Einträge "Mai 2009":

Donnerstag, 28. Mai 2009

Randale in Rom: Besucher durch Messerstiche verletzt

In Rom ist es zu den ersten Auseinandersetzungen gekommen.
In Rom ist es zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

Im Vorfeld des Champions-League-Finals sind in Italien mehrere Menschen bei Schlägereien und Messerstechereien verletzt worden. Die Polizei nahm einige Personen fest.

Bei Schlägereien und Messerstechereien vor dem Champions-League-Endspiel zwischen Manchester United und dem FC Barcelona in Rom sind mehrere Personen verletzt worden. In der Nacht zum Mittwoch wurde ein Tourist aus den USA in Ostia an der römischen Küste von vier jungen Italienern brutal zusammengeschlagen und mit einem Messer verletzt, berichteten italienische Medien. Die Polizei fand den 23-Jährigen blutend am Boden, die vier Angreifer hatten ihn für einen United-Anhänger gehalten. Sie wurden festgenommen.

Ein Fan von Manchester wurde in Rom durch Messerstiche verletzt. Der Anhänger wurde ins Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand sei nicht besorgniserregend, teilten die Ärzte mit. Der Engländer wurde mit drei Messerstichen verletzt und mit einer Flasche geschlagen.

Schlägerei in Pisa

Am Dienstagabend war es in Pisa zu einer Schlägerei zwischen zahlreichen Fans von Manchester United und einigen Tifosi gekommen. Die Polizei musste eingreifen. Die "ManU"-Fans setzten am Mittwoch die Reise nach Rom fort.

Auch einige "Barca"-Fans gerieten mit der italienischen Polizei aneinander. Sechs Anhänger, die nach Rom unterwegs waren, wurden bei einer Kontrolle nördlich von Rom festgenommen. In ihren Autos entdeckten die Sicherheitsbeamten Schlagwaffen.

Falschgeld und Schwarzhandel

Die römische Polizei nahm zudem drei Engländer fest, die in einer Bar im Zentrum Roms eine Rechnung von 300 Euro mit gefälschten Banknoten gezahlt hatte. Als der Inhaber die "Blüten" bemerkte, rannte er den Fans nach und wurde durch einen Faustschlag verletzt. Ein italienischer Schwarzhändler wurde festgenommen, als er zwei Fans Eintrittskarten für 500 Euro anbot.

Trotz der Zwischenfälle zeigte sich Roms Bürgermeister Gianni Alemanno zufrieden: "Die Lage ist unter Kontrolle. Wir wollen der Welt Rom von seiner schönsten Seite zeigen."

Quelle: FOCUS ONLINE
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Geändert am 28. Mai 2009 um 20:15
Mittwoch, 27. Mai 2009

Edelmarke Bulgari feiert 125-jähriges Bestehen

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Bulgari feierte seinen 125. Geburtstag mit der Ein­weihung seiner allerersten Retrospektive in spek­ta­kulärem Ambiente in Rom.

Die "Between Eternity and History: 1884 - 2009" Ausstellung umfasst die signifikantesten Phasen in der Geschichte und Evolution des Bulgari Designs, von der Eröffnung des ersten Ladens in der Via Sistina 1884 bis zum heutigen Tag.

Roms Bürgermeister Gianni Alemanno besuchte wie auch viele andere der illustren Kultur-, Politik- und Showbusiness-Prominenz die Cocktail-Party am Eröffnungsabend. Eine Vielzahl an italienischen und internationalen Stars kam nach Rom, um diesen historischen Erfolg mit der Bulgari-Familie zu feiern.   

Quelle: VORARLBERG ONLINE



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Dienstag, 26. Mai 2009

RTL II hat Sendeplatz für 2. Staffel von

Foto: RTL II

Zwei Jahre nach Ausstrahlung der ersten Staffel hat RTL II einen Sendeplatz für die zweite "Rom"-Staffel gefunden - und es ist größtenteils der Alte. Den Auftakt gibt es ungewöhnlicherweise aber zu einem anderen Termin.

Beinahe zwei Jahre ist es nun schon her, dass RTL II die Serie "Rom" am Sonntagabend zur besten Sendezeit ausgestrahlt hat. Nachdem die 100 Millionen-Dollar-Produktion dort nach einem schwachen Start sogar unter den Senderschnitt gefallen war, tat man sich bei RTL II offensichtlich lange Zeit schwer einen geeigneten Sendeplatz zu finden.

Für Februar kündigte RTL II dann schon einmal an, die zweite Staffel ins Programm zu nehmen, allerdings auf dem sehr ungewöhnlichen Sendeplatz am späten Samstagabend gegen 22 Uhr. Kurz vor der Ausstrahlung machte man dann jedoch einen Rückzieher und versprach, einen prominenteren Sendeplatz zu suchen. Den hat man nun gefunden - und es ist größtenteils der Alte.

Denn "Rom" feiert sein Comeback zwar zunächst an einem Samstag, die weiteren Folgen laufen dann jedoch wieder sonntags. Die Doppelfolge zum Auftakt der zweiten Staffel wird am Samstag, 4. Juli um 20:15 Uhr zu sehen sein. Damit kommt es an diesem Samstag - typischerweise kein Tag für Serien - zu einem Serienduell zwischen RTL II und kabel eins, das ab Ende Juni mit "Without a Trace", "Justice: Nicht schuldig", "Medical Investigation" und "Life on Mars" einen neuen Serien-Samstag startet. Alle weiteren Folgen wird RTL II dann wieder auf dem gleichen Sendeplatz wie Staffel 1 sonntags um 20:15 Uhr in Doppelfolgen zeigen.

