Einträge "Juli 2008":

Donnerstag, 31. Juli 2008

Ist Rom ausländerfeindlich?

Die Mitte-Rechts-Regierung von Ministerpräsident Silvio Berlusconi macht derzeit mit Initiativen im Ausländerrecht von sich reden. Die Roma in Barackenlagern am Rand der großen Städte sollen bei einer Volkszählung erfasst werden; wegen der hohen Zahl von Flüchtlingen gilt der „Notstand", damit neue Aufnahmelager gebaut werden können; mehr als 3.000 Soldaten werden ab Montag durch die Straßen italienischer Städte streifen, um die Kriminalität einzudämmen. Neueste Nachricht: der „Almosenkrieg". In Venedig oder Florenz ist das Betteln auf den Straßen verboten, und bald gilt das auch für Rom.

Livio Corazza von der italienischen Caritas meint dazu: „Das hängt damit zusammen, dass die Armut wächst und damit auch die Zahl der Bettler. Die Ärmsten in unserer Gesellschaft stoßen auf immer mehr Barrieren, und Leute, die Solidarität für eine Zeitverschwendung halten, haben jetzt einen guten Vorwand, um ihr Portemonnaie zuzuhalten. Als Caritas erinnern wir daran, dass die Armen riskieren, gleich dreimal zu Opfern zu werden: weil sie arm sind, weil sie oft ausgebeutet werden und weil wir ihnen Steine in den Weg legen."

Der Priester erinnert daran, dass Christen einmal daran gemessen werden, ob sie den Armen geholfen haben. Und was den Staat betreffe - der mache es sich mit Anti-Bettler-Normen im öffentlichen Raum zu einfach.
„Eher bräuchte man eine echte Strategie zum Kampf gegen die Armut. Diese Normen dürfen keine Maßnahme sein, die einfach das Ärgernis von Armen in touristischen Zonen wegschafft. Wir brauchen Maßnahmen, die die Bedürfnisse dieser Menschen feststellen und die dann darauf antworten. Wenn die Strategie in diese Richtung geht, dann werden wir als Caritas in den Städten daran mitarbeiten."

Quelle: Radio Vatikan
Radio Vatikan



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Geändert am 3. August 2008 um 13:53
Mittwoch, 30. Juli 2008

Soldaten sollen in Italiens Grossstädten für Sicherheit sorgen

 

Ab dem kommenden Montag sollen 3 000 italienische Soldaten für mehr Sicherheit in italienischen Grossstädten sorgen. Die Armee wird in den nächsten sechs Monaten die Kontrolle verschiedener Einrichtungen und Institutionen übernehmen.

Damit soll die Polizei entlastet werden und mehr Personal für Patrouillen auf den Strassen zur Verfügung haben, sagte Innenminister Roberto Maroni.

Die Soldaten sollen in einer ersten Phase in fünf Städten - Mailand, Rom, Neapel, Padua und Verona - eingesetzt werden. Sollten die Resultate positiv sein, sollen sie in weiteren fünf zum Einsatz kommen.

Allein in Mailand werden 300 Soldaten stationiert. Der Militäreinsatz in den Metropolen wird den italienischen Staat 62,4 Millionen Euro kosten. Der Einsatz von Soldaten wurde im Rahmen des Sicherheitspakets beschlossen, das das Parlament zur Bekämpfung der Kriminalität und der illegalen Immigration verabschiedet hat.

Die Opposition kritisierte den Einsatz von Soldaten für die öffentliche Sicherheit und warnte vor einer Militarisierung der italienischen Städte. Auch die Gewerkschaften der Polizei protestieren gegen den Einsatz.

Quelle: Basler Zeitung Online
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Dienstag, 29. Juli 2008

Die Festa de Noantri in Trastevere

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Traditionelles Fest: Die "Festa de Noantri".

Die "Trasteverini" - die Menschen, die im römischen Stadtteil Trastevere leben - sind ein stolzes Völkchen. So nennen sie sich "Noantri" ("Wir anderen"). Mit dieser Bezeichnung wollen sie sich gegen all diejenigen abgrenzen, die in anderen Teilen Roms zu Hause sind. Trastevere gilt nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Einheimischen als eines der schönsten Viertel am Tiber.

Hier reihen sich die hübschesten Lokale aneinander, hier steht mit "Santa Maria in Trastevere" eine der bezauberndsten Kirchen der italienischen Hauptstadt, hier werden Traditionen hochgehalten. Und jedes Jahr im Juli feiern die Trasteverini sich selbst mit dem wohl berühmtesten Volksfest Roms: Der "Festa de Noantri".

Wie so manches andere in Rom geht auch dieses Fest auf eine Legende zurück. Vor vielen Jahren sollen Fischer an der Mündung des Tibers eine Kiste gefunden haben. Darin entdeckten sie eine wertvolle Madonnen-Statue aus Zedernholz, die in Anlehnung an den Fundort am Fluss "Madonna fiumarola" getauft wurde. Die Skulptur wurde dem Karmeliter-Orden geschenkt und in der Kirche Sant'Agata in Trastevere aufgestellt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Madonna im Volksglauben zur Beschützerin des Stadtteils.
Jeweils am ersten Samstag nach dem 16. Juli wird die Statue in einer gewaltigen Prozession durch die Straßen Trasteveres getragen und zur Basilika San Crisogono gebracht, wo sie acht Tage lang bleibt. Das Szenario ist dabei typisch italienisch, ein bisschen katholisch, ziemlich bunt - und sehr laut. Voran reiten zwei Carabinieri auf stolzen Schimmeln, dahinter führen mehrere Ordensbrüder den Korso an, die ein über drei Meter hohes, etliche Kilo schweres Holzkreuz stemmen.

Tausende Menschen säumen den Straßenrand, sie stimmen religiöse Gesänge an und legen der in Juwelen und ein prächtiges Kleid gehüllten Madonna, die auf einem Podest von fast 20 schweißgebadeten jungen Männern getragen wird, herrliche Blumensträuße zu Füßen. Ein Priester gehört natürlich auch zur Partie, seine huldigenden Worte tönen imposant aus zahlreichen Lautsprechern. Überall hängen die Trasteverini in den Fenstern, um das Spektakel ja nicht zu versäumen. "Von unserer Wohnung aus haben wir quasi einen Platz in der ersten Reihe", schwärmt die Pensionistin Gabriella.

