Einträge "Juni 2008":

Montag, 30. Juni 2008

Zeitgenössische italienische Kunst in Rom

defaultIm frisch renovierten "Palazzo dell'Esposizioni" in Rom ist jetzt die
15. "Quadriennale" zu bewundern.

Auf den 3000 Quadratmetern des Museums stellen sich 99 junge italienische Künstler den Besuchern mit jeweils einem Werk vor. Ausschließlich Künstler des Stiefelstaates, die erst in den letzten 20 Jahren bekanntg eworden sind, stehen diesmal im Mittelpunkt der Schau, während die vorangegangene Ausgabe der Sammelausstellung (2003-2005) sich mit Künstlern der 60er und 70er Jahre beschäftigte.

Seit 1931 haben die Ausstellungen der "Quadriennale" die Aufgabe, Interessierten alle vier Jahre einen Überblick über die neuen Kunsttendenzen in Italien zu bieten. Die drei von einer internationalen Jury verliehenen Preise werden am 12. September veröffentlicht. Der erste Preis ist mit 20 000 Euro dotiert. Die "15. Kunst-Quadriennale von Rom" ist noch bis zum 14. September zu sehen.

Quelle: SZON



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Geändert am 30. Juni 2008 um 10:21
Sonntag, 29. Juni 2008

Militärpatrouillen in Roms U-Bahnen

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Bürgermeister Alemanno lässt in der Hauptstadt Soldaten aufmarschieren.

Um die Sicherheit zu erhöhen, dürfen seit vergangener Woche Soldaten in Italiens Städten patrouillieren. Das sieht das neue Sicherheitspaket der Mitte-Rechts-Regierung von Silvio Berlusconi vor.

Roms rechter Bürgermeister Gianni Alemanno will von dieser Möglichkeit nun rasch Gebrauch machen. So sollen in den Sommermonaten Soldaten für die Kontrolle von Bahnhöfen und U-Bahnstationen eingesetzt werden. Alemanno, der sich in früheren Jahren offen als Neofaschist deklariert hatte, hatte im April überraschend die Kommunalwahlen in Rom gewonnen. Im Wahlkampf hatte er unter anderem versprochen, für mehr Sicherheit auf der Straßen der italienischen Hauptstadt zu sorgen.

Im Oktober hatte der Mord an einer 47-Jährigen mitten in Rom für Aufsehen gesorgt. Die Frau war nach Angaben der Behörden von einem rumänischen Staatsbürger vergewaltigt und getötet worden. Der Vorfall sorgte in ganz Italien für Aktionen gegen rumänische Staatsbürger. Vor allem Roma gerieten dabei ins Visier der Behörden. Roma-Siedlungen in der italienischen Hauptstadt wurden von der Polizei geräumt und die Bewohner nach Rumänien abgeschoben. In Neapel griffen Einheimische ein Roma-Lager mit Molotow-Cocktails an.

Fingerabdrücke für Roma-Kinder

Italiens Innenminister Roberto Maroni kündigte nun an, minderjährigen Roma, die in Barackensiedlungen leben, die Fingerabdrücke abnehmen zu lassen. Das sei keine Registrierung auf ethnischer Basis, sondern eine Maßnahme zum Schutz der Roma-Kinder, die oft als Bettler ausgenützt würden, sagte der Minister der rechtspopulistischen Lega Nord.

Ex-Sozialminister Paolo Ferraro bezeichnete Maronis Ideen als „faschistische Methoden". Auch ein Sprecher der EU-Kommission stellte klar, dass kein Land das Recht habe, auf ethnischer Basis Fingerabdrücke zu nehmen.

Quelle: DiePresse.com



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Samstag, 28. Juni 2008

Neuer Reiseführer: Rom für Protestanten

defaultBei einer Romreise zählt ein Besuch im Petersdom zum Pflichtprogramm. Millionen Touristen pilgern jährlich zur Petrusstatue im Hauptschiff und berühren oder küssen den linken Bronzefuß. Er soll dadurch bereits auf die Hälfte seines ursprünglichen Umfangs geschrumpft sein. Auch viele Nicht-Katholiken stehen in der Warteschlange, obwohl sie die Heiligen-, Marien- und Reliquienverehrung eher kalt lässt. Ein Karlsruher Kunstgeschichtler und ein evangelischer Theologe von der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität in Bonn unternehmen in ihrem neu herausgekommenen Reiseführer "Evangelisch in Rom" nun den Versuch, sich dem katholischen Rom aus evangelischer Sicht zu nähern.

"Für Protestanten ist schon die Fülle an Kunstwerken und der Pomp der katholischen Kirche schwer begreifbar", sagt Co-Autor Michael Meyer-Blanck. Der Theologe beschreibt das evangelische Pilgerverständnis und berichtet über die Eindrücke von berühmten protestantischen Romreisenden, darunter Martin Luther. Der Kunstgeschichtler Jürgen Krüger zeigt, wie evangelische Bauwerke das Gesicht Roms prägen, darunter Preußens Kapelle auf dem Kapitol. Über das lebendige protestantische Gemeindeleben in Rom können die Leser bisher kaum bekannte Details erfahren. Der Band sei aber kein theologisches Fachbuch und keine kunstgeschichtliche Abhandlung, sondern vor allem ein Reiseführer für Protestanten mit praktischen Tipps, erläutern die Verfasser. Nach Verlagsangaben handelt es sich um den derzeit einzigen Romführer aus evangelischer Perspektive.

(Jürgen Krüger/Michael Meyer-Blanck "Evangelisch in Rom - Der etwas andere Reiseführer", Vandenhoeck & Ruprecht (2008) Göttingen, 240 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, 19,80 EUR).

Quelle: livePR
logo lifepr



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Freitag, 27. Juni 2008

Region Latium erinnert an den Drei-Päpste-Somme

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Filmemacher Pere Portabella i Rafols.