Quelle: DWDL.de



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Geändert am 26. Mai 2009 um 12:47
Montag, 25. Mai 2009

Die Engelsburg: Wo die Zeit nie vergeht

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Die Engelsburg in Rom leuchtet golden vor dem dezenten Abendhimmel, umstrahlt von Hunderten Kerzen. Kaschmirluft streichelt die Sinne, das ferne Knattern von Motorrädern vervollständigt den italienischen Sommerabendmoment. Wenn sich jetzt tatsächlich der eine oder andere Engel über das einstige Mausoleum Hadrians und die spätere Zuflucht der Päpste schwingen würde, es wäre nicht weiter erstaunlich.

Doch stattdessen schreiten schöne Menschen heiter plaudernd über die hellgoldene Auslegware zum Vorplatz der Burg, der für diesen Abend mit hochflorigem Rollrasen ausgelegt ist. Elegante Kellner reichen Kristallgräser mit Champagner, auf großen runden Tischen stehen Kandelaber auf Decken aus frischem Lorbeer, dazu Antipasti italiani, Parmesanbrocken, Mozarellakugeln, Schinken. Zwischen dem Geschnatter von über Tausend Gästen klingen zarte Melodien einer Streichergruppe herüber. Auf einem Stühlchen hält Gina Lollobrigida Hof, ein bisschen krumm schon, aber doch aufrecht gehalten durch ein wunderschönes doppelreihiges Collier und die Grandezza eines Weltstars. Willkommen im Dolce Vita. Willkommen bei den Bulgaris. Das Schmuck- und Accessoirehaus feiert an diesem Abend 125. Geburtstag. Und wenn man so alt und immer noch grandios ist, dann hat man ganz andere Kri-sen als die jetzige überstanden und muss sich keine falsche Bescheidenheit auferlegen. Wobei nichts an diesem Abend angeberisch wäre. Klasse bleibt eine Kategorie für sich.

Was das heißt und wie zur Einstimmung ging es zuvor in die große, in dieser Art einmalige Ausstellung "Between Eternity und History", die Bulgari im Palazzo delle Esposizioni zusammengetragen hat und bis zum 13. September zeigt. Gleich im ersten abgedunkelten Rund erstrahlen vier Colliers, die quasi all das beinhalten, was den Juwelier der Stars ausmacht. Raffinesse, Opulenz, Handwerkskunst, besondere, oft bunte Steine.

Die Ausstellung ist aufgeteilt in mehrere Episoden der Unternehmensgeschichte, die 1884 mit dem griechischen Einwanderer Sotirio Bulgari begann und bis heute von der Familie fortgeschrieben wird.

Besonders faszinierend sind natürlich die 50er- und 60er-Jahre, als die Nachkriegsgutelaune das Lebensgefühl bestimmte und Edelsteine gar nicht groß genug sein konnten. Als Gina Lollobrigida mal eben fast Hundert Karat um den Hals gelegt wurden. Geradezu wehmütig macht das Extrakabinett, das Liz Taylor, einer der besten Kundinnen überhaupt, gewidmet ist. Von Richard Burton, der mit dem richtigen Collier aus der Via Condotti dem Nebenbuhler Eddie Fischer erfolgreich die Gattin ausgespannt hatte, stammt der ironische Satz: " Ich habe Liz mit Bier bekannt gemacht und sie mich mit Bulgari." Die Diva selbst bekannte, dass sie am liebsten in Rom drehte, weil sie jeden Nachmittag mit Giorgio Bulgari plau-dern konnte.

Eine Ahnung dieser glamourösen Zeit flirrt herüber beim Aufstieg zum Dinner auf das Dach der Burg (mit atemberaubendem Blick auf Rom und Dom), als die feinen Frauen auf höchsten High Heels - flache Schuhe sind ja völlig out - lässig die vielen krumpeligen Stufen nehmen, als gingen sie barfuß am Strand. Im Gedränge der Party kommt ein Mann auf mich zu, das Gesicht kommt mir bekannt vor. Leider bin ich schlecht im spontanen Erkennen von Stars. Dunkelblaue Augen scannen meine Augen (oder nur die neue Gleitsichtbrille?), er mustert mich aufmerksam, fast als würde er erwarten, dass ich gleich loskreische. Während ich noch überlege: Pierre Brice?, führt eine schöne blonde Frau ihn weg. Ein blauer Blick noch über die Schulter, dann ist er entschwunden, ach Mensch, ja, das war Alain Delon.

Nun, wir werden alle nicht jünger. Aber Aura bleibt offenbar. Nicht nur bei Juwelen.

Quelle: WELT ONLINE
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Geändert am 25. Mai 2009 um 16:09
Freitag, 22. Mai 2009

Andrea Riccardi:

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Andrea Riccardi.

Es war eine völlig andere Karlspreis-Verleihung. Keine, die sich im vergänglichen Klein-Klein der Europapolitik verlor. Der diesjährige Preisträger Andrea Riccardi aus Rom ist Visionär mit Herz und Verstand. Beim Festakt im Aachener Rathaus fielen dann auch ganz ungewöhnliche Sätze: "Das europäische Schicksal muss zur Poesie werden, die die Zukunft inspiriert", sagte der Gründer der katholischen Laienorganisation Sant'Egidio gestern im Krönungssaal des Aachener Rathauses.

