Papst-Angreifer muss in Psychiatrie

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Das Papamobil: Hier wollte der Verwirrte neben dem Papst sitzen. 

Er hielt sich für Jesus und wollte auf dem Papamobil Platz nehmen: Ein geistig verwirrter Deutscher wurde zur Unterbringung in eine Psychiatrie verurteilt - auf Bewährung.

Im vergangenen Sommer hatte der heute 28-jährige Mann aus dem Schwarzwald vor Zehntausenden Gläubigen in Rom versucht, auf das Auto von Papst Benedikt XVI. zu springen.

Bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz kletterte er über ein Absperrgitter. Sicherheitskräfte konnten ihn aber rechtzeitig abdrängen, der Mann wurde festgenommen. Ein Attentat hatte er offenbar nicht verüben wollen, meinte ein Papstsprecher danach.

Kein Alkohol und keine Drogen

Nach Beschluss der Richter des Landgerichts Waldshut-Tiengen muss der Mann in den kommenden vier Jahren eine bereits begonnene Behandlung unter Kontrolle fortsetzen, darf keinen Alkohol trinken und keine Drogen nehmen. Nach Auffassung des Gerichts war die Schuldfähigkeit des Mannes damals in Rom wahrscheinlich aufgehoben, zumindest aber erheblich vermindert.

Quelle: SF Tagesschau

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