Abends, wenn über Rom die Dunkelheit hereinbricht, stehen bei der einwöchigen "Festa de Noantri" hingegen Musikdarbietungen und Theater auf dem Programm, rings um die berühmte Piazza Sonnino bieten Stände Handwerkskunst, Mode-Accessoires und Süßigkeiten. Tradition wird dabei wieder groß geschrieben. Das war nicht immer so, jahrelang hatten vor allem Chinesen und Inder das Fest für ihre kommerziellen Zwecke genutzt und ihm so zeitweilig das Leben ausgehaucht. Erst seit wenigen Jahren bemüht sich vor allem die Stadtverwaltung wieder darum, dem Fest seinen alten Charme zurückzugeben.

"Das Geheimnis der ewigen Jugend dieses römischen Volksfestes ist es, für die ganze Stadt ein Ort der Begegnung zu sein, eine Gelegenheit, bei der Vergangenheit und Gegenwart ihre Widersprüchlichkeit überwinden", brachte es damals ein Lokalpolitiker auf den Punkt. Auch Meisterregisseur Federico Fellini kam in seinem Werk "Roma" nicht um das Fest herum und beschloss sein Filmporträt der Ewigen Stadt mit der "Festa de Noantri".

Bis Sonntag feiern die Trasteverini weiter, eingeladen sind selbstverständlich auch Römer aus anderen Stadtteilen sowie Touristen. Erst wenn die Madonna nach einer weiteren Prozession in ihre Kirche zurückgekehrt ist, wird es wieder ruhiger in Trastevere - zumindest für die kommenden zwölf Monate, denn die nächste "Festa de Noantri" kommt bestimmt.

Quelle: OÖ Nachrichten
OÖNachrichten
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Geändert am 11. August 2008 um 20:34
Montag, 28. Juli 2008

Clan-Chef der neapolitanischen Mafia bei Rom festgenommen

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Italienischer Polizist.

Die italienische Polizei hat einen Clan-Chef der neapolitanischen Camorra festgenommen. Der 41 Jahre alte Adriano Graziano, genannt "der Professor", sei am Samstag vor einer Luxus-Boutique in Valmontone südlich von Rom festgenommen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Graziano habe keinen Widerstand geleistet. Er war im Mai bei einer Razzia gegen seinen Clan entkommen, bei der 23 Verdächtige festgenommen worden waren.

Graziano arbeitete den Angaben zufolge am Wiederaufbau des gleichnamigen Clans und soll über erhebliche finanzielle Mittel verfügen. Er hatte 2002 durch einen blutigen Streit mit einem rivalisierenden Clan Aufsehen erregt, bei dem nahe Neapel drei Frauen getötet wurden.

Quelle: AFP
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Sonntag, 27. Juli 2008

Eschenbach dirigiert Wiener Philharmoniker in Rom für guten Zweck

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Christoph Eschenbach.
 

Erstmals wird der deutsche Stardirigent Christoph Eschenbach im Oktober auf dem Festival Internazionale di Musica e Arte Sacra in Rom die Wiener Philharmoniker leiten - und damit einen guten Zweck fördern.

Eschenbach werde in dem "ersten Akt" dieses Festivals mit insgesamt zwölf Konzerten am 13. Oktober in der Basilika San Paolo fuori le Mura die Sechste Symphonie von Anton Bruckner dirigieren, berichtete die Festivalstiftung. Die Stiftung fördert mit allen Einnahmen des seit 2002 bestehenden Festivals für sakrale Musik und Kunst Restaurierungsarbeiten an und in Kirchen der italienischen Hauptstadt und im Vatikan, wurde dazu noch mitgeteilt.

Quelle: Festspiele.de



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Samstag, 26. Juli 2008

1800 Jahre alte Elvis-Büste versteigert

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Die Gesichtszüge, die Tolle, die Kotletten: Wenn das nicht Elvis ist, wer dann? Nur, die Büste ist 1.800 Jahre alt.

Die Experten sind verblüfft - die Fans haben es schon immer gewusst: "The King of Rock´n´Roll", Elvis Presley, ist kein sterblicher Mensch - er ist ewig.

Der Beweis: Eine knapp 1800 Jahre alte Büste aus dem antiken Rom. Die Ähnlichkeit mit Elvis ist verblüffend. Die Gesichtszüge, die Tolle, die Koteletten - keine Frage: Zu sehen ist der "King", Elvis Presley.

Graham Geddes ist der stolze Besitzer des Stein-Kings. Der Sammler aus Australien nennt die Büste selbst auch nur Elvis - jetzt will er sie versteigern lassen. Das Londoner Auktionshaus Bonhams bringt 150 Stücke des Sammlers unter den Hammer, darunter Raritäten aus dem antiken Griechenland und Rom - und eben "The King".

Die Fans des größten Rock´n´Rollers aller Zeiten haben jetzt Gewissheit: Elvis ist ewig - es gab ihn schon immer und es wird ihn immer geben.

Quelle: Express



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Freitag, 25. Juli 2008

Rom will Kunstschätze per Überwachungskameras schützen


Soll auch überwacht werden: Forum Romanum.
 

Die Stadt Rom will ihre Kunstschätze besser vor Vandalen und Dieben schützen. Die Gemeinde will 2.000 Videoüberwachungsanlagen einsetzen, die Tag und Nacht 107 archäologische Stätten, Monumente, Denkmäler und historische Villen beobachten sollen. Auch die Kontrollen in den Museen sollen verschärft werden, um Diebstähle zu verhindern. Die Videoanlagen sollen unter anderem auf den Trevi-Brunnen, auf das Forum Romanum und auf die Spanische Treppe gerichtet werden.

"Die Gewissheit, das man aufgenommen wird, bremst Vandalen. Daher denken wir an ein System, mit dem Touristen informiert werden, dass sie aufgenommen werden", sagte das für Kulturfragen zuständige Stadtratmitglied Umberto Croppi. Alle Bilder, die die Videoanlagen liefern, sollen von einer Polizeizentrale kontrolliert werden.

Quelle: derStandard



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Geändert am 25. Juli 2008 um 18:33
Donnerstag, 24. Juli 2008

Mythen rund um Rom

 
Hoffen auf die Münze im Brunnen.

Der Trevibrunnen ist ein gutes Geschäft für die Stadt Rom: 600.000 Euro fischen städtische Bedienstete pro Jahr aus dem Wasser. Es ist Geld, das abergläubische Touristen in die 26 Meter hohe und 20 Meter breite "Fontana di Trevi" geworfen haben. Man wirft mit der rechten Hand über die rechte Schulter, so lautet das ungeschriebene Gesetz. Dann darf man auf eine Rückkehr in die "Ewige Stadt" hoffen.

"Ich bin schon zum zweiten Mal in Rom. Vielleicht habe ich meine Rückkehr der Münze zu verdanken, die ich damals in den Brunnen geworfen habe", sagt eine tschechische Touristin. Die Münze im Brunnen ist allerdings nur eine von vielen Mythen und Legenden, die sich um Italiens Hauptstadt und ihre Sehenswürdigkeiten ranken.

