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Freitag, 31. Oktober 2008

Himmlisch-schöne Jessica Biel verzaubt Rom

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Eine wahre Bi(e)lderbuchfrau! Jessica Biel, die himmlisch-schöne Verlobte von Justin Timberlake, hat am Montag beim dritten Filmfest in Rom vor der Premiere ihres neuen Films "Easy Virtue" alle mit ihrem Auftritt am roten Teppich verzaubert. Die mit einer Traumfigur gesegnete 26-jährige Schauspielerin posierte in einem jede Rundung nachformenden schulterfreien Metallic-Kleid so sexy für die Fotografen, dass wir die Bilder einfach herzeigen müssen.

In „Easy Virtue" spielt Biel eine glamouröse Amerikanerin, die in eine steife britische Aristokratenfamilie einheiratet. Ihre eigene Hochzeit mit dem Sänger Justin Timberlake - so munkeln zumindest US-Medien - könnte ebenfalls bald im Raum stehen. Immerhin trägt Jessica bereits einen Verlobungsring von dem Musiker am Finger. Den Antrag soll er ihr Anfang Oktober kurz vor der Hochzeit von Jessicas „Eine himmlische Familie"-Kollegin Beverley Mitchell in Italien gemacht haben. 

Das Filmfest in Rom dauert noch bis zum 31. Oktober. Unter anderem haben Monica Bellucci („L'uomo che ama") und Keira Knightley („The Duchess") ihre neuen Filme präsentiert. Auch die Bernd-Eichinger-Produktion „Der Baader Meinhof Komplex" wurde gezeigt. Insgesamt kämpfen 20 Filme um den Goldenen Marc-Aurel-Preis. Al Pacino ist bereits bei der Eröffnung mit dem Preis für sein Lebenswerk geehrt worden. Eine weitere Auszeichnung für die berufliche Laufbahn erhielt die italienische Starschauspielerin Gina Lollobrigida.

Quelle: krone.at
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Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 31. Oktober 2008 um 15:49

Himmlisch-schöne Jessica Biel verzaubt Rom

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Eine wahre Bi(e)lderbuchfrau! Jessica Biel, die himmlisch-schöne Verlobte von Justin Timberlake, hat am Montag beim dritten Filmfest in Rom vor der Premiere ihres neuen Films "Easy Virtue" alle mit ihrem Auftritt am roten Teppich verzaubert. Die mit einer Traumfigur gesegnete 26-jährige Schauspielerin posierte in einem jede Rundung nachformenden schulterfreien Metallic-Kleid so sexy für die Fotografen, dass wir die Bilder einfach herzeigen müssen.

In „Easy Virtue" spielt Biel eine glamouröse Amerikanerin, die in eine steife britische Aristokratenfamilie einheiratet. Ihre eigene Hochzeit mit dem Sänger Justin Timberlake - so munkeln zumindest US-Medien - könnte ebenfalls bald im Raum stehen. Immerhin trägt Jessica bereits einen Verlobungsring von dem Musiker am Finger. Den Antrag soll er ihr Anfang Oktober kurz vor der Hochzeit von Jessicas „Eine himmlische Familie"-Kollegin Beverley Mitchell in Italien gemacht haben. 

Das Filmfest in Rom dauert noch bis zum 31. Oktober. Unter anderem haben Monica Bellucci („L'uomo che ama") und Keira Knightley („The Duchess") ihre neuen Filme präsentiert. Auch die Bernd-Eichinger-Produktion „Der Baader Meinhof Komplex" wurde gezeigt. Insgesamt kämpfen 20 Filme um den Goldenen Marc-Aurel-Preis. Al Pacino ist bereits bei der Eröffnung mit dem Preis für sein Lebenswerk geehrt worden. Eine weitere Auszeichnung für die berufliche Laufbahn erhielt die italienische Starschauspielerin Gina Lollobrigida.

Quelle: krone.at
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Donnerstag, 30. Oktober 2008

"Legionari": Ausstellung des Südtiroler Landesarchivs in Rom

 La Guerra Civile Spagnola. Internazionalizzazione del conflitto

Der Südtiroler Guglielmo Sandri alias Wilhelm Schrefler war zweierlei: zum einen Soldat Mussolinis im Spanischen Bürgerkrieg, zum anderen passionierter Hobbyfotograf. Seine Bilder stehen im Mittelpunkt der vom Südtiroler Landesarchiv konzipierten Ausstellung "Legionari", die ab 6. November an der Piazza Navona in Rom zu sehen sein wird.

Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass rund 4000 historische Fotos Sandris nicht im Müll gelandet sind, sondern in Sterzing aufgefunden und vom Südtiroler Landesarchiv erworben worden sind. Hundert dieser Bilder, die Sandri als Mitglied der von Mussolini entsandten Freiwilligenverbände "Corpo Truppe Volontarie" im Spanischen Bürgerkrieg (1936 - 1939) geschossen hat, bilden den Kern der Ausstellung "Legionari. Soldaten Mussolinis im Spanischen Bürgerkrieg". Sie ist vom Landesarchiv und dem "Museu d'Història de Catalunya" eingerichtet und 2007 erstmals in Barcelona und Bozen gezeigt worden.

Nun macht die "Legionari"-Ausstellung in Rom Halt. Eröffnet wird sie

am Donnerstag kommender Woche, 6. November,

um 19.00 Uhr

in den Räumen des "Instituto Cervantes",

Piazza Navona 91 in Rom,

im Beisein des spanischen Botschafters in Italien, Luis Calvo, und von Andrea Di Michele vom Landesarchiv, der als Kurator der Ausstellung und als Herausgeber des entsprechenden Katalogs verantwortlich zeichnet. Die Ausstellung wird bis 3. Dezember in Rom zu sehen sein.

Die Ausstellungseröffnung findet im Anschluss an eine internationale Tagung zum Thema "Der Spanische Bürgerkrieg und die Internationalisierung des Konflikts" statt, zu der einige der bedeutendsten italienischen und spanischen Fachleute erwartet werden.

Quelle: Autonome Provinz Bozen



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Mittwoch, 29. Oktober 2008

Preisrätsel zum Thema Rom

Attraktive Preise kann gewinnen, wer alle Fragen des Rätsels des Geschichtsmagazins "Damals" zum Thema Rom richtig beantwortet.

Der Sage nach wurde Rom im Jahr 753 v. Chr. von Romulus und Remus gegründet. Zunächst, so die Erzählung, strömten aber nur Männer in die neue Stadt.

Frage 1: Wie kamen die Römer zu ihren Frauen?

Eines der bekanntesten Bauwerke Roms ist die Engelsburg, das ehemalige Mausoleum Kaiser Hadrians.

Frage 2: Wie kam die Engelsburg zu ihrem Namen?

Im 19. Jahrhundert wollte die Bewegung des Risorgimento einen italienischen Nationalstaat schaffen, was 1861 gelang. Der Kirchenstaat mit seinem Zentrum Rom blieb jedoch zunächst ein ungelöstes Problem.

Frage 3: Wann eroberten italienische Truppen Rom?

Der Gewinn:

Volker Reinhardt/Michael Sommer, Rom. Geschichte der Ewigen Stadt (Konrad Theiss Verlag, Stuttgart). In dem schön bebilderten Band führen Sie die beiden Autoren durch 3000 Jahre Stadtgeschichte. Die Stadtarchitektur mit ihren spektakulären Bauten und die Machtkämpfe rivalisierender Interessengruppen bilden Schwerpunkte der eingängigen Darstellung.

Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2008 

Zur Website von "Damals" mit weiteren Informationen <<<

 



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Geändert am 29. Oktober 2008 um 18:47
Dienstag, 28. Oktober 2008

Protest im Slip und Büstenhalter

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Ausgezogen bis aufs Hemd - so fühlen sich viele italienische Studenten offenbar. Und das zeigen sie auch in einer spektakulären Demo gegen die Bildungsreform von Ministerpräsident Berlusconi.

Nur mit Slip und Büstenhalter bekleidet haben römische Psychologie-Studenten gegen die Bildungsreform Berlusconis protestiert. "Wir bezahlen nicht für die Krise", war auf einem Plakat zu lesen, das einigen der 30 Studenten der La-Sapienza-Universität zusätzlich als Lendenschurz diente.

Am Mittwoch ist im Senat in Rom die Schlussabstimmung über das seit Wochen von Studenten und Schülern bekämpfte Gesetz zur Reform von Schule und Hochschule angesetzt. Das Gesetz sieht Milliarden-Einsparungen vor. Mit ihrer Entblößung demonstrierten die Studenten gegen die konservative Regierung und all jene, "die die Forschung ihrer Kleider berauben".

