm-Weltmeisterschaften in Rom droht Ärger mit dem Amt für Archäologische Kulturgüter.
Entgegen den ausdrücklichen Anweisungen der Behörde sollen im Sprungstadion Plastiksitze mit Schrauben auf den historischen Marmorstufen befestigt worden sein. Wie die «La Gazzetta dello Sport» berichtete, hätten Arbeiter eine Reihe von Sitzen entfernt. Dabei seien dann die Löcher im edlen Marmor zum Vorschein getreten.
Denkmalschützer müssen nun befürchten, dass das historische Olympiastadion der Spiele von 1960 in Rom nach der Schwimm-WM durchlöchert wie ein Schweizer Käse aussieht.
Quelle: sueddeutsche.de

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Montag, 20. Juli 2009

Die Kulisse hätte schöner nicht sein können. Der Schauspieler und Regisseur Maximilian Schell nahm den Internationalen Kulturpreis "Premio Roma" im Amphitheater von Ostia Antica entgegen, für seine Verdienste im Kulturbereich, fächer- und länderübergreifend. Der 1930 in Wien geborene Künstler, unter anderem Oscar- und Golden-Globe-Preisträger, freute sich und nahm es mit Understatement:
"Man freut sich, wenn ein Preis kommt. Ob man ihn verdient hat, das weiß man nicht. Es gibt sicher viele, die das verdienen würden." Es sei eben ein Glücksfall, so Schell.
Im Zeichen des Kulturaustausches
Der "Premio Roma", der heuer sein Zehnjahresjubiläum feiert, steht im Zeichen des Kulturaustausches. Schwerpunkte in den vergangenen Jahren waren unter anderem Madrid, Paris und Athen. Heuer stand Wien im Mittelpunkt. Für Maximilian Schell ein Grund mehr, seine Liebe zu Italien zu unterstreichen.
"Meine ganze Jugend war beeinflusst von italienischer Kultur", erinnert sich Schell, "außer der griechischen, die ich auch sehr liebe."
Literaturpreis posthum an Elfriede Gerstl
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch drei internationale Literaturpreise vergeben. Der Preis für italienische Literatur ging an die Turinerin Elena Löwenthal und an Massimo Teodori; der Preis für nicht-italienische Literatur an den Jordanier Rabin Alameddine. Die Österreicherin Elfriede Gerstl konnte nur mehr posthum geehrt werden. Die im April verstorbene Schriftstellerin wurde - so der Juryvorsitzende Sergio Campailla - für ihr Werk "Spielräume" bedacht.
"Die Werke Elfriede Gerstls sind intelligent, elegant und stilistisch beeindruckend", begründet Campailla die Entscheidung. "Wir vom 'Premio Roma' wollten diese Qualitäten auszeichnen."
Kultur und Politik
Die Preisverleihung in Rom steht traditionell unter der Schirmherrschaft des italienischen Staatspräsidenten. Für Maximilian Schell ein Anlass, zu einem Plädoyer für die Kultur: "Ich finde, dass es das Schädlichste ist, wenn Kultur in der Politik zu kurz kommt. Meistens, wenn über Krisen gesprochen wird, wird in erster Linie das Geld für die Künste gestrichen, die Kultur ist nicht so wichtig." Schell hält das für einen großen Denkfehler, denn was von einer Stadt bleibe, sei fast nur die Kultur.
Quelle: ORF![]()
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Geändert am 20. Juli 2009 um 14:27 Freitag, 17. Juli 2009
Am Tiber gehört Rom den Radlern

Ein seltenes Gefühl in Rom: Am Ufer des Tiber fühlt man sich einsam.
Angeblich wurde Rom auf sieben Hügeln erbaut. Auf wie vielen sich die Stadt heute erstreckt, ist nicht so genau zu erkennen. Bei dem schweißtreibenden Auf und Ab, für das wir uns entschieden haben, sind es gefühlt auf jeden Fall mehr. In Rom stellt sich jeder Radtourist irgendwann mindestens einmal die Frage, ob sein sportliches Unternehmen vielleicht eine Schnapsidee war.