Wahrheitsmund

Woher der Mythos rund um den Trevibrunnen stammt, ist nicht bekannt. Anders ist das bei der Legende von der "Bocca della Verità", dem "Wahrheitsmund" an der Kirche Santa Maria in Cosmedin: Sie entstand im Mittelalter. Demnach sollten jedem, der nicht die Wahrheit sagt und seine Hand in die Mundöffnung der antiken Maske steckt, die Finger abgebissen werden. Versagten im Mittelalter die Kräfte des Mundes, wurde mit dem Schwert nachgeholfen. Seine heutige Berühmtheit verdankt der Mund wohl auch einer Szene im Hollywood-Klassiker "Ein Herz und eine Krone", in der Gregory Peck seine Hand in den Mund steckt - zum Schrecken von Filmpartnerin Audrey Hepburn.

Nero-Spuk

Mehr noch als den Wahrheitsmund im Mittelalter fürchteten die Römer ihren Kaiser Nero im ersten Jahrhundert nach Christus. Die Angst vor dem "Brandstifter Roms" war auch lange nach seinem Tod so lebendig, dass die Sage umging, Nero spuke in einem Walnussbaum an der Stelle, an der seine Urne vergraben liegt. Raben, die in dem Baum lebten, galten als Dämonen, die den verstorbenen Kaiser im Jenseits für seine Verbrechen quälten. An der Stelle des Baumes ließ Papst Paschalis II. 1099 erstmals eine Kirche errichten. In der Hoffnung, dem Spuk ein Ende zu bereiten, wurde der Walnussbaum gefällt. Heute befindet sich an der Stelle die Kirche Santa Maria del Popolo.

Romulus und Remus

Die wohl bekannteste Legende jedoch bezieht sich auf den Ursprung der Stadt. Der Sage nach wurde Rom von den Zwillingen Romulus und Remus gegründet, die von ihrem Onkel, dem König von Alba, ausgesetzt und von einer Wölfin in einer Grotte gesäugt wurden. Der Ort dieser animalischen Ammenschaft soll im August 2007 entdeckt worden sein: Aufnahmen, die eine ins Mauerwerk eingeführte Sonde zwischen dem Tempel des Apoll und der Kirche Sant' Anastasia gemacht hat, belegen die Existenz einer bis dahin unbekannten Grotte mit einer Höhe von 9 und einem Durchmesser von 7,5 Metern.

Frei zugänglich und seit jeher ein Magnet für Pilger und Touristen ist der Petersdom. In ihm befindet sich eine Marmorstatue des Apostels Petrus. Unzählige Besucher des Doms haben dem Heiligen durch eine Berührung seines Fußes ihre Ehrerbietung bezeugt - wo einstmals Zehen und Fußnägel ausgeprägt waren, ist heute nur noch blanker Stein übrig geblieben. Und auch diejenigen, die den Heiligen nicht einmal namentlich identifizieren können, berühren den Fuß. "Das bringt doch sicher Glück, oder?", hofft ein amerikanischer Tourist.

Nicht nur Touristen

Aber noch einmal zurück zum Trevibrunnen: Wer nicht spart und gleich zwei Münzen ins Wasser wirft, der verliebt sich dem Volksmund zufolge in eine Römerin oder einen Römer. Drei Münzen führen angeblich gar zu einer Heirat mit der entsprechenden Person. "Das war mir nicht bekannt, aber gegen eine Heirat mit einer Römerin hätte ich nichts", erzählt ein junger Kanadier, der soeben sein gesamtes Hartgeld ins Nass geworfen hat. Und für die Mythen rund um Rom sind keineswegs nur Touristen anfällig, denn bisweilen sieht man auch Römer einen kleinen Obolus in die schmucke "Fontana" werfen.

Quelle: OÖ Nachrichten
OÖNachrichten
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Geändert am 24. Juli 2008 um 16:33
Mittwoch, 23. Juli 2008

Camorra wollte Lazio Rom übernehmen

Lazio-Fans im Stadion
Geldwäsche-Skandal um Lazio Rom..

Die Camorra wollte mit Hilfe von Aktien des italienischen Erstligisten Lazio Rom Geldwäsche betreiben. Zehn Verdächtige wurden mittlerweile festgenommen.     

Die Mafia wollte mit Hilfe von Strohmännern den italienischen Erstligisten Lazio Rom übernehmen, der an der Mailänder Börse notiert ist. Zehn verdächtige Personen wurden in Rom wegen des Verdachts der Geldwäsche festgenommen, wie die italienischen Sicherheitsbehörden am Dienstag bekanntgaben.

Die Verdächtigen sollen versucht haben, Geld der Camorra mit dem Kauf von Lazio-Aktien zu waschen und somit die Kontrolle über den Verein zu übernehmen. Die Camorra, deren Clans sich vorwiegend in Neapel aufhalten, ist mit der sizilianischen Mafia gleichzusetzen.

Haftbefehl gegen Lazio-Mittelfeldspieler Chinaglia

Zu den Festgenommenen zählt auch der neapolitanische Unternehmer Giuseppe Diana, der wegen seiner Verstrickungen mit der Camorra bekannt ist. Ein neuer Haftbefehl wurde zudem gegen den ehemaligen Lazio-Mittelfeldspieler Giorgio Chinaglia erlassen. Wegen eines Skandals um mutmaßliche Kursmanipulationen von Lazio-Aktien war Chinaglia bereits im vergangenen November zur Zahlung einer Geldstrafe von 4,2 Millionen Euro verurteilt worden.

Chinaglia hatte 2005 italienischen Medien berichtet, ein ungarischer Pharmakonzern sei am Kauf von Lazio interessiert. Dies hatte die Aktien des seit dem Jahr 2000 an der Mailänder Börse notierten Klubs in die Höhe getrieben, obwohl sich die Informationen als haltlos erwiesen

Quelle: Focus Online
FOCUS Online Nachrichten



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Dienstag, 22. Juli 2008

Tourist zertrümmert Tochter fast den Schädel

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Der Tatort in Rom: Das Gefallenen-Denkmal an der Piazza Venezia.

Ein offensichtlich seelisch gestörter Tourist hat seiner vierjährigen Tochter am römischen Gefallenen-Denkmal an der Piazza Venezia fast den Kopf zertrümmert.

Das Mädchen liegt im Koma, nachdem der 37 Jahre alte Franzose es in der Nacht zum Sonntag aus bisher noch nicht bekannten Gründen an den Haaren gepackt und mit dem Kopf mehrfach auf den Boden gestoßen hatte. "Das Kind weinte sehr, nach dem Aufschlagen auf dem Marmor war es ruhig", sagte eine Polizistin, die versucht hatte, dem Mädchen zu helfen.