Quelle: heute.de
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Sonntag, 26. Oktober 2008

Hunderttausende demonstrieren gegen Berlusconi

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Protest gegen rechtsgerichtete Regierung: Hunderttausende Italiener demonstrieren auf dem Gelände des antiken Circus Maximus.

Hunderttausende Italiener sind am Sonnabend in Rom aus Protest gegen die rechtsgerichtete Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi auf die Straße gegangen.

Zu der Großkundgebung hatte die größte Oppositionspartei im Parlament aufgerufen. Unter dem Motto „Ein anderes Italien ist möglich" versammelten sich nach Angaben der linksbürgerlichen Demokratischen Partei (PD) mehr als 2,5 Millionen Menschen auf dem Gelände des antiken Circus Maximus. Die Polizei machte keine Angaben zur Zahl der Demonstranten.

Bei der Parlamentswahl im April hatte die Demokratische Partei, die erst im Herbst 2007 aus einer Fusion von Ex-Kommunisten und linken Katholiken entstanden ist, eine herbe Schlappe erlitten. In jüngsten Umfragen verbuchte Berlusconi weiterhin eine hohe Zustimmungsrate von 60 Prozent. Oppositionsführer Walter Veltroni sagte vor seinen Anhängern, dass Italien rassistischer geworden sei. Zudem kritisierte er einige Regierungsmitglieder wegen ihrer historischen Verbindungen zum Faschismus.

Quelle: WAZ-ONLINE
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Sonntag, 26. Oktober 2008

RAF beim Filmfestival in Rom

Die Mafia und die italienischen Roten Brigaden sind den römischen Kinofreaks auch von der Leinwand wohl vertraut. Jetzt kommt die Rote Armee Fraktion (RAF) an den Tiber.

 
Szene aus "Schattenwelt".

Gleich zwei Filme zur «bleiernen Zeit» des Terrorismus in Deutschland und seinen Folgen haben die Programmmacher in das dritte internationale Filmfestival in Rom aufgenommen. Außer Konkurrenz läuft Uli Edels «Der Baader Meinhof Komplex», der mit seiner starken Besetzung auch deutscher Bewerber um den Oscar für den besten ausländischen Film ist - und damit in Konkurrenz zum italienischen Anti-Mafia-Thriller «Gomorrha» von Matteo Garrone steht. Unter den 20 Wettbewerbsfilmen in Rom ist dagegen «Schattenwelt» der Darmstädter Regisseurin Connie Walther (46), die sich Nachwehen der mörderischen RAF-Jahre widmet.

In bleiernen bis stumpf-bräunlichen Farben gehalten, erzählt «Schattenwelt», eher im Fernsehspielformat, eine Geschichte nach der Geschichte: Nach 22 Jahren wird der vollbärtige RAF-Terrorist Volker Widmer, gekonnt gespielt von Ulrich Noethen, aus der Haft entlassen. Vorsichtig, misstrauisch und menschenscheu tappt er durch seine neue Freiheit und lernt scheinbar zufällig als Nachbarin eine spröde und aggressive Frau (sehr stark: Franziska Petri) kennen. Sie entpuppt sich als Tochter eines Mannes, der von Widmers Kommando erschossen wurde, und will den Mörder ihres Vaters finden und bestrafen.

Dazu kommt: Opfer wird Täter. Jeder ist geschädigt, es herrscht bis in die Gegenwart hinein bleierne Zeit. Auch wenn am damaligen RAF-Tatort inzwischen ein Shopping-Center steht: «Deutschland im Herbst» scheint immer noch angesagt zu sein. Vor der Weltpremiere von «Schattenwelt» am Freitagabend konnten sich die versammelten Kritiker schon ein Bild von einem Land machen, in dem keiner lacht, weil keiner was zu lachen hat. Das triste und brüske Drama um eine persönliche Aufarbeitung jüngerer deutscher Vergangenheit ließ sie eher stumm und ratlos zurück. Sie hatten wohl anderes von Deutschland im Jahr 2008 erwartet.

«Schattenwelt» erzählt nicht nur eine Geschichte, der Film hat auch eine Vorgeschichte. Der frühere Terrorist Peter-Jürgen Boock als Co-Autor - das hatte drei Jahrzehnte nach dem Terrorjahr 1977 bereits bei den Dreharbeiten zu Schlagzeilen geführt. Selbstgefälligkeit und Arroganz wurden Boock vorgeworfen, der als eine RAF-Schlüsselfigur gilt und an der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer beteiligt war. In der Debatte darum musste das Filmteam klarstellen, dass Boock nur ein «branchenübliches» Honorar erhalten habe. Denn die BR/Arte-Produktion hatte ein Budget von lediglich 1,3 Millionen Euro, um die fiktive Geschichte um Täter und Opfer zu drehen.

Quelle: sueddeutsche.de
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Freitag, 24. Oktober 2008

"Gesammelte Werke" von Papst Benedikt XVI. vorgestellt

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Papst Benedikt XVI.

Der erste Band der „Gesammelten Werke" des Theologen Joseph Ratzingers wurde in dieser Woche im Pressesaal des Vatikans vorgestellt. Das umfangreiche wissenschaftliche Werk von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt wird nach Angaben von Bischof Müller aus Regensburg mit einem ersten Band „Vom Geist der Liturgie" im Frühjahr 2008 im Herder-Verlag erscheinen.

Die Edition beginne auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes mit Beiträgen zur Liturgie, weil diese „für mein Denken bezeichnend ist", wie es in einem Brief des Heiligen Vaters an Bischof Gerhard Ludwig heißt. Für die Redaktion mitverantwortlich ist das Regensburger Papst-Benedikt-Institut unter der Leitung von Dr. Rudolf Voderholzer, Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier. Er gilt als einer der besten Kenner der Theologie Papst Benedikts XVI.

Die vorliegende Ausgabe der Gesammelten Schriften Joseph Ratzingers verstehe sich als „Ausgabe letzter Hand" des Theologen Joseph Ratzinger in deutscher Sprache, so der Regensburger Oberhirte bei der Vorstellung. „Angezielt ist die möglichst vollständige Präsentation des gedruckten Werkes, ergänzt um bislang ungedruckte oder noch nicht auf deutsch publizierte Texte in einer systematischen Ordnung, die chronologische und sachliche Gesichtspunkte miteinander verbindet."

Papst Benedikt XVI., den Bischof Müller in seiner Ansprache als „einen der großen Theologen auf dem Stuhl Petri" bezeichnete, habe „in den langen Jahren seines akademischen Wirkens als Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik ein eigenständiges theologisches Werk erarbeitet, das ihn in die Reihe der bedeutenden Theologen des 20. und 21. Jahrhunderts hineinstellt". Und „seit mehr als 50 Jahren steht der Name Joseph Ratzinger für einen originalen Gesamtentwurf der systematischen Theologie."

Sein Umgang mit Wort und Sprache habe dazu beigetragen, dass viele Menschen die Botschaft des Glaubens verstehen könnten, denn: „Komplexe Sachverhalte werden nicht durch eine komplizierte Reflexion der allgemeinen Verständlichkeit entzogen, sondern auf ihre innere Einfachheit transparent gemacht. Es geht immer darum, dass Gott zu jedem Menschen sprechen will und sein Wort zum Licht wird, das jeden Menschen erleuchtet (Joh 1, 9).

Mit seiner Regensburger Vorlesung, die Bischof Müller als „Sternstunde nicht nur der deutschen Universitätsgeschichte" würdigte, habe Papst Benedikt XVI. „noch einmal den inneren Zusammenhang von Glaube und Vernunft hervorgehoben". Konkret habe er „an die große Tradition der theologischen Wissenschaften" angeknüpft, die sich im Gesamtgefüge der Universität als das alles verbindende Element erweisen könne.

Die Stadt Regensburg sei dadurch „gleichsam zum genius loci" avanciert, „der das theologische Gesamtwerk Joseph Ratzingers sammeln und sichern wolle.

„Der Heilige Vater hat mich als Bischof von Regensburg persönlich mit der Herausgabe seiner Gesammelten Schriften in 16 Bänden beauftragt", so Bischof Müller. „Schon während meiner Studienzeit hatte ich mich in die theologischen Arbeiten Joseph Ratzingers vertieft und war besonders beeindruckt und nachhaltig geprägt durch seine geniale Einführung in das Christentum, die in den Stürmen der Studentenrevolution und der allgemeinen Desorientierung der Theologie einen sicheren Schlüssel zum tiefen Geheimnis der christlichen Offenbarung bot."