Immer ist mit dem renommierten Preis für europäische Verdienste eine Botschaft verknüpft. In den letzten Jahren klang sie fast schon gebetsmühlenartig: Verabschiedet die europäische Verfassung und holt Europa endlich aus der Krise. Der Wunsch blieb unerfüllt. In einem Prozess, wo die Politik nicht weiterkommt, markiert der Historiker und "Sozialarbeiter" Riccardi aus Rom einen Neuanfang. Er verkörpert das Europa "von unten" und Werte wie Solidarität und Menschlichkeit.

Er ist authentisch, weil er diese Werte mit der von ihm gegründeten Gemeinschaft Sant'Egidio lebt. Riccardi hatte die weltweite Laienbewegung mit rund 50 000 Mitgliedern 1968 in Rom gegründet, um armen Menschen zu helfen. "Sie entdeckten, dass der Krieg die Mutter aller Armut ist", sagte der frühere Direktor des Internationalen Währungsfonds, Michel Camdessus. Riccardi und seine Mitstreiter seien selbstlos: "Nie kümmern sie sich um Berühmtheit, Streben nach Einfluss oder Macht. Sie wissen, dass sie zum Dienen da sind."

Vor diesem Hintergrund schien die Rede Riccardis geradezu verwegen. Wenn die EU-Länder nicht gemeinsam handelten, würden sie in der Globalisierung in Bedeutungslosigkeit verschwinden, warnte er. Von Europa bliebe dann nur die Erinnerung an alte Großmächte.

Quelle: morgenweb
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Geändert am 22. Mai 2009 um 14:43
Mittwoch, 20. Mai 2009

Nippes gab es schon im alten Rom: Merkur-Figur entstand in antiker Massenproduktion
Einen Blick in eine römische Gottheit haben jetzt Münchener Physiker geworfen. Sie untersuchten für die Archäologische Staatssammlung München mittels Neutronen-Tomographie eine Merkur-Statuette und stellten Überraschendes fest: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Indizien für eine antike Massenproduktion.

Römische Merkur-Statuette
Römische Merkur-Statuette.
Das Geheimnis der 28 Zentimeter hohen Merkur-Statuette wurde am Instrument ANTARES an der Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz der Technischen Universität München (TUM)gelüftet. ANTARES steht für Advanced Neutron Tomoraphy and Radiography Experimental System.

Antike Massenproduktion
Die untersuchte Merkur-Statuette stammt aus einer Ausgrabung der Archäologischen Staatssammlung in Obernburg am Main im Landkreis Miltenberg. Die Bronzefigur entstand wohl im zweiten Jahrhundert nach Christus. Der zuständige Landeskonservator von der Archäologischen Staatssammlung München, Professor Rupert Gebhard, hat die Figur nun an der Neutronenquelle in Garching untersuchen lassen, um herauszufinden, wie sie hergestellt wurde.

Die Tomographie-Aufnahmen vom FRM II interpretiert der Regensburger Wissenschaftler so: In der Statuette befindet sich ein Hohlraum und ein loses Kügelchen, das vom ursprünglichen Gusskern stammen könnte. Dieser ist durch ein Türchen entfernt worden, das nach dem Gießen in den Rücken des Merkurs gestemmt wurde und mit Blech abgedeckt ist. Das Blech ist bei Schnitten durch die Neutronen- Aufnahme deutlich zu erkennen. An der Figur außen ist sie jedoch gut versteckt.

Radiografie
Radiografie.

Außerdem wird in der Tomographie der TUM-Wissenschaftler sichtbar, dass die Beine des Merkur getrennt gefertigt und nur im Überfangguss mit dem Körper verbunden sind. „All das lässt auf eine antike Serienproduktion schließen", sagt Gebhard. Denn der Hohlraum half Kupfer sparen, und die angestückelten Beine waren weniger zerbrechlich als bei aus einem Stück gegossenen Figuren.

Neutronen besser als Röntgenstrahlen


„Mit Neutronen können wir die meisten Metalle besser durchleuchten als mit Röntgenstrahlen", erklärt der Diplom-Physiker Martin Mühlbauer die Vorteile der Neutronen-Tomographie. Röntgenstrahlen werden bereits durch wenige Millimeter Blei völlig absorbiert. Doch ein Strahl langsamer Neutronen wird von zehn Zentimeter Blei nur um 60 Prozent abgeschwächt.

Die meisten Neutronen, die durch ein zwölf Meter langes Flugrohr von der Neutronenquelle zum untersuchten Objekt auf dem Probentisch gelangen, durchdringen das Metall. Abhängig vom Material und von dessen Dicke werden jedoch einige der Neutronen von den Atomkernen im Gegenstand gestreut oder absorbiert. So entsteht im Detektor von ANTARES hinter dem Objekt ein Schattenbild (Radiographie) desselben.