Alkohol oder Drogen spielten nach ersten Erkenntnissen der Polizei bei dem Vorfall keine Rolle. Jedoch seien Psychopharmaka bei dem Mann aus Paris gefunden worden.

Quelle: T-Onine.de



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Montag, 21. Juli 2008

Der Palazzo Altemps

 Rom Palazzo Altemps Rom Piazza Navona Zentrum Rom antikes Rom altes Rom
Palazzo Altemps.

Der Palazzo Altemps und die Schwestergalerie, der Palazzo Massimo alle Terme beinhalten die schönsten Stücke der staatlichen römischen Antikensammlung. Der Palazzo Altemps besitzt einen sehr schönen zentralen Innenhof und alle Räume sind wunderbar restauriert. Besonders schön ist die schöne bemalte Loggia im ersten Stock. In den zwei Etagen des Palastes stehen zwar nur wenige Objekte aber dafür sind es alles Meisterwerke der antiken Kunst.

Der Palazzo Altemps wurde 1585 von Kardinal Mark Sittich von Hohenems erbaut, einem Neffen von Papst Pius IV. Altemps ist die latinisierte Version seines Namens. Heute ist in dem Palast ein Teil des Museo Nazionale Romano untergebracht, vor allem die Skulpturensammlung der Familie Ludovisi.

Der „Ludovisische Thron" ist ein griechisches Original aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. Dargestellt ist die Geburt der Aphrodite aus dem Meer. Höchstwahrscheinlich handelt es sich nicht um einen Thron, sondern um einen Altar aus Großgriechenland, also Süditalien oder Sizilien.

Weiter sind in der Sammlung beachtenswert: die Statue eines Galaters, der seine Frau und sich nach verlorener Schlacht tötet, sowie Statuen der Juno, Athene und des Orest und der Elektra.

Die Eintrittskarte für den Palazzo Altemps gilt auch für die anderen Gebäude des Museo Nazionale, also den Palazzo Massimo, das Thermenmuseum in den Diokletiansthermen und die „Crypta Balbi".

Adresse:
Piazza di Sant'Apollinare, 44
Buslinien C3, 30, 70, 81, 87, 116, 116T, 186, 492, 682

Quelle: rijamo.de
Reisefotos für Fernweh aus vielen Ländern der Welt/Thailand, Phuket, Koh Lone, Südafrika, Afrika, New York, USA, Florida, Asien, Südostasien, Philippinen, Pandan, Indonesien, Flores, Sri Lanka, BVI, Britisch Virgin Island, Karibik, Azoren, Italien, Toscana, Toskana, Kanarische Inseln, Canary Island, La Palma, Lanzarote, Gran Canaria, Teneriffa, Griechenland, Ikaria, Kefalonia, Samos



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Geändert am 21. Juli 2008 um 13:18
Samstag, 19. Juli 2008

Zählung aller Roma in Rom läuft

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Die Zählung hat begonnen.

Unter der Aufsicht des Roten Kreuzes hat in Rom die Zählung aller Bewohner illegaler Roma-Behelfsiedlungen begonnen. Dabei wurden keine Fingerabdrücke aufgenommen, wie dies der römische Bürgermeister Gianni Alemanno gefordert hatte.

Die umstrittene Massnahme soll ausschliesslich nur dann erfolgen, wenn die Feststellung der Identität anders nicht möglich ist, etwa wenn sämtliche Papiere fehlen.

"Wir zwingen niemanden, sich zählen zu lassen. Die Registrierung erfolgt auf freiwilliger Basis", berichtete der Präsident des Roten Kreuzes in Rom, Fernando Capuano. Zirka 10 000 Roma leben Schätzungen zufolge in der italienischen Hauptstadt.

Parallel dazu hat die römische Gemeinde mit einer Zählung der Roma-Kinder in den Schulen begonnen. Das Rote Kreuz sammelt auch Informationen über den Gesundheitszustand der Roma. Diese Fakten sollen in einer Datei gesammelt werden.

"Wir führen eine humanitäre Initiative, wir wollen niemanden bestrafen", versicherte der Präsident des Roten Kreuzes in Italien, Massimo Barra.

In Italien gibt es mehr als 700 Behelfssiedlungen, die sich vorwiegend um Rom, Mailand und Neapel konzentrieren. Die meisten Bewohner sind Roma. Oft fehlt es in den Lagern an ausreichenden sanitären Einrichtungen.

Quelle: zisch.ch
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Geändert am 19. Juli 2008 um 16:58
Donnerstag, 17. Juli 2008

Der deutsche Friedhof in Rom

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Der "deutsche Friedhof" neben St. Peter an der Südseite des Vatikanischen Hügels gelegen. Seit dem 14. Jh. als „Campo Santo" bekannt.  Die älteste deutsche Nationalstiftung in Rom. Gebäudekomplex, heute Sitz von drei Institutionen: Erzbruderschaft zur schmerzhaften Mut-tergottes der Deutschen und Flamen (Eigentümerin des Geländes),  Priesterkolleg „Collegio Teutonico" (seit 1876) und Römisches Institut der Görres-Gesellschaft (seit 1888) Schwerpunkt: Christliche Archäologie  und Kirchengeschichte, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut und der Mainzer Akademie der Wissenschaften Bearbeitung der römischen Katakombenmalerei.

Bei Errichtung des souveränen Vatikanstaates auf Grund der  Lateranverträge von 1929 blieb der Campo Santo Teutonico italienisches Staatsgebiet, erhielt aber den Status der Exterritori-alität. In der letzten Phase des 2. Weltkrieges fanden zahlreiche politische Flüchtlinge im Campo Santo Zuflucht. Zugang nur über die Vatikanstadt (seitlicher Eingang zwischen Palazzo Sant´Ufficio und Kolonnaden).

Neben Friedhof und Kirche (Rechtsträger: die 1579 gegründete Erzbruderschaft St. Michael) seit 1876 ein deutsches Priesterkolleg und seit 1888 Sitz des römischen Instituts der Görres-gesellschaft mit umfassender Bibliothek. Auf dem Friedhof u.a. die Gräber von Königinmut-ter Charlotte Friederike von Dänemark (gest. 1840) und dem Dichter Stefan Andres (gest. 1970).

Die Anfänge des Friedhofs und der Friedhofskirche gehen aber weiter zurück in die Zeit nach dem Bau der ersten Peterskirche.  Auf dem Gelände hatte sich vermutlich der Circus der Kaiser Caligula und Nero befunden, auf dem nach Tacitus die Christus starben und  auch  Petrus den Märtyrertod erlitten haben soll, im Herbst 64 n. Chr.; der Campo Santo Teutonico ist mithin der heiligste christliche Bezirk im antiken Rom.