Die modernen Römer lieben motorisierte Fahrzeuge jeder Art. Ob sie nun mit dem Auto unterwegs sind, auf einem frisierten Motorrad oder einer Vespa durch die Altstadt brettern: Am besten gefällt es ihnen, wenn es möglichst laut zugeht, schnell und chaotisch. Das Gehupe, wenn zum Beispiel an der Piazza Repubblica die Autos Stoßstange an Stoßstange stehen und kein Drängeln weiterhilft, scheint den Hauptstädtern Spaß zu machen. Plötzlich beginnt einer damit, in kurzen Intervallen auf die Hupe zu drücken. Das hört sich wegen des Motorengedröhns ringsum zunächst wie ein heiseres Krächzen an. Die anderen Autofahrer sind von der Vorgabe offensichtlich begeistert, und bald erklingt ein ohrenbetäubendes Hupkonzert - ein simpler, aber doch origineller Spaß, wenn man bedenkt, dass er von den Bewohnern der Urbs aeterna aus purer Lebensfreunde improvisiert wird.
Slalom mit der Vespa
So stellen sich die Römer eher Urlaub in ihrer Stadt vor: träges Strandleben in Ostia statt Kraftanstrengung auf dem Fahrrad.
Auch das Treiben vor dem Colosseum und dem Forum Romanum hat etwas Spielerisches. Dort versuchen als Gladiatoren verkleidete Italiener, die Urlauber zu einem Erinnerungsfoto im Heldenkostüm zu überreden, um gleich darauf ein saftiges Trinkgeld einzufordern. Tatsächlich gefährlich leben im Hauptstadtgetümmel aber nur die Radtouristen. In Entenmanier pedalieren sie brav hinter ihrem Stadtführer an all den historischen Sehenswürdigkeiten vorbei - während die Motorradfahrer, kaum haben sie eine Lücke erspäht, wie Slalomrennläufer zwischen ihnen hindurchflitzen.
Aber Rettung ist in der Ewigen Stadt zum Glück immer nahe. Valerio Caffio kennt einen Fluchtweg. Über eine breite Rampe am Ponte Sublicio lotst er uns zum Tiber hinunter. Es sind gerade mal zwölf Meter Höhenunterschied, doch am Fluss erwartet uns eine andere Welt. Die vielen Palazzi, weißen Marmorbrücken und Kirchenkuppeln erheben sich über unseren Köpfen wie filigran gezackte Dolomitengipfel. Oben tobt die Millionenstadt, unten am Tevere ist die Stille hörbar. Wuchtige Mauern aus grauschwarzem Travertin säumen das Flussufer. König Vittorio Emanuele hat sie im neunzehnten Jahrhundert errichten lassen, nachdem ein fürchterliches Hochwasser Rom im Jahr 1870 - die Stadt war gerade Hauptstadt des vereinigten Königreichs Italien geworden - heimgesucht hatte. Heute wirken die Wälle wie gigantische Schallisolierungen, die den Tiber zu einer Ruheoase inmitten der brodelnden Metropole machen.
Vollständiger Bericht bei FAZ.NET
Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.
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von: romehome in: Rom-Blog
Geändert am 17. Juli 2009 um 14:18 Donnerstag, 16. Juli 2009
„Harry Potter“ erobert den Vatikan

Zauberlehrling Harry muss sich für den Endkampf zwischen Gut und Böse rüsten.
Im jüngsten „Harry Potter“-Film holt der finstere Zauberer Voldemort zum finalen Schlag gegen den Zauberlehrling aus – und das ausgerechnet zur Freude der katholischen Kirche.