Mit einer Reihe von Kulturveranstaltungen gedenkt die italienische Region Latium des "Drei-Päpste-Sommers" vor 30 Jahren. So zeigt das römische Kino "Farnese" am kommenden Freitag den Film "Die Stille vor Bach" des katalanischen Experimentalfilmers Pere Portabella i Rafols im Gedenken an Paul VI., Johannes Paul I. und Johannes Paul II. Am 13. Juli findet die Premiere des Bühnenstückes "Erinnerung an die Solidarität" in Nettuno bei Rom statt.

Das Festival endet am 18. Juli in der Stadt Latina, mit einem klassischen Konzert für Flöte, Akkordeon und Klavier. Die Aufführung, unter anderem mit dem deutsch-italienischen Flötisten Marco Celli Stein, findet in der "Via Paolo VI" statt.

Im Drei-Päpste-Jahr 1978 folgte zunächst Johannes Paul I. am 26. August auf Paul VI. Er verstarb bereits 33 Tage nach Amtsantritt. Am 16. Oktober wurde Johannes Paul II. gewählt.

Quelle: kathweb



Current mood: Alles klar

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Donnerstag, 26. Juni 2008

Rom plant Maßnahmen gegen fliegende Händler

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Der römische Bürgermeister Gianni Alemanno will scharf gegen die zunehmende Zahl von Straßenverkäufern vorgehen, die in der „Ewigen Stadt" illegal Souvenirs verkaufen.

Besonders schwierig ist die Lage in der Nähe des Vatikans, wo sich Hunderte Straßenhändler und auch Taschendiebe unter die Menschenmenge mischen.

Das Gelände zwischen der Engelsburg und der Peterskirche ist zu einem großen Markt geworden, auf dem gefälschte Markenbrillen, Taschen, CDs und T-Shirts angeboten werden.

Bei Kontrollen der Polizei flüchten die Verkäufer in die Seitengassen. Bei einigen wird die Ware beschlagnahmt, die anderen kehren bald wieder zurück.

Hinter dem Geschäft mit den Straßenhändlern steckt die Mafia, die mit Produktpiraterie Millionenumsätze macht, warnt die Polizei. Bei der Produktion der gefälschten Waren werden massiv minderjährige Einwanderer eingesetzt.

Die Stadt Rom handelt auch unter dem Druck der Kaufleute der Gegend um den Vatikan. Sie werfen der Stadtverwaltung vor, nicht genug gegen die Verkäufer zu unternehmen, die ihrer Ansicht nach das Zentrum von Rom in eine „Kasba" verwandelt haben.

„Man kann nicht mehr ruhig spazieren gehen. Die ganzen Straßen um den Vatikan sind belagert", sagte eine wütende Geschäftsfrau unweit der Engelsbrücke.

Der rechte Bürgermeister Alemanno, der im Wahlkampf mehr Sicherheit und Ordnung versprochen hat, arbeitet mit der Polizei an einer Lösung für das Problem. „Die einzige Lösung ist die systematische Beschlagnahmung der gefälschten Waren", erklärten die Kaufleute.

Quelle: Südtirol online



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Mittwoch, 25. Juni 2008

Antike Lügendetektoren und die Münze im Brunnen: Mythen rund um Rom

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Viel besucht und oft fotografiert: Der Trevibrunnen gehört zu den Orten in Rom, die fast jeder Tourist auf seinem Besuchsprogramm hat.

Der Trevibrunnen ist ein exzellentes Geschäft für die Stadt Rom: Rund 600.000 Euro fischen städtische Bedienstete jedes Jahr aus dem Wasser.

Es ist Geld, das abergläubische Touristen in der Hoffnung auf eine Rückkehr in die «Ewige Stadt» in die 26 Meter hohe und 20 Meter breite «Fontana die Trevi» geworfen haben - mit der rechten Hand über die rechte Schulter, so lautet das ungeschriebene Gesetz.

«Ich bin schon zum zweiten Mal in Rom. Vielleicht habe ich meine Rückkehr der Münze zu verdanken, die ich damals in den Brunnen geworfen habe», sagt eine tschechische Touristin. Die Münze im Brunnen ist allerdings nur eine von vielen Mythen und Legenden, die sich um Italiens Hauptstadt und ihre Sehenswürdigkeiten ranken.

Woher der Mythos rund um den Trevibrunnen stammt, ist nicht bekannt. Anders ist das bei der Legende von der «Bocca della Verità», dem «Wahrheitsmund» an der Kirche Santa Maria in Cosmedin: Sie entstand im Mittelalter. Demnach sollten jedem, der nicht die Wahrheit sagt und seine Hand in die Mundöffnung der antiken Maske steckt, die Finger abgebissen werden.

Versagten im Mittelalter die Kräfte des Mundes, wurde mit dem Schwert nachgeholfen. Seine heutige Berühmtheit verdankt der Mund wohl auch einer Szene im Hollywood-Klassiker «Ein Herz und eine Krone», in der Gregory Peck seine Hand in den Mund steckt - zum Schrecken von Filmpartnerin Audrey Hepburn.

Mehr noch als den Wahrheitsmund im Mittelalter fürchteten die Römer ihren Kaiser Nero im ersten Jahrhundert nach Christus. Die Angst vor dem «Brandstifter Roms» war auch lange nach seinem Tod so lebendig, dass die Sage umging, Nero spuke in einem Walnussbaum an der Stelle, an der seine Urne vergraben liegt.

Raben, die in dem Baum lebten, galten als Dämonen, die den verstorbenen Kaiser im Jenseits für seine Verbrechen quälten. An der Stelle des Baumes ließ Papst Paschalis II. 1099 erstmals eine Kirche errichten. In der Hoffnung, dem Spuk ein Ende zu bereiten, wurde der Walnussbaum gefällt. Heute befindet sich an der Stelle die Kirche Santa Maria del Popolo.