Karl I. der Grosse (742-814) hatte auf dem Gelände im Jahr  781 einen Palast für seine Rom-Aufenthalte („palatium caruli")  und eine „schola francorum" für Priester-Studenten aus seinem Reich errichten lassen.  Leo III (795-816), der König Karl am Weihnachtstag 800 im Petersdom in einer umstrittenen aber letztlich von Karl akzeptierten Zeremonie krönt (Karl nennt sich fortan Kaiser), hatte dem Frankenherrscher dieses herausgehobene Grundstück geschenkt.

Um das Heilige Jahr 1450 (Papst Nikolaus V.)  hatten sich Deutsch-Römer zu einer „Arme-Seelen-Bruderschaft", der „Erzbruderschaft  zur schmerzhaften Muttergottes der Deutschen und Flamen ( „dei Teutonici e Fiamminghi")  zusammengeschlossen, um in Rom gestorbenen Deutschen ein würdiges Begräbnis zu sichern und Pilger in einem eigenen zu betreuen.  Die Bruderschaft übernahm zu diesem Zweck vom Domkapitel von St. Peter die Betreuung des Campo Santo. Die Pilgerkirche „S. Maria della Pietá" stammt aus dem Jahr  1501, wahrscheinlich vom Erbauer der Sixtinischen Kapelle Giovanni de´Dolci geschaffen.  Ebenso das Hospiz.  Die Erzbruderschaft nimmt ihre Arbeit unter der Leitung von Augustinerpater Johannes Goldener aus Nürnberg auf und wird 1461 von Pius II. rechtlich anerkannt. Sie ist noch heute Eigentümerin des Campo Santo Teutonico.

Der Friedhof war von Anfang an für jeden Pilger aus dem Reich gedacht, der von der Pilgerfahrt nicht mehr heimkehren konnte. Deutsche und deutschstämmige Geistliche machen einen weiteren großen Anteil aus. Im Laufe der Zeit wurden aber auch einige Prominente, die in Rom lebten und starben, auf dem Campo Santo begraben. Heute haben das Beerdigungsrecht alle Mitglieder der Erzbruderschaft sowie einige religiöse Gemeinschaften deutschen Ursprungs. Auf dem Friedhof sind ca. 1400 Namensnennungen seit dem 15. Jahrhundert erhalten.[1]

Inmitten des Gräberfelds liegen Künstler wie Joseph Anton Koch, Wilhelm Achtermann, Paul von Rhoden, Friedrich Overbeck, Theologen wie Anton de Waal, der saarländische Völkerkundler P. Michael Schulien SVD und der Archäologe Ludwig Curtius. Aus dem deutschen Adel stammen Charlotte Friederike von Mecklenburg († 1840), die erste Frau des dänischen Königs Christian VIII., und Prinzessin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die Lebensgefährtin des Komponisten Franz Liszt und Prinz Georg von Bayern. In zwei jüngeren Gräbern liegen die 1970 gestorbenen Schriftsteller Stefan Andres und Johannes Urzidil.

Der Friedhof ist heute eine grüne Oase und bei deutschen Mitarbeitern der Kurie für Ruhepausen beliebt. Papst Benedikt XVI. ist in seiner Zeit als Leiter der Glaubenskongregation häufig vorbei gekommen.

Quelle: kath.net



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Geändert am 17. Juli 2008 um 13:28
Dienstag, 15. Juli 2008

Hochsaison für Diebstahl und Nepp

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Touristenfallen inklusive: Blick über die Engelsbrücke auf die alten Gemäuer der Engelsburg in Rom.

Mit gefälschten «Special Police»-Ausweisen haben sich zwei Kriminelle am Petersdom in Rom an etliche Touristen und Pilger herangemacht und sie ausgeraubt.

Nach Medienberichten vom Sonntag sprachen die beiden vorbestraften Männer die Touristen an, zeigten ihre «Ausweise» vor, durchsuchten sie und nahmen dabei Videokameras und Geld an sich. Die Carabinieri kamen den 22 und 24 Jahre alten Tätern auf die Spur, nachdem es in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anzeigen bestohlener Urlauber gegeben hatte. Die aus dem Iran stammenden «Sonderpolizisten» wurden festgenommen, als sie gerade dabei waren, am Dom eine japanische Touristengruppe zu durchsuchen.

Am Kolosseum bieten trotz drohender Geldstrafen immer mehr «falsche» Fremdenführer den Touristen aus aller Welt ihre Dienste an. Innerhalb von zwei Monaten hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am meistbesuchten Denkmal Italiens bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im Schnitt 180 Euro Geldstrafe zahlen. Im gesamten Jahr 2007 wurden bei mehr als 1000 Kontrollen am Kolosseum etwa 200 Geldstrafen verhängt, berichtete der «Corriere della Sera» am Sonntag.

Die professionellen Fremdenführer fordern einen noch weit saftigeren Denkzettel für solche «Kollegen»: Mindestens 1000 Euro. Dem Bericht zufolge versuchen sich vor allem Ausländer als Fremdenführer ohne Lizenz.

Quelle: Freenet

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Geändert am 15. Juli 2008 um 13:46
Montag, 14. Juli 2008

«Falsche» Fremdenführer am Kolosseum

Kolosseum
Die Polizei jagt nach «Reiseführern».
 

Am Kolosseum in Rom bieten trotz drohender Geldstrafen immer mehr «falsche» Fremdenführer den Touristen aus aller Welt ihre Dienste an.

Innerhalb von zwei Monaten hat ein Sondertrupp der römischen Polizei am meistbesuchten Denkmal Italiens bei rund 250 Kontrollen etwa 50 Fremdenführer erwischt, die ohne Ausbildung und Genehmigung unterwegs waren. Jeder von ihnen muss im Schnitt 180 Euro (290 Franken) Geldstrafe zahlen.

Im gesamten Jahr 2007 wurden bei mehr als 1000 Kontrollen am Kolosseum etwa 200 Geldstrafen verhängt, berichtete der «Corriere della Sera». Die professionellen Fremdenführer fordern einen noch weit saftigeren Denkzettel für solche «Kollegen»: Mindestens 1000 Euro. Dem Bericht zufolge versuchen sich vor allem Ausländer als Fremdenführer ohne Lizenz.

Quelle: Nachrichten.ch
Nachrichten.ch



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Sonntag, 13. Juli 2008

Picknick im historischen Zentrum künftig verboten

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Künftig verboten: Picknick im hitorischen Zentrum von Rom.