Überschwängliches Lob von ungewohnter Seite: Der sechste Teil der „Harry Potter“-Reihe findet großen Anklang im Vatikan: „Harry Potter und der Halbblutprinz“ mache den alten Kampf zwischen Gut und Böse deutlich, schrieb der „L´Osservatore Romano“ in einer Kritik am 13. Juli. Selbst die Liebesgeschichten zwischen den Internatsschülern in Hogwarts kommen bei der katholischen Kirche gut weg.
Der Film habe hier „die richtige Balance“ gefunden, hieß es. Er sei die bislang beste Umsetzung der Bücher von J.K. Rowling über ihren Zauberlehrling. Auch wenn die Autorin darin nicht ausdrücklich Bezug nehme auf „das Transzendente“, mache die jüngste Verfilmung dennoch deutlich, dass das Gute das Böse besiegen solle „und dass das manchmal Kosten und Opfer erfordert“. Außerdem werde „die spastische Suche nach Unsterblichkeit, verkörpert von Voldemort, gebrandmarkt“, zeigte sich die Vatikan-Zeitung zufrieden.
Quelle: FOCUS ONLINE 
»12:38
von: [unbekannt] in: Rom-Blog
Mittwoch, 15. Juli 2009
Luxus und Polemik bei der Alta Moda
© 14.7.2009 - 13:50 Uhr

Mit Luxus, Engagement und viel Polemik sind die Alta- Moda-Tage für den Herbst/Winter 2009/2010 am Dienstag in Rom fortgesetzt worden.
Der Libanese Tony Ward entzückte sein Publikum mit einem schulterfreien Brautkleid. Das wolkenartig-zarte Modell aus über 150 Metern Seide, Tausenden Swarovski-Kristallen und Organza sei in über 1000 Stunden Handarbeit hergestellt worden, teilten die Veranstalter mit. Der Erlös des Modells soll misshandelten Frauen zugutekommen. Am Abend zuvor hatte Guillermo Mariotto für die Maison Gattinoni mit schillernden Roben geglänzt.
Im ehrwürdigen Gebäudekomplex des Santo Spirito in Sassia - direkt beim Petersdom - präsentierte der italo-venezolanische Designer Mariotto elegante Kostüme für den Tag und lange Kleider für den Abend. Standing Ovations bekam ein Modell, das der im Iran erschossenen Demonstrantin Neda gewidmet war. Hauptmerkmal der Kollektion waren schimmernde Stoffe: Von mit Perlen und Kristallen bestickten Jacken aus Pferdehaar bis hin zu Kreationen aus mattglänzendem Neopren. Er habe an das 40. Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung gedacht, erklärte Mariotto seine glitzernden Modelle. Und vielleicht auch ein bisschen an Michael Jacksons «Moonwalk», kommentierten italienische Medien.
Viel Applaus gab es auch für die afrikanischen Designer Banuq und Kofi Ansah. Sie präsentierten in dem Projekt «Ethical Fashion» (Ethische Mode) elegante, in Afrika von Afrikanern gefertigte Mode aus natürlichen Fasern.
Obwohl das Echo auf die vielfältigen Kreationen bislang positiv ist, mangelt es nicht an Polemik. «Wenn von 400 Zuschauerinnen nach der Schau nur acht etwas kaufen, stellt sich einfach die Frage: Lohnt es sich noch?», brachte es Gattinoni-Chef Stefano Dominella am Rande seines Defilees auf den Punkt. Eine Schau koste immerhin rund 250 000 Euro, dabei seien die Einnahmen bei der Haute Couture seit Mitte 2008 «um 40 Prozent gesunken». Und so haben unter anderem Gattinoni und Altmeister Fausto Sarli bereits angekündigt, im kommenden Jahr nur noch kleinere Schauen für die engere Klientel in den eigenen Ateliers veranstalten zu wollen.
Die vielleicht letzte römische Alta-Moda-Woche geht am Donnerstag zu Ende. Als weiterer Höhepunkt stand am Mittwochmorgen noch die Schau von Altmeister Lorenzo Riva auf dem Programm.