Die Gesammelten Schriften werden eröffnet - hinsichtlich der Bandzählung, nicht unbedingt was den tatsächlichen Zeitpunkt des Erscheinens betrifft - mit den beiden wissenschaftlichen Qualifikationsschriften Joseph Ratzingers: seiner Dissertation über das Kirchenverständnis des heiligen Augustinus und seiner Habilitationsschrift über das Offenbarungsverständnis Bonaventuras.

Quelle: ZENIT
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Geändert am 24. Oktober 2008 um 23:33

"Gesammelte" Werke von Papst Benedikt XVI. vorgestellt

 defaultDer erste Band der „Gesammelten Werke" des Theologen Joseph Ratzingers wurde gestern, Mittwoch, im Pressesaal des Vatikans vorgestellt. Das umfangreiche wissenschaftliche Werk von Joseph Ratzinger/Papst Benedikt wird nach Angaben von Bischof Müller aus Regensburg mit einem ersten Band „Vom Geist der Liturgie" im Frühjahr 2008 im Herder-Verlag erscheinen.

Die Edition beginne auf ausdrücklichen Wunsch des Papstes mit Beiträgen zur Liturgie, weil diese „für mein Denken bezeichnend ist", wie es in einem Brief des Heiligen Vaters an Bischof Gerhard Ludwig heißt. Für die Redaktion mitverantwortlich ist das Regensburger Papst-Benedikt-Institut unter der Leitung von Dr. Rudolf Voderholzer, Professor für Dogmatik an der Theologischen Fakultät Trier. Er gilt als einer der besten Kenner der Theologie Papst Benedikts XVI.

Die vorliegende Ausgabe der Gesammelten Schriften Joseph Ratzingers verstehe sich als „Ausgabe letzter Hand" des Theologen Joseph Ratzinger in deutscher Sprache, so der Regensburger Oberhirte bei der Vorstellung. „Angezielt ist die möglichst vollständige Präsentation des gedruckten Werkes, ergänzt um bislang ungedruckte oder noch nicht auf deutsch publizierte Texte in einer systematischen Ordnung, die chronologische und sachliche Gesichtspunkte miteinander verbindet."

Papst Benedikt XVI., den Bischof Müller in seiner Ansprache als „einen der großen Theologen auf dem Stuhl Petri" bezeichnete, habe „in den langen Jahren seines akademischen Wirkens als Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik ein eigenständiges theologisches Werk erarbeitet, das ihn in die Reihe der bedeutenden Theologen des 20. und 21. Jahrhunderts hineinstellt". Und „seit mehr als 50 Jahren steht der Name Joseph Ratzinger für einen originalen Gesamtentwurf der systematischen Theologie."

Sein Umgang mit Wort und Sprache habe dazu beigetragen, dass viele Menschen die Botschaft des Glaubens verstehen könnten, denn: „Komplexe Sachverhalte werden nicht durch eine komplizierte Reflexion der allgemeinen Verständlichkeit entzogen, sondern auf ihre innere Einfachheit transparent gemacht. Es geht immer darum, dass Gott zu jedem Menschen sprechen will und sein Wort zum Licht wird, das jeden Menschen erleuchtet (Joh 1, 9).

Mit seiner Regensburger Vorlesung, die Bischof Müller als „Sternstunde nicht nur der deutschen Universitätsgeschichte" würdigte, habe Papst Benedikt XVI. „noch einmal den inneren Zusammenhang von Glaube und Vernunft hervorgehoben". Konkret habe er „an die große Tradition der theologischen Wissenschaften" angeknüpft, die sich im Gesamtgefüge der Universität als das alles verbindende Element erweisen könne.

Die Stadt Regensburg sei dadurch „gleichsam zum genius loci" avanciert, „der das theologische Gesamtwerk Joseph Ratzingers sammeln und sichern wolle.

„Der Heilige Vater hat mich als Bischof von Regensburg persönlich mit der Herausgabe seiner Gesammelten Schriften in 16 Bänden beauftragt", so Bischof Müller. „Schon während meiner Studienzeit hatte ich mich in die theologischen Arbeiten Joseph Ratzingers vertieft und war besonders beeindruckt und nachhaltig geprägt durch seine geniale Einführung in das Christentum, die in den Stürmen der Studentenrevolution und der allgemeinen Desorientierung der Theologie einen sicheren Schlüssel zum tiefen Geheimnis der christlichen Offenbarung bot."

Die Gesammelten Schriften werden eröffnet - hinsichtlich der Bandzählung, nicht unbedingt was den tatsächlichen Zeitpunkt des Erscheinens betrifft - mit den beiden wissenschaftlichen Qualifikationsschriften Joseph Ratzingers: seiner Dissertation über das Kirchenverständnis des heiligen Augustinus und seiner Habilitationsschrift über das Offenbarungsverständnis Bonaventuras.

Quelle: ZENIT
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Freitag, 24. Oktober 2008

Al Pacino eröffnet Filmfestival in Rom

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Al Pacino bei der Eröffnung des Filmfests.
 

Al Pacino hat das Filmfest in Rom eröffnet. Der US-Schauspieler, der aus einer italienischen Familie stammt, nahm den "Goldenen Marc Aurel"-Preis für seine Karriere entgegen und stellte seinen Film "Chinese Coffee" vor.

Die dritte Ausgabe des römischen Filmfests fokussiert im Vergleich zum vergangenen Jahr stärker auf italienische und europäische Produktionen. 21 italienische Filme werden im Laufe des Festivals bis zum 31. Oktober gezeigt.

20 Filme kämpfen um den Goldenen Marc-Aurel-Preis, darunter der deutsche Streifen "Schattenwelt" der Regisseurin Connie Walther mit Franziska Petri, Ulrich Noethen und Eva Mattes in den Hauptrollen.

Mit Spannung werden auch das Historiendrama "The Duchess" mit Keira Knightley sowie die Bernd-Eichinger-Produktion "Der Baader-Meinhof Komplex" erwartet. Zu den Highlights des Filmfests zählt "Der Damm am Pazifik" nach einem Roman von Marguerite Duras mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle.

Ein weiteres Event ist die Weltpremiere der Produktion "8/Huit/Eight" im Auftrag der UNO über die Armut in der Welt, die auf dem römischen Filmfest zum ersten Mal in integraler Fassung gezeigt werden soll.

Die acht Regisseure aus acht Ländern der Welt - darunter Jane Campion, Gael Garcia Bernal, Mira Nair und Wim Wenders - werden zur Premiere und anschliessenden Diskussion mit dem Publikum erwartet.

Für Hollywood-Glamour sorgt unter anderen der kanadische Regisseur David Cronenberg. Er wird zur Eröffnung seiner Ausstellung "Chromosomes" erwartet, die Bilder aus seinen Filmen zeigt.

Quelle: Bieler Tagblatt online
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Mittwoch, 22. Oktober 2008

Studierende demonstrieren gegen Berlusconis Politik

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Montag und Dienstag gab es keine Vorlesungen - stattdessen wurde demonstriert.

Die Mitte-Rechts-Regierung von Silvio Berlusconi gerät wegen der geplanten Einschnitte bei der Finanzierung für die Universitäten zunehmend unter Druck. Am Dienstag kam es den zweiten Tag in Folge zu Studentenprotesten in mehreren italienischen Städten. "Wir werden nicht zulassen, dass die Universität in Italien schrittweise abgebaut wird. Premier Silvio Berlusconi entzieht der Universität die öffentliche Finanzierung, weil er ein privates Bildungssystem fördern will, das sich nur Reiche erlauben können", betonte ein Sprecher der Demonstranten in Rom. Die Kürzungen im Universitätsbereich sind im Haushaltsgesetz der Regierung für das kommende Jahr enthalten.

Auswanderung befürchtet

In Rom hatten auch am Montag Studenten und Professoren der Physik-Fakultät der renommierten Universität La Sapienza vor dem Regierungssitz demonstriert. Sie warnten vor einer progressiven Auswanderung von Studenten und Professoren ins Ausland und vor einer Verarmung der italienischen Universität.