Wer vor dem Petersdom oder anderen Sehenswürdigkeiten im historischen Zentrum von Rom ein Picknick machen möchte, muss künftig mit einem Bußgeld von 50 Euro rechnen.

Wie die Zeitung „Il Messaggero" berichtet, verbietet ein Erlass der Verwaltung seit dem heutigen Samstag das Essen und Trinken, aber auch lautes Rufen oder Nickerchen auf den Plätzen und Märkten der italienischen Hauptstadt.

Die Sehenswürdigkeiten der „Ewigen Stadt", deren Plätze nach dem Besuch tausender Touristen jedes Wochenende mit Müll übersät sind, sollen so vor dem Verfall geschützt werden. Um Verstöße gegen den neuen Erlass zu ahnden, hat die Stadt laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa für die Polizei ein Zusatzbudget von 600.000 Euro genehmigt.

Quelle: stol.it



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Samstag, 12. Juli 2008

Römisches Filmfest geht in neue Richtung
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Beim römischen Filmfest, das im kommenden Oktober zum dritten Mal organisiert wird, kommt es zu einer Neuausrichtung. Das Filmfest wird künftig "Internationales Festival des römischen Films" heißen und wird vom 22. bis 31. Oktober stattfinden, sagte Gianluigi Rondi, der neue Präsident der Stiftung "Cinema per Roma", die das Filmfest organisiert. "Wir wollen dem Festival eine stärkere italienische Identität verleihen. Dies bedeutet aber nicht, dass es keinen Raum für internationale Filme und insbesondere für US-Streifen geben wird", sagte Rondi.

Rondi wurde nach dem Wahlsieg des Rechtspolitikers Gianni Alemanno bei der Bürgermeisterwahl in Rom im April ernannt. Alemanno hatte sich gegen den seit sechs Jahren amtierenden Bürgermeister Walter Veltroni durchgesetzt, der das römische Filmfest entworfen hatte.

Kleineres Budget

15,5 Millionen Euro soll die diesjährige Ausgabe des römischen Filmfestivals kosten, 1,5 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Es wird aus vier Schienen bestehen: Premiere, Extra, Official Selection und Focus. Die Filme der Premiere-Schiene kämpfen um zwei Preise: Den goldenen Marc Aurel für den besten Film und den Preis der Kritik. Der Sieger des Marc Aurel-Preise wird von allen Zuschauern gewählt, die sich am Festival beteiligen. Eine internationale Jury wird den Preis der Kritik für den besten Film verleihen. Beide Preise sind mit 75.000 Euro dotiert. Die Jury wird auch einen Preis für den besten Schauspieler und die beste Schauspielerin verleihen.

Zu den Stargästen der dritten Ausgabe des römischen Festivals zählen die Regisseure David Cronenberg und Michael Cimino. In Rom wird Cronenberg zum ersten Mal seine Ausstellung "Chromosomes" präsentieren, die 50 Bilder aus den Filmen des kanadischen Regisseurs zeigt. Das Festival wird außerdem drei verstorbene Persönlichkeiten des italienischen Films ehren: Den vor einem Monat gestorbenen Regisseur Dino Risi und die Schauspieler Alida Valli und Nino Manfredi.

Das Filmfest in Rom dürfe nicht mit dem Venediger Festival in Konkurrenz treten, hatte Bürgermeister Alemanno kürzlich betont. "Das Venediger Festival und das Filmfest in Rom müssen zwei unterschiedliche Ereignisse bleiben. Bisher war das römische Filmfest eher eine Kopie des Venediger Festivals", sagte Alemanno, Spitzenpolitiker der Rechtspartei Alleanza Nazionale (AN).

Quelle: derStandard.at



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Freitag, 11. Juli 2008

Biker-Polizei in Rom

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Mit dem Bike unterwegs: Polizei in Rom.

In Rom ist die Polizei neuerdings auch auf dem Mountainbike im Einsatz. Die Aufgabe der radelnden Beamten bestehe vor allem darin, die Fahrradpisten am Tiber zu kontrollieren und Freizeitsportler auf Rädern zu schützen, berichtet die römische Zeitung «La Repubblica».

Auch bei Veranstaltungen wie Straßenmärkten sollen die rollenden Patrouillen im Ernstfall schnell zur Stelle sein. Weil die Tagestemperaturen in der Ewigen Stadt im Sommer bei 35 Grad liegen, ist die Uniform der Fahrradpolizisten luftig gehalten: Sie besteht aus kurzärmligen Polo-Hemden, kurzen Hosen und einem Fahrradhelm mit Polizeilogo.

Quelle: Abendzeitung
AbendZeitung



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Donnerstag, 10. Juli 2008

Gucci feiert mit Hommage an Hippie-Schick 70. Geburtstag

 
Familienshow in Rom.

Mit einer Hommage an den Stil des Hippie-Schick hat das italienische Modehaus Gucci den 70. Geburtstag seiner Boutique in Rom gefeiert. Chefdesignerin Frida Giannini präsentierte in der italienischen Hauptstadt die neue "Croisière"-Kollektion, eine außerhalb der regulären Prêt-à-porter-Kollektionen laufende Sammlung bequemerer und lässigerer Kleidung. In Erinnerung an die 70er Jahre dominierten lange, flatternde Kleider, Blusen aus buntgemusterten, bestickten und perlenbesetzten Stoffen sowie Mini-Kleider den Laufsteg. Maskuline Modelle wie Hosen und Blazer wurden durch verspielte Elemente aufgelockert.

Passend zum Hippie-Look trugen die Models offene Haare und auffälligen Schmuck. Die Kollektion wurde wegen des Jubiläums des Modehauses ausnahmsweise in Rom gezeigt und nicht in New York. Die 1972 in Rom geborene Designerin Giannini wuchs im Stadtteil Monteverde auf, in dem die Modenschau stattfand.

Quelle: AFP



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Mittwoch, 9. Juli 2008

Große Ägypten-Ausstellung in Rom

La lupa e la Sfinge. ROMA, Castel Sant'Angelo 

Eine große Ausstellung in der Engelsburg in Rom geht den ägyptischen Einflüssen auf die römische Kunst und Kultur nach.

Die umfangreiche Schau mit Exponaten aus einem Zeitraum, der vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis ins 18. Jahrhundert reicht, ermöglicht den Besuchern einen Einblick in die römische Rezeption der Kultur vom Nil. Angefangen mit den zahlreichen über die Stadt verteilten Obelisken über die Cestius-Pyramide bis hin zum rekonstruierten Nil im Park der «Villa Adriana» bei Tivoli trägt Rom unauslöschliche Zeichen ägyptischer Traditionen. «Eine außergewöhnlich dauerhafte Liebe», bringen es die Kuratoren auf den Punkt.