Die wohl bekannteste Legende jedoch bezieht sich auf den Ursprung der Stadt. Der Sage nach wurde Rom von den Zwillingen Romulus und Remus gegründet, die von ihrem Onkel, dem König von Alba, ausgesetzt und von einer Wölfin in einer Grotte gesäugt wurden. Der Ort dieser animalischen Ammenschaft soll im August 2007 entdeckt worden sein: Aufnahmen, die eine ins Mauerwerk eingeführte Sonde zwischen dem Tempel des Apoll und der Kirche Sant' Anastasia gemacht hat, belegen die Existenz einer bis dahin unbekannten Grotte mit einer Höhe von 9 und einem Durchmesser von 7,5 Metern.

Frei zugänglich und seit jeher ein Magnet für Pilger und Touristen ist der Petersdom. In ihm befindet sich eine Marmorstatue des Apostels Petrus. Unzählige Besucher des Doms haben dem Heiligen durch eine Berührung seines Fußes ihre Ehrerbietung bezeugt - wo einstmals Zehen und Fußnägel ausgeprägt waren, ist heute nur noch blanker Stein übrig geblieben. Und auch diejenigen, die den Heiligen nicht einmal namentlich identifizieren können, berühren den Fuß. «Das bringt doch sicher Glück, oder?», hofft ein amerikanischer Tourist.

Aber noch einmal zurück zum Trevibrunnen: Wer nicht spart und gleich zwei Münzen ins Wasser wirft, der verliebt sich dem Volksmund zufolge in eine Römerin oder einen Römer. Drei Münzen führen angeblich gar zu einer Heirat mit der entsprechenden Person. «Das war mir nicht bekannt, aber gegen eine Heirat mit einer Römerin hätte ich nichts», erzählt ein junger Kanadier, der soeben sein gesamtes Hartgeld ins Nass geworfen hat. Und für die Mythen rund um Rom sind keineswegs nur Touristen anfällig, denn bisweilen sieht man auch Römer einen kleinen Obolus in die schmucke «Fontana» werfen.

Quelle: Aachener Zeitung

 

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.



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Geändert am 25. Juni 2008 um 11:46
Dienstag, 24. Juni 2008

domradio sendet mit dem Segen des Papstes

I
ngo Brüggenjürgen - Chefredakteur im domradio.

Katholisches Radio darf im Wettbewerb mit säkularen Sendern seine christliche Identität nicht verlieren. Das forderte der Sekretär der Glaubenskongregation, Erzbischof Angelo Amato, am Donnerstag bei einem Kongress für katholische Rundfunksender in Rom. Hundert Radioleute aus 60 Ländern waren der Einladung des päpstlichen Medienrats gefolgt. Auch domradio-Chefredakteur Ingo Brüggenjürgen war dabei. Er hat in Rom Einblick in die vielfältige weltweite katholische Radiolandschaft bekommen und in einer Audienz den päpstlichen Segen für unsere Arbeit erhalten.

Vernetzung sei heute von großer Bedeutung. Da biete ein Kongress, wie er nun in Rom gehalten wurde, eine Grundlage, damit man sich gegenseitig kennenlerne, lobt Ingo Brüggenjürgen die Konferenz.

Die katholische Radiolandschaft sei sehr vielfältig. Afrikaner verfolgten oft einen ganz anderen Weg des Radioapostolates als wir es kennen, berichtet der domradio Chefredakteur. Es sei deutlich geworden, dass jedes Land ganz verschiedene Schwierigkeiten und Herausforderungen zu meistern hat. Aber immer wieder wurden die Fragen gestellt, wie müssen wir uns programmlich organisieren und was ist überhaupt ein katholische Radio?

Professionalität und christlicher Ethos seien eine wichtige Vorraussetzung beschrieb Erzbischof Angelo Amato die Erwartungen des Medienrats an die Vertreter von über 60 katholischen Radiostationen auf der ganzen Welt.

Als wichtige Themenfelder für katholische Radiostationen nannte Amato beispielsweise Bioethik, naturwissenschaftliche Forschungen und Fragen der Sozialpolitik. Aber auch kirchengeschichtliche Debatten einschließlich der Kreuzzüge oder Inquisition müssten Einzug in das Programm erhalten, auch wenn es sich um „dunkle Flecken" handle.

Amato appelliert an die katholischen Sender, sich auch auf die multimedialen Möglichkeiten einzustellen. Das katholische Radio müsse der „geistlichen Taubheit der zeitgenössischen Kultur" entgegentreten.

Und wie definiert der Papst katholisches Redio? „Geht hinaus und verkündet das Evangelium", so sein Auftrag an die Medienvertreter in Rom. Die Kirche solle die Möglichkeiten der Medienlandschaft vielfältig nutzen.

Quelle: domradio
domradio.de - Der gute Draht nach oben.



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Geändert am 24. Juni 2008 um 16:40
Montag, 23. Juni 2008

Der Kapitolsplatz

 Kapitolsplatz

Die trapezförmige Piazza del Campidoglio (der Kapitolsplatz) auf dem kapitolinischen Hügel wurde in ihrer heutigen Form von Michelangelo geplant, einschließlich des Sternenmusters, das in weißem Marmor in den Platzbelag eingelassen ist.

In der Platzmitte erhebt sich das Reiterstandbild des Kaisers Marc Aurel (eine Kopie - das Original steht gleich nebenan in den Kapitolinischen Museen). Auf drei Seiten wird der Platz von Renaissancepalästen umgeben: hinten der Senatorenpalast (Palazzo Senatorio), links der Konservatorenpalast (Palazzo dei Conservatori) und rechts der Neue Palast (Palazzo Nuovo). Nach vorn öffnet sich der Platz zur großen Freitreppe (der Cordonata), die von unten herauf führt und die oben rechts und links von den Statuen von Kastor und Pollux begrenzt wird.

Konservatorenpalast und Neuer Palast beherbergen die Kapitolinischen Museen mit Ausstellungsstücken von Weltrang. Geht man durch die Lücke zwischen Senatorenpalast und Konservatorenpalast hindurch, kommt man auf eine Terrasse, von der aus man das Forum Romanum komplett überblicken kann.