Am Freitag war es in Italien auch zu massiven Protestkundgebungen gegen die Schulreform der Regierung Berlusconi gekommen. 87.000 Lehrerstellen und 44.500 Jobs im administrativen Schulbereich sollen innerhalb der nächsten drei Jahre gestrichen werden, was dem Staat Einsparungen im Wert von sieben Prozent der jährlichen Ausgaben für die Schulen bescheren wird.

Demonstration gegen Schulreform

Für kommenden Montag ist eine weitere große Demonstration in Rom gegen die Schulreform geplant. "Premierminister Berlusconi will mit seiner skandalösen Reform das öffentliche Schulsystem zugunsten des privaten Bildungswesens aushölen", so Gewerkschaftssprecher Piero Bernocchi.

Quelle: derStandard



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Geändert am 22. Oktober 2008 um 19:36
Mittwoch, 22. Oktober 2008

Filmfest Rom beginnt: Ewige Stadt ist wieder Magnet für Stars

bellucci(videoteaserimage)
Monica Bellucci ist in demFilm "L'uomo che ama".

Wie in den glänzenden Zeiten der "Dolce Vita" ist Rom wieder zu einem Magnet für Hollywood-Schauspieler, Regisseure und Zuschauer geworden. Hunderte Menschen werden am Mittwochabend an der Eröffnung des dritten Filmfestivals in Rom teilnehmen. Tausende Filmbegeisterte werden dafür im Musikauditorium von Renzo Piano erwartet, wo der Star Al Pacino das Filmfest öffnen wird. Pacino wird seinen Film "Chinese Coffee" vorstellen und einen Preis für sein Lebenswerk entgegen nehmen.



Rom versinkt unterdessen zusehends im Hollywood-Fieber: Hunderte Jugendliche warteten schon am Dienstag vor dem noblen Hotel de Russie unweit der Spanischen Treppe in der Hoffnung, Stars wie Pacino, Monica Bellucci und Mickey Rourke zu fotografieren. Dutzende von Partys, Konzerten und Events sind zu Ehren der Filmgrößen geplant. Am Mittwochabend wird für Pacino ein großes Fest in der prunkvollen Villa Medici, Sitz der französischen Akademie, organisiert.

Zu den Filmen, die um den Goldenen Marc Aurel-Preis rittern, zählt der Film "L'uomo che ama" (Der Mann, der liebt) der römischen Regisseurin Maria Sole Tognazzi. In dem Film über die Liebe aus der Sicht der Männer spielt Monica Bellucci die Hauptrolle. Das Filmfest will dieses Jahr verstärkt italienische Produktionen in den Vordergrund stellen. 21 italienische Filme werden im Laufe des Festivals bis zum 31. Oktober gezeigt.

20 Filme kämpfen um den Goldenen Marc Aurel-Preis, darunter der deutsche Streifen "Schattenwelt" der Regisseurin Connie Walther mit Franziska Petri, Ulrich Noethen und Eva Mattes in den Hauptrollen. Mit Spannung werden auch das Historiendrama "The Duchess" mit Keira Knightley sowie die Bernd-Eichinger-Produktion "Der Baader-Meinhof Komplex" erwartet. Zu den Highlights des Filmfests zählt auch "Der Damm am Pazifik" nach einem Roman von Marguerite Duras mit Isabelle Huppert in der Hauptrolle.

Ein weiteres Event ist die Weltpremiere der Produktion "8/Huit/Eight" im Auftrag der UN über die Armut in der Welt, die auf dem römischen Filmfest zum ersten Mal in integraler Fassung gezeigt werden soll. Die acht Regisseure aus acht Ländern der Welt - darunter Jane Campion, Gael Garcia Bernal, Mira Nair und Wim Wenders - werden zur Premiere und anschließenden Diskussion mit dem Publikum erwartet.

Für Hollywood-Glamour sorgt auch der kanadische Regisseur David Cronenberg. Er wird zur Eröffnung seiner Ausstellung "Chromosomes" erwartet, die Bilder aus seinen Filmen zeigt. Der diesjährige Sonderpreis für schauspielerische Leistungen, der im vergangenen Jahr Sophia Loren verliehen wurde, geht an die italienische Schauspielerin Gina Lollobrigida. Das Festival wird außerdem drei verstorbene Persönlichkeiten des italienischen Films ehren: Den Regisseur Dino Risi, die Schauspieler Alida Valli und Nino Manfredi.

15,5 Millionen Euro kostet die diesjährige Ausgabe des römischen Filmfestivals, 1,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die Filme laufen in vier Schienen: Premiere, Extra, Official Selection und Focus. In der Premiere-Schiene wird um zwei Preise gekämpft: Den goldenen Marc Aurel für den besten Film und den Preis der Kritik. Der Marc Aurel-Preis wird als Publikumspreis vergeben. Eine internationale Jury wird den Preis der Kritik für den besten Film verleihen. Beide Auszeichnungen sind mit jeweils 75.000 Euro dotiert. Die Jury wird auch einen Preis für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin verleihen.

Quelle: tt.com
tt.com



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Geändert am 22. Oktober 2008 um 00:33
Montag, 20. Oktober 2008

Neuordnung der Kultur in Rom

 

Der 28. April dieses Jahres war für Roms Kunstszene ein Schock. Denn die italienische Hauptstadt, seit vielen Jahren eine Bastion der Linken, fiel nicht nur an Silvio Berlusconis rechtes Bündnis Haus der Freiheiten - viel schlimmer noch: Im Kapitol zog mit Gianni Alemanno ein Bürgermeister ein, der von ganz weit rechts kommt. Statt des kunstsinnigen Ex-Kommunisten Walter Veltroni, Liebling auch des Jetsets, konnte ein Mann die Stichwahl für sich entscheiden, der zur Alleanza Nazionale gehört - jener Partei also, in der die politischen Nachfahren Benito Mussolinis sitzen - auch wenn sie sich offiziell als geläutert betrachten.

Dass die Anhänger Alemannos seinen Sieg mitten in der Stadt mit dem verbotenen Duce-Gruss feierten, weckte böse Vorahnungen. Und auch die ersten Ankündigungen des Stadtoberhaupts waren nicht dazu angetan, linke Intellektuelle und Künstler zu beruhigen. Nicht nur besetzte er viele zentrale Stellen neu. «Weniger Hollywood, weniger Diven und mehr nationale Bodenständigkeit», versprach Alemanno auch für das Römer Filmfest, das sein Vorgänger Veltroni, selbst ein Cineast, sich und der Stadt zwei Jahre zuvor geschenkt hatte.

Nationale Nabelschau

Wenn das Filmfestival am kommenden Mittwoch zum dritten Mal beginnt, hat zumindest eine deutliche Akzentverschiebung stattgefunden. Alemanno löste prompt den Chef des Festivals, einen Vertrauten Veltronis, ab. Zwar gelang es ihm nicht, Pasquale Squitieri, den politisch ebenfalls rechts stehenden langjährigen Lebensgefährten von Claudia Cardinale, zu inthronisieren. Doch unter dem neuen Leiter, dem 87-jährigen Gian Luigi Rondi, «spricht» das Filmfest «italienisch», wie die «Repubblica» spöttisch bemerkte.

Gegen Vorwürfe, das Festival zur nationalen Nabelschau machen zu wollen, wehrt sich der bekannte Filmkritiker und Leiter zahlreicher Filmfestivals, zwar entschieden. Unter den 200 Filmen, die in Roms Auditorium bis zum 31. Oktober gezeigt werden, sind allerdings die italienischen Produktionen in der Überzahl, und allein fünf italienische Filme gehen in den Wettbewerb um den «Goldenen Marc Aurel». Zudem soll die Schauspielerin Anna Magnani ebenso mit einer Retrospektive geehrt werden wie der kürzlich verstorbene Regisseur Dino Risi. «Italien hat eine bedeutende Filmszene, und die wollen wir zeigen», sagt Rondi dazu.

Auch wird dieses Jahr weniger Hollywood-Prominenz zugegen sein, stattdessen wird die italienische Schauspielerin Monica Bellucci das Festival eröffnen, die auch die Hauptrolle im Film «L`uomo che ama» («Der Mann, der liebt») des Regisseurs Maria Sole Tognazzi spielt.

Eröffnungsfilm ist allerdings die internationale Koproduktion «8/Huit/Eight» über den Hunger auf der Welt, der mit Unterstützung der Uno von acht Starregisseuren gedreht wurde, darunter Jane Campion, Mira Nair, Wim Wenders und Gus Van Sant. Im Wettbewerb stehen auch gleich zwei deutsche Filme, die sich mit der RAF beschäftigen, «Der Baader Meinhof Komplex» sowie «Schattenwelt», ein Film von Connie Walther, der die Geschichte eines ehemaligen RAF-Mitglieds erzählt.