Die Schau «Die Wölfin und die Sphinx. Rom und Ägypten. Von der Geschichte zum Mythos» ist vom 11. Juli bis zum 9. November in der Engelsburg am Tiber zu bewundern.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung
mz-web.de - Mitteldeutsche Zeitung



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Dienstag, 8. Juli 2008

Mode: Altmeister Fausto Sarli in Rom gefeiert

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Entwurf aus dem Hause Sarli.

In den stimmungsvollen Hallen des «Santo Spirito in Sassia» im Schatten des Petersdoms bezauberte der Neapolitaner am Sonntagabend sein Publikum mit 42 Kreationen raffinierter Eleganz. Inspiriert am Phänomen der Kornkreise zeigte er eng anliegende Abendroben, darunter ein röhrenförmiges Kleid aus schwarz-silbernen Kreisen aus Tüll.

Rauschenden Beifall ernteten außerdem ein Hochzeitskleid ganz aus Tüll und Swarovski-Kristallen sowie Sarlis edle Mode für den Tag. Jacken mit weißen oder schwarzen Fuchspelzärmeln, runde Kappen und enge Hosen in einer Palette aus Schwarz, Weiß und Rot mit gelbem Einschlag. «Sarli-Day» titelte die römische Zeitung «La Repubblica» am Montag. Dabei blieb der Meister bescheiden: «Um die Schneiderkunst gut auszuführen, muss man bescheiden bleiben», erklärte der Couturier italienischen Medien.Altmeister

Neben einer Hommage an die italienische Stilistin Mila Schön für ihre 50-jährige Karriere - Jacqueline Kennedy und Marella Agnelli gehörten zu ihren Stammkundinnen - stand am Montagabend mit der Schau von Gattinoni ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Die neue Kollektion des Modehauses sollte begleitet werden von den Schmuck-Kreationen der italienischen Modeschöpferin Grazia Borghese - darunter ein «Schmuck-Schal», aus Silberfäden und Edelsteinen. Als weitere Highlights der Modewoche standen noch die Schauen von Tony Ward, Raffaella Curiel und Renato Balestra auf dem Programm. Die Alta-Moda-Tage gehen am Freitag zu Ende.

Quelle: 20cent.de

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm



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Geändert am 8. Juli 2008 um 15:50
Montag, 7. Juli 2008

Falscher Priester wollte im Petersdom die Beichte abnehmen


Ein falscher Priester hat im Petersdom Gläubigen die Beichte abnehmen wollen.

Ein falscher Priester im Talar hat im Petersdom in Rom Gläubigen die Beichte abnehmen wollen. Der Mann wurde in der Basilika überrascht, als er in einem Beichtstuhl Platz nehmen wollte", zitierte die Turiner Tageszeitung „La Stampa" am Sonntag den Vatikan-Richter Gianluigi Marrone. „Unser erfahrenes Personal hat aber sofort gesehen, dass sich der Mann etwas merkwürdig verhielt und ihn daraufhin kontrolliert."

Von einem „besonderen Fall", der sich vor einigen Tagen ereignete, sprach die Vatikan-Zeitung „Osservatore Romano". Das Blatt zitierte den Richter mit der Aussage, erste Erkundungen bei den Behörden hätten ergeben, dass der falsche Priester sich auch sonst schon in Italien als Beichtvater versucht habe und aufgefallen sei.

Quelle: sz-online.de
sz-online.de | Sachsen im Netz



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Sonntag, 6. Juli 2008

Rom will City-Maut einführen

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Verkehrschaos in Rom.
 

Rom will sich an Mailand und London ein Beispiel nehmen und überlegt die Einführung der City-Maut "Ecopass" für die Umwelt belastende Fahrzeuge. Wer mit einem Auto des Typs Euro 1 oder einem Dieselfahrzeug der alten Generation ins Zentrum will, muss dann zwischen zwei und zehn Euro zahlen. Für Bewohner der Innenstadt gibt es Ausnahmeregelungen. "Wer die Umwelt verschmutzt, muss zahlen", lautet der Slogan der Stadtverwaltung unter der Leitung des neuen Bürgermeisters Gianni Alemanno.

Mit der Initiative will der Bürgermeister die permanenten Verkehrsstaus in der Innenstadt beseitigen. Außerdem sollen durch die "Pollution Charge" (Umweltverschmutzungs-Gebühr) die Smog-Werte verringert werden. Smog belastet Rom jeden Winter. In den vergangenen Jahren war öfters ein komplettes Fahrverbot verhängt worden.

Zuvor hatten bereits London, Oslo, Mailand und Stockholm ähnliche Maßnahmen ergriffen. Jedoch müssen Autofahrer in der britischen Hauptstadt tiefer in die Geldbörse greifen: In London beträgt die City-Maut seit 2003 stolze fünf Pfund (6,32 Euro).

Quelle: Kurier.at
kurier.at



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Geändert am 6. Juli 2008 um 14:08
Samstag, 5. Juli 2008

Start für Alta-Moda-Tage
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 Mit einem Mix aus italienischen Altmeistern, Kindermode und Designern aus dem Libanon beginnen am Sonntag die Alta-Moda-Tage in Rom. Zum Auftakt steht mit Fausto Sarli am Abend gleich einer der Höhepunkte auf dem Programm.

Der Altmeister wird seine neuesten Kreationen im historischen Gebäudekomplex «Santo Spirito in Sassia» beim Petersdom vorführen. Seine Kollektion soll Medienberichten zufolge von den «Crop Circles» inspiriert sein - jenem rätselhaften Phänomen von Kreisen in Kornfeldern. Als weitere Top-Events gelten die Defilées von Gattinoni, Raffaella Curiel, Lorenzo Riva und Renato Balestra.

Viele der Modenschauen junger Stilisten finden im von Stararchitekt Renzo Piano entworfenen Auditorium statt, während die bekannteren Schneidermeister den «Santo Spirito in Sassia» für ihre Schauen gewählt haben. Dort hatte im Juli 2007 Valentino Garavani nach 17 Jahren Abwesenheit aus Rom seine letzte Haute-Couture- Kollektion gezeigt, bevor er sich im September endgültig von der Modewelt verabschiedete.

Im Rahmen der Special Events steht am Sonntagabend eine Schau von «Kids for Kids» auf dem Programm, bei der Designer, darunter Diesel und Miss Sixty, Mode für den Nachwuchs präsentieren. Der Erlös der Kollektionen soll Kindern im westafrikanischen Staat Mali zu Gute kommen.