Hinter dem Neuen Palast bietet sich von der Terrasse des Museumscafes (freier Zugang von der Palastrückseite) ein atemberaubender Blick über die Altstadt hinüber zum Vatikan. Im Sommer gibt es auf dem Kapitolsplatz kostenlose Konzertveranstaltungen.



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Geändert am 24. Juni 2008 um 16:41
Samstag, 21. Juni 2008

Aufregung über Disney-Brunnen

Ein künstlicher Brunnen aus der Traumfabrik Hollywood sorgt in Rom für Aufregung. Auf der romantischen Piazza Borghese im Zentrum der Ewigen Stadt steht seit drei Tagen eine "Fontana": Vier Delfine sprudeln türkis leuchtendes Wasser auf eine nackte Venus, die sich im Zentrum des Brunnens befindet.

Einer der Marmorbrunnen, für die Rom so bekannt ist, könnte man denken. Weit gefehlt. Die Zeitung "Corriere della Sera" berichtete heute, der Brunnen aus Glasfaserkunststoff sei extra für einen Film angefertigt worden. Das Wasserspiel wird nachts zur Set-Location der Disney-Komödie "When in Rome", eines Remake des berühmten Films "Ein Herz und eine Krone" mit Audrey Hepburn und Gregory Peck.

Kunststoffbrunnen als Publikumsmagnet
Nach wenigen Tagen schon ist der Brunnen zum Magneten geworden: Jugendliche sitzen auf dem Rand, Touristen werfen Münzen. Anrainer und Geschäftsleute der Piazza, die erst gegen das Werk protestiert hatten, baten jetzt den Bürgermeister darum, den Brunnen nicht mehr zu entfernen. "Wir wissen nicht, wie lange so ein Brunnen halten kann", heißt es da. "Aber lasst uns weiterträumen, solange es geht."

Quelle: ORF
ORF.at



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Freitag, 20. Juni 2008

Die Villa Doria Pamphili

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Kleiner Wasserfall in der Villa Doria Pamphili.
 

Die Villa Doria Pamphili (auch: Doria Pamphilj) befindet sich in an der Via Aurelia Antica in Rom westlich des historischen Stadtteils Trastevere, ca. 1,5 km südlich vom Vatikan. Sie wurde in den Jahren 1644-1652 von Alessandro Algardi und Giovanni Francesco Grimaldi (1606-1680) gebaut. Der Auftraggeber war der Fürst Camilo Pamphili, ein Verwandter Papst Innozenz' X. Die Villa gehört seit dem Jahre 1957 dem italienischen Staat.

Die dazugehörige Parkanlage hat eine Fläche von ca. 9 km² und gilt als die größte Parkanlage Roms. Sie wurde im 17. Jahrhundert angelegt und am Ende des 18. Jahrhunderts von Francesco Bettini umgestaltet.

Im Jahre 1849, während des Risorgimento, fand dort eine Schlacht statt. In den Jahren 1859-1860 wurde an der Stelle des während der Kämpfe zerstörten Casino dei Quattro Venti ein Triumphbogen gebaut. Der Entwurf entstammte dem Architekten Andrea Busiri Vici (1817-1911). Im Jahre 1960 wurde quer durch den Park die Straße Via Olimpica angelegt. Seit dem Jahre 1971 ist der Park für die Öffentlichkeit frei zugänglich.

Quelle: wapedia
Wapedia

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Geändert am 20. Juni 2008 um 15:10
Donnerstag, 19. Juni 2008

Lange Nacht der Museen fällt wegen leerer Kassen aus

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Museum in Rom.
 

In Rom muss die lange Nacht der Museen in diesem Jahr ausfallen, da die Kassen der italienischen Hauptstadt leer sind. "Wir haben andere Prioritäten, vor allem den Verkehr, die Löhne und die Sozialpolitik", sagte Bürgermeister Gianni Alemanno der Tageszeitung "Il Messaggero". Die Veranstaltung wurde seit vier Jahren organisiert, im vergangenen Jahr hatten 2,5 Millionen Menschen die Nacht genutzt, um Konzerte, Ausstellungen, Vorführungen und Museen zu besuchen.

Die neue Stadtverwaltung unter Alemanno wirft ihrer Vorgängerin unter dem Mitte-Links-Politiker Walter Veltroni vor, ein Acht-Milliarden-Euro-Loch in der Stadtkasse hinterlassen zu haben. Die Regierung des konservativen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi musste am Mittwoch einen Vorschuss von 500 Millionen Euro gewähren, damit die Geschäfte der Stadt weitergeführt werden können.

Die erste lange Nacht der Museen hatte die Stadt am Tiber im Jahr 2003 organisiert, die Idee stammt aus Berlin, wo es die Nacht 1997 zum ersten Mal gab. Auch andere italienische Städte wie Mailand, Padua und Neapel übernahmen das Konzept.

Quelle: AFP



Current mood: rom, italien, ferienwohnung, museum, lange nacht, hotel, zimmer, pension, unterk

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Mittwoch, 18. Juni 2008

Der Vierströmebrunnen

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Fontana dei Quattro Fiumi.

Der Vierströmebrunnen, (ital.: Fontana dei Quattro Fiumi) wurde von Papst Innozenz X. in Auftrag gegeben und von Gian Lorenzo Bernini in den Jahren 1648-51 in der Mitte der Piazza Navona in Rom erbaut. Er gilt als Meisterwerk hochbarocker Plastik. Vier Männerfiguren versinnbildlichen jeweils die für einen der vier damals bekannten Kontinente stehenden Flüsse Donau, Ganges, Nil und Río de la Plata. Die genaue Zuordnung ist an den Tieren und Pflanzen erkennbar. Der Brunnen repräsentiert nicht nur die damals bekannte Welt, sondern auch den Herrschaftsanspruch des Papstes über die Erde. In der Mitte des mächtigen Obelisken, der vom Isis-Tempel Domitians stammt, erhebt sich eine Taube, das Wappentier der Pamphilj. Auf dem Obelisken ist eine Huldigung an Domitian eingraviert. Diese ist eine der letzten Inschriften in Hieroglpyhenschrift.

