
Tausende zogen durch die römischen Strassen, um ihrem Protest gegen zunehmende Gewalt gegen Ausländer Luft zu machen.
Nach den gewaltsamen und zum Teil tödlichen Angriffen auf Ausländer haben in Italien tausende Menschen gegen Rassismus demonstriert. Bei einer Kundgebung in der Nähe des Kolosseums in Rom erinnerten hunderte chinesische Demonstranten an einen 36-jährigen Landsmann, der in der italienischen Hauptstadt am Donnerstag von Jugendlichen attackiert worden war.
Zudem hielten Demonstranten Fotos von sechs afrikanischen Einwanderern hoch, die Mitte September von bewaffneten Mafia-Mitgliedern in Castel Volturno bei Neapel getötet worden waren.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur ANSA protestierten auch in Caserta in der Nähe von Castel Volturno rund 5000 Menschen gegen ausländerfeindliche Gewalt.
Italiens Präsident Giorgio Napolitano äusserte bei einem Treffen mit Papst Benedikt XVI. seine Besorgnis über den zunehmenden Rassismus in Italien und Europa.
Quelle: Schweizer Fernsehen
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