Quelle: ZEIT ONLINE
»12:52
von: [unbekannt] in: Rom-Blog
Dienstag, 14. Juli 2009
Kastration von Vergewaltiger gefordert
Die italienische Regierungspartei Lega Nord verlangt die zwangsweise Hormonbehandlung für Sexualstraftäter. Grund ist die Festnahme es 33-Jährigen in Rom, der in den vergangenen Monaten 13 Frauen vergewaltigt haben soll. Der Täter konnte dank der Beschreibungen mehrerer Opfer festgenommen werden, beteuert aber seine Unschuld.
Roberto Calderoli von der Lega Nord meinte, dass sich Italien an anderen Ländern ein Beispiel nehmen und als Bestrafung solcher Delikte chemische Kastration einführen solle. Bei der medikamentösen Form der Kastration werden die männlichen Sexualhormone blockiert oder ihre Produktion unterdrückt. Die Behandlung ist in der Regel rückgängig zu machen.
Laut einem Gesetzentwurf der Mitte-rechts-Parlamentarierin Maria Rosaria Rossi sollen Poster und Flugblätter mit Fotos und Phantombilder von Personen gedruckt und verteilt werden, die der sexuellen Gewalt oder der Pädophilie verdächtigt werden. Die mit "Wanted" bedruckten Poster sollen mit der Genehmigung der Justizbehörden veröffentlicht werden. "Damit werden die Bürger direkt für die eigene Sicherheit verantwortlich. Im Kampf gegen Vergewaltiger und Kinderschänder sollten alle Mittel eingesetzt werden", erklärte die Parlamentarierin.
Die Opposition kritisierte den Entwurf als "populistisch". "Diese Maßnahmen sind sinnlos, man hetzt die Bürger zur Selbstjustiz auf", sagte Ex-Sozialministerin Turco.
Die Regierung in Rom hat im Februar eine Verordnung mit Maßnahmen zur Bekämpfung der sexuellen Gewalt erlassen. Demnach sollen Personen, die der sexuellen Gewalt beschuldigt werden, bis zum Prozess hinter Gittern bleiben. Den Opfern von Sexualverbrechen erhalten kostenlose Rechtsbeihilfe.
Quelle: nachrichten.at![]()
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Montag, 13. Juli 2009
Flammen über Rom: 1000 brennende Autos

1000 Fahrzeuge waren in dem Lager abgestellt, das am Sonntagabend in Flammen aufgegangen ist.
Flammen über Rom: In einem Lager mit mehr als 1000 Fahrzeugen ist am Sonntagabend ein Feuer ausgebrochen. Die Löscharbeiten dauerten die ganze Nacht.
Der Vizechef der römischen Feuerwehr vermutet Brandstiftung als Ursache. In Rom ist am Sonntag ein Lager mit über 1000 Autos in Flammen aufgegangen. Das Feuer war bereits am Nachmittag ausgebrochen und hatte am Abend fast ganz Rom mit einer dichten, schwarzen Rauchwolke überschattet. In dem Lager waren unter anderem von der Polizei beschlagnahmte Fahrzeuge abgestellt. Auch ein Schrottplatz befand sich dort. Das berichtet die Nachrichtenagentur Ansa.
"Es war, als käme das jüngste Gericht auf uns herab", zitieren italienische Medien einige Anwohner. Nicht nur meterhohe Flammen und die ständigen Explosionen der Benzin- und Gastanks der brennenden Wagen erschreckten die Menschen, sondern vor allem auch Autoreifen in Flammen, die durch die Wucht der Explosionen in die Luft geschleudert wurden.
Die nächstgelegenen Wohnhäuser sollen sich nur 150 Meter von der Brandstelle entfernt befinden. Viele Anwohner hätten besorgt ihre Häuser verlassen, hieß es. Verletzt wurde aber niemand. Über die Höhe des Schadens gibt es noch keine Angaben.