Dass Kultur dem neuen Bürgermeister weit weniger am Herzen liegt als Veltroni, bekommt nicht nur das Filmfestival zu spüren. Das Budget wurde ebenso gekürzt wie viele andere Posten im Etat der Ewigen Stadt, weil Alemanno es für wichtiger hält, auf Roms Strassen für «Sicherheit und Ordnung» zu sorgen. Gestrichen wurde beispielsweise die «Notte bianca», eine bei den Römer sehr beliebte Vergnügungsnacht im September mit Konzerten, Feuerwerk und gastronomischen Schmankerln.

Bereits im Wahlkampf hatte Alemanno auch versprochen, dafür zu sorgen, dass das bauliche Erbe der Faschisten in Rom vorrangig renoviert wird.

Antiker Disney-Park

Dazu fügt sich nahtlos, dass er erst kürzlich, ausgerechnet auf einer Israel-Reise, die Verdienste Mussolinis um die Modernisierung Italiens würdigte und sich zwar von den «bösen Rassengesetzen» der Faschisten, nicht aber von ihrer Ideologie im Ganzen distanzierte. Für zeitgenössische Kultur hingegen hat die neue Römer Stadtregierung nur wenig übrig.

Nicht nur will sie das Auditorium, jenes moderne Kulturzentrum von Renzo Piano, mit dem Rom endlich einen grossen multifunktionalen Veranstaltungsort erhielt, weniger experimentell ausrichten. Für Furore in Rom sorgt auch, dass Alemanno das einzige moderne Bauwerk im Zentrum, das Monument des amerikanischen Architekten Richard Meier um den «Friedensaltar» des Kaisers Augustus, abreissen lassen will. Nach einem Aufschrei der Entrüstung soll nun per Referendum entschieden werden, und unter dem Druck der Öffentlichkeit hat Alemanno auch eine Untersuchungskommission eingesetzt, die sich mit dem baulichen und kulturellen Erbe der Hauptstadt befasst.

Dafür verfolgt Alemanno nun ein neues Lieblingsprojekt: Im Nordwesten Roms will er einen riesigen «antiken» Disney-Park bauen lassen, in dem die Besucher Leben und Gebräuche im alten Rom geniessen können. Das Vorhaben habe oberste Priorität, erklärte Alemanno - schon allein deshalb, um die rückläufigen Touristenzahlen zu bekämpfen.

Quelle: Tagesanzeiger Online
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Geändert am 20. Oktober 2008 um 19:44
Sonntag, 19. Oktober 2008

Deutscher Betrüger wollte US-Botschaft in Rom verkaufen

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Die US-Botschaft in Rom.

Ein mutmaßlicher Immobilienbetrüger aus Deutschland ist verhaftet worden, nachdem er unter anderem den Botschaftspalast der USA in der Via Veneto in Rom zum Verkauf angeboten hatte. Der 57-Jährige soll einem deutschen Unternehmer außerdem das - ebenfalls gar nicht zum Verkauf stehende - Hauptgebäude der in Rom ansässigen UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) angeboten haben, wie italienische Medien gestern berichteten.

Der Betrüger berief sich dabei auf ein angebliches Alleinverkaufsrecht dieser Immobilien. Er wurde von den deutschen Behörden seit geraumer Zeit wegen schweren Betrugs und gefälschter Ausweispapiere mit einem Europäischen Haftbefehl gesucht.

Quelle: WELT ONLINE



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Samstag, 18. Oktober 2008

Grab des echten "Gladiators" gefunden

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Italienische Archäologen haben das Grab eines antiken römischen Helden gefunden, dessen Geschichte als Vorbild für den Film "Gladiator" mit Russell Crowe diente. Die Marmorgruft des Generals Marcus Nonius Macrinus sei "der wichtigste Fund aus dem alten Rom seit 20 bis 30 Jahren". 

Der Fund gehört zu einer antiken Totenstadt, die bei Renovierungsarbeiten unter einem Sportstadion entdeckt worden ist. In vier Metern Tiefe fanden Arbeiter, die mit der Renovierung des Stadions beauftragt waren, Grabmäler in Gebäudeform, berichteten gestern italienische Medien. "Es muss sich um ein ganzes Viertel von solchen Grabstätten handeln", erklärte die Archäologin Marina Piranomonte. Es seien bereits fünf intakte Gräber freigelegt worden. Die Ausgrabungen sind noch nicht abgeschlossen. Unklar ist auch noch die genaue Datierung der antiken Stätte.

"Rom hört nie auf, uns zu überraschen", sagte der Kulturbeauftragte der Stadt, Angelo Bottini, über den Fund. In den Mausoleen, die bis auf Türhöhe freigelegt wurden, könnten sich weitere Schätze wie Fresken und Sarkophage verbergen. Es werde noch einige Zeit dauern, bis die Anlage der unterirdischen Nekropole vollständig freigelegt sei. Sportfreunde hätten aber nichts zu befürchten: Das nächste Rugby-Spiel, das im Februar in dem Stadion geplant ist, sei gesichert.

Quelle: Berliner Morgenpost
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Freitag, 17. Oktober 2008

Ausstellung zu Ehren Pavarottis in Rom eröffnet

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Im Museumskomplex Vittoriano in Rom ist die Ausstellung "Luciano Pavarotti, der Mann, der die Welt bewegt hat" (bis 10.12.) eröffnet worden. Kuratorin der Ausstellung ist seine Witwe Nicoletta Mantovani. "Ein Teil der Ausstellung ist dem Künstler, ein zweiter Teil dem Menschen Pavarotti gewidmet, der mit Kunst und Menschlichkeit bewegen konnte", sagte die Wite. 

Die Ausstellung bietet Fotos, Filme, Dokumente und Kostüme des Künstlers. Auch Notenbücher, Platten und Auszeichnungen Pavarottis sind zu sehen. Ein Jahr nach dem Tod des Maestros sei es für sie nach wie vor schwierig, ohne Pavarotti an ihrer Seite zu leben, sagte die Witwe. „Ich versuche aber zu reagieren, indem ich an seine Lebensfreude, an seine Liebe für die Familie und die Harmonie denke. Unsere Tochter Alice gibt mir Lebenssinn. Durch sie sehe ich jeden Tag Luciano", so Mantovani.

Quelle: Salzburger Nachrichten

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 17. Oktober 2008 um 19:46
Donnerstag, 16. Oktober 2008

Neuer Direktor für Schweizerschule Rom


Der neue Direktor der Schweizerschule in Rom: Christoph Meier.

Christoph Meier ist der neue Leiter der Schweizerschule in Rom. Sein Vorgänger Paul Müller kehrt nach sechs Jahren in die Schweiz zurück.

Der 53-jährige Meier unterrichtet zurzeit Französisch an einer Zürcher Kantonsschule, teilte die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen mit. Dieser ist Patronatskanton der Schweizerschule Rom.

Christoph Meier studierte Slavistik und Romanistik an der Universität Zürich. Nach einer ersten Berufstätigkeit als Fremdsprachenlehrer in Zürich und Paris wechselte er 1988 in den diplomatischen Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).

Bis 2001 folgten Einsätze für das EDA in der Berner Zentrale, in Moskau, Genf und Brüssel sowie für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). 2005 kehrte Meier in den Schuldienst zurück.

An der Schweizerschule Rom werden 480 Schülerinnen und Schüler von der Kindergarten- bis zur Gymnasiumsstufe mit Maturitätsabschluss unterrichtet. Der Patronatskanton St. Gallen ist für die pädagogischen Belange der Schule zuständig.

Quelle: swissinfo.ch
swissinfo.ch



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Geändert am 16. Oktober 2008 um 20:08
Donnerstag, 16. Oktober 2008

Ferienwohnungen in Rom - Agentur Romehome.de senkt Preise

Romehome.de, die Vermittlungsagentur für Ferienwohnungen, Privatzimmer, Hotels und Pensionen in Rom und Italien, bietet in den Herbst- und Wintermonate zahlreiche Objekte zu stark reduzierten Preisen an.

(firmenpresse) - Romehome.de, die Vermittlungsagentur für Ferienwohnungen, Privatzimmer, Hotels und Pensionen in Rom und Italien, bietet in den Herbst- und Wintermonate zahlreiche Objekte zu stark reduzierten Preisen an.