Neutronen werden in sichtbares Licht umgewandelt

Während der Untersuchung dreht sich der Probentisch um 360 Grad, sodass unter verschiedenen Winkeln Radiographien des Gegenstands aufgenommen werden können. Bei dem hierfür verwendeten Detektor treffen die Neutronen, die nicht im Objekt gestreut oder absorbiert werden, auf einen Szintillator und werden in sichtbares Licht umwandelt. Eine hochpräzise Kamera nimmt das Licht auf und speichert sie als digitale Fotodatei. Die etwa 200 bis 800 Projektionen werden nach einem Rekonstruktionsprozess schließlich zur 3-D-Ansicht des Objekts, der Tomographie, zusammengesetzt.

Quelle: scinnex
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Geändert am 20. Mai 2009 um 17:15
Dienstag, 19. Mai 2009

Tenor Andrea Bocelli singt im Kolosseum für Erdbebenopfer

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Der italienische Startenor Andrea Bocelli will am 25. Mai im Kolosseum in Rom ein Konzert zugunsten der Opfer des Erdbebens in den Abruzzen geben. Dafür werden nur 380 Tickets verkauft - jedes kostet aber tausend Euro, wie die Veranstaltungsagentur Four One am Donnerstag mitteilte.

«Wir haben ein bisschen Angst wegen des hohen Preises», gestanden die Veranstalter. «Aber zugleich sind wir zuversichtlich, alle Tickets zu verkaufen, weil es um einen guten Zweck geht.» Vize-Bürgermeister Mauro Cutrufo begründete die geringe Zahl der Tickets damit, dass das Kolosseum durch das Konzert des blinden Sängers am 25. Mai keinen Schaden nehmen solle.

Quelle: FOCUS ONLINE
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Geändert am 19. Mai 2009 um 13:53
Montag, 18. Mai 2009

Die Suche nach Romulus und Remus

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»753 schlüpft Rom aus dem Ei« - die Sage von der Wölfin und den Zwillingsbrüdern kennt das Gründungsdatum der »Ewigen Stadt« genau. Aber was wissen Archäologen heute über die Anfänge Roms?

»Rom wurde nicht an einem Tag gebaut«, lautet ein Sprichwort, doch wann der erste Stein gelegt wurde, dessen waren sich die alten Römer sicher: am 21. April 753 v. Chr. So hielt es jedenfalls der Geschichtsschreiber Titus Livius (59 v. Chr.-17 n. Chr.) fest. Errechnet hatte er den Zeitpunkt nach einer Vorlage des Marcus Terentius Varro (116-27 v. Chr.), der Rom für eine Wiedergeburt Trojas hielt. Um das Gründungsdatum zu ermitteln, hatte Varro den sagenhaften Untergang Trojas im (fiktiven) Jahr 1193 v. Chr. zum Ausgangspunkt genommen - und dann 440 Jahre hinzugezählt: So lange brauchte es nach Varros Meinung für eine gelungene Reinkarnation. Der 21. April wiederum war der Festtag der Hirtengöttin Pales, von der die Geschichtsschreiber den Namen desjenigen Hügels ableiteten, welcher als Erster besiedelt worden war.

Laut Aussage der Chronisten zog an diesem Tag der Gründungsvater der Stadt einen Grenzgraben auf dem Hügel Palatin und begann mit dem Bau einer Stadtmauer. Doch der Reihe nach: Achtzehn Jahre vor jenem legendären Frühlingstag, so berichteten Plutarch (45-125 n. Chr.) und andere, waren nach einer politischen Intrige die beiden Söhne des Kriegsgottes Mars und der latinischen Königstochter Rhea Silvia in einem Korb auf dem Tiber ausgesetzt worden, um sie zu töten. Die Schreie der Säuglinge hatten jedoch eine Wölfin angelockt, die die Zwillinge in ihre Höhle geschleppt und mit Unterstützung eines Spechts versorgt hatte. Dort wurden die Brüder namens Romulus und Remus von einem Hirten entdeckt, der sich ihrer annahm und sie aufzog.

Als die Brüder erwachsen waren, wurde ihnen ihre königliche Herkunft offenbart, und sie erkämpften die Wiederherstellung des angestammten Königtums. Als Dank durften die jungen Männer auf dem Hügel Palatin, nahe der Stelle ihrer Aussetzung, eine Stadt gründen. Jedoch gerieten sie über die Frage in Streit, wessen Name sie tragen solle. Mittels einer Vogelschau konnte Romulus den Sieg für sich einstreichen, doch Remus mochte nicht nachgeben und verhöhnte seinen Bruder, indem er übermütig über die begonnene Stadtmauer sprang.

Quelle: P.M.
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Geändert am 18. Mai 2009 um 15:16
Sonntag, 17. Mai 2009

Neutronen-Strahlen: Bronzepfusch statt Premium im alten Rom


Hohl gegossen, Beine angepappt: Die alten Römer massenproduzierten Bronzefiguren

Bei der Herstellung kleiner Bronzefiguren haben schon die alten Römer auf Massenproduktion gesetzt. Das haben Wissenschaftler am Forschungsreaktor FRM-II in Garching bei München festgestellt. Mit Neutronen durchleuchteten sie eine kleine Merkur-Statue aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Das Ergebnis: Die Bronzefigur ist hohl und ihre Beine wurden nachträglich angesetzt. Dies seien Indizien für eine antike Massenproduktion, teilte die Technische Universität München (TUM) am Freitag mit. Zu ihr gehört der Forschungsreaktor.
 