Eine von Fremdenführern gern erzählte Legende ist die der zwei streitenden Baumeister. Die Kirche neben dem Brunnen, Sant' Agnese in Agone des ehemaligen Bernini-Schülers und späteren Rivalen Francesco Borromini, habe Bernini zum Spott gereizt: Er habe darum dem Nilgott das Haupt verhüllt und der Verkörperung des Rio de la Plata eine abwehrend erhobene Hand gegeben. Borromini soll daraufhin die Statue der heiligen Agnes von Rom an den rechten Glockenturm gestellt haben, um zu beweisen, wie fest sein Bauwerk stehe, und habe sie verächtlich am Brunnen vorbeiblicken lassen. Der Blick auf die Jahreszahlen widerlegt jedoch diese Auslegung: Der Brunnen war bereits fertig, als der Auftrag für die Kirche vergeben wurde und zwar zunächst an Girolamo Rainaldi, Borromini kam erst 1653 zum Zuge. Die Statue wiederum fehlt auf alten Stichen und wurde offenbar erst lange nach Borrominis Tod angebracht. Wahrscheinlicher ist die Interpretation, dass das verhüllte Haupt des Nils dessen damals unbekannte Quelle symbolisiert.

Quelle: Wikipedia 
(Artikel Vierströmebrunnen. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. Juni 2008, 18:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vierstr%C3%B6mebrunnen&oldid=47323707 (Abgerufen: 18. Juni 2008, 08:22 UTC))



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Dienstag, 17. Juni 2008

Vatikan verbietet Dreharbeiten für

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Die katholische Kirche verbietet Dan Brown, den Thriller "Illuminati", Fortsetzung des kontroversen Vorgängers "The Da Vinci Code - Sakrileg", in Rom zu drehen. Für den Streifen mit Oscar-Preisträger Tom Hanks in der Hauptrolle waren unter anderem Szenen in der heiligen Kirche von Santa Maria del Popolo und in einer Kirche im Inneren der Engelsburg vorgesehen. Die Film-Crew wird nun versuchen, den Vatikan-Thriller in Los Angeles zu drehen, die kirchlichen Drehorte sollen in den Hollywood-Studios nachgebaut werden.

Der Name von Dan Brown scheint im Vatikan ein Reizwort zu sein, äusserst allergisch reagierten die Diözese der "Ewigen Stadt" auf jenen Regisseur, der mit dem Roman "The Da Vinci Code - Sakrileg", dessen Film-Adaption im Jahr 2006 in den Kinos lief, für einen Sturm der Empörung sorgte.

Quelle: moviemates
moviemates



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Geändert am 17. Juni 2008 um 20:30
Montag, 16. Juni 2008

Funde belegen das mühsame Arbeiterleben im Alten Rom

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In der Grabstätte wurde auch dieses grob gefertigte Halsband entdeckt.
 

Eine einige Kilometer westlich von Rom entdeckte Grabstätte aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert ermöglicht Archäologen seltene Einblicke in die Lebens- und Arbeitsweise von Hafenarbeitern und Handwerkern in der Antike. Die Totenstadt nahe dem Ort Ponte Galeria war bereits im vergangenen Jahr zum Vorschein gekommen, als Polizisten Aktivitäten von Grabräubern bemerkt hatten, die auf der Suche nach wertvollen altertümlichen Artefakten waren.

Zwar seien Funde von Grabstätten in der Nähe Roms nicht selten, so die Sprecherin der römischen Archäologie-Behörde, Gabriella Gotto. Die meisten seien jedoch Gräber privilegierter Bürger gewesen. Der Fund bei Ponte Galeria hingegen könne nun mehr Aufschlüsse über die Arbeiterschicht geben.

Die Funde belegten, dass das Leben der niederen Schichten im feudalen Rom ein schweres Los gewesen sein muss. Denn ein großer Teil der 300 zu Tage geförderten, überwiegend männlichen Skelette sei von schwerer körperlicher Arbeit gezeichnet: Sehnenentzündungen und Knochenprobleme seien häufig festgestellt worden, Wirbelsäulen waren verkrümmt und Leistenbrüche erkennbar. Der Zustand der Überreste lasse darauf schließen, dass die Arbeiter schwere Lasten auf ihren Rücken getragen und zu einem nahegelegenen Hafen des kaiserlichen Roms transportiert haben, so Gatto.

Unter den im sandigen Boden gut erhaltenen Skeletten fand sich auch das eines Mannes Mitte 30, dessen Ober- und Unterkiefer miteinander verwachsen waren. Untersuchungen ergaben, dass diese Person - höchstwahrscheinlich von seiner Familie gepflegt - über ein durch seine Zähne gebohrtes Loch mit Flüssigkeiten oder halbfester Kost ernährt wurde. Für die Archäologen ist dies ein Beweis, dass man auch in der Unterschicht für Invalide gesorgt habe. So habe die Grabung einen Blick auf eine "Arbeitergemeinschaft" gegeben, die "bescheiden und durch starke Bande und Solidarität füreinander gekennzeichnet war". Die Archäologen bezeichneten den Fund überdies als einen der umfangreichsten innerhalb der letzten Jahre.

Quelle: derStandard.at



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Geändert am 16. Juni 2008 um 08:53
Samstag, 14. Juni 2008

Flavio Briatore heiratet in Rom

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Flavio Briatore und seine zukünftige Frau Elisabetta Gregoraci.
 

Sie sei ein Gottesgeschenk - für ihn, sagt sie. Und er? Ein Blick auf seine Internetseite genügt, um zu ahnen, mit wem es die künftige Ehefrau, Elisabetta Gregoraci, zu tun haben wird - mit einem erfolgreichen Manager, einem charakter-, wohl auch gewissenlosen und damit stets siegreichen Unternehmer, einer begeisternden Führungspersönlichkeit. So jedenfalls charakterisiert sich Flavio Briatore selbst. Dass er zudem einen Hang zu jungen Frauen hat („Frauen über 32 sind viel zu aggressiv"), ist hinreichend bekannt. Der Italiener gilt als einer der letzten Playboys Europas, der sich um seinen Ruf genauso wenig schert wie um das Gefühlsleben seiner ehemaligen Gespielinnen.