Die Feuerwehr vermutet Brandstiftung als Unfallursache. "Ein zufälliger Brand in solchen Lagern ist sehr selten", erklärte der Vizechef der römischen Feuerwehr, Mauro Bergamini. "Es ist gut möglich, dass es sich um Brandstiftung oder einen Unfall handelt." Medien berichteten, etwa 60 bis 70 Anrufe besorgter Bürger seien pro Minute bei der Feuerwehr eingelaufen.
Der Bürgermeister der Ewigen Stadt, Gianni Alemanno, forderte einen technischen Bericht über den Brand und seine Ursachen und kündigte eventuelle Konsequenzen für Autolager und Schrottplätze an. Die Feuerwehr, die mit mehr als zwölf Fahrzeugen im Einsatz war, war am Sonntagabend davon ausgegangen, dass es die ganze Nacht dauern würde, den Brand zu löschen.
Tatsächlich war es aber noch schwieriger, den Brand unter Kontrolle zu bringen: Wie italienische Medien berichteten, gelang es der Feuerwehr erst nach 16 Stunden, den Brand im Süden der Stadt einzudämmen. Um endgültig Entwarnung geben zu können, müsse man allerdings weiter abwarten, hieß es. 25 Mann waren am Montagmorgen noch am Lager, um mit Kränen und anderem Gerät die letzten schwelenden Autos zu löschen. Ein Feuerwehrmann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.
Quelle: sueddeutsche.de![]()
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Freitag, 10. Juli 2009
Die Obamas in Rom: Tochter Malia setzt politisches Zeichen
Welch ein Ereignis für die Römer! Zu Fuß wurden die bezaubernden Präsidenten-Töchter Malia und Sasha durch das historische Zentrum der italienischen Hauptstadt eskortiert. Von den Eltern fehlte jede Spur - dafür waren sie umringt von Bodyguards und Nannys.
Malia mit Peace-Symbol auf dem T-Shirt, ihre jüngere Schwester Sasha und eine Nanny.
In einer großen Gruppe spazierten die beiden Mädchen durch die Straßen Roms. Und während die älteste Tochter Malia voranging, stach eins sofort ins Auge: das übergroße Peace-Zeichen auf ihrem T-Shirt, ein politisches Statement. Das Symbol steht eigentlich für nukleare Abrüstung und stammt aus den 50er-Jahren. Mit diesem modischen Trick kann also schon ein Präsidenten-Spross seine politischen Ansichten öffentlichkeitswirksam vertreten.
Barack Obama selbst will sich verstärkt für die Abrüstung nuklearer Waffen einsetzen. Die Unterstützung der Familie hat er offensichtlich sicher. Und dass Malia nicht nur politisch ganz nach ihren Eltern kommt, zeigt auch ihre Körpergröße. Für eine 11-Jährige ist sie nämlich schon erstaunlich hochgewachsen - ganz wie Mum und Dad (sie ist 1,80, er 1,87 Meter groß). Da steht die Frage im Raum: Wird sie später Ambitionen für das Model-Business, die Politik oder sogar beides entwickeln?
Malia und Sasha spielten Eismann
Zunächst durften Malia und Sasha aber noch ganz Kind sein. Auf die beiden wartete nämlich am Nachmittag eine ganz besondere Überraschung. Während ihr Daddy schon in L´Aquila beim G8-Gipfel tagte und ihre Mum auf dem Kapitol die Museen besichtigte, durften Malia und ihre 8-jährige Schwester Sasha Eismann spielen. Dazu legten sich die beiden Obama-Töchter in der historischen Gelateria Giolitti direkt hinter dem römischen Parlamentsgebäude „Gelatiere"-Schürzen an und stellten eigenhändig unter fachmännischer Anleitung Eis her.