Neutronen machen es möglich
„Mit Neutronen können wir die meisten Metalle besser durchleuchten als mit Röntgenstrahlen“, erläuterte der Physiker Martin Mühlbauer die Vorteile der sogenannten Neutronen-Tomografie. Den Auftrag zur Untersuchung der 28 Zentimeter hohen Merkur-Statue – Merkur war im alten Rom der Gott der Händler – hatte Landeskonservator Prof. Rupert Gebhard von der Archäologischen Staatssammlung München gegeben.

Römer sparten Metall
Bei der Durchleuchtung stellte sich heraus, dass in der Statue ein Hohlraum ist, in dem sich ein loses Kügelchen befindet, das vom ursprünglichen Gusskern stammen könnte. Dieser Gusskern wurde offenbar durch ein Türchen entfernt, das nach dem Gießen in den Rücken des Merkur gestemmt und später mit Blech abgedeckt wurde. Das Blech sei bei der Neutronen-Untersuchung deutlich zu erkennen gewesen, hieß es. An der Figur außen sei es jedoch gut versteckt.
 
„All das lässt auf eine antike Serienproduktion schließen“, sagte Gebhard der Mitteilung zufolge. Denn der Hohlraum half Kupfer sparen, und die angestückelten Beine waren weniger zerbrechlich als bei aus einem Stück gegossenen Figuren. Die Merkur-Statuette stammt aus einer Ausgrabung der Archäologischen Staatssammlung in Obernburg am Main.

Quelle: FOCUS ONLINE 


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Montag, 11. Mai 2009

Zwei Tote bei Gasexplosion in Vorort von Rom

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Zwei Menschen sind am Sonntag in der Früh bei einer Gasexplosion in einem Wohnhaus in der Nähe von Rom sind ums Leben gekommen. Vier weitere Personen wurden verletzt. Mehrere Wohnungen in dem dreistöckigen Gebäude in einem Vorort südlich von Rom wurden laut Feuerwehr schwer beschädigt.

Vermutlich sei eine Gasleitung in einer Wohnung im ersten Stock explodiert. Dort seien auch die beiden Todesopfer gefunden worden. Weitere Todesopfer waren nach Angaben des Feuerwehrsprechers nicht zu befürchten.

Quelle: KLEINE ZEITUNG
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Freitag, 8. Mai 2009

Touren durch Rom folgen der Route von Dan Browns »Illuminati«

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Verschwörung gegen die Kirche: Kardinal Strauss (Armin Mueller-Stahl) und der Camerlengo (Ewan McGregor, rechts) zelebrieren eine Messe.

Touren durch Rom folgen der Route von Dan Browns Vatikan-Thriller »Illuminati«, dessen Hollywood-Verfilmung mit Tom Hanks in der Hauptrolle am Donnerstag in die Kinos kommt.

Treffpunkt 9.30 Uhr am Obelisken auf der Piazza del Popolo. Von dem zentralen Platz in Rom geht es auf die Spur des Verbrechens. Die Schauplätze von vier Morden stehen auf dem Programm. Vier grausame Taten, eingefädelt von einem hochrangigen Finstermann im Vatikan: vier Menschen, mit Erde erstickt, bei lebendigem Leib verbrannt, ertränkt, die Lunge zerstochen. Zum Glück ist alles nur Fiktion.

Diesmal keine Boykottaufrufe

»Wir begeben uns auf den Pfad der Erleuchtung«, sagt Ewout Kieckens. Der Niederländer führt seit einigen Jahren Touristen auf den Pfaden des Schriftstellers Dan Brown durch Rom - eine einträgliche Geschäftsidee und eine Marktlücke. Die Romanvorlage für die dreieinhalbstündige Führung ist der Thriller »Illuminati« (Original: »Angels and Demons«).

Die Verfilmung des Buches läuft am Donnerstag (14. Mai) in den europäischen Kinos an. Es ist eine wilde Geschichte um das Verhältnis von Religion und Wissenschaft, Gewalt, Rache, einen Geheimbund, das anscheinende moralische Versagen des Papstes und nicht weniger als die geplante völlige Zerstörung der katholischen Kirche. Im Lauf der Erzählung lassen vier Kardinäle ihr Leben.

Das Motiv der Geschichte: Der vermeintliche Sündenfall einer Kirche, die sich zu sehr der Wissenschaft annähert. Der Film bietet hohes Tempo, Verfolgungsjagden, Kampfszenen, kurz: jede Menge Action, wie bei Dan Brown üblich gewürzt mit zahlreichen historischen Fakten und noch mehr Halbwahrheiten.

Bei der Stadtführung geht es weniger explosiv zur Sache. Von der Kirche Santa Maria del Popolo geht es mit dem Taxi Richtung Piazza Barberini und später Richtung Pantheon weiter. Einige rasante, typisch römische Taximinuten später, ist der Platz erreicht. Doch die von Brown in seinem Roman dort beschriebene Kirche Santa Maria della Vittoria? Fehlanzeige.

Erst einige hundert Meter weiter steht das Gotteshaus. Würde man es nun auch noch um 180 Grad drehen, kämen die von Dan Brown als »geheimer Weg der Erleuchtung« beschriebenen Hinweise hin. Dichtung und Wahrheit.