Model Heidi Klum servierte er just in dem Moment ab, als bekannt wurde, dass sie von ihm schwanger sein könnte. Tochter Helene ist inzwischen vier und wird fern von Briatore und in dem festen Glauben großgezogen, Klums Ehemann Seal sei „Lenis" Vater. Naomi Campbell wiederum will sich von Briatore getrennt haben, weil sie, wie das Supermodel sagte, keine Lust mehr hatte, seine „Trophäe" zu sein: „Ich bin einfach nicht bereit dazu, für ihn in der Küche mit hochhackigen Schuhen schon das Frühstück zuzubereiten."

Vor zwei Jahren entdeckten Ärzte einen bösartigen Nierentumor

Briatore, der an der Mailänder Börse anfing und sich mit Hilfe seines Freundes Luciano Benetton nicht nur vor dem Gefängnis retten, sondern auch im Rennzirkus der Formel 1 hocharbeiten konnte, ist inzwischen einer der reichsten und einflussreichsten Männer Italiens. Zusammen vor allen mit Bernie Ecclestone investiert er in alles, was noch mehr Geld verspricht. Ihr Ziel haben sie klar benannt - Briatores Prominententreffpunkt auf Sardinien heißt „Billionaire", seine Modemarke „Billionaire Couture".

Doch auch Flavio Briatore ist letztlich nur von dieser Welt: Vor zwei Jahren entdeckten Ärzte einen bösartigen Nierentumor. Nach der erfolgreichen Operation ließ der inzwischen Achtundfünfzigjährige die Öffentlichkeit wissen, dass er fortan mehr Zeit den Leuten widmen wolle, die ihm etwas bedeuteten. Danach durfte die allgemein nur als „Wonderbra"-Model bezeichnete Gregoraci öffentlich sogar von Hochzeit und Kindern sprechen („Wir streiten über die Namen. Einen Jungen will Flavio Falcon nennen. Ein Mädchen Kenia"). An diesem Wochenende wollen die beiden tatsächlich heiraten. Was daraus wird? Abwarten. Elisabetta Gregoraci ist erst 28.

Quelle: FAZ.NET
FAZ.NET - ständig aktualisierte Nachrichten. Analysen, Dossiers, Audios und Videos
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Geändert am 14. Juni 2008 um 10:45
Freitag, 13. Juni 2008

Getragene Kleider "a la carte"

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Um ihre Mode verwöhnten Mitbürger zum Kauf von Second- Hand-Kleider zu animieren, hat sich eine kreative Römerin jetzt etwas Neues einfallen lassen: gebrauchte Kleidung "à la carte". In ihrem kleinen Geschäft "Second-Hand deluxe" im römischen Künstler-Viertel Monti in der Nähe der Trajansforen können ihre Kunden jetzt getragene Kleider auf der Tageskarte auswählen.

Dabei haben sie die Wahl zwischen "leichten" und "schweren" Versionen und den "Confezioni Espresso" (eigentlich: Expressverpackungen), bei denen innerhalb von 15 bis 45 Minuten ein komplettes Outfit samt Schmuck, Frisur und Handtasche zusammengestellt wird. Die Preise liegen zwischen 30 und 50 Euro.

Quelle: Südtirol Online



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Donnerstag, 12. Juni 2008

Tom Hanks hilft Braut in Rom

Tom Hanks in Rom
Tom Hanks in Rom.

Tom Hanks (52) zeigte sich als Mann von Format, als eine junge Frau in Rom in dieser Woche seine Hilfe brauchte, um ihre Hochzeit nicht zu verpassen.

Wie das "Hello"-Magazin in seiner Webausgabe berichtet, soll der Hollywoodstar die Filmarbeiten sofort unterbrochen haben, um die Braut sicher vom Auto zur Kirche zu geleiten, die wegen des Drehs blockiert war. Durch und durch Gentleman soll Hanks der Frau seinen Arm angeboten und ihr sogar mit dem bodenlangen Schleier geholfen haben.

Sofort nach der guten Tat gingen die Kameras und Scheinwerfer aber wieder an und die Dreharbeiten zum Thriller "Angels and Demons" weiter.

Quelle: zisch.ch
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Dienstag, 10. Juni 2008

Die Villa Paganini

 

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Die Villa Paganini (auch Villa Alberoni Paganini) ist ein Park in Rom in der Nähe der Via Nomentana gegenüber der Villa Torlonia.

Der Name geht auf einen der ehemaligen Besitzer, den Senator Roberto Paganini zurück. Er war zwar einer der (zeitweiligen) Besitzer des Park, die besondere Gestaltung der Parkanlagen ist jedoch mit dem Kardinal Giulio Alberoni verbunden.

Die Ursprünge des Parks reichen bis in das späte 15. Jahrhundert zurück. Kardinal Mariano Pierbenedetti da Camerino, Gouverneur Roms, beschloss, im damaligen Weingarten einen Brunnen bauen zu lassen. Nachfolgende Besitzer waren Benedetto Odescalchi (später Papst Innozenz XI.) und Kardinal Giulio Alberoni. Nach dem Tode Alberonis 1752 wurde der Park an Luigi Mirri verkauft und ging wenig später an Argentinerbrüder über und letztendlich im Jahr 1832 an die Jesuiten.

Nach zahlreichen weiteren Besitzerwechseln erwarb im Jahr 1890 der Senator Roberto Paganini den Park. Aufgrund des damals stark wachsenden Roms erfolgte eine Aufspaltung des Geländes in mehrere Grundstücke. 1913 gaben die Erben Paganinis den Park an den Grafen Enrico Lutzow ab. 1934 ging der Park in das Eigentum der Stadt Rom über.

Der Park wurde nach einer Sanierung 2004 wiedereröffnet.