„Sie haben Brombeer- und Bananeneis gemacht", berichtete der Besitzer der Eisdiele, Nazareno Giolitti, stolz von seinem hohen Besuch. Die Mädchen hätten selbst viel und mit viel Freude probiert und die kalte Leckerei dann für ihre Mutter Michelle mitgenommen, die ein Fan von Süßem aus natürlichen Zutaten sei. Das italienische Vergnügen für die Präsidenten-Töchter war von der amerikanischen Botschaft organisiert worden. Die beiden Kinder seien in Begleitung ihrer Großmutter gewesen.
Quelle: BUNTE
»16:16
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Mittwoch, 8. Juli 2009
G-8-Gipfel: 36 Demonstranten in Rom festgenommen
Bei einer Protestaktion gegen den bevorstehenden G-8-Gipfel hat die italienische Polizei am Dienstag 36 Demonstranten festgenommen.
Die maskierten Globalisierungskritiker blockierten mehrere Straßen in Rom und setzten Mülltonnen in Brand, wie Polizeisprecher Vittorugo Caggiano mitteilte. Elf Demonstranten wurden inhaftiert, unter ihnen ein Deutscher, ein Franzose und ein Pole. Die übrigen 25 Festgenommenen sollten noch im Laufe des Tages wieder freigelassen werden. Am Tagungsort in L'Aquila beschlagnahmte die Polizei im Auto von fünf französischen Demonstranten einen Baseballschläger sowie mehrere Eisenstangen. Sowohl in L'Aquila als auch in Rom sind mehrere Protestaktionen gegen den G-8-Gipfel von Mittwoch bis Freitag geplant.
Quelle: RP-Online
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Montag, 6. Juli 2009
Rom will Spezialtruppe gegen Touristen-Nepp einsetzen
Ruf verspielt: das Restaurant "Passetto".
Es sollte ein romantischer Abend im Herzen der Ewigen Stadt werden. Und so suchte sich das frisch verliebte japanische Paar für das Abendessen das lauschige „Passetto" unweit der Piazza Navona aus, wo sich auch schon Charly Chaplin, Grace Kelly, Salvador Dalì oder Leonardo Di Caprio verköstigt hatten. Die drei Gänge - je eine kleine Vorspeise, ein Teller Pasta und schließlich der Hauptgang mit Fisch - haben dem Paar auch durchaus gemundet. Nur die Rechnung war schwer verdaulich: 695 Euro kostete das Menü, 115 Euro Trinkgeld inbegriffen. „So sind nun mal unsere Preise", beschied der Wirt des „Passetto" dem ungläubigen Paar.
Doch dieses Mal hat der Wirt seine Rechnung ohne den Gast gemacht: Das Touristenpaar ging zum nächsten Polizeiposten und meldete das Vorgefallene. Der Restaurantbesitzer wurde umgehend wegen Betrugs angezeigt, das Lokal geschlossen. Die Inspektion des „Passetto" durch die Gewerbepolizei hat auch noch zahlreiche Verstöße gegen die Hygiene- und Lebensmittelvorschriften aufgedeckt. Der dreiste Touristen-Nepp im „Passetto" ist in Rom seither das Gesprächsthema Nummer 1. „Ein solcher Laden dürfte nie mehr öffnen", ereiferte sich Bürgermeister Gianni Alemanno.
Empört zeigte sich auch der Wirteverband der Ewigen Stadt - und tat so, als handle es sich bei der Abzocke im „Passetto" um etwas ganz Neues und Einmaliges. Dass dem nicht so ist, haben schon ganze Heerscharen von Touristen erfahren müssen. „Was den Japanern passiert ist, entspricht in einigen Lokalen der Altstadt der Gewohnheit. Ähnliche Vorfälle kommen häufig vor", betonte der Präsident der Konsumentenschutzorganisation Codacons, Carlo Rienzi.