Kritiker, auch kirchliche Stimmen, haben dem Amerikaner solcherlei unaufgelöste Verquickung von Fakten und Fiktionen vorgeworfen. Vor allem um Browns anderen Kassenschlager »Sakrileg« hatte es Diskussionen gegeben, als der vor zwei Jahren ebenfalls mit Tom Hanks in der Hauptrolle in die Kinos kam. Kardinäle riefen zum Boykott auf, andere wollten den Film zensieren. Die Mehrheit der Kirchenvertreter mahnte eher zu Gelassenheit.

Im Fall von »Illuminati« dürfte dies erst recht der Fall sein, da hier weniger als in »Sakrileg« theologisch-kirchengeschichtliche Theorien im Mittelpunkt stehen.

Diesmal muss der 1776 vom Philosophen und Kirchenrechtler Adam Weishaupt in Ingolstadt gegründete Illuminatenorden für Verschwörungstheorien herhalten. Der legendären Geheimgesellschaft im Dienste der Aufklärung, zu deren Mitgliedern auch Goethe gehörte, ist das schon öfter widerfahren. Nur kann sie sich, anders als die Kirche, nicht dagegen wehren, weil sie 1785 vom bayerischen Kurfürsten verboten wurde und sich anschließend auflöste.

Italienische Medien spekulierten trotzdem über Boykottreaktionen des Vatikans. Doch der schweigt beharrlich, auch nach der - von falschen Schweizergardisten bewachten - Weltpremiere des Films in Rom am vergangenen Montag.

Selbst die Behauptung von Regisseur Ron Howard, der Vatikan habe mit seinem Einfluss die Dreharbeiten behindert, konnte man kühl als »PR-Trick« zurückweisen. Ein großer Teil des Films wurde an Orten wie der Sixtinischen Kapelle gedreht.

Ewout Kieckens und seine Kollegen jedenfalls freut jede Schlagzeile. Für ihre Touren spüren sie schon vor dem Filmstart steigende Nachfrage.

Quelle: Sonntagsblatt Bayern
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Donnerstag, 7. Mai 2009

Späte Reue: Touristen geben Kolosseum-Stück zurück

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Das Kolosseum in Rom.

Nach 25 Jahren hat ein reuiges Touristen-Ehepaar aus den USA einen entwendeten Stein des Kolosseums nach Rom zurückgeschickt.

Wie die italienische Presse am Donnerstag, 7. Mai, berichtete, entschuldigte sich eine anonyme "amerikanische Bürgerin" - wie die Unterschrift lautet – in einem Begleitbrief für das "gedankenlose und selbstsüchtige" Verhalten von sich und ihrem Ehemann. Absender-Adresse ist Greensboro im US-Bundesstaat North Carolina. Sie habe sich beim Anblick des Steins in ihrer Souvenirsammlung immer wieder gesagt: "Wenn alle Besucher dieses wunderschönen Monuments ein Stück mitnehmen, bleibt nichts mehr übrig", hiesst es in dem Schreiben.

Die Tourismus-Agentur für Rom und Latium, bei der das Travertin-Fragment einging, zeigte sich überrascht von so viel Reue und Gutwilligkeit. Über die örtliche US-Presse will sie nun das Paar ermitteln und zu einem erneuten Rombesuch einladen. Um allerdings sicher zu gehen, dass es sich nicht um einen schlechten Scherz handelt, soll ein Archäologe zuvor das faustgrosse Stück begutachten.

Quelle: kipa
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Geändert am 7. Mai 2009 um 16:13
Mittwoch, 6. Mai 2009

Rosenkrieg in Rom: Berlusconi geht zum Gegenangriff über

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us und vorbei? Die Ehe von Silvio Berlusconi und Veronica Lario steht auf der Kippe.

Italiens Premier steht vor den Trümmern seiner Ehe. Trotz diverser Fehltritte fordert er eine Entschuldigung seiner Frau - und scheint politisch immun

Das Tischtuch ist zerschnitten. Veronica Lario reicht es, sie will die Scheidung, weil ihr Gatte Silvio Berlusconi es nicht lassen kann und will, jungen Mädchen schöne Augen zu machen. Aber wie so oft in seiner langen Karriere als Medienmogul, Politiker und Lebemann dreht der Gehörnte den Spieß einfach um und geht zum Gegenangriff über.

Es sei nun schon das dritte Mal, dass seine Frau ihm inmitten eines Wahlkampfs einen Schlag versetze - "Es reicht", sagte der 72-Jährige dem "Corriere della Sera". Er glaube nicht an eine Versöhnung und wisse auch nicht, ob er sie überhaupt noch wolle. "Veronica sollte sich öffentlich bei mir entschuldigen. Und ich weiß nicht, ob das genügt."

Kein Wort von Reue, Schuld oder schlechtem Gewissen, weil Berlusconi bei der Geburtstagesfeier einer blonden 18-Jährigen in Neapel aufgetaucht war - während er bei den Feiern seiner eigenen Kinder zu deren 18. Geburtstagen durch Abwesenheit geglänzt hatte. "Meine Ehe ist zu Ende. Ich kann nicht bei einem Mann bleiben, der mit Minderjährigen verkehrt", habe die 52-Jährige laut "La Repubblica" zu einer Freundin gesagt.

