
Rom bewaffnet seine Straßenpolizisten: Die Beamten sollen zu ihrem Schutz Pistolen und Schlagstöcke bekommen, beschloss der Stadtrat unter der Führung des rechten Bürgermeisters Gianni Alemanno.
Auch mit Pfeffersprays werden sich die Streifen künftig verteidigen dürfen. Seit Monaten wird in Rom über die Stärkung der öffentlichen Sicherheit diskutiert. Seit August kontrollieren Soldaten U-Bahn-Stationen und Bahnhöfe.
Der Einsatz der Soldaten ist Teil eines umfangreichen Plans von Alemanno, der mit seinem Versprechen für mehr Sicherheit überraschend die Kommunalwahlen im vergangenen April gewonnen hatte. Der Plan wurde nach gewaltsamen Angriffen auf Frauen in den vergangenen Monaten ausgearbeitet.
Der Bürgermeister überlegt auch Verkehrspolizisten in Bussen und Straßenbahnen patrouillieren zu lassen, um das Problem der Taschendiebe in der Ewigen Stadt zu bekämpfen.
Die Verkehrspolizisten sollen vor allem abends Taschendiebe, Betrunkene und Bettler von den Buspassagieren fernhalten. Sie sollen auch die vielen in den öffentlichen Verkehrsmitteln bettelnden Minderjährigen kontrollieren.
Quelle: stol.it 
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