Damit „ein paar schwarze Schafe nicht einen ganzen Berufsstand in Verruf bringen", wie sich Vize-Bürgermeister Mario Cutrufo ausdrückte, soll in Rom nun eigens eine Spezialtruppe geschaffen werden, die den Betrügern das Handwerk legen soll. Die Stadtregierung auf dem Kapitolshügel versprach „flächendeckende Kontrollen" und schärfere Strafen, wobei die neue Truppe - die erste dieser Art in Italien - nicht nur Gastrobetriebe, sondern insbesondere auch die Boutiquen und die Taxifahrer unter die Lupe nehmen soll.
Auch diese beiden Branchen gelten in Rom als anfällig für Phantasiepreise. Ob die Angehörigen der Römer Anti-Nepp-Einheit sich nun als Touristen verkleiden werden und in Restaurants in gebrochenem Italienisch ihr Essen bestellen bzw. wie die Kontrollen insgesamt vor sich gehen sollen, ist noch nicht klar.
Die Codacons hält indessen schon jetzt Tipps für Touristen bereit, wie man sich selber vor Betrügern schützen kann. So soll man darauf achten, dass die Speisekarte (mit Preisen) wie gesetzlich vorgeschrieben außerhalb des Restaurants ausgestellt ist. Oder man soll bei Gerichten, die nach Gewicht berechnet werden, den Fisch bzw. das Bistecca vor der Zubereitung durch den Kellner wägen und sich das Gewicht mitteilen lassen. Damit die Seezunge, die in der Eisvitrine noch 200 Gramm wog, auf der Rechnung nicht plötzlich ein halbes Kilo schwer ist.
Quelle: Märkische Allgemeine![]()
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Rom will Spezialtruppe gegen Touristen-Nepp einsetzen
Ruf verspielt: das Restaurant "Passetto".
Es sollte ein romantischer Abend im Herzen der Ewigen Stadt werden. Und so suchte sich das frisch verliebte japanische Paar für das Abendessen das lauschige „Passetto" unweit der Piazza Navona aus, wo sich auch schon Charly Chaplin, Grace Kelly, Salvador Dalì oder Leonardo Di Caprio verköstigt hatten. Die drei Gänge - je eine kleine Vorspeise, ein Teller Pasta und schließlich der Hauptgang mit Fisch - haben dem Paar auch durchaus gemundet. Nur die Rechnung war schwer verdaulich: 695 Euro kostete das Menü, 115 Euro Trinkgeld inbegriffen. „So sind nun mal unsere Preise", beschied der Wirt des „Passetto" dem ungläubigen Paar.
Doch dieses Mal hat der Wirt seine Rechnung ohne den Gast gemacht: Das Touristenpaar ging zum nächsten Polizeiposten und meldete das Vorgefallene. Der Restaurantbesitzer wurde umgehend wegen Betrugs angezeigt, das Lokal geschlossen. Die Inspektion des „Passetto" durch die Gewerbepolizei hat auch noch zahlreiche Verstöße gegen die Hygiene- und Lebensmittelvorschriften aufgedeckt. Der dreiste Touristen-Nepp im „Passetto" ist in Rom seither das Gesprächsthema Nummer 1. „Ein solcher Laden dürfte nie mehr öffnen", ereiferte sich Bürgermeister Gianni Alemanno.
Empört zeigte sich auch der Wirteverband der Ewigen Stadt - und tat so, als handle es sich bei der Abzocke im „Passetto" um etwas ganz Neues und Einmaliges. Dass dem nicht so ist, haben schon ganze Heerscharen von Touristen erfahren müssen. „Was den Japanern passiert ist, entspricht in einigen Lokalen der Altstadt der Gewohnheit. Ähnliche Vorfälle kommen häufig vor", betonte der Präsident der Konsumentenschutzorganisation Codacons, Carlo Rienzi.
Damit „ein paar schwarze Schafe nicht einen ganzen Berufsstand in Verruf bringen", wie sich Vize-Bürgermeister Mario Cutrufo ausdrückte, soll in Rom nun eigens eine Spezialtruppe geschaffen werden, die den Betrügern das Handwerk legen soll. Die Stadtregierung auf dem Kapitolshügel versprach „flächendeckende Kontrollen" und schärfere Strafen, wobei die neue Truppe - die erste dieser Art in Italien - nicht nur Gastrobetriebe, sondern insbesondere auch die Boutiquen und die Taxifahrer unter die Lupe nehmen soll.