Lario, zweite Ehefrau Berlusconis, hatte mit einer E-Mail den Rosenkrieg in Rom entfacht. Ein Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Ansa hatte sie per E-Mail gefragt, was sie davon halte, dass ihr Ehemann ehemalige Showgirls ins Europaparlament schicken wolle. Die Antwort: "Die freche und von der Macht gewollte Betonung der weiblichen Kurven und der damit einhergehende Mangel an Respekt ist eine Beleidigung aller Frauen." Von "schamlosen Ludern im Dienst der Macht" sprach sie. Berlusconis Parteifreunde überzeugten daraufhin ihren Parteichef, die jungen Showgirls und Sängerinnen wieder von den Listen zu nehmen.

Man unterstellt Silvio Berlusconi häufig, er umgebe sich gern mit ebenso schönen wie ihm ergebenen Frauen, auf Veronica Lario trifft zumindest Letzteres nicht zu. Im März 2003 unterstützte Veronica Lario in der italienischen Intellektuellenzeitschrift "Micromega" die damalige Friedensbewegung in Italien, während ihr Mann Silvio gerade an der Seite von George Bush den Irak-Krieg plante; im April 2005 förderte sie einen Volksentscheid zugunsten künstlicher Befruchtung, den ihr Mann ablehnte. In ihrer Autobiografie "Tendenza Veronica" schrieb sie, noch nie ihren Mann gewählt zu haben, und kürzlich warnte sie: "Die Gefahr ist, dass nach ihm ein Diktator kommt, weil mit ihm, so fürchte ich, die Politik stirbt."

Sie opponierte nicht nur gegen den Politiker, sondern auch gegen den Schürzenjäger Berlusconi. Als der im Januar 2007 zu Mara Carfagna, einst Teilnehmerin von Misswahlen und Nacktmodell und heutige Gleichstellungsministerin - geflötet hatte, er würde sie gern heiraten, wenn er nicht schon verheiratet wäre, forderte Lario eine Entschuldigung - und erhielt sie mit dem Schlusssatz: "Bacio, Dein Silvio."

Silvio war 20, da kam Veronica Lario als Miriam Raffaella Bartolini im Jahr 1956 auf die Welt - ausgerechnet in Bologna, jener Stadt, die man in Italien auch "La Rossa", "die Rote" nennt, weil sie als politisch links gilt. Nicht die beste Voraussetzung, um jemanden zu heiraten, der noch 20 Jahre nach dem Mauerfall überall Kommunisten in Italien am Werk sieht. Aber man hatte wohl Besseres zu tun, als zu diskutieren: Veronica Lario spielte mit Anfang 20 die Frau eines krankhaft eifersüchtigen Mannes, unter anderem barbusig. Silvio Berlusconi gefiel das, man lernte sich kennen, dann kam Barbara, die erste Tochter, und Carla Dall'Oglio, Berlusconis erste Frau, ging. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass sich Veronica als ehedem wenig schüchterne Schauspielerin darüber empört, dass ihr Mann ebensolche Frauen in politische Ämter schicken will.

Nun lebt man nebeneinander her, er in der Villa in Arcore bei Mailand, sie im nur wenige Kilometer entfernten Macherio. Er fliegt und flirtet um die Welt, sie kümmert sich um die drei gemeinsamen Kinder im Alter von 20, 22 und 24 Jahren: "Ich bin eine Frau, die sich daran gewöhnt hat, allein zu sein", hat Veronica Lario einmal gesagt, "aber mich ehrt und stärkt meine Aufgabe als Mutter und Oma." Über das, was sie mit ihrer E-Mail nun bezweckte, blühen Spekulationen: Laut der Turiner Zeitung "La Stampa" will Veronica Lario vor allem ihre Kinder absichern, vor allem gegen Pier Silvio (40) und Maria Elvira (43), Berlusconis Kinder aus erster Ehe. Sie fürchtet offenbar, dass ihre Kinder zu kurz kommen, denn es geht um die Aufteilung des Medienkonzerns Fininvest: Ihre Kinder Barbara, Eleonora und Luigi halten jeweils 7,6 Prozent des Konzerns, dessen Chef aber Berlusconis Erstgeborener Pier Silvio ist und in dem auch Maria Elvira eine führende Position bekleidet.

Angesichts der erwarteten Milliardenscheidung beginnen Italiens Medien bereits damit, die von "Forbes" auf 4,5 Milliarden Euro geschätzten Reichtümer aufzuzählen. "Die Signora ist auf die linke Propaganda hereingefallen", klagt Berlusconi, meinte mit Signora seine Frau und lässt von seinen Anwälten eine Klage wegen Rufschädigung und Verleumdung prüfen. Doch wie er erfreut feststellen durfte, schadet die Sache ihm zumindest politisch nicht: Umfragen zeigen, noch immer sind mehr als 70 Prozent der Italiener mit Berlusconis Arbeit zufrieden sind.

Quelle: WELT ONLINE
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von: romehome    in: Rom-Blog

Geändert am 6. Mai 2009 um 15:16
Dienstag, 5. Mai 2009

Tom Hanks und Dan Brown in Rom

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Birgt eine Handschrift von Galileo Galilei den nächsten Hinweis auf das Versteck der entführten Kardinäle? Langdon (Tom Hanks) und Dr. Vetra (Ayelet Zurer) suchen im Archiv des Vatikan.

Mit dem Sujet ihres Films „Illuminati“ haben sich Tom Hanks und Autor Dan Brown im Vatikan nicht gerade beliebt gemacht. Dennoch fand die Weltpremiere des Thrillers ausgerechnet in Rom statt.