Quelle: Wikipedia
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Current mood: Glücklich

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Montag, 9. Juni 2008

3.000 Roma demonstrierten in Rom gegen Fremdenfeindlichkeit

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Rund dreitausend Roma haben am Sonntag in der italienischen Hauptstadt Rom gegen Fremdenfeindlichkeit demonstriert. "Nein zur Fremdenfeindlichkeit", "Schluss mit Pogromen" und "Roma führten noch nie Krieg" stand auf den Transparenten der Teilnehmer. Mitte Mai waren in einem Vorort von Neapel Barackensiedlungen von Roma von erbosten Anwohnern in Brand gesetzt worden. Am Freitag ließ der neue Bürgermeister von Rom, der ehemalige Neofaschist Gianni Alemanno, ein Zeltlager von Roma in der Hauptstadt räumen. Dessen 122 Bewohner waren alle italienische Staatsbürger und wurden auf ein Gelände am Stadtrand gebracht.

Rund 150.000 Roma leben Schätzungen zufolge in Italien, die meisten stammen aus Rumänien, etliche aus dem früheren Jugoslawien, die Mehrzahl sind italienische Staatsbürger. Die Übergriffe im Mai erfolgten nach Berichten, wonach eine Roma-Frau versucht haben soll, ein Baby zu entführen. Ohne dass der Vorfall von der Polizei aufgeklärt wurde, erschien die Zeitung des Regierungschefs Silivo Berlusconi "Il Giornale" kurz darauf mit der Schlagzeile: "So verkaufen Roma Kinder". Außerdem ernannte die Regierung Sonderkommissare, die die nicht genehmigten Siedlungen der Roma in Mailand und anderen großen Städten auflösen sollen.

Quelle: derStandard.at



Current mood: Skeptisch

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Sonntag, 8. Juni 2008

Filmregisseur Dino Risi ist tot

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Dino Risi. 

Dino Risi, einer der Väter der "Commedia all'italiana", ist tot. Der beliebte Filmregisseur ist am Samstagmorgen im Alter von 91 Jahren in Rom gestorben, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtet.

Risi, einer der Großen des italienischen Kinos, gehörte zusammen mit Kollegen wie Mario Monicelli und Luigi Comencini zu den Meistern der Komödien der 50er und 60er Jahre. Bei seinen satirischen, witzigen Filmen arbeitete der gebürtige Mailänder unter anderem mit Vittorio Gassman, Anita Ekberg, Senta Berger und Marcello Mastroianni zusammen.

Als größtes Werk Risis gilt der Film "Verliebt in scharfe Kurven" (italienischer Titel: "Il Sorpasso") aus dem Jahr 1962, für den er auch das Drehbuch schrieb. Darin beschreibt er die zweitägige Autofahrt eines 40-jährigen Mannes und eines Studenten von Rom entlang der Küste nach Livorno. Das lustige Road Movie mit Vittorio Gassman und Jean Louis Trintignant nimmt vor allem die Sitten und Gebräuche des italienischen Wirtschaftswunders der 50er Jahre aufs Korn. 1963 gewann die Komödie den New York Film Critics Circle Award als bester ausländischer Film.

Sophia, Romy und "Der Duft der Frauen"

Weitere Hauptwerke Risis sind "Im Zeichen der Venus" (1955) und "Liebe, Brot und tausend Küsse" (1955) mit Sophia Loren, "Die zwei Gesichter einer Frau" (1981) mit Romy Schneider und "Der Witwer" (1959) mit Alberto Sordi. 1974 drehte er "Der Duft der Frauen" mit Vittorio Gassman. Ein Remake des Streifens kam 1992 mit Al Pacino in der Hauptrolle in die Kinos.

Dino Risi hatte zunächst Medizin studiert, sich dann aber schnell für eine Karriere als Filmemacher entschieden. Nach dem Krieg begann er, seine ersten Kurzfilme zu drehen. Später ging er nach Rom, wo er Anfang der 50er Jahre seine ersten Komödien herausbrachte. 2004 erhielt er den Verdienstorden der italienischen Republik.

Quelle: ZEIT ONLINE



Current mood: Traurig

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Samstag, 7. Juni 2008

Luftabwehrraketen in Stellung gebracht

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In Rom sind tausende Polizisten im Einsatz.

Zum Schutz der Pilger und Staatsgäste haben die italienischen Behörden massive Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Auch Bischöfe wurden auf Sprengstoff und Waffen kontrolliert.

Mehr als 100.000 Sicherheitskräfte sind im Einsatz, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Trauerfeier für Papst Johannes Paul II. zu gewährleisten. An den Zugängen zum Petersplatz wurden Pilger mit Metalldetektoren kontrolliert. Rucksäcke und Taschen wurden durchleuchtet, um festzustellen, ob Sprengstoff oder Waffen mitgeführt werden. Auch Bischöfe hatten sich den Kontrollen unterziehen müssen.

Die Behörden betonten vor Beginn der Zeremonie, dass es für die Feierlichkeiten keine erhöhte Terrorgefahr gebe. Es lägen keine «konkreten und unmittelbaren Warnungen» vor.

15.000 schützen die Staatsgäste

Allein zum Schutz der angereisten Staatsdelegationen sind rund 15.000 Sicherheitskräfte im Dienst. Seit Donnerstagabend ist der Luftraum über dem Vatikan im Umkreis von acht Kilometern gesperrt. Bewaffnete Hubschrauber sollen mögliche Attentate aus der Luft verhindern.

Die Italienische Regierung ließ einen doppelten Ring von Luftabwehrraketen um Rom errichten. Die Nato kontrolliert den Luftraum über Mittelitalien.

Zerstörer vor der Küste

Vor der Küste westlich von Rom kreuzt der italienische Zerstörer «Mimbelli», der ebenfalls mit Luftabwehrsystemen ausgestattet ist. Weitere Schiffe der italienische Marine patrouillieren an der Mittelmehrküste und auf dem Tiber.