Auch diese beiden Branchen gelten in Rom als anfällig für Phantasiepreise. Ob die Angehörigen der Römer Anti-Nepp-Einheit sich nun als Touristen verkleiden werden und in Restaurants in gebrochenem Italienisch ihr Essen bestellen bzw. wie die Kontrollen insgesamt vor sich gehen sollen, ist noch nicht klar.
Die Codacons hält indessen schon jetzt Tipps für Touristen bereit, wie man sich selber vor Betrügern schützen kann. So soll man darauf achten, dass die Speisekarte (mit Preisen) wie gesetzlich vorgeschrieben außerhalb des Restaurants ausgestellt ist. Oder man soll bei Gerichten, die nach Gewicht berechnet werden, den Fisch bzw. das Bistecca vor der Zubereitung durch den Kellner wägen und sich das Gewicht mitteilen lassen. Damit die Seezunge, die in der Eisvitrine noch 200 Gramm wog, auf der Rechnung nicht plötzlich ein halbes Kilo schwer ist.
Quelle: Märkische Allgemeine![]()
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Freitag, 3. Juli 2009
Restaurant verlangt 695 Euro fürs Menü
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Bliebt wohl vorerst leer: Restaurant "Passetto" in Rom.
Es gehört zu den bekanntesten VIP-Lokalen in Rom, doch jetzt ist das traditionsreiche Restaurant "Passetto" wegen rekordverdächtigen Nepps vorerst geschlossen: 695 Euro hatte das seit Jahrzehnten bei Prominenten von Charlie Chaplin bis Leonardo DiCaprio beliebte Restaurant unlängst einem japanischen Paar für ein mehrgängiges Essen abgeknöpft, wie die römische Zeitung "La Repubblica" am Donnerstag berichtete. Die Japaner hätten zwar protestiert, doch die Antwort sei gewesen: "So sind die Preise."
Nachdem es die horrende Summe bezahlt hatte, darunter 115 Euro Trinkgeld, erstattete das Paar Anzeige. "Sollte dem Lokal die Lizenz entzogen werden, wäre das wirklich ein unrühmliches Ende", so "La Repubblica".
Quelle: SPIEGEL ONLINE 
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Donnerstag, 2. Juli 2009
Bald Schwimm-WM in Rom

Vom 18. Juli bis 2. August wird Rom zum Nabel der Schwimmwelt. Ein Jahr nach den Olympischen Spielen von Peking trifft die Weltelite in den fünf Sportarten Schwimmen, Freiwasserschwimmen, Wasserspringen, Wasserball und Synchronschwimmen vor der historischen Kulisse der ewigen Stadt aufeinander.
Die 16 Wettkampftage der FINA Weltmeisterschaften werden für 2.500 Athleten aus 193 Schwimmnationen zu einem Meilenstein der Schwimmgeschichte werden.
Quelle: DSV
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Mittwoch, 1. Juli 2009
Parken in Rom: Aufpassen, sonst wird's teuer
In Rom lassen sich die Stadtoberen drastische Maßnahmen einfallen, um das hohe Verkehrsaufkommen und das daraus resultierende Chaos zu verringern. Deshalb sind gewisse Viertel während der Geschäftszeiten komplett für die Durchfahrt gesperrt.
Rund um die Uhr geöffnet ist das Parkhaus an der Villa Borghese, ein guter Ausgangspunkt für Besichtigungstouren. Wer länger bleiben möchte, kann sich bei einem Tabacchi (Rauchwaren- und Zeitungshändler) eine Parkkarte besorgen, die praktischer und kostengünstiger als ein Einzel-Parkschein ist. Falschparker zahlen hohe Strafen für den abgeschleppten Wagen.
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