Im November und Dezember 2008 sowie im Januar und Februar 2009 gibt es zahlreiche Last-Minute-Angebote für Kurzentschlossene. Ausgenommen von den Sonderkonditionen sind Termine an Weihnachten sowie rund um den Jahreswechsel.

Romehome hat sich darauf spezialisiert, Unterkünfte von zumeist privaten Vermietern in der italienischen Metropole Rom zu vermitteln. Das Angebot reicht vom einfachen Bed&Breakfast-Zimmer über das kleine Ein-Zimmer-Appartment bis hin zur großen, antik ausgestatteten Ferienwohnung. Damit ist sozusagen für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Die Objekte liegen größtenteils im historischen Zentrum von Rom und angrenzenden Gebieten und sind bestens mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Romehome bietet außerdem Ferienwohnungen in Neapel und an der Amalfi-Küste an. Die angebotenen Objekte sind auf der Internet-Seite mit Kurzbeschreibungen und Bildern versehen.

Eine Direktbuchung ist zwar nicht möglich, weil Romehome die Belegungstermine direkt mit den italienischen Wohnungseigentümern abstimmen muß. Nach dem Ausfüllen eines Online-Anfrageformulares oder einem Telefonanruf ist dies in der Regel jedoch innerhalb weniger Stunden möglich. Eine ausführliche telefonische Beratung und zahlreiche Informationen und Tipps (Öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten usw.) gehören zum Service von Inhaberin Christine Martin.


Noch stärker auf Rom fokussierte Angebote bietet die gleiche Agentur auch unter http://www.romabed.de/.

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Romehome.de ist eine Agentur, die sich auf die Vermittlung von Ferienwohnungen in Italien mit Schwerpunkt Rom und Umgebung, Neapel und Amalfiküste spezialisiert hat. Firmeninhaberin Christine Martin hat romanische Sprachen studiert, längere Zeit in Rom gelebt und spricht sehr gut Italienisch. Sie ist eine ausgezeichnete Rom-Kennerin, steht im ständigen Kontakt mit den Wohnungsbesitzern und kennt alle Objekte persönlich.

Quelle: Firmenpresse.de


Weitere Infos zur Pressemeldung:

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Geändert am 17. Oktober 2008 um 00:44
Dienstag, 14. Oktober 2008

Chinesischer Immigrant verprügelt

defaultIn Italien wächst die Besorgnis wegen einer Serie rassistischer Übergriffe gegen Ausländer. Für Schlagzeilen sorgte am Freitag der Fall eines 36-jährigen chinesischen Immigranten, der am Stadtrand Roms von einer Bande minderjähriger Italiener an einer Bushaltestelle beschimpft, umringt und niedergeschlagen wurde.

Die Minderjährigen wurden festgenommen. Sie werden verdächtigt, in den vergangenen Tagen auch einen Schwarzafrikaner angegriffen zu haben. Der Chinese befindet sich im Spital.

Die Serie von Angriffen gegen Ausländer sorgt für heftige Debatten in Italien. Am Dienstag war ein ghanesischer Studenten in Parma von sechs Straßenpolizisten in einer Kaserne brutal verprügel worden, weil er versehentlich für einen Drogendealer gehalten wurde.

Der Student berichtete, er sei vor der Schule festgenommen worden, die er abends besuchte, und als „dreckiger Neger" beschimpft und geschlagen worden. Die am Mittwoch abgedruckten Fotos des verletzten Jugendlichen lösten in Italien scharfe Diskussionen aus.

Vor zwei Wochen war ein 19-Jähriger aus Burkina Faso in Mailand durch einen Barbesitzer und dessen Sohn mit Eisenstangen brutal niedergeschlagen worden.

Der Jugendliche war beim Diebstahl von Keksen von der Bar erwischt worden. Als ihn die Barbesitzer sahen, gingen sie mit Eisenstangen auf den Afrikaner los, beschimpften ihn und ließen ihn schwer verletzt auf der Straße liegen, wo ihm dann einige Freund zur Hilfe eilten.

Nach einigen Stunden im Koma erlag der Mann, der seit Jahren mit seiner Familie in Mailand lebte, seinen schweren Verletzungen.

Die Fälle lösten eine politische Auseinandersetzung zwischen der Regierung von Silvio Berlusconi und der Mitte-Links-Opposition aus. Der "Partito Democratico" attackierte die rechte Regierungspartei Lega Nord, welche „durch ihre ausländerfeindliche Politik ein Klima des Hasses in Italien" erzeuge.

Quelle: Südtirol Online



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Geändert am 14. Oktober 2008 um 21:09
Montag, 13. Oktober 2008

Vier Heiligssprechungen durch Benedikt XVI.

http://www.swissinfo.ch/xobix_media/images/sri/2008/sriimg20080229_8797702_3.jpg 
Maria Bernarda Bütler.

Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag eine indische Nonne, zwei weitere Ordensschwestern aus der Schweiz und Ecuador sowie einen italienischen Priester heiliggesprochen. Bei der Zeremonie im Petersdom in Rom kritisierte das Oberhaupt der katholischen Kirche die häufige Gewalt gegen Christen in Indien und anderen Ländern wie dem Irak.

Die Nonne Alphonsa vom Orden der Schwestern der Unbefleckten Empfängnis ist die erste Inderin, die heiliggesprochen wurde. Sie starb 1946 im Alter von nur 35 Jahren. Der Papst bescheinigte ihr "heroische Tugenden von Geduld, Kraft und Beharrlichkeit inmitten tiefen Leidens" in ihrem Leben. Nach ihrem Tod soll Schwester Alphonsa das Wunder vollbracht haben, den Klumpfuß eines zehnjährigen indischen Buben zu heilen. Dieser Bub war bei der Zeremonie in Rom anwesend.

Ebenfalls heiliggesprochen wurde am Sonntag der Priester Gaetano Errico aus Neapel, der im 19. Jahrhundert einen Missionsorden gründete. Die 1848 in der Schweiz geborene Nonne Maria Bernarda Bütler wurde für ihre Arbeit in Ecuador und Kolumbien zur Heiligen erklärt. Sie ist die erste Schweizer Heilige der Neuzeit. Die Europa-Zentrale der von Schwester Bernarda gegründeten "Franziskaner-Missionsschwestern von Maria Hilf" befindet sich im Vorarlberger Frastanz.

Heiliggesprochen wurde ferner Narcisa de Jesus Martillo Moran, die im 19. Jahrhundert den Armen und Kranken in Ecuador half. Moran stammte aus Nobol im Bezirk Daule, der heute von Priestern aus der Erzdiözese Wien seelsorglich betreut wird, meldete Kathpress. Sie war "stigmatisiert", sie trug die Wundmale Christi, ohne davon Aufhebens zu machen. Die ecuadorianische Heilige trat nie in einen Orden ein, sie legte allerdings in privater Form die Gelübde von Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam ab. Die sterbliche Hülle von Narcisa de Jesus Martillo Moran verweste nicht, sondern verströmte Wohlgeruch. 1955 wurde ihr Leib nach Guayaquil übertragen, 1998 in die neue Wallfahrtskirche in ihrem Heimatdorf Nobol. Als "Nina Narcisa" (Mädchen Narcisa) wird die Heilige heute überall in Ecuador verehrt.

Quelle: Kleine Zeitung



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Sonntag, 12. Oktober 2008

Opposition demonstriert Politik Berlusconis

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Di Pietro (Mitte)

Mindestens hundderttausend Demonstranten haben am Samstag in Rom gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Regierung des konservativen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi protestiert. Die Kundgebung war von der radikalen Linken organisiert worden. Die Organisatoren sprachen von 300.000 Teilnehmern, die Polizei nannte 100.000 Demonstranten. In einem anderen Teil der Stadt protestierten mehrere tausend Menschen auf Initiative des früheren Anti-Korruptionsrichters Antonio di Pietro gegen ein Amnestiegesetz, das die gerichtliche Verfolgung Berlusconis aussetzte.

Der Protest gegen die Wirtschafts- und Sozialpolitik war die erste große Aktion von Kommunisten und Grünen, seit diese bei den Wahlen im April den Einzug ins Parlament versäumt hatten. Der sozialdemokratischen DP von Walter Veltroni warf der kommunistische Politiker Franco Giordano in seiner Rede am Samstag vor, er habe "jegliche Opposition, soziale oder politische, aufgegeben".