Bewacht von – allerdings falschen – Schweizergardisten ist am Montagabend in Rom die Weltpremiere des Religionsthrillers „Illuminati“ über die Bühne gegangen. Auf dem roten Teppich zeigten sich Bestsellerautor Dan Brown, die Hollywoodstars Tom Hanks und Ewan McGregor, die israelische Schauspielerin Ajelet Surer sowie Regisseur Ron Howard.

Hanks sagte, „Illuminati“ habe viel mehr Tempo als der Vorgänger „Der Da Vinci Code – Sakrileg“. Er spielt in der Verfilmung des Erfolgsromans von Brown erneut den Symbolforscher Robert Langdon, der diesmal vom Vatikan um Hilfe gebeten wird: Eine geheime Bruderschaft, die sich die Illuminati nennt, entführt vier Kardinäle, die als mögliche Nachfolger des gerade verstorbenen Papstes gelten. Sie droht damit, die Geistlichen nacheinander zu töten und im Vatikan eine Bombe zu zünden. 

Schwieriger Dreh in der Ewigen Stadt

ie Dreharbeiten zu „Illuminati“ gestalteten sich alles andere als einfach. So hatte Regisseur Howard am Sonntag für Aufsehen gesorgt, als er dem Vatikan vorwarf, mit seinem Einfluss die Dreharbeiten behindert zu haben. Der Vatikan hatte dem Filmteam in letzter Minute jegliche Dreharbeiten in römischen Kirchen untersagt. „Normalerweise lesen wir uns erst mal die Drehbücher durch. Diesmal hat ein Name gereicht: Dan Brown“, hatte der Medienbeauftragte der Diözese der Ewigen Stadt damals erklärt. Ein großer Teil des Films wurde schließlich dennoch an Orten wie der Sixtinischen Kapelle gedreht.

Erzbischof zeigt Autor und Film an

Der Heilige Stuhl hatte bereits 2006 auf die Verfilmung des Dan-Brown-Bestsellers „The Da Vinci Code“ allergisch reagiert. Kurz vor der „Illuminati“-Weltpremiere blieb es dann aber eigenartig still in der ewigen Stadt. Einzig der älteste Erzbischof Italiens protestierte gegen den Hollywood-Thriller von Regisseur Ron Howard.

Der Inhalt des Films und die Buchvorlage sei hochgradig erniedrigend und verleumdend gegenüber den Werten der Kirche und für das Ansehen des Heiligen Stuhls, schimpfte der 103 Jahre alte Monsignore Antonio Rosario Mennonna, Bischof von Potenza. Nach Berichten der italienischen Nachrichtenagentur Ansa erstattete er sogar Anzeige gegen Film und Autor.

 „Der Da Vinci Code – Sakrileg“ spielte weltweit rund 560 Millionen Euro ein. Dan Brown sagte, er habe nie mit einem derartigen Erfolg gerechnet. „Ich habe wirklich Bücher geschrieben, die ich gerne lesen würde“, sagte er. „Und hoffte, dass einige Leute meinen Geschmack teilen – und offensichtlich ist das so. Es ist ein großes Glück.“

Quelle: FOCUS ONLINE
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von: romehome    in: Rom-Blog


Montag, 4. Mai 2009

Illuminati: Vatikan soll Dreharbeiten behindert haben

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Ron Howard hat wieder für eine Dan-Brown-Verfilumg hinter der Kamera gestanden.
  

Regisseur Ron Howard hat keine guten Erinnerungen an die Dreharbeiten für den Religionsthriller "Illuminati" in Rom. Der Vatikan habe sogar dafür gesorgt, dass ihm die Aufnahme von Kirchenfassaden verwehrt blieb.

Er habe ohnehin nicht die Zusammenarbeit mit dem Vatikan für Aufnahmen innerhalb von Kirchen gesucht, da er noch die negative Haltung der Kirchenleitung zu seinem Film "The Da Vinci Code - Sakrileg" in Erinnerung habe, sagte der Regisseur am Sonntag vor Journalisten in Rom. Doch der Vatikan habe hinter den Kulissen darauf hingewirkt, dass er auch keine Erlaubnis für die Aufnahmen von Kirchenfassaden erhalte, sagte Howard.

Der Vatikan wollte zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. Howard gehe nur darum, die Werbetrommel für den Film zu rühren, sagte Sprecher Federico Lombardi. Die Welturaufführung des Films nach dem Erfolgsroman von Dan Brown ist am Montag in Rom. Hauptdarsteller ist wie bereits bei "Sakrileg" Hollywoodstar Tom Hanks.

Der Oscar-Preisträger hatte am Sonntag auf der Pressekonferenz bei seiner Antwort auf die Frage nach seinem gefährlichsten Stunt die Lacher auf seiner Seite: Laufen, lautete sie. "Hier gibt es keinen einzigen regelmäßigen Pflasterstein. Es gibt keine gerade Stufe. Und in der gesamten Ewigen Stadt gibt es keine einfache Möglichkeit, eine Straße zu überqueren", sagte Hanks.

Im Grund genommen warteten an jeder Straßenecke Todesfallen und verdrehte Fußknöchel auf einen. Er wundere sich immer noch, wie man es geschafft habe, ohne Gipsbein und Verbände aus der Sache herauszukommen. "Es muss göttliches Eingreifen gewesen sein", witzelte Hanks.

Quelle: RP.ONLINE
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