Auch der Libanon ist mit von der Partie: Mit Spannung werden die Schauen von Abed Mahfouz und Tony Ward erwartet. Ein Highlight, das nicht direkt mit der römischen Mode-Woche in Zusammenhang steht, ist ein für Dienstag geplantes Defilée des Hauses Gucci: Anlässlich des 70. Geburtstags des Geschäfts der Marke in Rom wird die junge Gucci- Kreativdirektorin, Frida Giannini, ihre neue Linie «Cruise» präsentieren. Ein paar Wermutstropfen bleiben: Die traditionelle Schau auf der Spanischen Treppe, die früher als das Hauptereignis der Alta Moda galt, entfällt erneut. Die Modetage gehen am kommenden Freitag zu Ende.

Quelle: Süddeutsche.de



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Start für Alta-Moda-Tage
Altaxmoda_18253994_thumbnail

 Mit einem Mix aus italienischen Altmeistern, Kindermode und Designern aus dem Libanon beginnen am Sonntag die Alta-Moda-Tage in Rom. Zum Auftakt steht mit Fausto Sarli am Abend gleich einer der Höhepunkte auf dem Programm.

Der Altmeister wird seine neuesten Kreationen im historischen Gebäudekomplex «Santo Spirito in Sassia» beim Petersdom vorführen. Seine Kollektion soll Medienberichten zufolge von den «Crop Circles» inspiriert sein - jenem rätselhaften Phänomen von Kreisen in Kornfeldern. Als weitere Top-Events gelten die Defilées von Gattinoni, Raffaella Curiel, Lorenzo Riva und Renato Balestra.

Viele der Modenschauen junger Stilisten finden im von Stararchitekt Renzo Piano entworfenen Auditorium statt, während die bekannteren Schneidermeister den «Santo Spirito in Sassia» für ihre Schauen gewählt haben. Dort hatte im Juli 2007 Valentino Garavani nach 17 Jahren Abwesenheit aus Rom seine letzte Haute-Couture- Kollektion gezeigt, bevor er sich im September endgültig von der Modewelt verabschiedete.

Im Rahmen der Special Events steht am Sonntagabend eine Schau von «Kids for Kids» auf dem Programm, bei der Designer, darunter Diesel und Miss Sixty, Mode für den Nachwuchs präsentieren. Der Erlös der Kollektionen soll Kindern im westafrikanischen Staat Mali zu Gute kommen.

Auch der Libanon ist mit von der Partie: Mit Spannung werden die Schauen von Abed Mahfouz und Tony Ward erwartet. Ein Highlight, das nicht direkt mit der römischen Mode-Woche in Zusammenhang steht, ist ein für Dienstag geplantes Defilée des Hauses Gucci: Anlässlich des 70. Geburtstags des Geschäfts der Marke in Rom wird die junge Gucci- Kreativdirektorin, Frida Giannini, ihre neue Linie «Cruise» präsentieren. Ein paar Wermutstropfen bleiben: Die traditionelle Schau auf der Spanischen Treppe, die früher als das Hauptereignis der Alta Moda galt, entfällt erneut. Die Modetage gehen am kommenden Freitag zu Ende.

Quelle: Süddeutsche.de



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Dienstag, 1. Juli 2008

Ein bayerischer Bäckermeister in Rom

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Bäckermeister Josef Wagner aus Münsing am Starnberger See bedauert, dass seine Romzeit vorbei ist. Der 50jährige war einer der ersten, der bei einem neuen Pilotprojekt der deutschen Stipendiatenakademie Villa Massimo mitgemacht hat. Sieben Wochen sind dort Kreative aus praktischen Berufen zu Gast.

Wie die auserwählten Künstler lassen sie Romeinfluss auf ihre Arbeit einwirken - und geben an Römer ihre Ideen weiter. Bei Wagner heißt das: Er kann jetzt perfekt Pizza am Stück backen. Und römische Bäcker lernten von ihm, Brezen, Semmeln, Kürbiskernbrot und Käsestangen herzustellen.

Dazu wurde der Meister erstmal Lehrling und backte kleine Brötchen. "Morgens um 3.30 Uhr ging es los", erzählt Wagner. Auf dem Fahrrrad fuhr er eine halbe Stunde quer durch die ewige Stadt, von der Villa Massimo im Osten zum Blumenmarkt mitten in der Altstadt. Dort gibt es den Forno Campo de' Fiori, eine der renommiertesten Bäckereien Roms. Wagner: "Leider kann ich nicht genug italienisch. Ich habe mich mit Händen und Füßen verständigt". Zumindest für die ersten vier Tage hatte ihm die Akademie eine Dolmetscherin mitgegeben, die auch Fachbegriffe in Sachen Teig, Mehl und Verarbeitung zu übersetzen wusste.

Und er lernte Teig herzustellen für weiße Pizza, rote Pizza, lange Platten ausrollen, römisches Brot backen. Die Bäcker Giuliano und Sandro hätten dann schnell seine Produktion begriffen. Wagner: "Es war angenehmes heiteres Arbeiten."

Seine Zutaten hatte er sich aus Bayern mitgebracht, auch dunkles Mehl. Die bayerischen Spezialitäten wurden natürlich auch an die Kunden verkauft und gingen weg wie warme Semmeln 90 Stück Laugenstangen - im Nu ausverkauft. Das ein oder andere Gebäck aus Bayern wollen die römischen Bäcker jetzt auch in ihr Sortiment aufnehmen.

Aber auch der Touristenort Münsing wird vom Rom-Ausflug Wagners profitieren: "Ich werde auf jeden Fall die Pizza bianca und die Pizza rossa beide in meine Produktion übernehmen".

Beim alljährlichen Sommerfest der Villa Massimo, wurde Wagner ebenso wie die deutschen Künstler von den Gästen besucht. Die Stipendiaten zeigten ihre ersten Arbeiten, in der Villa Massimo entstandene Bilder, Skulpturen und Videos. Schriftsteller lasen aus ihren neuesten Werken. Und im Studio 7 führte Bäckermeister Wagner in Tracht italienischen und bayerischen Teig vor: "Andere Teigstruktur hier mit viel mehr Wasser". Viele stiegen auch die Treppe zu seiner Wohnung hoch und schmausten Käsegebäck.

Während Wagner mittlerweile wieder daheim seine Brötchen backt, geht das Pilotprojekt in Rom weiter. Eine Kostümbildnerin, ein Kunstdrucker und ein Buchdrucker werden im Laufe des Jahres weitere Gäste aus Deutschland sein.

Quelle: Augsburger Allgemeine
Augsburger Allgemeine



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romehome "Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.(...) Man müßte mit tausend Griffeln schreiben, was soll hier eine Feder!"

Goethe in Rom, am 7. November 1786

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