Di Pietro sagte auf seiner Veranstaltung: "Wenn die Diktatur vor der Tür steht, muss sofort Widerstand geleistet werden, nicht erst, wenn es zu spät ist." Der Chef der kleinen Partei Italien der Werte (Idv) hat 3500 Stände im ganzen Land organisiert, um Unterschriften für ein Referendum zu sammeln. Für eine Volksabstimmung über eine Abschaffung des Gesetzes zur strafrechtlichen Immunität für den Regierungschef und andere hohe Amtsträger des Landes braucht Di Pietro 500.000 Unterschriften.

Die PD von Veltroni ist zwar mit Di Pietro verbündet, nahm aber an der Demonstration am Samstag nicht teil. Sie will eine große Kundgebung "zur Rettung Italiens" am 25. Oktober organisieren.

Quelle: AFP



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Geändert am 12. Oktober 2008 um 21:11
Samstag, 11. Oktober 2008

7. Internationales Festival „Musica und Ars Sacra”

„Für Gott soll man nicht mit der Stimme, sondern mit dem Herzen singen", hat der heilige Hieronymus einst geschrieben. Musik als Herzensangelegenheit und unverfälschtes Gotteslob - dies zu fördern ist das Anliegen der gemeinnützigen Stiftung „Fondazione Pro Musica e Arte Sacra". Die Stiftung organisierte am 12. und 13. Oktober den ersten Teil des 7. Internationalen Festivals „Musica und Ars Sacra".

Absicht der Initiative ist es, gerade in einer Zeit, in der die Kirche in der Hektik und im Lärm des Alltags die Menschen immer weniger erreicht, die Musik einen Beitrag leisten zu lassen, um die Menschen in die Kirche zurückzuführen. Aus diesem Grund findet das Festival in Zentren der Spiritualität und sakralen Kunst wie in den römischen Päpstlichen Basiliken statt. Der Erlös der Konzerte dient zur Restaurierung gefährdeter Kunstwerke, nach dem Motto „Kunst zur Erhaltung der Kunst".

Das Festival wird in der Päpstlichen Basilika St. Johann im Lateran mit der Aufführung der „Die Kunst der Fuge" von Johann Sebastian Bach (BWV 1080) in der Fassung von Hans-Eberhard Dentler durch das „Ensemble Arte della Fuga" eröffnet.

Am Montag, dem 13. Oktober, wird in der Päpstlichen Basilika St. Paul vor den Mauern die 6. Symphonie von Anton Bruckner ausgeführt. Die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Christoph Eschenbach bieten die Symphonie als Geschenk für Papst Benedikt XVI., der anwesend sein wird, und für die Synodenväter der 12. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode dar.

Vom 26. bis 29. November ist der zweite Teil des Festivals geplant. Die Tage werden am 26. November um 17.00 Uhr mit einem Pontifikalamt im Petersdom eingeleitet werden. Der heiligen Messe wird Kardinal Angelo Comastri, Erzpriester der Vatikanischen Basilika und Ehrenvorsitzender der Stiftung, vorstehen. Werke von Wolfgang Amadeus Mozart (Venite Populi, KV 260 [248a]; Magnificat da Vesperae Solemnes de Confessore, KV 339) und Joseph Haydn („Harmoniemesse" HOB. 22.14) werden den Gottesdienst gestalten, ausführende Musiker sind das „Youth Orchestra of the Americas" und die Gächinger Kantore unter der Leitung von Helmuth Rilling sowie der „Choir of the Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception" unter der Leitung von Peter Latona. Um 21.00 Uhr wird der „Choir of the Basilica of the National Shrine of the Immaculate Conception" in der Päpstlichen Basilika St. Maria Maggiore Chorwerke von Victoria, Monteverdi, Marenzio u.a. aufführen.

Am Donnerstag, dem 27.November, wird das Streichquartett der Wiener Philharmoniker um 21.00 Uhr in der Lateran-Basilika „Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz" von Joseph Haydn aufführen. Für Freitag, den 28. November, ist das Konzert von Johannes Brahms' „Ein deutsches Requiem" geplant. Das „Orchestre de la Suisse Romande" und der Rundfunkchor Berlin werden das Werk unter der Leitung von Marek Janowski in der Päpstlichen Basilika Santa Maria Maggiore zur Aufführung bringen.

Das Festival wird am 29. November mit der Feier der Vesper am Vorabend des ersten Advents seinen Abschluss finden. Papst Benedikt XVI. wird der Liturgie im Petersdom vorstehen. Der Chor der Päpstlichen „Cappella Sistina" unter der Leitung von Msgr. G. Liberto wird den Gottesdienst mit Gregorianischen Chorälen begleiten.

Nach der feierlichen Liturgie mit dem Papst wird das Festival in der Basilika St. Paul vor den Mauern mit „Musik aus europäischen Kathedralen" ausklingen. Werke von Palestrina, Monteverdi, Gabrieli, Perosi u.a., die vom Bläserensemble Dom zu Speyer, dem Speyerer Domchor, dem Philharmonischen Chor an der Saar sowie dem Chor der Saarländischen Bachgesellschaft unter der Leitung von Leo Krämer aufgeführt werden, runden das VII. Festival „Musica und Ars Sacra" ab.

Quelle: ZENIT



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Geändert am 11. Oktober 2008 um 20:55
Freitag, 10. Oktober 2008

Zeichnungen der Klassik Stiftung Weimar in Rom

 

Das Goethe-Institut in Rom, Casa di Goethe, zeigt zum ersten Mal Zeichnungen aus der italienischen Sammlung des ehemaligen Weimarer Großherzoglichen Museums. Mit der nun beginnenden Ausstellung «Italiener in Weimar» kehrten zahlreiche Blätter an ihren Entstehungsort zurück.

Die teilte die Klassik Stiftung Weimar mit. Neben Porträts, Landschaften, Veduten und Caprici werden sakrale, historische, literarische und volkstümliche Motive italienischer Maler wie Giorgio Vasari, Perino del Vaga oder Annibale Carraci gezeigt. Die 55 Zeichnungen aus dem Bestand der Klassik Stiftung Weimar gehören zu der rund 1000 Blatt umfassenden Sammlung italienischer Meisterzeichnungen des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Insbesondere in den Anfängen der 1775 initiierten Graphischen Sammlung kaufte der Italien- und Kunstliebhaber Goethe gemeinsam mit seinem Ratgeber in Kunstfragen, Johann Heinrich Meyer (1760-1832), wichtige Werke an.

Noch vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte die im Laufe der Jahrhunderte durch großzügige Stiftungen und Ankäufe ausgebaute Sammlung zu den bedeutendsten Kollektionen von Altmeisterzeichnungen. Eine Neubearbeitung des in der DDR in Vergessenheit geratenen Bestandes begann erst 1999 zum 250. Geburtstag Goethes und der Ernennung Weimars zur Kulturhauptstadt. Die Ausstellung ist bis zum 18. Januar 2009 zu sehen.

Quelle: all-in.de
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Geändert am 10. Oktober 2008 um 17:53
Donnerstag, 9. Oktober 2008

Widerstand gegen Berlusconi

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Das umstrittene Immunitätsgesetz würde vor allem Berlusconi helfen.

Fast fünf Monate nach seinem Amtsantritt muss sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi mit ersten Demonstrationen gegen sein Kabinett auseinandersetzen. Die kommunistischen Parteien "Rifondazione Comunista" und PDCI (Italienische Kommunisten) planen am Samstag in Rom eine Demonstration gegen die unzulänglichen wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen der Regierung Berlusconi.

Die Sozialpolitik der Regierung sei absolut unzulänglich, um der progressiven Verarmung der italienischen Bevölkerung Einhalt zu gebieten. Die Menschen würden durch die steigenden Lebensmittel- und Benzinpreise stark belastet, betonten die Organisatoren der Demonstration. "Alle Anhänger der Linken haben die Pflicht, sich an dieser Demonstration für soziale Gerechtigkeit zu beteiligen. Wir wollen die aggressive Politik der Regierung Berlusconi und des Industriellenverbands bekämpfen, das Arbeitnehmern und Pensionisten zutiefst schadet", sagte der Generalsekretär der Rifondazione Comunista, Paolo Ferrero.

"Wie ein geschlagener Boxer in der Ecke"

Mit der nationalen Kundgebung in Rom will die Linke nach der Wahlniederlage im April ihre Rückkehr auf das politische Parkett feiern. "Einige Monate lang sind wir wie ein geschlagener Boxer in der Ecke gestanden, doch die Phase des Rückzugs ist zu Ende. Am Samstag werden wir alle auf der Straße sein, um gegen Berlusconi zu protestieren", so Ferrero.