In Rom selbst ist für 24 Stunden jeglichen privater Autoverkehr verboten. Ab Mitternacht durfte kein Fahrzeug mehr ins Stadtzentrum fahren.

Quelle: Netzeitung
Netzeitung Logo



Current mood: Alles klar

»12:44     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)     »Eintrag versenden    

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Freitag, 6. Juni 2008

Dreharbeiten zu "Illuminati"-Verfilmung angelaufen

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Tom Hanks "im Schatten des Vatikan" im Gespräch mit Regisseur Ron Howard.

Im Schatten des Vatikan haben in Rom die Dreharbeiten zur Verfilmung des Dan-Brown-Bestsellers "Angels and Demons" (deutscher Titel: "Illuminati") begonnen. Die ersten Szenen mit Hollywood-Star Tom Hanks und der israelischen Schauspielerin Ayelet Zurer in den Hauptrollen seien jetzt auf der imposanten Piazza del Popolo gedreht worden, berichteten italienische Medien. Regie führt wie schon bei der Verfilmung von Browns Bestseller "The Da Vinci Code - Sakrileg" Oscarpreisträger Ron Howard ("A Beautiful Mind").

Hanks ist nun wieder in die Rolle des Professor Robert Langdon geschlüpft. Wie schon bei "The Da Vinci Code" beginnt die Geschichte auch dieses Mal mit einem Mord: Opfer ist allerdings nicht der Direktor des Louvre in Paris, sondern ein Nuklear-Wissenschafter des CERN in Genf, der früher praktizierender Theologe war. Die Aufklärung des Mordes führt Langdon mit seiner Adoptivtochter Vittoria Vetra (gespielt von Zurer) nach Rom und zur Entdeckung eines Geheimbundes, der den Vatikan zerstören will. Neben Hanks und Zurer steht auch noch Ewan McGregor in der Rolle des Camerlengo Carlo Ventresca vor der Kamera.

Die Dreharbeiten, die wegen des Streiks der amerikanischen Film- und Fernseh-Autoren mit einigen Wochen Verspätung begonnen haben, sollen etwa vier Monate dauern und neben den USA größtenteils in Rom und Umgebung durchgeführt werden. Zu den Set-Locations in der Ewigen Stadt gehören neben der Piazza del Popolo auch die Piazza Navona und der Petersplatz sowie der Flughafen Fiumicino. "Angels and Demons - Illuminati" soll voraussichtlich im Frühjahr 2009 in die Kinos kommen.

Mehr Informationen hier >>>

Quelle: derStandard.at

Bei einem Aufenthalt in Rom oder Umgebung empfíehlt es sich, rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen. Angebote von Ferienwohnungen, Privatzimmern und Pensionen haben Romehome und Romabed im Programm.

 



Current mood: Grinsend

»15:22     »Kommentieren     »0 TrackBack(s)     »Eintrag versenden    

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Geändert am 6. Juni 2008 um 15:23
Donnerstag, 5. Juni 2008

Kritiker von Hungergipfel in Rom ausgeschlossen

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Hunger bedroht viele Menschen.

Mehr als 200 Journalisten verfolgten am Dienstag die Rede und die Pressekonferenz des iranischen Staatschefs Mahmud Ahmadinedschad beim UN-Gipfel über Klimawandel und Nahrungsmittel in Rom, doch einer musste draußen bleiben: Der regimekritische iranische Journalist Ahmad Rafat, der seit 40 Jahren in Rom arbeitet, wurde als "unerwünschte Person" nicht in das Gebäude der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) eingelassen. Nun diskutiert Italien darüber, wem Mahmud Ahmadinedschad dafür zu danken hat: dem Zufall, der FAO oder dem Staat Italien.

"Ich kenne die Probleme im Iran und hätte einige unangenehme Fragen stellen können", sagte der 58-jährige Rafat der WELT. Er arbeitet aus Rom für das regimekritische Radio Farda und den Fernsehsender Voice of America, die beide in persischer Sprache im Iran ausgestrahlt werden. "Was mich vor allem misstrauisch macht: Warum wurde mir die Akkreditierung wieder zurückgegeben, nachdem Ahmadinedschad weggefahren war?"

Bei der Suche nach einer Antwort ist er nicht allein. Der Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten erklärte eilig, der Staat habe in dieser Sache keinerlei Verantwortung, und schloss mit dem Satz: "Dies nur als Beitrag zur Wahrheitsfindung, aber nicht, um die Debatte weiter zu verschärfen." Tatsächlich ist die FAO in eine peinliche Lage geraten und bat Rafat mit einer Presseerklärung für "diesen Zwischenfall" um Entschuldigung, Gründe nannte sie nicht. Ein deutscher FAO-Sprecher meinte, die italienische Polizei, nicht die FAO, habe Sicherheitsbedenken geäußert. Der italienische Außenminister Franco Frattini wies den italienischen Botschafter bei der FAO an, den Sachverhalt zu klären.

Ahmad Rafat reicht die Entschuldigung der FAO nicht. "Es geht nicht mehr um mich persönlich, sondern um die Pressefreiheit an sich", sagte er. Auch der Presseverband der Auslandskorrespondenten in Rom sowie der italienische Journalistenverband fordern eine Klärung des Falles Rafat. "Hier wurde das Grundprinzip der UN verraten, die Vielfalt der Meinungen", teilte der Presseverband FNSI mit. Heute wird am Sitz der FNSI ein Treffen junger Iraner erwartet, die in Italien leben. Ahmad Rafat könnte nun wieder an der Konferenz teilnehmen, doch weil er den wichtigsten Tag nicht miterleben durfte, ist sein Interesse nicht mehr groß. "Mit Landwirtschaft kenne ich mich nicht aus", meint er, "mir ging es um Ahmadinedschad." Der aber ist wieder in Teheran und vielleicht froh, keine Fragen von Ahmad Rafat in Rom gehört zu haben. Wem er dafür zu danken hat, ist weiter ungeklärt.

Quelle: Welt Online
Welt Online



Current mood: Fies

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