7. Internationales Festival „Musica und Ars Sacra”

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„Für Gott soll man nicht mit der Stimme, sondern mit dem Herzen singen", hat der heilige Hieronymus einst geschrieben. Musik als Herzensangelegenheit und unverfälschtes Gotteslob - dies zu fördern ist das Anliegen der gemeinnützigen Stiftung „Fondazione Pro Musica e Arte Sacra". Die Stiftung organisierte am 12. und 13. Oktober den ersten Teil des 7. Internationalen Festivals „Musica und Ars Sacra".

Absicht der Initiative ist es, gerade in einer Zeit, in der die Kirche in der Hektik und im Lärm des Alltags die Menschen immer weniger erreicht, die Musik einen Beitrag leisten zu lassen, um die Menschen in die Kirche zurückzuführen. Aus diesem Grund findet das Festival in Zentren der Spiritualität und sakralen Kunst wie in den römischen Päpstlichen Basiliken statt. Der Erlös der Konzerte dient zur Restaurierung gefährdeter Kunstwerke, nach dem Motto „Kunst zur Erhaltung der Kunst".

Das Festival wird in der Päpstlichen Basilika St. Johann im Lateran mit der Aufführung der „Die Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach (BWV 1080) in der Fassung von Hans-Eberhard Dentler durch das „Ensemble Arte della Fuga" eröffnet.

Am Montag, dem 13. Oktober, wird in der Päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern die 6. Symphonie von Anton Bruckner ausgeführt. Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Eschenbach bieten die Symphonie als Geschenk für Papst Benedikt XVI., der anwesend sein wird, und für die Synodenväter der 12. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode dar.

Vom 26. bis 29. November ist der zweite Teil des Festivals geplant. Die Tage werden am 26. November um 17.00 Uhr mit einem Pontifikalamt im Petersdom eingeleitet werden. Der heiligen Messe wird Kardinal Angelo Comastri, Erzpriester der Vatikanischen Basilika und Ehrenvorsitzender der Stiftung, vorstehen. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Venite Populi, KV 260 [248a]; Magnificat da Vesperae Solemnes de Confessore, KV 339) und Joseph Haydn („Harmoniemesse" HOB. 22.14) werden den Gottesdienst gestalten, ausführende Musiker sind das „Youth Orchestra of the Americas" und die Gächinger Kantore unter der Leitung von Helmuth Rilling sowie der „Choir of the Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception" unter der Leitung von Peter Latona. Um 21.00 Uhr wird der „Choir of the Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception" in der Päpstlichen Basilika St. Maria Maggiore Chorwerke von Victoria, Monteverdi, Marenzio u.a. aufführen.

Am Donnerstag, dem 27.November, wird das Streichquartett der Wiener Philharmoniker um 21.00 Uhr in der Lateran-Basilika „Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz" von Joseph Haydn aufführen. Für Freitag, den 28. November, ist das Konzert von Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem" geplant. Das „Orchestre de la Suisse Romande" und der Rundfunkchor Berlin werden das Werk unter der Leitung von Marek Janowski in der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore zur Aufführung bringen.

Das Festival wird am 29. November mit der Feier der Vesper am Vorabend des ersten Advents seinen Abschluss finden. Papst Benedikt XVI. wird der Liturgie im Petersdom vorstehen. Der Chor der Päpstlichen „Cappella Sistina" unter der Leitung von Msgr. G. Liberto wird den Gottesdienst mit Gregorianischen Chorälen begleiten.

Nach der feierlichen Liturgie mit dem Papst wird das Festival in der Basilika St. Paul vor den Mauern mit „Musik aus europäischen Kathedralen" ausklingen. Werke von Palestrina, Monteverdi, Gabrieli, Perosi u.a., die vom Bläserensemble Dom zu Speyer, dem Speyerer Domchor, dem Philharmonischen Chor an der Saar sowie dem Chor der Saarländischen Bachgesellschaft unter der Leitung von Leo Krämer aufgeführt werden, runden das VII. Festival „Musica und Ars Sacra" ab.

Quelle: ZENIT

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