Auch der Gewerkschaftsverband CGIL ruft die Italiener zur Mobilisierung gegen die Sozialmaßnahmen der Regierung Berlusconi auf. "Die Fehlbeschlüsse der Mitte-Rechts-Regierung radieren die individuellen und kollektiven Rechte aus, tragen zur Reduzierung der Gehälter und Pensionen bei und benachteiligen Jugendliche, Arbeitnehmer und Pensionisten", so CGIL-Chef Guglielmo Epifani.

Scharf kritisiertes Immunitätsgesetz

Am Samstag ist in Rom auch eine Demonstration zur Unterstützung der Referendumskampagne für die Abschaffung des umstrittenen Immunitätsgesetzes, das die Regierung Berlusconi im Juli verabschiedet hat. Der Oppositionspolitiker Antonio Di Pietro stellte am Dienstag in Rom die Kampagne vor, mit der er Unterschriften zur Abschaffung des umstrittenen Gesetzes sammeln will. Das Immunitätsgesetz gewährt dem Staatspräsidenten, dem Premierminister, sowie den Präsidenten von Abgeordnetenkammer und Senat Straffreiheit, solange sie im Amt sind. Damit wollte Berlusconi, der in Mailand wegen mutmaßlicher Korruption vor Gericht steht, die Aussetzung des Prozesses gegen ihn erreichen.

Auch die stärkste Oppositionspartei, die Demokratische Partei, will gegen Berlusconi auf die Straße gehen. Am 25. Oktober ist eine Großdemonstration gegen die Mitte-Rechts-Regierung in Rom geplant.

Quelle: KURIER
kurier.at



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Geändert am 9. Oktober 2008 um 19:15
Mittwoch, 8. Oktober 2008

Brot und Spiele: Rom plant Vergnügungspark á la Disneyworld

 http://www.roma-antiqua.de/abbildungen/antikes_rom/circus_maximus/wagenrennen_thumb.jpg
Im "Romaland" soll es simulierte Wagenrennen geben.

Ein Vergnügungspark für Touristen, in dem Besucher die Atmosphäre des alten Roms erleben können, spaltet die Ewige Stadt. Der Park im Stil von Disneyland soll "Romaland" heißen. Besucher werden an simulierten Wagenrennen, wie im Film Ben Hur teilnehmen, die Kaiserlichen Foren besuchen oder in den neu aufgebauten römischen Volksvierteln der Suburra spazieren gehen können. Das Projekt wird von der Gemeinde Rom stark gefördert, um dem Touristenschwund entgegen zu wirken.

Im Vergnügungspark, der nord-westlich von Rom entstehen soll, werden Touristen künstliche Katakomben besuchen oder in den alten römischen Thermen baden können. Die Besucher werden berühmte Phasen der römischen Geschichte, von der Stadtgründung durch Romulus und Remus bis zu den Kämpfen Julius Cäsars erleben. Gladiatoren werden die Besucher durch den Vergnügungspark führen, der auf einem 300 Hektar großen Gelände entstehen soll.

Neue Arbeitsplätze

Der Vergnügungspark, der Investitionen im Wert von 600 Millionen Euro erfordert, soll 9.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Er soll außerdem dazu beitragen, dem zunehmenden Touristenschwund in der italienischen Hauptstadt entgegen zu wirken. In diesem Jahr ist die Zahl der Touristen um fünf Prozent zurückgegangen. Damit meldete Rom das schlechteste Ergebnis seit dem schwierigen Jahr 2001. Über eine halbe Million Touristen weniger wurden dieses Jahr gemeldet.

Der neue Vergnügungspark soll laut Vizebürgermeister Mauro Cutrugo jährlich acht Millionen Touristen anziehen, darunter fünf Millionen Ausländer. "Der traditionelle Tourismus ist ausgelastet, wir müssen neue Ideen finden, um Touristen anzuziehen. Der Vergnügungspark soll auf historisch rigoroser Basis errichtet werden", so Cutrufo. Mit dem Park will er vor allem Russen und Chinesen ansprechen.

Das Projekt sorgte für heftige Diskussionen. "Der Vergnügungspark ist eine sinnlose Idee, die hinzu absolut kitschig ist", kritisierte die Opposition, die sich heftig gegen den Plan stemmt.

Quelle: derStandard.at



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Geändert am 8. Oktober 2008 um 19:09
Dienstag, 7. Oktober 2008

Über 200 Filme beim dritten Filmfestival von Rom


Gina Lollobrigida erhält den Sonderpreis für schauspielerische Leistungen.

Hollywood-Glamour, europäisches Kino sowie viele italienische Filme stehen auf dem Programm des diesjährigen Filmfestivals von Rom. Insgesamt werden vom 22. bis 31. Oktober im Auditorium der Ewigen Stadt weit über 200 Filme gezeigt.

(sda) Dies teilte die Festivalleitung bei der offiziellen Präsentation mit. 20 Filme stehen im Wettbewerb um den "Goldenen Marc Aurel". Das Herz der dritten Ausgabe des römischen Festivals schlägt italienisch: Fünf Streifen stehen für das Land im Wettbewerb, darunter "L'uomo che ama" mit Monica Bellucci.

Auch eine Hommage an die Schauspielerin Anna Magnani (1908-1973) und eine Ausstellung zum Werk des kürzlich verstorbenen Regisseurs Dino Risi sollen der "Bedeutung des italienischen Kinos Rechnung tragen", erklärte der Präsident des Festivals, Gian Luigi Rondi.

Ein weiteres Highlight ist die Weltpremiere der Produktion "8/Huit/Eight" im Auftrag der UNO über die Armut in der Welt, der auf dem römischen Filmfest gezeigt werden soll.

Die acht Regisseure aus acht Ländern der Welt - darunter Jane Campion, Gael Garcia Bernal, Mira Nair und Wim Wenders - werden zur Premiere und anschliessenden Diskussion mit dem Publikum erwartet. Für Hollywood-Glamour sorgen Al Pacino und David Cronenberg.

Der diesjährige Sonderpreis für schauspielerische Leistungen, der im vergangenen Jahr Sophia Loren verliehen wurde, geht an die italienische Schauspielerin Gina Lollobrigida.

Quelle: Bieler Tagblatt online



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Montag, 6. Oktober 2008

Rom vermietet antike Kunstschätze

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Die Stadt Rom will jetzt ihre antiken Kunstschätze an private Sammler und kulturelle Institutionen vermieten. Ziel sei es, der Stadt mehr Geld für die Instandhaltung und Restaurierung der archäologischen Sehenswürdigkeiten zu verschaffen, berichtete die römische Tageszeitung „La Repubblica".

„Wir wollen unsere Familienjuwelen nicht verscherbeln, sondern beschützen", erklärte der Urheber des Projekts, der Kulturbeauftragte der Stadt Rom, Umberto Broccoli.

Eine ähnliche Initiative habe es schon in Paris gegeben, wo vor kurzem der Louvre gegen Bezahlung Kunstwerke an den Emir von Abu Dhabi verliehen habe. „Außerdem vermeiden wir auf diese Weise, dass unsere archäologischen Schätze in Museumsspeichern vermodern."

Quelle: Südtirol Online



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Sonntag, 5. Oktober 2008

Proteste gegen Rassismus

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Tausende zogen durch die römischen Strassen, um ihrem Protest gegen zunehmende Gewalt gegen Ausländer Luft zu machen.

Nach den gewaltsamen und zum Teil tödlichen Angriffen auf Ausländer haben in Italien tausende Menschen gegen Rassismus demonstriert. Bei einer Kundgebung in der Nähe des Kolosseums in Rom erinnerten hunderte chinesische Demonstranten an einen 36-jährigen Landsmann, der in der italienischen Hauptstadt am Donnerstag von Jugendlichen attackiert worden war.

Zudem hielten Demonstranten Fotos von sechs afrikanischen Einwanderern hoch, die Mitte September von bewaffneten Mafia-Mitgliedern in Castel Volturno bei Neapel getötet worden waren.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur ANSA protestierten auch in Caserta in der Nähe von Castel Volturno rund 5000 Menschen gegen ausländerfeindliche Gewalt.

Italiens Präsident Giorgio Napolitano äusserte bei einem Treffen mit Papst Benedikt XVI. seine Besorgnis über den zunehmenden Rassismus in Italien und Europa.

Quelle: Schweizer Fernsehen



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romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

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